Der Blowout Taper: Die neue Trendfrisur für Männer

Viele Männer kennen das: Man sitzt beim Friseur und möchte etwas Neues ausprobieren, entscheidet sich aber doch wieder für den klassischen Schnitt - oben kurz, Seiten lang. Das ist zwar bewährt, aber auf Dauer etwas eintönig. Der Blowout Taper könnte hier die Lösung sein, ein moderner Haarschnitt, der aktuell als neue Trendfrisur gefeiert wird.

Was ist der Blowout Taper?

Der Blowout Taper ist im Grunde ein unkomplizierter Haarschnitt, bei dem das Haar oben lang und an den Seiten kurz ist. Allerdings gibt es einige wesentliche Unterschiede zur Standardfrisur:

  • Die Seiten sind kurz und werden nach oben hin allmählich länger, ähnlich dem bekannten Fade Cut.
  • Das Deckhaar ist deutlich länger und wirkt ungezähmter.
  • Im Gegensatz zu anderen Frisuren wird das Deckhaar nicht zur Seite gestylt oder mit einem Mittelscheitel geteilt, sondern im Stil einer Blowout-Frisur in alle Richtungen geföhnt.

Klassische Blowout-Frisuren waren bisher vor allem bei Frauen beliebt, die sich mit einer Rundbürste eine natürliche und voluminöse Frisur stylen. Auch Männer können von diesem Look profitieren.

Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Stylen des Blowout Taper

Obwohl das Deckhaar beim Blowout Taper natürlich verwuschelt aussieht, ist etwas Aufwand erforderlich, um den Look zu erzielen. Hier ist eine detaillierte Anleitung:

  1. Haare waschen: Verwenden Sie ein volumengebendes Shampoo und einen Conditioner, um Ihrem Haar zusätzliche Fülle zu verleihen.
  2. Volumen geben: Arbeiten Sie ein volumengebendes Mousse in das handtuchtrockene Haar ein oder tragen Sie ein Volumenspray direkt am Haaransatz auf, um das Haar von den Wurzeln an zu heben. Ein Hitzeschutz ist ebenfalls empfehlenswert.
  3. Föhnen: Verwenden Sie einen Föhn und eine kleine Rundbürste (je nach Haarlänge), um die Haare zu trocknen. Föhnen Sie gegen die natürliche Wuchsrichtung, um mehr Volumen zu erzeugen. Rollen Sie die Haare an der Spitze der Bürste auf und föhnen Sie sie, während Sie die Bürste langsam lösen. Versuchen Sie, die Haare in verschiedene Richtungen (am besten nach oben und nach vorne) zu föhnen, um den typischen Blowout-Look zu erzielen.
  4. Stylen: Nach dem Föhnen empfiehlt es sich, eine texturgebende Pomade, eine Styling Cream oder Haarwachs zu verwenden, um dem Haar mehr Definition und Halt zu geben. Arbeiten Sie das Produkt mit den Fingerspitzen ein, um die Haare leicht zu zupfen und zu stylen, sodass sie natürlich und voll aussehen. Achten Sie darauf, die Haare in alle Richtungen zu stylen, um "Löcher" in der Frisur zu vermeiden.
  5. Halt geben: Der Blowout Taper soll natürlich aussehen, aber auch lange halten. Verwenden Sie ein Haarspray aus genügend Entfernung, um das Haar nicht zu beschweren. Zu viel Haarspray kann den geföhnten Look zerstören und die Haare verkleben - also sparsam dosieren.

Warum der Blowout Taper das Potenzial zur Trendfrisur hat

Der Blowout Taper wirkt lässig und cool, unabhängig davon, wie er geschnitten ist. Ein großer Vorteil dieser Frisur ist ihre Vielseitigkeit. Sie kann unterschiedlich gestylt und variiert werden, indem man beispielsweise die Haarlänge anpasst oder dem Deckhaar dezente Strähnchen verpasst. Helle Farbreflexe, die gerne rauswachsen dürfen oder nur in die Spitzen eingefärbt werden, verleihen dem Look mehr Lebendigkeit und Spannung. Außerdem eignet sich der Blowout Taper besonders gut für dünnes Haar, da das lange Deckhaar auf Volumen getrimmt wird und somit lichte Stellen kaschiert werden können.

Fade-Frisuren als Alternative

In den letzten Jahren waren verschiedene Varianten des Undercuts immer wieder ein Thema. Mittlerweile sieht man den „klassischen“ Undercut mit rasierten Seiten und langem Deckhaar ohne Übergang kaum noch. Stattdessen haben sich Fade-Frisuren in sämtlichen Variationen durchgesetzt und schaffen so eine schöne und beliebte Alternative zum Undercut oder dem mittlerweile auch schon stark verbreiteten Dutt.

Was ist ein Fade Cut?

Die Fade-Frisur, oft auch als Razor-Faded bezeichnet, ist im Grunde eine klassische Kurzhaarfrisur, bei der die Seiten bis auf die Kopfhaut rasiert werden. Richtung Deckhaar werden die Haare dann immer länger, sodass sie am Ende ins Deckhaar übergehen. Die Seiten verblassen also, je weiter sie nach unten verlaufen, daher auch der Name „Fade“ für diese Frisur. Die Grundidee der Frisur sind also extrem kurze Seiten und ein etwas längeres Deckhaar.

Verschiedene Fade-Arten

Da jeder Kopf ein wenig anders ist und Frisur nie gleich Frisur ist, gibt es viele verschiedene Varianten der Fade-Frisur, die nicht nur für kurze Haare geeignet sind:

  • Klassischer Fade: Die Seiten werden nach unten hin immer kürzer, bis sie auf der Kopfhaut enden. Das Deckhaar kann nach Belieben in der Länge angepasst werden.
  • High, Mid, Low Fade: Das Verblassen der Haare kann an verschiedenen Positionen stattfinden. Der High-Fade entspricht fast einem klassischen Undercut, während die anderen beiden Varianten etwas moderner sind.
  • Scissor Fade: Hier werden die seitlichen Haare mit einer Schere geschnitten, wodurch der Look etwas gefälliger wirkt.
  • Shadow Fade: Das typische Merkmal des Shadow Fades ist sein langgezogener Übergang, bei dem der Fade wie eine Art Schatten des Deckhaares wirkt.
  • Skin Fade: Hier werden die Seiten auf Null rasiert, was einen besonders markanten Look erzeugt.

Welcher Fade-Cut passt zu Ihnen?

Die Wahl des richtigen Fade-Cuts hängt von Ihrem persönlichen Stil und Ihrer Gesichtsform ab:

Gesichtsform und Fade-Empfehlung:

Gesichtsform Empfohlener Fade
Oval Klassischer Fade
Rund Klassischer Fade (streckt das Gesicht optisch)
Eckig/Herzförmig Fade mit Deckhaar, das Stirnpartie oder Kinnlinie ausgleicht

Styling-Tipps für den Fade

Beim Styling kommt es beim Fade darauf an, wie Sie Ihr Deckhaar tragen. Die kurzen Seiten sind sehr pflegeleicht und brauchen kaum Extras. Wer seinen Fade mit einem Pompadour-ähnlichen Deckhaar trägt, sollte zunächst auf das richtige Volumen setzen. Hierbei kann ein Volumenshampoo oder ein hochwertiger Haartrockner verwendet werden.

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