Frisuren und Tipps gegen Haarbruch und Spliss: So bleibt Ihr Haar gesund und kräftig

Wer träumt nicht von kräftigem, glänzendem und vor allem gesundem Haar? Doch häufiges Bürsten, Kämmen oder Stylen, übermäßige Hitze, schädliche Umwelteinflüsse oder mangelnde Pflege können zu Haarbruch und Spliss führen. Aber keine Sorge, es gibt effektive Wege, um diesen Problemen vorzubeugen und sie zu behandeln.

Was ist Spliss und wie entsteht er?

Haarspliss, auch bekannt als gespaltene Haarspitzen, bedeutet, dass das Haar an den Enden in zwei oder mehr Stränge aufgespalten ist. Spliss entsteht, wenn die äußere Schutzschicht der Haare (Kutikula) abgenutzt oder beschädigt wird. Die Kutikula besteht aus winzigen, überlappenden Schuppen, die die innere Haarfaser schützen. Wenn die Kutikula intakt ist, bleiben die Haare gesund, glatt und glänzend.

Spliss, der durch besonders hohe Beanspruchung entsteht, beginnt oft an den Spitzen und kann sich entlang des Haarschafts nach oben ausbreiten, wenn er nicht behandelt wird. Unbehandelter Haarspliss kann dazu führen, dass sich das Haar von wenigen Millimetern bis hin zu mehreren Zentimetern weiter aufspaltet.

Gut zu wissen: Spliss kann grundsätzlich jede und jeden betreffen, ganz unabhängig von Geschlecht, Alter oder Haartyp. Es gibt jedoch bestimmte Haartypen, die eher zu Spliss neigen als andere. Kurzhaarfrisuren sind seltener betroffen.

Der einfache Grund: Die Spitzen sind der älteste Teil des Haares und oft über Jahre gewachsen. In dieser langen Zeit macht unser Haar einiges durch und vieles mit: Wir glätten es, wir toupieren es, wir bürsten es, wir föhnen es, wir kämmen es und wir färben es.

Professionelle Hilfe gegen Spliss

Sind die Haare erst einmal gespalten, wachsen sie nicht mehr zusammen. Jetzt sind Profis gefragt! Es gibt verschiedene professionelle Schnitttechniken, die weitere Haarschäden verhindern und das Haar damit insgesamt kräftigen. Wann Sie Ihre Friseurin oder Ihren Friseur aufsuchen sollten, hängt individuell von Ihrem Haar ab.

Schnitttechniken gegen Spliss

  • Spitzen schneiden: Einfach und effektiv - Spitzen schneiden hilft gegen Spliss. Sind die Haarspitzen gespalten, verhindert diese Schnitttechnik, dass Haarspliss sich ausbreitet und das Haar weiter schädigt. Die Methode eignet sich besonders gut, wenn der Haarschaden noch nicht weit fortgeschritten ist und sich auf einige Millimeter beschränkt. Dann müssen Sie auch nicht viel Länge einbüßen und die Haare bekommen wieder mehr Glanz.
  • Care Cut: Ein Care Cut ist ein Haarschnitt, der darauf abzielt, das Haar zu pflegen, gesund zu halten und Spliss vorzubeugen. Der Fokus liegt neben der Gestaltung der Frisur vor allem auf der Gesundheit der Haare. Das Besondere: Die Schere wird vorher erwärmt. Durch die Kombination aus Wärme und Schnitt werden die Spitzen gewissermaßen versiegelt.
  • Twist Cut: Auch der Twist Cut behandelt Spliss, jedoch werden dabei die Haarsträhnen sorgfältig abgeteilt und unter Spannung eingedreht. Durch das feste Einzwirbeln springen die splissigen Enden nach außen und die Friseurin oder der Friseur kann den geschädigten Teil entfernen. Diese Methode funktioniert auch sehr gut, wenn der Spliss an einigen Stellen schon den Haarschaft erreicht hat und sich nicht nur auf die kaputten Enden beschränkt.

Es gibt noch weitere Schnitttechniken, die den gespaltenen Haaren den Kampf ansagen. Je nach Haartyp oder Schwere der Schädigung können auch ein Care Cut oder Twist Cut das Mittel der Wahl sein.

Splissschneider für zu Hause?

Mittlerweile sind auch Lösungen erhältlich, mit denen man Spliss selbst entfernen kann. Dabei werden einzelne Strähnen in den Splissschneider eingelegt und straff gespannt. Die Idee dahinter: Durch die Spannung sollen die kaputten Teile des Haares abstehen und durch die kleinen integrierten Schneidwerkzeuge abgeschnitten werden.

Aber Vorsicht: Die Anwendung erfordert Knowhow und Übung. Die Schneidemaschine kann nicht zwischen gesundem und geschädigtem Haar unterscheiden - hier fehlt definitiv ein geschultes Auge und die menschliche Komponente. Gerade wenn es auf die Spitzen zugeht, kann es tricky werden, die Spannung im Haar zu behalten. Als Ergebnis können die Enden stark ausgefranst und die Haare am Ende nicht mehr auf einer Länge sein - und Sie müssen doch für einen sauberen Haarschnitt zum Friseur.

Vorbeugung ist besser als Nachsorge

Die gute Nachricht: Spliss lässt sich wunderbar vorbeugen! Wer sein Haar gut pflegt, darf sich nicht nur über weniger Spliss, sondern auch über Glanz und Geschmeidigkeit freuen.

Die richtige Haarpflege

Die Produkte sollten mit wertvollen Inhaltsstoffen angereichert und auf den persönlichen Haartyp abgestimmt sein. „Um Spliss vorzubeugen, ist eine feuchtigkeitsspendende Haarpflege das A und O. Mit der Nutri Shine Serie von ALCINA schenken Sie Ihrem Haar die nötige Pflege und machen es wunderbar geschmeidig, damit Spliss gar nicht erst entsteht. Das Anti-Spliss Serum ist dafür ein echtes Allround-Talent.

Nie wieder Spliss-Stress! Das verspricht das ALCINA GANZ SCHÖN LANG Anti-Spliss Serum. Durch die Formulierung ohne Silikon ist das Anti-Spliss Serum für jeden Haartyp geeignet. Selbst feines Haar wird nicht beschwert. Belastende Einflüsse und übermäßige Beanspruchung stressen die Spitzen. Der hohe Pflegefaktor und die ausgleichenden, konzentrierten Wirkstoffe stärken und glätten raue Spitzen.

Wenn Sie Ihr trockenes, strapaziertes Haar schützen und pflegen möchten, empfehlen wir die Conditioning Shine-Cream mit Weizenextrakt und Panthenol. Besonders reichhaltig und intensiv pflegen wertvolle Nutriöle kaputte, glanzlose Haare. Arganöl und Traubenkernöl enthalten Antioxidantien und ungesättigte Fettsäuren. Beanspruchtes Haar wird durch die Lipide wieder weich und geschmeidig gepflegt.

Die ALCINA Nutri Shine Serie umfasst Haaröl, Shampoo und eine nährende Haarmaske, die alle Pflegebedürfnisse für mehr Glanz und Geschmeidigkeit perfekt abdecken. Während das Shampoo die Haare mild reinigt und dabei bereits reichhaltig pflegt, eignet sich das Haaröl ideal als intensive Pflege nach dem Haarewaschen oder als glänzendes Fresh-up für zwischendurch. Rubbeln Sie nach dem Waschen die Haare nicht mit dem Handtuch durch, sondern tupfen und kneten Sie diese behutsam trocken.

Weitere Tipps zur Vorbeugung

  • Färben Sie Ihre Haare nicht selbst, sondern lassen Sie den Profi ran.
  • Verzichten Sie vor dem Föhnen und Glätten nie auf einen Hitzeschutz fürs Haar.
  • Verwenden Sie Haarbürsten aus Naturmaterialien.

Haarbruch vs. Spliss: Was ist der Unterschied?

Viele Menschen glauben fälschlicherweise, dass Haarbruch und Spliss dasselbe sind. Bruchstellen, die als kleine weiße Punkte sichtbar sind, zeigen an, dass das Haar entweder angebrochen oder abgebrochen ist. Frizz hingegen tritt meistens in der vollen Länge einzelner Haare auf und bedeutet, dass Haare unkontrollierbar und kraus abstehen. Die ungeliebten frizzy Haare entstehen, wenn ihre äußere Schuppenschicht aufquillt und Luftfeuchtigkeit absorbiert, was das Haar wiederum spröde macht und austrocknet.

So unterschiedlich die Haarprobleme auch sind, eine Sache haben sie gemeinsam: durch starke Beanspruchung und Schäden in der Haarstruktur büßen die Haare ihre Widerstandskraft ein. Sie können Feuchtigkeit schlechter speichern und verlieren ihren natürlichen Glanz.

Kann man Spliss gesund pflegen?

Die 7 häufigsten Ursachen für Haarbruch

Du bist ratlos, warum deine Haare ständig abbrechen? Die häufigsten Ursachen haben wir für dich gesammelt:

  1. Stylen mit Hitze: Heiße Styling-Tools wie Föhns, Glätteisen oder Lockenstäbe entziehen dem Haar durch die hohen Temperaturen ihre natürlichen Öle und Proteine, die sie geschmeidig und widerstandsfähig machen. Die Folge: Das Haar wird spröde und brüchig, bis es schließlich abbricht.
  2. Häufiges Färben: Die chemischen Inhaltsstoffe machen die Haare porös, trocknen sie aus und sind anfälliger für Haarbruch und Spliss.
  3. Immer gleiche Frisur: Alle sleeken Hairstyles, bei denen die Haare straff nach hinten gebunden werden, ziehen unweigerlich an deinen Längen. Das schwächt die Haarstruktur und fördert Spliss.
  4. Fehlende Nährstoffe: Eine ausgewogene Ernährung mit allen wichtigen Nährstoffen ist entscheidend für ein gesundes und kräftiges Haarwachstum.
  5. Unzureichende Pflege: Genau wie deine Haut unter mangelnder Feuchtigkeit leidet, setzt das auch deinen Haaren zu.
  6. Falsches Kämmen: Wer seine nassen Haare kämmt, riskiert nicht nur Haarbruch, sondern auch ein ganzes Büschel danach in der Hand zu halten.
  7. Zu starkes Rubbeln: Nasse Haare mit harten Baumwollhandtüchern trocken zu schrubben, kann die Längen in Sekunden brechen lassen.

7 Tipps gegen Haarbruch

Neben den genannten Beauty-Tipps kannst du zusätzlich für gesunde Haare sorgen, indem du Folgendes beherzigst:

  1. Verwende ein mildes und pflegendes Shampoo: Benutze eins ohne Sulfate und Co., da diese frei von aggressiven Reinigungssubstanzen sind, die deine Haare besonders austrocknen können.
  2. Conditioner auftragen: Arbeite nach dem Shampoo noch einen Conditioner in die nassen Haare ein und lass ihn kurz einwirken, bevor er ebenfalls ausgewaschen wird.
  3. Style deine Haare ohne Hitze: Mit den richtigen Tipps kannst du deine Haare zu einer glatten Traummähne ganz ohne Hitze oder zu glamourösen heatless Curls - sogar über Nacht - stylen.
  4. Verwende ein Haaröl: Besonders lange Haare neigen schnell zu Haarbruch und auch dazu, auszutrocknen.
  5. Lasse regelmäßig deine Spitzen schneiden: Bereits strapaziertes Haar kann sich am besten erholen, wenn abgebrochene Spitzen entfernt werden.
  6. Benutze einen UV-Schutz: UV-Strahlung führt vor allem bei blondem und dünnem Haar dazu, dass die Proteine aufgespalten werden.
  7. Schlafe auf einem Seidenkissen: Der glatte, weiche Stoff ist schonender und hat zugleich eine antibakterielle Wirkung, von der auch deine Haut profitiert.

Woran erkenne ich Haarbruch?

Haarbruch kannst du an mehreren Faktoren erkennen:

  • Unregelmäßige Haarlängen
  • Spliss
  • Raues Haargefühl
  • Vermehrter Haarausfall

Schutz der Haare im Schlaf

Eine gute Portion Schönheitsschlaf ist wichtig - sowohl für die Haut, den Geist als auch die Haare. Trägst du deine Haare nachts offen und nutzt die falsche Bettwäsche, kann dies auf lange Sicht deinem Haar schaden - vor allem, wenn du sowieso schon widerspenstige Locken hast. Bei jeder Bewegung im Schlaf belastest du dein Haar durch Reibung - entweder der einzelnen Haare aneinander oder am Kopfkissen.

Eine eigene Nachtroutine für dein Haar bereitet deine Mähne nicht nur optimal für die Nacht vor. Gehe vor dem Schlafengehen sicher, dass deine Haare komplett trocken sind. Nasse Haare sind anfälliger für Haarbruch, vor allem nach einer heißen Dusche. Bürste deine Haare abends gut aus. Gehe beim Entwirren etwaiger Haarknötchen sanft und nicht zu rabiat vor. Sind deine Haare sehr anfällig für Trockenheit und Spliss, massiere ein wenig Haaröl in die Längen und Spitzen oder wende eine Haarmaske an.

Ebenfalls zu empfehlen ist ein Seiden- oder Mikrofaserbezug für dein Kopfkissen. Schläfst du mit offenem Haar? Dann solltest du darüber nachdenken, dir ab sofort eine Bettfrisur zu machen. Bett- oder Schlaffrisuren sind der Tipp schlechthin, wenn du deine Haare beim Schlafen schützen möchtest. Sie reduzieren Frizz und Knoten, vor allem in lockigem Haar, und beugen Haarbruch vor.

Die 3 besten Frisuren gegen Spliss

Dank Colorationen, Haar-Styling und Co. können die Haare ganz schön in Mitleidenschaft gezogen werden und brechen. Auf coole Frisuren verzichten müsst ihr trotzdem nicht.

  1. Klassische Flechtfrisur: Mit einem klassischen Bauernzopf, französischen Zopf oder Dutch Braid werden die fragilen Enden von umliegenden Haaren ummantelt und so als kompakter Strang geschützt.
  2. Haar-Banane: Die am Hinterkopf eingedrehten Strähnen bieten weniger Angriffsfläche für Reibung und Druck. Die Haarklammer, auch Claw-Clip genannt, ist dank ihrer abgerundeten Zacken schonend zur Haarstruktur und verhindert zusätzlich Haarbruch.
  3. Tiefer Dutt: Vor allem auf den Schultern aufliegende Spitzen neigen zu Spliss. Habt ihr also gerade schulterlanges Haar und wollt es erfolgreich weiterwachsen lassen, ist ein tiefer Dutt eure Anti-Haarbruch-Frisur.

Diese Frisuren sind Schuld an Haarbruch, Spliss und Co

Manche dieser schädlichen Anwendungen binden wir tagtäglich in unsere Haarroutine ein, wenn wir uns stylen. Auf welche Frisuren du künftig lieber verzichten solltest, damit deine schöne Wallemähne gesund bleibt, zeigen wir dir jetzt.

  • Volumen pur: Häufiges Toupieren ist Schuld an Haarbruch
  • Sleek oder Curly: Hitze schädigt das Haar
  • Messy oder Clean: ein Dutt sorgt für Haarbruch
  • Falsche Haargummis: Haarbruch durch Pferdeschwanz

Um Haarbruch zu umgehen, ist es also unerlässlich Hitze in jeglicher Form weitestgehend aus dem Weg zu gehen, Reibung zu vermeiden und die Haare regelmäßig mit Feuchtigkeit zu versorgen.

Kaputtes Haar muss nicht immer ein Kurzhaarschnitt sein

Selbst wenn du alle Tipps und Tricks befolgst, die Spliss an den Haarenden wieder reparieren sollen, sind die Schäden manchmal so groß, dass du dich von deiner langen Mähne verabschieden und einen Termin beim Friseur machen musst. Mit dem sogenannten "Splissschnitt" wird einer kaputten Mähne nämlich den Kampf angesagt und sorgt dafür, dass deine Follikel sich wieder erholen können. Vor allem für diejenigen, die besonders wenig an Haarlänge verlieren wollen, ist dieser Cut eine wahre Rettung. Der Profi teilt deine Pracht dafür in kleine Strähnen ab, zwirbelt sie um sich selbst und fährt dann mit einer speziellen Schere daran längs. So wird nur der Spliss in den Enden abgetragen und deine Frisur erstrahlt in neuem Glanz.

Darum ist der Bob perfekt bei Spliss an den Enden

Logischerweise ist ein Kurzhaarschnitt, wie der klassische Bob, ein absoluter Garant dafür, dass wirklich alle Strukturschäden und stumpfen Enden, die du dir vom zu vielen Färben oder durch das Styling mit Hitze-Tools zugezogen hast, verschwinden.Schneidet der Friseur diesen klassischen Style jedoch mit der "Splissschnitt-Methode", kannst du, je nach Ausgangslänge, zwischen unterschiedlichen Varianten, wie dem schulterlangen Long-Bob, der asymmetrischen Kinnlänge oder einem ultrakurzen Mini-Bob wählen.


Problem Ursache Lösung
Spliss Abgenutzte Kutikula, Hitze, chemische Behandlungen Regelmäßiges Schneiden, feuchtigkeitsspendende Pflege, Hitzeschutz
Haarbruch Stylen mit Hitze, falsches Kämmen, Nährstoffmangel Hitzeschutz, schonendes Kämmen, ausgewogene Ernährung
Trockenes Haar Mangelnde Feuchtigkeit, aggressive Shampoos, Umwelteinflüsse Feuchtigkeitsspendende Masken, milde Shampoos, Haaröl

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