Afro Frisuren für Frauen: Ideen, Pflege und Styling

Afrohaare sind einzigartig und bieten eine Vielzahl von Styling-Möglichkeiten. Jedes Afrohaar hat individuelle Bedürfnisse und kann variantenreich gestylt werden. In diesem Artikel erfahren Sie alles zum Thema Afrofrisur, Afro Braids, Afro Haare glätten und noch vieles mehr!

Was sind Afro Locken?

Afrolocken sind sehr stark gelockte, krause, dunkle Haare, die durch ihre enge Spiralform bis zu 75% an Länge einbüßen. Als Afrohaare bezeichnet man sehr dichte Naturlocken dunkelhäutiger Menschen.

Diese Afro-Haartypen gibt es

Jede Afrolocke ist total individuell und so können auf nur einem Kopf unterschiedliche Afro-Haartypen vorkommen. Wisst ihr erstmal welcher Haartyp ihr seid, lassen sich die Afrohaare ideal pflegen. Unterschieden wird vom Haartyp 1 (glatt) bis 4 ("coily" engl. für zusammengerollt). Für Afrohaare sind die lockigen Typen 3 und 4 relevant - zur genaueren Bestimmung kommen jetzt noch Buchstaben von a (größere Locken) bis c (sehr eng gelockt) hintendran. Eine 3a beschreibt somit große, weiche, leichte Locken wohingegen eine 4c, das Maximum an Afro-Locken-Power, also eine sehr dichte, schwammige Afrokrause meint.

Cooler Afro Look: Was macht den Hairstyle so einzigartig?

Welche unterschiedlichen Locken-Strukturen gibt es?

Afrohaare lassen sich am besten in feuchtem bis nassen Zustand kämmen. Dafür wird zuerst ein Leave-in-Pflegeprodukt eingearbeitet, das die Oberfläche glätten soll. Nun arbeitet ihr euch mit der Bürste von den Spitzen nach oben mit ganz viel Gefühl vor. Zerren und Reißen solltet ihr unbedingt vermeiden. Afrolocken trocken bürsten zu wollen ist fast unmöglich, außerdem bleiben danach keine schön definierten Locken sondern eine wirre Krause zurück.

Der größte Nachteil beim Kämmen der nassen Haare ist allerdings die aufgeweichte Schuppenschicht, was Haarbruch begünstigt. Um dem entgegenzuwirken solltet ihr Afrohaare nur einmal die Woche kämmen. An den anderen Tagen reicht es aus die Afrolocken zu "detangeln". Das kommt aus dem Englischen und heißt so viel wie Entwirren. Dabei werden die Locken sanft mit den Fingern entwirrt und Knötchen gelöst.

Afro Haare richtig pflegen - Darauf solltet ihr achten

Afrohaare sind sehr pflegeintensiv. Klar, jeder hat mal einen Bad Hair Day. Afrolocken sind allerdings eine Wissenschaft für sich. Wisst ihr aber erstmal, worauf ihr achten müsst, lässt sich die Naturkrause super pflegen und überzeugt mit Sprungkraft und Volumen.

Die Haarpflege ist essentiell für einen schönen Afro. Silikone lagern sich am Haar an und verhindern, dass pflegende Stoffe und Feuchtigkeit in das ohnehin eher spröde Haar dringen können. Sulfate trocknen aus. Ideal sind spezielle Afro-Pflege- und Styling-Produkte, z.B. die Cantu Serie. Alternativ bieten sich auch feuchtigkeitsspendende Produkte sowie natürliche Haaröle an. Pro-Tipp: Afrolocken lieben eine saure Spülung aus kaltem Wasser und Apfelessig. Das Gemisch schließt die Schuppenschicht, beugt Schuppen vor indem es die Kopfhaut nicht austrocknet und die Afrolocken lassen sich danach besser entwirren - ergo, weniger Haarbruch.

Wie wäscht man Afro Haare?

Afrohaare neigen dazu sehr trocken und spröde zu sein. Daher ist der erste Step in Richtung ausgewogene Pflege: möglichst wenig Waschen. Denn das trocknet die krause Afromähne noch mehr aus. Um die Feuchtigkeit in den Afrolocken einzuschließen sind natürliche Öle der Gamechanger. Haaröl (z.B. Argan oder Kokos) kann auch als erster Step der Wäsche eingesetzte werden. Dafür müsst ihr das Öl erwärmen und so in die Locken einarbeiten. Dadurch entwirrt ihr das Haar im öligen Zustand und schützt es so vor dem Brechen. Anschließend gut mit Shampoo auswaschen. Dazu eignet sich ein festes Shampoo welches an der Kopfhaut aufgeschäumt wird. Mit dem Schaum könnt ihr dann die Längen reinigen.

Wie oft wäscht man Afro Haare?

So selten wie möglich. Klar, ihr sollt euch unbedingt wohlfühlen und keinesfalls muffelig. Im Durchschnitt genügt bei Afrohaaren eine Haarwäsche einmal pro Woche. Das ohnehin tendenziell eher trockene Haar fettet nicht schnell und würde durch übermäßiges Waschen nur mehr austrocknen.

Wie trocknet man Afro Haare?

Auf die noch nassen Afrohaare kommt ein Leave-in Conditioner auf Wasserbasis. Zuviel Fett würde die Afrolocken beschweren. Diesen knetet ihr gut in die Locken ein und dreht diese dann mit den Fingern in ihre Form. In diesem Zustand können sie lufttrocknen. Werden Afrohaare geföhnt verlieren die Locken ihre schöne Form und trocknen mehr aus. Ein Hitzetool kommt eher für ein glättendes Styling infrage.

Afro Look stylen - Die schönsten Frisuren für Afro Haare

Afrolocken können zu richtig coolen Looks gestylt werden und jeden Tag anders aussehen oder auch wochenlang in derselben Form liegen. Wie das geht und was die coolsten Frisuren sind erfahrt ihr jetzt.

Beauty-Hacks zum coolen Afro Look

Wir verraten euch, was den trendigen Hairstyle ausmacht und wie ihr ihn richtig pflegt. Und das zurecht: Das schützende Styling bewahrt die Haare vor schädlichen Umwelteinflüssen, übermäßigem bürsten, zerren und brechen. Außerdem können einige Flechtfrisuren mehrere Wochen getragen werden. So ist das Thema Bad Hair Day erstmal erledigt. Die Range reicht von klassischen engen Cornrows, die dicht am Kopf entlang geflochten werden, über Godess Braids zu Chunky Braids und Boxer Braids. Wer Geduld und Fingerspitzengefühl hat bekommt diese Afro-Zöpfe selber hin, ansonsten schaffts ein Profi.

Tabelle: Vor- und Nachteile verschiedener Afro-Frisuren

Frisur Vorteile Nachteile
Cornrows Schützend, langanhaltend Kann Zug auf die Kopfhaut ausüben
Box Braids Vielseitig, Extensions möglich Kann schwer sein, lange Flechtdauer
Afro (natürlich) Natürlich, einfach zu pflegen Benötigt regelmäßige Feuchtigkeitspflege

Lange Haare mit Afro Extensions

Die Extensions können ins Afrohaar eingewoben werden. Das macht ein Hair Stylist und die Technik nennt sich passend Weaving. Außerdem gibt es den Trend des Einwickelns, der Look nennt sich Passion Twists. Dafür befestigt der Stylist die Extensions mit kleinen Gummis an den Afrolocken, um die er die Extensions dann stramm herumwickelt.

Haare glätten

Ein Hairstyle für elegante, sportliche und extravagante Anlässe. Zuerst wird ein glättendes Stylingprodukt aufgetragen. Achtung: Niemals direkt vor dem Glätten Öl in das Afrohaar geben. Die direkte Hitze des Glätteeisens würde dadurch noch verstärkt und das Haar nahezu frittieren - nicht gut.

Blow Out: Hier ist etwas Übung gefragt. Mit einer Rundbürste und einem Föhn wird das Haar Partie für Partie glattgezogen. Komplett sleek wird es mit dieser Technik nicht, aber das Ergebnis kann sich sehen lassen. Mittlerweile gibt es aber auch spezielle elektrische Glättebürsten - das Handling ist damit wesentlich einfacher, anstatt mit Rundbürste und Föhn verwickelt und umständlich über dem Kopf zu hantieren.

Große Wickler, ein sehr strammer Pferdeschwanz und die Längen im Dutt können weitere Varianten sein euer Afrohaar zu glätten. Wer es wirklich super glatt haben möchte, muss allerdings auf eine chemische Glättung bei einem Profi zurückgreifen. Davon würden wir allerdings abraten, da es nicht nur schlecht für das Haar ist sondern außerdem die tollen Afrolocken langfristig glattbügelt.

Afro Fade Haircut

5 einfache Frisuren für Afro-Haare

Afro-Haare, genauer gesagt Haarstrukturen, die sich dem Bereich lockiges bis krauses Haar (in der Fachsprache als 3a-4c-Typ bekannt) zuordnen lassen, werden oft mit den Attributen aufwendig und zeitintensiv bedacht. Wer sich jedoch einmal mit seinem Haartyp und den speziellen Bedürfnissen auseinandergesetzt hat, wird schnell merken, auch Afro-Haare sind einfach zu handhaben - wenn man weiß, was zu beachten ist.

"Natural Hair"-Journeys sind langwierige (und sehr individuelle) Prozesse, die durch eine fehlende Repräsentation in der Popkultur und gängigen Medien, nicht unbedingt erleichtert werden. Dennoch ist es schön zu beobachten, dass es in den vergangenen Jahren immer mehr natürliche Styles, wie der Afro oder verschiedene Braid-Varianten, auf die Catwalks der großen Fashion Shows geschafft haben. Mit ihnen als Inspiration brechen wir mit dem Mythos, dass das Styling von Afro-Haaren immer aufwendig ist - denn wie bei allen anderen Haarstrukturen kommt es auch hier immer auf das Know-how und How-to an.

1. Braids

Braids oder auch Flechtfrisuren im Allgemeinen sind eine tolle Möglichkeit, den Afro-Haaren eine intensive Pflege zu genehmigen. Für ein längeres Tragen gedacht ist es hierbei wichtig, die Haare zuvor darauf vorbereitet zu haben. Für Anfänger:innen ist es am einfachsten, kleine Zöpfe zu flechten - also Braids, die nicht am Kopf anliegen, sondern lose herunterhängen. Dazu werden kleine Partien abgeteilt und bis zu den Spitzen geflochten. Fixiert kann das Ende mit einem Haargummi werden und je nach Haarstruktur halten die Enden auch von selbst.

Komplizierter wird es, wenn es darum geht, Cornrows zu flechten. Diese Art Braids liegen direkt an der Kopfhaut an und geht erst in lose Zöpfe über, wenn sie den Nackenbereich erreicht haben. Das Schöne hierbei, es muss nicht bis zum Ende geflochten werden, sondern kann auch als Stilmittel gezielt Verwendung finden. Nutzen Sie die Zeit mit Ihren Braids und pflegen Sie Ihre Kopfhaut und die Spitzen mit einem leichten Haaröl.

2. Der Afro

Der Afro, die wohl natürlichste Form seine Haare zu tragen, ist ein unglaublich empowernder Hair-Style - charakteristisch wird er mit starken Frauen, wie Freiheitskämpferin Angela Davis oder Pop-Ikone Diana Ross assoziiert. Nicht jede:r hat das Glück, dass die Haartextur diese Frisur sofort zulässt, und so werden die Haare in die perfekte Form gekämmt und gestylt. Hierbei ist mit Vorsicht vorzugehen, da die Haarstruktur nicht beschädigt werden sollte. Kämmen Sie Ihre Haare von den Spitzen beginnend mit einem grobzinkigen Kamm (oder bürsten Sie Ihre Afro-Haare auf, für einen Look mit Extra-Volumen) und nutzen Sie einen Afro-Pick, wenn es darum geht, Volumen in den Haaransatz zu zaubern. Auch hier kann zum Unterstützen beim Kämmen ein Wasserspray sowie weitere Pflegeprodukte wie Öle und Moisturizer verwendet werden.

3. Sleek Buns

Für alle, die eine zurückhaltende Frisur bevorzugen, bei der die Haare aus dem Gesicht gehalten werden, ist dieser Hair-Style zu empfehlen - besonders praktisch sind die Sleek Buns auch, wenn der Waschtag hinausgezögert werden will oder die Haare einfach nicht mehr so wollen, wie man selbst. Benötigt wird hierbei eine Bürste oder ein Kamm, mit der oder dem die Haare glatt und straff zu einem Zopf gekämmt werden. Damit die Locken eng am Kopf anliegen, kann dabei mit einem Leave-in-Conditioner, Haaröl oder einem Gel gearbeitet werden (zuvor die Haare anfeuchten) - dadurch erhalten sie noch ein bisschen Pflege und bekommen ein schön glänzendes Finish. Je nachdem, wo der Zopf sitzen soll, kann in der Höhe variiert werden. Diese Frisur funktioniert gut mit einem eleganten, tief sitzenden Dutt oder einem hohen.

4. Bantu Knots oder Space Buns

Bantu Knots, ein traditioneller afrikanischer Hair-Style, wurden schon von Stars wie Rihanna und Beyoncé getragen. In der Funktion als Protective-Style schützen sie die Haare vor den wechselnden Temperatureinflüssen, die gerade die Übergangszeit in den Frühling bereithält. Bantu Knots sehen erst mal aufwendig aus, hat man jedoch den Dreh herausgefunden, sind sie supereinfach in der Handhabung und sehen dazu auch noch sehr besonders aus. Die Haare werden in gleich große Sektionen geteilt und mit einer Haarklammer fixiert - je nachdem, wie viele Bantu Knots gewünscht sind, kann in der Auswahl der Größe variiert werden. Dann arbeiten Sie sich von Sektion zu Sektion vor und drehen die Strähnen ein (als würden Sie einen Dutt machen), bis sie sich um sich selbst drehen und einen kleinen Knoten bilden. Fixieren Sie den Bantu Knot mit einem dünnen Haargummi oder akzentuieren Sie ihn mit größeren bunten Scrunchies. Wichtig zu beachten ist auch hier, vorsichtig vorzugehen und die zuvor genannten Pflegeprodukte mit einzubeziehen.

5. Fantasievolle Twists und Zöpfe

Bei diesem Teil ist die eigene Kreativität gefragt. Kombinieren Sie die anderen Frisuren untereinander und lassen Sie sich von den Beauty-Looks vom Runway und der Popkultur inspirieren. Mit Afro-Haaren sind Ihnen bei der Frisurenwahl keine Grenzen gesetzt, und Sie können sich ausprobieren und so die eigenen Haare und ihre individuellen Bedürfnisse besser kennenlernen. Besonders toll ist in dem Zusammenhang, dass die meisten der vorher genannten Frisuren, nachdem man sie aufgeflochten oder -gedreht hat, als Twist-out einen weiteren coolen Hair-Style ergeben, bei dem man letztendlich eine definierte und einheitliche Lockung der Haare erhält.

Styling-Tipps für Afro-Haare

Nehmen Sie sich Zeit und entdecken Sie Ihre individuelle Haarstruktur

Was bedeutet "Natural Hair"?

Bei der Verwendung des Terminus "Natural Hair" entsteht oft das Bild von losen, weniger krausen Lockentypen - jedoch bezieht sich die Beschreibung hierbei auf den Zustand der Haare, der in diesem Fall so natürlich wie möglich sein sollte. Das bedeutet frei von chemischen Veränderungen, Wigs (Perücken) oder Braids. Im Englischen sind die Begrifflichkeiten bei der Einordnung der Locken-Strukturen deutlich differenzierter, und so sprechen wir bei Afro-Haaren oft von "kinky", "coily" oder "curly". "Coily" steht hierbei für die stärkste Lockenstruktur und umfasst kompakte Spiralen, Korkenzieher-Formen und zickzackartige Wellenmuster, die alle einen sehr engen Durchmesser besitzen. Demnach fallen alle anderen Afro-Haar-Strukturen (die eine nicht so enge Lockung besitzen) unter die Begrifflichkeiten "curly" und "kinky" - nehmen Sie sich Zeit und entdecken Sie Ihre individuelle Afro-Haar-Struktur, die durch ihre Diversität einzigartig ist. Je nachdem, wie sie also frisiert und gepflegt werden, können sie tagtäglich (durch den Styling-Prozess beeinflusst) eine unterschiedliche Gestalt annehmen.

Wieso die richtige Pflege wichtig ist

Wie bereits erwähnt, haben die unterschiedlichen Lockentypen andere Bedürfnisse. Leichte Haare benötigen leichtere Produkte, andere wiederum mehr Feuchtigkeit und Pflege. Hierbei kann jedoch die Faustregel aufgestellt werden, dass Produkte mit natürlichen Inhaltsstoffen, frei von Sulfaten und Silikonen ein Muss für die Haar-Routine sein sollten. Die natürlichen Produkte sorgen nach der Haarwäsche dafür, dass die Feuchtigkeit da bleibt, wo sie hinsoll, und gehen dabei sicher, dass die Haare nicht austrocknen und schön gepflegt bleiben. Auch beim Frisieren sollten Sie also immer schonend und möglichst vorsichtig behandelt werden, damit sie nicht brechen und die Frisuren ihre (teilweise) schützende Wirkung ausüben können.

(Styling-Tipp: Schenken Sie Ihren Haaren regelmäßig Liebe und Aufmerksamkeit sowie genügend feuchtigkeitsspendende Pflege - Sie werden sehen, es lohnt sich!)

Welche Styling-Produkte können verwendet werden?

Produkte, die auf jeden Fall in den Frisier-Prozess integriert werden sollten, sind ein Leave-in-Conditioner, Wasser und ein Haaröl. Damit die Pflegeprodukte auch im Haar bleiben und dort ihre Wirkung entfalten können, ist es essenziell, die Produkte im feuchten Zustand einzuarbeiten. Dafür kann eine einfache Pumpflasche mit Wasser oder der Kombination aus Wasser und ein wenig Leave-in-Conditioner befüllt werden - so können die Haare die Produkte besser aufnehmen, und auch das Styling fällt einfacher. Zuerst wird der Leave-in-Conditioner verwendet, der für die Feuchtigkeitspflege sorgt.

Weitere Afro-Frisuren-Ideen

Du möchtest mehr aus deinem Afro machen? Wir haben wunderschöne Ideen und Afro Frisuren für dich als Inspiration gesammelt. Ob voluminös, definiert oder kreativ gestylt: Mit der richtigen Frisur kannst du deine Individualität zeigen und Selbstliebe ausdrücken. Lass dich von diesen Ideen inspirieren - und finde deinen ganz eigenen Look!

Afro ist nicht gleich Afro - jede Lockenstruktur ist einzigartig!

Hier kommen Frisuren-Ideen, die auf Traditionen aus der afrikanischen Diaspora aufbauen, modische Statements setzen und deine natürliche Haarpracht würdigen.

  1. Kurzhaarschnitt: Für alle, die es praktisch lieben. Die Seiten sind kürzer, oben bleibt Volumen. Ein Look, der Selbstbewusstsein ausstrahlt und sich schnell stylen lässt.
  2. Blonder Afro: Auch Farbe ist Ausdruck von Kreativität. Wichtig ist dabei: gesunde Haarpflege und respektvoller Umgang mit der eigenen Haarstruktur. Der Afro bleibt dabei im Mittelpunkt - nicht die Farbe.
  3. Braids: Mit Extensions lassen sich Afrohaare verlängern und zu kunstvollen Braids stylen. So entstehen viele Varianten - von Fulani Braids bis Box Braids - die nicht nur schön aussehen, sondern kulturell tief verwurzelt sind.
  4. Afro mit Hut oder Mütze: Accessoires wie Bucket Hats, Beanies oder breite Strohhüte können natürliche Locken zusätzlich in Szene setzen.
  5. Half-up: Kombiniert mit bunten Haargummis, Perlen oder kleinen Twists wird daraus ein verspielter, individueller Style, der afrikanische Einflüsse mit modernen Vibes verbindet.
  6. Hoher Zopf: Mit einem farbigen Tuch, Haarband oder Scrunchie wird das Ganze zum Statement. Dieser Look steht für Flexibilität: Du stylst ihn in Minuten und bringst deine natürliche Textur trotzdem voll zur Geltung.
  7. Balayage auf Afrohaar: Wichtig: ein Friseur oder eine Friseurin mit Erfahrung in der Arbeit mit Afrotexturen. Die Farbübergänge sollten weich sein, um die Lockenstruktur nicht zu schädigen.
  8. 70er-Jahre-Afro: Der klassische Afro - kraus, rund, ausdrucksstark - ist zurück und aktueller denn je. Der Look steht für Stolz, Stärke und kulturelle Selbstbestimmung.

Pflege-Tipps für Afrohaare: Natürlich und nährend

Afrohaar braucht Liebe, Geduld und die richtigen Produkte. Hier ein paar Basics, die deine Locken gesund halten:

  • Feuchtigkeit ist essenziell: Verwende regelmäßig Leave-in-Conditioner, Haarmilch oder Öle (z. B. Jojoba-, Argan- oder Kokosöl).
  • Weniger waschen: Ein bis zwei Haarwäschen pro Woche reichen völlig. Nutze sulfatfreie Shampoos, um deine Kopfhaut und die natürlichen Öle zu schützen.
  • Conditioner nach jeder Wäsche: Ein guter Conditioner schützt deine Locken - ideal mit zusätzlicher Tiefenpflege ein bis zwei Mal pro Woche.
  • Nie trocken kämmen: Entwirre dein Haar nur im nassen Zustand mit einem grobzinkigen Kamm oder den Fingern.
  • Hitze vermeiden: Wenn du föhnst oder glättest, immer mit Hitzeschutz - besser aber: lufttrocknen.
  • Schlafen mit Schutz: Ein Satin-Bonnet oder ein Kissenbezug aus Seide verhindert Haarbruch über Nacht.
  • Regelmäßig Spitzen schneiden: Alle acht bis zwölf Wochen beugt das Spliss vor und stärkt dein Haar langfristig.

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