Frisur mit langem Deckhaar und kurzem Nacken: Anleitungen und Styling-Tipps

Kurzhaarfrisuren erfreuen sich großer Beliebtheit, da sie das Gesicht betonen und eine radikale Veränderung ermöglichen. Besonders der Pixie Cut hat sich als eine der beliebtesten Kurzhaarfrisuren etabliert. Dieser Haarschnitt, der von Hollywood-Stars wie Audrey Hepburn in den 50er und 60er Jahren populär gemacht wurde, symbolisiert Unabhängigkeit, Emanzipation und Selbstbewusstsein, da er nichts von langen, vollen Haaren verbirgt. Der Pixie Cut kann jeder Frau stehen, da es viele Variationen gibt, die sich in Länge und Schnitt unterscheiden.

Die aktuellste Variante zeichnet sich durch einen sehr kurzen Nacken und Seiten (2-3 cm) aus, während das Haar am Oberkopf zu einem Dreieck geschnitten und oft länger getragen wird. Beim Stylen kurzer Haare ist es wichtig, für natürliches Volumen zu sorgen, besonders am Hinterkopf. Die Haare sollten nicht flach anliegen, sondern kreativ nach oben gestylt werden, um Struktur und Stand zu erhalten. Im Idealfall bleibt die Frisur flexibel und natürlich fallend. Verwenden Sie beim Föhnen runde Haarbürsten und Ihre Fingerspitzen, um das Haar nach oben zu föhnen und so ein natürliches Volumen zu erzeugen. Auf Wunsch können Sie Volumenschaum in das noch nasse Haar auftragen.

Kurzhaarfrisuren sind vor allem praktisch und lassen sich schnell und einfach stylen, sowohl für den Alltag als auch für besondere Anlässe. Um einen lässigen Look zu kreieren, lassen Sie das Gesicht offen und stylen Sie das Deckhaar zur Seite. Verwenden Sie eine runde Bürste, um das Haar mit Drehbewegungen nach außen zu föhnen. Achten Sie darauf, die richtigen Stylingprodukte zu verwenden, um die Frisur haltbar zu machen, ohne dass sie starr wirkt. Stattdessen sollte sie weich und schimmernd sein. Beachten Sie beim Auftragen von Stylingprodukten die genaue Menge, da sie nur durch Auswaschen entfernt werden können.

Auch bei kurzen Haaren lassen sich Wellen zaubern. Verwenden Sie dazu einen Lockenstab und stellen Sie sicher, dass das Haar vollständig trocken ist und idealerweise am Vortag gewaschen wurde, damit die Frisur länger hält. Geben Sie Ihrer Frisur ein perfektes Finish mit Haarspray mit extra Glanz. Qualitative Produkte enthalten auch Schutzmittel, beispielsweise vor UV-Licht. Achten Sie beim Besprühen auf einen Abstand von 20 cm, damit sich der Haarspraynebel gleichmäßig verteilt.

Dünne Haare verlieren oft nach ein bis zwei Tagen ihr Volumen, da sie am Ansatz fettig werden. Frischen Sie den Kurzhaarschnitt mit Styling-Puder oder Trockenshampoo auf, indem Sie das Produkt in kleiner Menge am Haaransatz verteilen.

Ganz im Gegensatz zum lockeren Styling lässt sich der Pixie Cut auch glatt stylen. Mit dem Sleek-Pixie-Cut hat Twiggy in den 60er Jahren Furore gemacht. Dieser konservative und streng wirkende Look ist ideal für minimalistische oder ordentliche College-Looks. Für diesen Stil benötigen Sie Haarspray und Haarwachs. Um den Sleek-Effekt zu erzielen, sollten Sie entweder von Natur aus glatte Haare haben oder diese zuerst glätten. Ziehen Sie einen Seitenscheitel und beginnen Sie mit dem Glätten. Vergessen Sie nicht, die Haare vor der thermischen Behandlung vor der Hitze zu schützen. Tragen Sie anschließend etwas Haarwachs auf die Hände auf und glätten Sie die Haare nochmals mit den Händen.

Eine weitere stilvolle Variante des Pixie-Cuts präsentierte Jennifer Lawrence auf dem roten Teppich 2014, als sie ihre Haare sehr kurz trug. Diese Frisur ist elegant und eignet sich gut für besondere Anlässe. Föhnen Sie die Haare im nassen Zustand mit einer runden Bürste schrittweise nach hinten und fixieren Sie sie anschließend leicht mit Haarspray.

Der asymmetrische Pixie-Cut ist derzeit sehr trendy, da er leger aussieht und sich gut für junge Damen und Teenager eignet. Dabei werden an einer Seite längere Strähnen gelassen, die sich abwechslungsreich stylen lassen. Bei kurz geschnittenen Haaren darf man mit Farbe und mutigen Under- und Sidecuts experimentieren.

Hochsteckfrisuren für Bob-Längen

Hochsteckfrisuren sind nicht nur etwas für lange Haare. Auch mit einem Bob lassen sich wunderschöne Frisuren kreieren. Je nachdem, wie der Bob geschnitten ist - gleichmäßig, stufig oder schräg - lassen sich verschiedene Looks erzielen.

Hier sind einige der schönsten Hochsteckfrisuren für Bobs:

1. Half Updo für kurze Bobs

Diese einfache Variante eignet sich perfekt für kürzere Bobs. Dabei wird nur das Deckhaar der oberen Haarpartie gebunden oder eingedreht und am Hinterkopf festgesteckt. Die restlichen Haare fallen lässig in den Nacken.

Anleitung:

  1. Haare gründlich durchbürsten und einen Mittelscheitel ziehen.
  2. Das obere Deckhaar vom restlichen Haar abteilen und am Hinterkopf zusammenfassen.
  3. Die abgetrennte Haarpartie zu einem Zopf formen und anschließend zu einem Dutt zusammendrehen.
  4. Den Haarknoten mit einem Haargummi und Haarklammern befestigen und die vorderen Strähnen lösen.
  5. Mit Haarspray fixieren.

Half Updo für kurze Bobs

2. Eingedrehte Hochsteckfrisur für Bob-Haarschnitte

Diese elegante Variante eignet sich besonders für besondere Anlässe. Mit wenigen Handgriffen lässt sich eine stilvolle Hochsteckfrisur eindrehen, selbst wenn die Haare nur knapp bis zum Schlüsselbein reichen.

Anleitung:

  1. Die obere Haarpartie am Hinterkopf zusammenfassen und mit einem Haargummi fixieren.
  2. Mit den Fingern ein kleines Loch oberhalb des Haargummis formen und den Zopf einmal von oben hindurchziehen.
  3. Das restliche Haar zu einem zweiten Pferdeschwanz zusammenfassen, wieder eine kleine Öffnung formen und das Zopfende darin verstecken.
  4. Zwei Strähnen locker das Gesicht umrahmen lassen.

Eingedrehte Hochsteckfrisur für Bob-Haarschnitte

3. Messy Bun für Bobs

Der Messy Bun ist die perfekte Wahl, wenn es etwas lockerer sein darf. Selbst bei Kurzhaarfrisuren wie einem Short Bob sind lose Strähnen durchaus erwünscht.

Anleitung:

  1. Zunächst zwei Strähnen abtrennen.
  2. Das restliche Haar streng zurückkämmen und mit einem Haargummi befestigen.
  3. Die Spitzen des Zopfes umstülpen und mit einem zweiten Gummi fixieren.
  4. Die Haare am Hinterkopf mit Haarspray oder einem Wachsstick nach oben befestigen und mit einem Bobby Pin feststecken.
  5. Die losen Strähnen mit einem Lockenstab locken.

Messy Bun für Bobs

4. Zwei Dutts für Bobs

Diese Frisur ist ideal für Frauen, die einen Long Bob tragen. Varianten mit zwei Dutts und halboffenen Haaren sind ein eleganter Hingucker.

Anleitung:

  1. Einen Seitenscheitel ziehen und die Seiten mit Gel glatt streichen.
  2. Das Deckhaar abteilen und zwei Zöpfe am Oberkopf binden.
  3. Die Zöpfe zu Dutts drehen und mit einem Haargummi befestigen.
  4. Etwas Gel in den Seiten verteilen, alles glatt streichen und mit Haarspray fixieren.
  5. Die offenen Enden des Bobs und der Pony mit einer Warmluftbürste nach außen föhnen.

Zwei Dutts für Bobs

5. Eleganter Sleek Bun für kürzere Haare

Ob mit Mittel- oder Seitenscheitel - der Sleek Bun geht schnell und sieht edel aus. Er ist perfekt für Bad Hair Days oder wenn die Haare schon etwas fettig sind.

Anleitung:

  1. Einen Mittel- oder Seitenscheitel ziehen.
  2. Zwei große vordere Partien abteilen und die hinteren Partien in einen strengen Pferdeschwanz kämmen.
  3. Eine großzügige Menge Gel im offenen Haar verteilen und alles streng nach hinten kämmen.
  4. Einen zweiten Pferdeschwanz binden und ihn am ersten befestigen.
  5. Den Dutt mit einem großen Scrunchie fixieren.

Eleganter Sleek Bun für kürzere Haare

6. Einfache Frisuren mit Haarklammern

Keine Lust, die Bob-Frisur aufwendig zu stylen? Dann sind Accessoires wie große Haarklammern die perfekten Styling-Helfer.

Neben den hier aufgeführten Styling-Ideen, darf man auch zu Hause selbst Hand anlegen und die Haare schneiden.

Haare zu Hause selbst schneiden

Kurzhaarschnitte können bereits nach wenigen Wochen ungepflegt aussehen. Mit etwas Zeit, Geduld und Mut können Sie oder eine helfende Person selbst Hand anlegen. Anfänger benötigen für einen Kurzhaarschnitt Zeit, Geduld und Mut. Sie können sich selbst die Haare schneiden, besser ist es jedoch, wenn ihnen jemand hilft. Wir erklären, wie ein Haarschnitt mit Schere und Maschine geht.

Wie bei jedem Handwerk gilt auch für das Haareschneiden: Je besser das Werkzeug, desto besser gelingt die Arbeit. Nutzen Sie daher auf keinen Fall eine Bastel- oder Haushaltsschere. Denn Scheren minderer Qualität quetschen die Haare und erzeugen nach weiteren ein bis zwei Wochen Spliss.

Benötigte Utensilien:

  • Haarschere oder Effilierschere
  • Haarschneidegerät
  • Kamm oder Stielkamm
  • ggf. Friseurumhang
  • ggf. Sprühflasche, um die Haare anzufeuchten

Tipps für den Anfang:

  • Der Schnitt sollte so einfach wie möglich sein.
  • Schneiden Sie am besten höchstens ein paar Zentimeter, denn was ab ist, ist ab.
  • Die Haare sollten dabei am besten trocken sein, denn im nassen Zustand erscheinen sie länger, dadurch kann der Pony schnell zu kurz geraten.
  • Tragen Sie keine normale Kleidung beim Schneiden: Die kurzen Härchen setzen sich im Stoff fest und piksen. Verwenden Sie daher einen Umhang oder lassen Sie den Oberkörper frei.
  • Am besten wählen Sie zum Haarschneiden einen Ort ohne Teppich. Das Badezimmer oder zur Not die Küche bieten sich an.
  • Die Person, der die Haare geschnitten werden, sollte auf einem Stuhl mit glatter Oberfläche Platz nehmen. Abgeschnittene Haare können sich nämlich hartnäckig in Textilien festsetzen.
  • Der Hobbyfriseur sollte den Kopf von allen Seiten gut erreichen können.
  • Den Großteil der abgeschnittenen Haare sollten Sie aufsammeln und wegwerfen. Wenn Sie versuchen, alle Haare im Abfluss zu entsorgen, wird dieser ziemlich sicher verstopfen.
  • Am besten stellen Sie vor der Prozedur den Staubsauger bereit, damit sich die Härchen nach Möglichkeit nicht überall weiter verteilen, sondern direkt aufgesaugt werden können.

Wenn Sie niemanden haben, der Ihnen die Haare zu Hause schneiden kann, empfehlen wir einen Haarschnitt mit der Haarschneidemaschine, bei dem alle Haare auf die gleiche Länge getrimmt werden. Den Hinterkopf und die Ohrpartie selbst mit der Schere oder der Maschine zu bearbeiten, erfordert sehr viel Geschick und Übung. Zudem benötigt man vor und hinter sich einen Spiegel.

Haare mit der Maschine selbst schneiden

Anleitung:

  1. Die Haare sollten trocken sein, wenn Sie sie mit der Haarschneidemaschine kürzen.
  2. Bringen Sie vor dem Schneiden den korrekten Aufsatz für die Wunschlänge an.
  3. Je nachdem, wie lang die Haare sind, kann es sinnvoll sein, mit dem längsten Aufsatz für den gesamten Kopf zu beginnen.
  4. Wechseln Sie danach schrittweise die Aufsätze bis zur gewünschten Länge.
  5. Halten Sie den Haarschneider mit den Klingen nach unten, dabei sollte die Spitze des Aufsatzes die Kopfhaut leicht berühren.
  6. Führen Sie den Haarschneider entgegen der Wuchsrichtung, so erfolgt der Schnitt möglichst effektiv.

Welche Länge ist die Richtige?

  • 3 Millimeter sind sehr kurz, aber gerade für Männer mit lichtem Haar geeignet.
  • 5 Millimeter sind auch noch sehr kurz. Dementsprechend hält der Schnitt länger.
  • 6 bis 12 Millimeter eignen sich für Einsteiger, kürzer geht schließlich immer.

Schneiden Sie sich die Haare möglichst über dem Waschbecken und tragen Sie am besten einen Friseurumhang oder arbeiten Sie oben ohne.

Haare selber schneiden: Profi-Tipps und schlimme Fehler

Die folgende Anleitung ist für Personen, die Partnern, Mitbewohnern, Freunden oder Kindern die Haare schneiden wollen.

Der Hobbyfriseur und der Frisurträger sollten ihre Erwartungen abgleichen. Ist es der erste Amateur-Haarschnitt, kann es länger dauern bis das Ergebnis zufriedenstellend ist. Außerdem besteht auch die Chance, dass das Ergebnis nicht perfekt ausfällt. Wie bei fast allen Dingen, macht auch beim Haareschneiden Übung den Meister.

Achten Sie darauf, dass der Kopf stets gerade gehalten wird - mitunter muss daran erinnert werden.

Der Nacken

Der Nacken ist der Startpunkt der ganzen Prozedur. Nutzen Sie für ihn am besten den Haarschneider, wenn Sie einen haben. Hierbei sollten die Haare trocken sein.

Stellen Sie die Länge mit dem Aufsatz ein. Für einen klassischen Schnitt können Sie die Haarschneidemaschine auf 6 oder 9 Millimeter einstellen.

Viele Friseure beginnen zunächst auf einer Seite des Kopfes und arbeiten sich dann über den Nacken zur anderen Seite vor. Sie können aber auch zuerst beide Seiten schneiden und anschließend den Hinterkopf.

Kürzen Sie die Haare immer entgegen der Wuchsrichtung. Ziehen Sie den Trimmer also stets von unten nach oben durch die Haare. Der Aufsatz sollte dabei sanft über die Kopfhaut gleiten.

Für einen schönen Übergang: Beim Nachobenziehen heben Sie den Haarschneider in einer leichten Bewegung aus den Haaren heraus in Ihre Richtung. Der Atlasknochen dient dabei als Stopplinie.

Auch im Nacken können Wirbel liegen, oder die Haare haben unterschiedliche Wuchsrichtungen. Das bedeutet, dass Sie dort eventuell vorsichtig die Richtung wechseln sollten.

Wenn Sie nur eine Schere haben, können Sie Ihre Finger zur Abstandsmessung verwenden. Nehmen Sie eine Haarsträhne zwischen Zeige- und Mittelfinger, die senkrecht nach unten zeigen und am Kopf anliegen. Schneiden Sie nun vorsichtig die oberhalb hervorstehenden Haare ab.

Haareschneiden mit Schere

Die Seiten

Wenn Sie die Seiten schneiden, gilt es die Ohren zu schützen. Dazu können Sie entweder selbst das Ohr sanft umklappen, oder das Frisurenmodel bitten, das eigene Ohr umgeklappt festzuhalten. Nun können Sie die Rundung des Ohrs vorsichtig mit Schere oder Maschine nachschneiden.

Nun kommt wieder die Maschine zum Einsatz. Ähnlich wie im Nacken wird nun sowohl von Gesichtskontur zu Gesichtskontur als auch von unten nach oben geschnitten. Die sogenannte Hutline markiert hier die Stopplinie. Gemeint ist die weiteste Stelle des Kopfes. Der Übergang der Seiten sollte mit dem Übergang des Hinterkopfes zusammenlaufen.

Das Deckhaar

Sie können das Deckhaar mit der Maschine oder Schere kürzen. Das Deckhaar wird in der Regel länger gelassen. Wenn Sie das Deckhaar mit der Schere schneiden, können Sie die Haare anfeuchten. Am besten geht das mit einer Sprühflasche. Die Haare können jedoch auch über dem Waschbecken unter fließendem Wasser angefeuchtet werden.

Deckhaar mit der Maschine kürzen:

Für die Haarschneidemaschine sollten Sie daher den größtmöglichen Aufsatz wählen. Kürzen Sie damit das Deckhaar.

Deckhaar mit der Schere schneiden:

Insbesondere, wenn das Deckhaar etwas länger bleiben soll, können Sie nun die Haarschneideschere verwenden.

Arbeiten Sie sich von hinten nach vorne zur Stirn vor.

Greifen Sie dafür Strähne für Strähne zwischen Zeige- und Ringfinger und kürzen Sie die Haare vorsichtig mit der Schere.

Schneiden Sie zunächst lieber etwas weniger ab - nachbessern kann man immer noch.

Um die Haare gleichmäßig zu kürzen, sollten Sie stets die zuvor geschnittene Haarpartie mit in die neue noch ungeschnittene Strähne aufnehmen.

Die Übergänge

Die Übergänge sind der schwierigste Arbeitsschritt. Es gibt zwei Möglichkeiten: ein harter oder ein weicher Übergang.

Beim harten Übergang müssen Sie darauf achten, dass die kurzen Haare am Nacken und den Seiten ordentlich auf einer Linie abschließen. Das Deckhaar sollte rundherum ebenfalls einen gleichmäßigen Übergang bilden.

Für den weichen Übergang brauchen Sie Geduld und Fingerspitzengefühl:

Mit der Haarschneidemaschine oder der Schere muss ein gleichmäßiger Übergang geschaffen werden.

Das bedeutet, dass Sie zwischen den kurzen Haaren des Nackens und dem längeren Deckhaar im Bereich des Atlasknochens und der Hutlinie die Längen sanft angleichen müssen.

Nehmen Sie dafür oben Teile des Haupthaars und Teile des Nackenhaars zwischen die Finger und schneiden Sie vorsichtig die Übergänge.

Dasselbe können Sie mit dem Trimmer und einem Kamm machen.

Nacken und Koteletten ausrasieren

Sind die Haare am Oberkopf entfernt, können Sie den Nacken am besten rasieren. Denn ein ausrasierter Nacken macht den frischen Haarschnitt perfekt. Dazu können Sie einfach die Haarschneidemaschine ohne Aufsatz verwenden und vorsichtig die Härchen abrasieren, sodass eine schöne eckige oder abgerundete Kontur entsteht.

Ähnlich gehen Sie bei den Koteletten vor. Die Haare vor den Ohren sollten Sie ebenfalls vorsichtig kürzen. Nehmen Sie dafür die Schere oder den Rasierer mit Aufsatz. Anschließend können Sie der Kotelette mit dem Rasierer ohne Aufsatz - ähnlich wie beim Nacken - einen Abschluss beziehungsweise eine Kontur geben.

Bitten Sie den Frisierten, die Haare selbst mit den Händen so zurechtzulegen, als wäre es nach der gewohnten Haarwäsche. So liegen die Haare, wie sie sollen und man kann kontrollieren, ob Partien vergessen wurden.

Abschließend sollten Sie von allen Seiten prüfen, ob der Haarschnitt gleichmäßig geworden ist.

Pony schneiden

Wollen Sie die Ponypartie kürzen, sollten die Haare trocken sein, denn im nassen Zustand erscheinen sie länger, dadurch kann der Pony schnell zu kurz geraten.

Beginnen Sie mit dem Schneiden der Stirnfransen am besten in der Mitte des Ponys und bestimmen Sie einen Referenzpunkt für die spätere Ponylänge - das können zum Beispiel die Augenbrauen sein.

Nehmen Sie die Haare locker zwischen Zeige- und Mittelfinger und halten Sie sie etwas von der Stirn entfernt. Dann schneiden Sie mit der Schere von unten in einem leichten Winkel in den Pony. Schneiden Sie dabei sicherheitshalber immer nur wenige Millimeter ab.

Pony schneiden

Spitzen schneiden

Haben Sie lange Haare und wollen nur die Spitzen schneiden, können Sie nach dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung vorgehen.

  1. Ziehen Sie einen Scheitel und teilen Sie die Haare damit in zwei Hälften.
  2. Starten Sie nun mit einer Hälfte. Die andere Hälfte der Haare können Sie hochstecken oder zusammenbinden.
  3. Beginnen Sie vorne am Gesicht. Nehmen Sie Strähne für Strähne jeweils zwischen Zeige- und Mittelfinger.
  4. Ziehen Sie die Strähne straff und setzen Sie die Schere unterhalb der beiden Finger an, um die Spitzen abzuschneiden.
  5. Am besten schneiden Sie noch nicht direkt auf die gewünschte Länge, sondern lassen noch etwas Spielraum. Nähern Sie sich lieber vorsichtig der gewünschten Länge an. So vermeiden Sie, dass Sie zu viel abschneiden.
  6. Am besten greifen Sie immer recht kleine Strähnen. Sie sollten maximal drei Zentimeter breit sein. Wer direkt viel Haar abschneidet, könnte grobe Kanten riskieren.
  7. Kontrollieren Sie immer wieder, ob Sie die Strähnen auf die gleiche Länge schneiden.
  8. Führen Sie den Schnitt auf der anderen Seite fort. Prüfen Sie dabei unbedingt, ob die Länge mit der zweiten Seite übereinstimmt.
  9. Zum Schluss sollten Sie noch einmal kontrollieren, ob die Haare auf beiden Seiten gleich lang sind. Dafür einfach die beiden vorderen Strähnen rechts und links vom Gesicht zwischen Daumen und Zeigefinger langsam nach unten ziehen.

Stufen schneiden

Ein Stufenschnitt ist eher nicht für Anfänger geeignet. Wer jedoch schon etwas Übung hat, kann sich zu Hause an dem Schnitt versuchen. Besonders schnell geht es mit dieser Methode:

  1. Kämmen Sie Ihre Haare gut durch und binden Sie sich einen strammen Pferdeschwanz oben genau in der Mitte auf Ihrem Kopf. Die Position sollte möglichst genau sein, damit die Stufen auch gleich lang werden.
  2. Ziehen Sie die Haare nun senkrecht zwischen Zeige- und Mittelfinger nach oben.
  3. Schneiden Sie Ihre Haare auf der Höhe, auf der Sie sie kürzen möchten oberhalb der Finger ab. Starten Sie am Anfang am besten zuerst nur mit den Spitzen Ihrer Haare.

Der Pixie Cut: Ein wandelbarer Klassiker

Praktisch, pflegeleicht und stylish - der Pixie Cut gilt als wandlungsfähiger Klassiker unter den Kurzhaarfrisuren. Er ist ein beliebter Haarschnitt, der sich im Hinblick auf die Länge variieren lässt und sich für jede Haarstruktur und Gesichtsform eignet.

Variationen des Pixie Cut:

  • Pixie Cut mit seitlichem Pony
  • Pixie Cut mit Undercut
  • Raspelkurzer Pixie Cut
  • Pixie Cut für lockiges Haar
  • Langer Pixie Cut
  • Pixie Cut mit geradem Pony
  • Pixie Cut mit schrägem Pony
  • Garçonne-Pixie
  • Pixie Cut mit langem Nackenhaar

Pixie Cut Variationen

Der Pixie Cut kann im Hinblick auf die Länge ganz einfach variiert werden. Die Kurzhaarfrisur ist nicht nur zeitlos und sieht einfach immer stylish aus, sie ist noch dazu super praktisch, schnell zu stylen und lässt Frauen ab 40 oder 50 noch dazu frisch und jugendlich aussehen.

Pflege- und Styling-Tipps für den Pixie Cut

Was das Styling angeht, ist der Pixie Cut super pflegeleicht. Für ein glossy Finish empfehle ich glättende Shampoos und Pflegeprodukte. Möchten Sie dem Pixie Cut mehr Struktur verleihen, dann sind Volumenshampoos, Schaumfestiger und Trockenshampoo ideal.

Nach dem Waschen wird der Pixie Cut am besten mit einer kleinen Rundbürste in Form geföhnt. Wachs oder Gel bringen Struktur in das Deckhaar.

Damit der Pixie Cut seine Form behält, sollten die Haare regelmäßig nachgeschnitten werden.

tags: #frisur #langes #deckhaar #kurzer #nacken #anleitung

Populäre Artikel:

Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen