Du plagst Dich mit glanzlosem und matt wirkendem Haar herum? Jeder Tag ist bei Dir gefühlt ein „Bad Hair Day“? Dann könnte es sein, dass Du zu trockenem Haar neigst. Trockenes Haar kennt beinah jede Frau. Die Haare sind dabei spröde und fühlen sich strohig an. Grundsätzlich entsteht strohiges Haar, wenn deine Talgdrüsen nicht ausreichend Fett und Talg produzieren.
Talg sorgt dafür, dass Haare geschmeidig bleiben und funktioniert außerdem wie ein natürlicher Schutzfilm, der Feuchtigkeit bindet. Ist dieser Film nicht vorhanden, wird das Haar trocken, brüchig und spröde. Stellt sich also die Frage: Was tun gegen trockene Haare? Das beste Mittel ist viel Feuchtigkeit. Wie Du trockenes Haar versorgst und was Du sonst noch tun kannst, verraten wir Dir im nachfolgenden Beitrag und geben Dir unseren 7 Tipps gegen trockenes Haar an die Hand, die wirklich wirken.
Trockenes Haar kann viele Ursachen haben. Hinter trockenem Haar verbirgt sich grundsätzlich ein Feuchtigkeitsmangel. Dieser kann unter anderem durch Umwelteinflüsse wie UV-Strahlung, trockene Heizungsluft oder extreme Kälte ausgelöst werden.
Weitere Ursachen für trockenes Haar können häufiges Colorieren, die regelmäßige Anwendung von Styling-Produkten oder Hitzeeinwirkung durch Föhn oder Glätteisen sein. Sogar ein Nährstoffmangel oder eine Hormonumstellung sind Gründe, warum Frauen an trockenem Haar leiden. Auch die falsche Wahl der Haarwaschprodukte kann schuld sein.
Bei vielen gehen trockene Haare mit einer ebenso trockenen Kopfhaut einher, die juckt, gerötet ist und spannt. Du solltest es vermeiden, deine Haare zu häufig und ausgiebig zu bürsten. Die Haarstruktur wird nämlich durch die Bürstenstriche aufgeraut und in der Folge spröde. Kämme es also lieber selten, langsam und sanft.
Zu den bekanntesten Ursachen für extrem trockenes oder strohiges Haar gehören Shampoo-Haarwäschen. Die Tenside, die im Shampoo enthalten sind, lösen den schützenden Fettfilm der Haare auf. Besonders solche mit Silikon strapazieren die Haargesundheit.
Bei Frauen und Männern können hormonelle Veränderungen die Haarstruktur beeinflussen. Während der Jugend und Pubertät produzieren die Talgdrüsen beispielsweise sehr viel Talg, wodurch die Haare fetten. Im Gegenzug entstehen in den Wechseljahren strohige Haare schneller.
Nicht empfehlenswert sind starke Haarsprays oder Trockenshampoos bei trockenem Haar. Trockenshampoo entzieht dem Haar nämlich Talg und Fett - dasselbe gilt für Sprays. Wie bereits beschrieben, spielen neben genetischen Faktoren häufig schädliche Pflegeprodukte eine Rolle. Du solltest beispielsweise nach Möglichkeit auf Shampoos mit synthetischen Zusätzen wie Silikone oder Parabene verzichten.
Unterschiedliche Einflüsse können das Haar strapazieren und die Haarstruktur schädigen. Dazu zählen Kämmen, Toupieren und Föhnhitze, UV-Einstrahlung sowie Salz- und Chlorwasser und ganz besonders Colorationen, Blondierungen und Dauerwellen. All das greift die Schuppenschicht an, die jedes Haar umgibt, und raut sie auf. Die Folgen: Das Haar trocknet aus.
Damit Dein Haar wieder gesund, kraftvoll und voller Glanz erstrahlt, verraten wir Dir unsere 7 besten Tipps gegen trockenes Haar. Probiere Dich dabei gerne aus und lass Dich inspirieren.
Leidest Du unter trockenem Haar, ist die Wahl des passenden Shampoos essenziell. Trockenem Haar fehlt die Ummantelung mit einer natürlichen Schutzschicht, die unsere Haarwurzel bzw. die hier befindlichen Talgdrüsen produzieren. Das Haar wird nicht mehr mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt, kann diese nicht mehr aufnehmen und verliert sie einfach wieder. Die Folge sind brüchige, spröde und glanzlose Haare.
Wichtig ist es daher, dass Du trockenes Haar von außen versorgst, damit dieses den natürlichen Schutzfilm wieder herstellen kann. Greife auf ein leichtes und sanftes Shampoo zurück, dass Deinem trockenen Haar viel Feuchtigkeit spendet. Ein guter Wirkstoff ist beispielsweise Panthenol. Aber auch Inhaltsstoffe wie Aloe vera, Kollagen oder Glycerin sorgen für einen schützenden Film, füllen die Feuchtigkeitsspeicher auf und stärken die Haarstruktur.
Beim Waschen ist es wichtig, das Shampoo nur in den Haaransatz und nicht in die trockenen Haarspitzen einzumassieren. Sonst strapazierst du deine Haarlängen. Vor dem Trocknen solltest du außerdem sämtliche Shampoo-Reste gründlich ausspülen. Achte auch darauf, dass die Temperatur des Wassers nicht zu hoch ist. Hitze trocknet deine Haare aus.
Bei der Anwendung achte darauf, dass Du das Shampoo gegen trockene Haare gut aufschäumst, in die Kopfhaut einmassierst und am Ende sorgsam mit Wasser ausspülst.
EXPERTENTIPP: Vermeide es, Deine Längen und Spitzen einzushampoonieren. Diese sind meist besonders trocken und benötigen weniger Reinigung als die Kopfhaut. Das Shampoo, das beim Auswaschen in Längen und Spitzen gelangt reicht meist schon, um Deine Haare zu reinigen.
Nach jeder Haarwäsche solltest Du einen Conditioner nutzen, der ebenso mit seinen Inhaltsstoffen für trockenes Haar entwickelt wurde. So bekommt Dein Haar die optimale Pflege bis in die Tiefe und die durch das Shampoo geöffnete Schuppenschicht wird direkt versiegelt. Zudem empfiehlt sich einmal pro Woche eine Haarkur, die nochmals wichtige Nährstoffe in einer hohen Konzentration mitbringt.
Bei jedem Waschen entziehst Du Deinem Haar automatisch Fett und Feuchtigkeit. Daher gilt bei trockenem Haar: So oft wie nötig, so wenig wie möglich. Ein idealer Zyklus für trockenes Haar sind alle zwei bis drei Tage. Es sollte mindestens ein Tag zwischen den einzelnen Haarwäschen liegen. Zu häufiges Haarewaschen begünstigt die Talgproduktion, was das Haar schnell fettig werden lässt. 2 bis 3 Haarwäschen pro Woche, je nach Talgproduktion, wird allgemein empfohlen.
Hitze ist purer Stress für unser Haar. Neben Föhn und Glätteisen macht auch Sonneneinstrahlung oder ein Saunabesuch ohnehin schon trockenem Haar schwer zu schaffen. Vermeide daher möglichst Glätteisen, Lockenstab und Co. oder nutze, wenn es gar nicht anders geht, einen besonders hochwertigen Hitzeschutz und beispielsweise ein Glätteisen, das schonend zum Haar ist und bei dem sich die Heizstufen separat einstellen lassen.
Wenn du Glätteisen, Föhn oder Lockenstab verwendest, solltest du in jedem Fall einen Hitzeschutz einarbeiten. Deine Haare kannst Du im Sommer bequem von der Luft trocknen lassen. Solltest Du Deine Haare föhnen müssen, denke auch hier an einen Hitzeschutz, stelle den Föhn auf die höchste Gebläsestufe und die niedrigste Heizstufe und halte einen Mindestabstand von Föhn zu Haar von 30 cm. Du kannst zudem einen Diffusor-Aufsatz verwenden. Im Sommer bist Du mit einem speziellen UV-Schutz in Produkten gut gerüstet.
Mit trockenem Haar gehen meist auch Spliss, Haarbruch und Frizz einher. Lass Dein trockenes Haar, zumindest die Spitzen, regelmäßig schneiden. Das sorgt in der Regel bereits für ein gesünderes Aussehen. Ergänzend wende Haaröle gegen Spliss und Frizz an. Diese stärken und kräftigen zusätzlich trockenes Haar.
Es gibt einige Hausmittel, die bei trockenem Haaren empfohlen werden. Darunter Olivenöl, Avocado und Honig. Aus den Zutaten kannst Du Dir eine Haarkur selbst machen und schauen, was Deinem Haar guttut. Kokosöl eignet sich ideal, wenn Du es in die Spitzen einmassierst und über Nacht einwirken lässt. Stelle zudem sicher, dass Du über den Tag verteilt ausreichend Wasser, ungesüßte Tees oder Schorlen trinkst. Auch das unterstützt langfristig Deine trockenen Haare.
Für trockene Haare eignen sich Hausmittel besonders gut, da diese keinerlei synthetische Zusätze oder chemische Substanzen enthalten. Avocados enthalten sehr viele gesättigte Fettsäuren. Zerdrücke einfach eine Avocado und vermische sie mit einem Schuss Olivenöl. Olivenöl versorgt die Haaroberfläche mit Vitamin A und E sowie wertvollen Antioxidantien. Die Inhaltsstoffe binden Feuchtigkeit und schützen dein Haar vor übermäßiger Hitze.
Wärme ca. eine halbe Tasse kaltgepresstes Olivenöl an und massiere es dann sorgfältig in deine Längen sowie die trockenen Spitzen deiner Haare ein. Die Ölkur lässt du anschließend etwa eine Stunde oder über Nacht einwirken. Auch Apfelessig darf bei den Hausmitteln gegen extrem trockene Haare nicht fehlen. Verrühre zwei Esslöffel Apfelessig in einem Liter Wasser. Auch Honig kann Wunder wirken, wenn Haare strohig und trocken sind. Verteile etwa eine halbe Tasse Honig im frisch gewaschenen Haar und massiere ihn in die Kopfhaut ein.
Kämme Deine Haare im nassen Zustand nur mit einem groben Kamm. Trockene Haare sind extrem sensibel. Auch nach dem Trocknen solltest Du daher idealerweise auf Bürsten mit Wildschweinborsten oder vegane Alternativen zurückgreifen. Bedenke immer, dass Kämmen und Bürsten die Haaroberfläche durch die Reibung aufrauen. Das sorgt für zusätzliche Strapazen, die Du bei trockenem Haar in jedem Fall vermeiden solltest. Verzichte ebenso auf das Toupieren.
Du solltest es vermeiden, deine Haare zu häufig und ausgiebig zu bürsten. Die Haarstruktur wird nämlich durch die Bürstenstriche aufgeraut und in der Folge spröde. Kämme es also lieber selten, langsam und sanft.
Pflegst du dein Haar richtig?
Trockene Haarspitzen bedeuten noch lange nicht, dass Deine gesamten Haare trocken sein müssen. Wir können Entwarnung geben: Sind Deine Spitzen wirklich nur trocken und zeigen noch keine Anzeichen von Spliss oder Haarbruch, kommst Du um den Friseurbesuch herum.
Was wirklich gegen trockene Haarspitzen hilft, ist eine intensive Feuchtigkeitspflege, denn Deine Spitzen haben jetzt vor allem eins - jede Menge Durst. Mach es wie die Profis und starte Deine Haarpflege-Routine mit einem Pre-Treatment. Trage ein Haaröl, wie unser Wahre Schätze Schwereloses Haar-Öl, auf Deine trockenen Haarspitzen auf und lasse es für mindestens 30 Minuten einwirken.
Hüpfe unter die Dusche und wähle ein Shampoo für trockenes Haar, wie das Fructis Banana Hair Food Pflegendes Shampoo oder unser Wahre Schätze Nährendes Shampoo Mythische Olive. Um Deine strohigen Spitzen schnell in Seide zu verwandeln, solltest Du mindestens ein- bis zweimal pro Woche eine tiefenwirksame Haarkur anwenden.
Wringe die frisch gewaschenen Haare leicht aus und trage unsere Feuchtigkeitsspendendes Aloe Vera Hair Food auf. Die 3in1 Maske ist mit 98% natürlichen Inhaltsstoffen angereichert und kann als Spülung, Maske oder Leave-In verwendet werden. Während die Haarkur optional ist, ist der Conditioner bei jeder Haarwäsche Pflicht.
Nachdem Du aus der Dusche kommst und Dein Haar mit einem weichen Mikrofaser-Handtuch trocken getupft hast, ist eine Leave-in Pflege ideal. Nutze unser Wahre Schätze Haar Honig Reparierendes Serum als Overnight-Serum und schicke Deine Haare in ihren wohlverdienten Schönheitsschlaf!
Wie kannst Du trockenen Haarspitzen vorbeugen?
Es gibt viele Mythen über die richtige Pflege von trockenem Haar. Hier sind einige Wahrheiten:
Speziell für trockenes, geschädigtes Haar gibt es eine neue lavera Pflegeroutine in zertifizierter Bioqualität. Das lavera Pflegeshampoo Repair & Tiefenpflege, die passende Pflegespülung und die Haarkur punkten mit Powerinhaltsstoffen aus der Natur wie Bio-Macadamiaöl und Bio-Arganöl für genährtes Haar. Sie pflegen das Haar vom Ansatz bis in die Spitzen und helfen, Haarschäden effektiv zu reparieren. Ganz ohne Silikone, Mikroplastik & Co.
Gerade trockenes, geschädigtes Haar benötigt regelmäßig nach der Haarwäsche eine Extraportion Pflege. Verwende dazu einen Conditioner wie die lavera Pflegespülung Repair & Tiefenpflege und arbeite ihn in die Längen und Spitzen ein.
Was tun gegen trockene Haare?
Feuchtigkeitsspendende Pflegeprodukte verwenden, Hitzestyling reduzieren und regelmäßig Haarmasken, Conditioner und Leave-in-Produkte anwenden.
Welches Öl für trockene Haare?
Besonders geeignet sind Arganöl, Kokosöl, Jojobaöl oder Mandelöl - sie pflegen intensiv und verleihen Glanz.
Wie sehen trockene Haare aus?
Trockene Haare wirken matt, spröde und stumpf, fühlen sich rau an und neigen zu Frizz, Spliss oder Haarbruch.
| Problem | Ursache | Lösung |
|---|---|---|
| Trockene Haare | Feuchtigkeitsmangel, Umwelteinflüsse, falsche Produkte, Hitze | Feuchtigkeitsspendende Shampoos, Conditioner, Haarmasken, Hausmittel, Hitzeschutz |
| Trockene Haarspitzen | Mangel an natürlichen Ölen, äußere Einflüsse | Haaröle, Pre-Treatments, feuchtigkeitsspendende Shampoos und Kuren |
| Spliss und Haarbruch | Trockenheit, mechanische Belastung, chemische Behandlungen | Regelmäßiges Schneiden, Haaröle, Vermeidung von Hitze und chemischen Behandlungen |
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