Der Man Bun hat sich in den letzten Jahren zu einer der beliebtesten Männerfrisuren entwickelt. Ob als klassischer Männerdutt oder in Kombination mit einem Undercut, der gepflegte Man Bun ist mittlerweile weit verbreitet und doch etwas Besonderes. Die deutsche Bezeichnung für den Man Bun ist „Männerdutt” oder „Männerzopf”. Bei dieser Männerfrisur werden die langen Haare des Trägers mithilfe eines Haargummis zum Zopf gebunden.
Doch welche Bedeutung steckt eigentlich hinter dem Männer-Dutt? Seinen Ursprung hat der Begriff im niederdeutschen Wort „Dutt“, das so viel wie Klumpen, Knäuel oder Knoten bedeutet und um 1900 seinen Weg in den allgemeinen Sprachgebrauch fand. Doch Männer tragen schon viel länger Dutt! Bereits in der Antike gab es die Frisur. Und im Mittelalter banden sich die Krieger Haarknoten, um größer und gefährlicher zu wirken.
Der Männerdutt verleiht eurem Look sofort eine moderne, coole, aber auch schicke Note. Zu den berühmten Trägern der Frisur zählen unter anderem: Bratt Pitt, Jason Momoa und Christiano Ronaldo. Der Hairstyle wirkt zudem deutlich erwachsener und nicht mehr ganz so doll nach Hipster. Und das Beste? Die Frisur sieht nicht nur ordentlich aus, sondern ist auch super praktisch.
Der Männerdutt wird immer salonfähiger - ob an der Bar, auf der Straße oder im Office, wo man auch hinschaut, der lässige Dutt ist allgegenwärtig. Nicht ohne Grund, denn der Man Bun zähmt wildes, (mittel-)langes Männerhaar und bringt es mit wenigen Handgriffen in Form. Je nach Style wirkt die Frisur dann freigeistig; sportlich oder intellektuell, mit einem Hemd oder Sakko kombiniert zum Beispiel. Und auch zum Sport oder wenn man ins Schwitzen kommt, ist der Man Bun super praktisch, denn dieser hält Stirn und Nacken von lästigen Haaren frei.
In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie den perfekten Man Bun stylen, welche Varianten es gibt und wie Sie Ihre Haare optimal pflegen.
Selbstverständlich braucht man entsprechenden Haarwuchs, damit er überhaupt möglich ist. Die Männerfrisur ist im Vergleich zu Klassikern, wie beispielsweise dem Fassonschnitt, außergewöhnlich. Wer einen Männerdutt wählt, bei dem wird die Frisur schnell zum Markenzeichen. Was die Außenwirkung anbelangt, kommt es darauf an, wie ihr den Man Bun tragen möchtet. Wer die ein oder andere Strähne locker in den Zopf einbindet, erzeugt einen eher unbedachten lässigen Stil.
Ihr möchtet das Projekt Man Bun in Angriff nehmen? Hierfür müsst ihr gar nicht so viel beachten, denn im Grunde erfordert ein Man Bun nur eines: Viel Zeit, Geduld und Nerven. Ihr solltet also eure Haare erst einmal eine ganze Zeit wachsen lassen. Während der Wachstumsphase solltet ihr einige Pflegetipps beachten, die dann relevant werden, wenn die Haare langsam länger werden. Neben dem Wachstum solltet ihr regelmäßig zum Friseur gehen.
Haare wachsen im Schnitt 1,2 Zentimeter im Monat, wobei das Wachstum von vielen unterschiedlichen Faktoren abhängig ist und von Person zu Person variieren kann. Für einen klassischen recht langen Man Bun sollten die Haare ungefähr 15 bis 20 Zentimeter lang sein beziehungsweise Schulterlänge haben. Wenn ihr euch einen Man Bun wachsen lassen möchtet, solltet ihr mindestens mit einer ein bis eineinhalb Jahre andauernden Wachstumsphase rechnen, bis wirklich alle Haare lang genug sind.
Wenn ihr euch einen Man Bun wachsen lassen möchtet, dann solltet ihr am besten im Mai damit beginnen. Hierdurch fällt ein Teil der schwierigen Übergangsphase, in der die Haare noch nicht so optimal aussehen, in die Wintermonate. Selbstverständlich kommt die Dauer der Wachstumsphase auch auf euren gewählten Stil an.
Wie man den Männerdutt stylt, kommt auf den Stil an. Zur Vorbereitung solltet ihr das Haargummi um eines eurer Handgelenke legen. Kämmt mit einem grobzinkigen Kamm eure Haare nach hinten oder verwendet dafür eure Hände. Nun beugt ihr euren Kopf nach vorne und kämmt eure Haare am Hinterkopf von unten nach oben mit dem Kamm in die Hand, mit der ihr den Zopf festhaltet.
Auf welcher Höhe der Zopf nun gehalten wird, entscheidet darüber, wo der Man Bun schlussendlich sitzen wird. Jetzt nehmt ihr das Haargummi und rollt es von eurem Handgelenk nach vorne ab und zieht eure Haare das erste Mal durch das Gummi. Wenn ihr gerade in der Wachstumsphase seid und noch nicht alle Haare die gewünschte Länge haben, könnt ihr sogenannte „Bobby Pins” (auch Haarnadeln genannt) verwenden.
Habt ihr sehr krauses oder eher lockiges Haar, dann könnt ihr auch zu Hilfsmitteln greifen, die das Binden deutlich erleichtern. Hierzu gehört vor allem Haaröl, aber auch Wachs, Gel oder Haar Clay sind nützliche Utensilien. Besonders beim sleeken Stil (glatt) sind diese Mittel essentiell und müssen vorher eingearbeitet werden. Darüber hinaus kann auch Haarspray für entsprechenden Halt sorgen.
Wenn man sich die Männerfrisuren der letzten zwei bis drei Jahre genauer ansieht, so scheint besonders der Man Bun voll in Mode gekommen zu sein. Egal ob als klassischer Männerdutt, wie ihn beispielsweise das Model Brock O’Hurn und Game of Thrones Schauspieler Jason Momoa tragen, oder aber deutlich ausgefallener in Kombination mit einem Undercut, wie man ihn vom Weltfußballer Cristiano Ronaldo kennt.
Neben dem klassischen Haarknoten, bei dem die Haare einfach nach hinten zusammengebunden werden, ist beispielsweise der sogenannten „Top Knot” zu nennen. Darüber hinaus müssen bei einem Man Bun auch nicht alle Haare in den Zopf integriert werden. Stattdessen kann ein Teil der Haare auch außerhalb getragen oder leicht angezogen werden. Wer eine besonders ausgefallene Form des Langhaar-Knotens sucht, für den könnte die geflochtene Variante interessant sein. Eine weitere ausgefallene Abwandlung ist der Man Bun mit Dreadlocks. Hier werden die Haare vorher gefilzt.
Ihr seht also, auch wenn es sich hier theoretisch nur um einen Knoten im Haar handelt, so gibt es wirklich sehr viele Variationen der Frisur, die zu unterschiedlichen Typen passen. Das ist allerdings auch ihr größter Vorteil, denn sie ist extrem wandelbar. Wenn ihr nicht gerade Dreadlocks haben möchtet, könnt ihr sehr schnell eure Frisur ändern und neue Looks kreieren.
Eine der modernen Varianten, die sich über die letzten zwei Jahre weit verbreitet hat, ist der sogenannte „Man Bun Undercut”. Hierbei wird der klassische rasierte Undercut mit langem Deckhaar kombiniert, welches meistens zu einem Top Knot gebunden wird. Ein bis zwei Drittel (je nachdem wo das Deckhaar ansetzen soll) der Seiten sowie des Nackens sind beim Man Bun Undercut auf wenige Millimeter rasiert.
Hier sind einige beliebte Varianten des Man Bun:
Der Man Bun gehört definitiv nicht zu den einfachen Frisuren. Er braucht viel Pflege und Aufmerksamkeit. Den Man Bun regelmäßig waschen: Wie andere Frisuren auch, muss der Man Bun regelmäßig gewaschen werden. Hier solltet ihr zu einem milden Shampoo greifen, welches die Kopfhaut sowie Haare schützt und pflegt. Auch wenn es nicht immer einfach ist, solltet ihr eher selten mit Shampoo waschen, damit die natürliche Schutzschicht der Haare und Haut nicht zu sehr angegriffen wird.
Wascht ihr euren Kopf zu oft, endet dies meist mit sehr trockener Kopfhaut und spröden Haaren, was aufgrund der Länge besonders auffällt. Richtig föhnen beziehungsweise trocknen: Wer bisher nur eine Kurzhaarfrisur getragen hat, der musste sich mit diesem Thema noch nicht auseinandersetzen. Lange Haare brauchen nach der Wäsche deutlich mehr Zeit, bis sie wieder trocken sind. Hier empfiehlt es sich, die Haare an der Luft trocknen zu lassen beziehungsweise in ein Handtuch zu wickeln. Diese Art ist besonders schonend.
Muss es doch einmal schnell gehen und ihr nehmt den Föhn zur Hand, dann solltet ihr nicht zu heiß föhnen, denn ansonsten können die Haare Schaden nehmen und werden schnell spröde beziehungsweise brüchig. Auch wird durch zu heißes Föhnen Spliss begünstigt. Conditioner: Auch das wird für die meisten Männer etwas Neues sein. Ein Conditioner ist ein Pflegeprodukt, welches nach dem Waschen verwendet wird. Es spendet Feuchtigkeit, pflegt die Haare sowie Kopfhaut und sorgt dafür, dass die Haare glänzen und geschmeidig bleiben.
Tipp: Neben dem Conditioner könnt ihr auch einmal im Monat eine Haarkur verwenden. Regelmäßige Friseurbesuche: Nach einer gewissen Zeit werden die Spitzen bei langen Haaren trocken und es entwickelt sich gegebenenfalls Spliss. Für gesunde und gepflegte Haare ist der regelmäßige Besuch beim Friseur essentiell. Das Kämmen der Haare: Auch das regelmäßige Kämmen wird für die meisten Männer Neuland sein. Es ist allerdings wichtig, damit die Haare nicht verknoten. Darüber hinaus sorgt es für einen gesunden Glanz, da das natürliche Fett der Haare und der Kopfhaut verteilt wird.
Welche Bürste ihr verwendet, ist Geschmackssache. Wichtig ist allerdings, dass ihr die Haare nicht herausreißt. Besonders empfehlenswert für eher glatte Haare sind sogenannte Wildschweinborstenbürsten und Brett-Bürsten. Was Pflegeprodukte angeht, empfehlen wir zu Profi-Produkten zu greifen. Diese haben meistens einen deutlich höheren Wirkstoffanteil, als die günstigeren Varianten.
Um die Haare Man-Bun-tauglich schön zu bekommen, bedarf es einer Portion Extrapflege. Deshalb sollte auf keinen Fall an den Pflegeprodukten gespart werden: „Für den gepflegten Look eignen sich saubere Haare ohne fettigen Ansatz. Damit die Haare richtig gestärkt werden, muss ein hochwertiges Shampoo benutzt werden, am besten ohne Silikone.“Da der Männerdutt zusätzlichen Stress für die Haare bedeutet - mehr Bürsten, ziehen gegen die Wuchsrichtung - sollte ein bis zweimal in der Woche eine Maske aufgetragen werden.
Ihr habt einen Man Bun und möchtet eurem neuen Look noch das gewisse Etwas verleihen? Für ein maskulines Auftreten eignet sich vor allem der Vollbart oder Ducktailbart. Soll es etwas konservativer sein? Ihr sucht etwas wirklich Ausgefallenes? Auch dafür gibt es eine ganze Palette an Bärten, die in Kombination mit einem Man Bun beeindruckend aussehen.
Wikingerfrisuren für Männer sind nicht nur ein modisches Statement, sondern auch ein Fenster in die Vergangenheit. Die Wikingerkultur und ihre Traditionen sind reich an Bräuchen, und Frisuren spielten eine wichtige Rolle in ihrem täglichen Leben. In der Wikingerkultur hatten Frisuren eine tief verwurzelte Bedeutung. Männer trugen oft lange Haare und Bärte, die sorgfältig gepflegt und gestylt wurden. Diese Frisuren symbolisierten Stärke und Tapferkeit, Eigenschaften, die in der kriegerischen Gesellschaft der Wikinger hoch geschätzt wurden.
Unsere Kenntnisse über die Frisuren der Wikinger stammen aus verschiedenen historischen Quellen und Artefakten. Darstellungen auf Runensteinen, Überreste von Kämmen und anderen Haarpflegewerkzeugen sowie schriftliche Berichte aus der Zeit geben uns wertvolle Einblicke in die Haarmode der Wikinger.
Zusammengefasst bieten Wikingerfrisuren für Männer eine spannende Mischung aus Geschichte, Kultur und Stil. Sie sind nicht nur ein modisches Statement, sondern auch ein Ausdruck von Identität und Tradition. Der klassische Wikingerzopf ist eine der bekanntesten Frisuren, die mit den Wikingern in Verbindung gebracht werden. Diese Frisur bestand oft aus einem oder mehreren dicken Zöpfen, die das Haar aus dem Gesicht hielten und gleichzeitig eine kriegerische Ästhetik vermittelten.
Um einen klassischen Wikingerzopf zu kreieren, sollten die Haare zunächst gut durchgekämmt und entwirrt werden. Anschließend wird das Haar in drei gleichmäßige Strähnen geteilt. Beginnen Sie, die Strähnen fest zu flechten, indem Sie abwechselnd die äußeren Strähnen über die mittlere legen. Der Zopf sollte eng und straff geflochten werden, um den authentischen Look zu erzielen.
Der Undercut ist eine weitere Frisur, die von den Wikingern inspiriert wurde. Historisch gesehen wurde diese Frisur oft von Kriegern getragen, da sie sowohl praktisch als auch stilvoll war. Um einen modernen Wikinger-Undercut zu stylen, sollten die Seiten des Kopfes mit einer Haarschneidemaschine kurz geschnitten werden, während das Deckhaar länger bleibt. Das längere Haar kann dann zu einem Zopf, Dutt oder Pferdeschwanz gebunden werden, um den traditionellen Wikingerlook zu vervollständigen.
Lange Haare und Bärte spielten eine bedeutende Rolle in der Wikingerkultur. Sie waren nicht nur ein Zeichen von Männlichkeit und Stärke, sondern auch von Weisheit und Erfahrung. In der Wikingerkultur galten lange Haare und Bärte als Zeichen von Macht und Status. Krieger und Anführer wurden oft mit langen, gepflegten Haaren und Bärten dargestellt.
Moderne Frisuren werden zunehmend von den traditionellen Wikingerstilen inspiriert. Die Kombination aus historischen Elementen und zeitgenössischen Techniken hat zu einer Vielzahl von neuen Looks geführt, die sowohl in Alltags- als auch in formellen Situationen getragen werden können. Ein weiterer Trend ist der Undercut, der bei den Wikingern ursprünglich dazu diente, das Tragen von authentischen Wikingerhelmen zu erleichtern. Heutzutage wird dieser Stil oft mit langen, oben verbleibenden Haaren kombiniert, die entweder lose getragen oder zu einem Knoten gebunden werden können.
Die Popularität von Wikingerfrisuren wurde durch verschiedene Filme und Fernsehserien, die die Wikingerkultur thematisieren, weiter gesteigert. Charaktere aus bekannten Serien haben dazu beigetragen, diese Frisuren in der modernen Gesellschaft zu etablieren.
Um Wikingerfrisuren zu stylen, sind bestimmte Produkte und Werkzeuge besonders hilfreich. Ein starkes Haargel oder Wachs ist unerlässlich, um die Frisuren den ganzen Tag über in Form zu halten. Für geflochtene Frisuren sind kleine Haargummis und eventuell Haarnadeln notwendig, um die Zöpfe sicher zu fixieren. Für den Undercut und ähnliche Stile ist ein hochwertiger Haarschneider unerlässlich.
Um den klassischen Wikingerzopf zu stylen, sollte das Haar zunächst gründlich gewaschen und getrocknet werden. Anschließend wird das Haar in mehrere Abschnitte unterteilt. Jeder Abschnitt wird dann zu einem engen Zopf geflochten und mit einem kleinen Haargummi fixiert. Der Undercut beginnt mit dem Schneiden der Seiten und des Nackens auf eine kurze Länge. Das obere Haar bleibt dabei lang und kann entweder lose getragen oder zu einem Knoten gebunden werden.
Für lange Haare und Bärte ist es wichtig, regelmäßig zu trimmen und zu pflegen. Ein gutes Bartöl hält den Bart weich und geschmeidig, während ein Haarglätter helfen kann, das Haar glatt und glänzend zu halten. Die Pflege von Haaren und Bärten im Wikingerstil erfordert besondere Aufmerksamkeit, um die Frisuren in bestem Zustand zu halten.
In der Wikingerkultur hatten Frisuren eine tiefgehende symbolische Bedeutung und waren oft ein Zeichen von Status und Identität. Verschiedene Frisuren konnten den sozialen Rang, den Beruf oder den Familienstand einer Person anzeigen. Beispielsweise trugen Krieger oft aufwendige Zöpfe und Bärte, um Stärke und Tapferkeit zu demonstrieren.
Die Faszination für Wikingerfrisuren hat auch in der modernen Kultur einen festen Platz gefunden. Serien und Filme, die das Leben der Wikinger darstellen, haben diese Frisuren populär gemacht und zu einem Trend in der heutigen Modewelt beigetragen.
Der Man Bun ist mehr als nur eine Frisur - er ist ein Ausdruck von Persönlichkeit und Stil. Mit den richtigen Techniken und Pflegehinweisen können auch Sie diesen trendigen Look meistern. Ob klassisch, modern oder von Wikingerfrisuren inspiriert, der Man Bun bietet unzählige Möglichkeiten, Ihren individuellen Stil zu unterstreichen.
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