Kurzhaarfrisuren erfreuen sich großer Beliebtheit, da sie das Gesicht betonen und eine radikale Veränderung ermöglichen. Besonders der Pixie Cut hat sich als eine der beliebtesten Kurzhaarfrisuren etabliert. Dieser Haarschnitt, der von Hollywood-Stars wie Audrey Hepburn in den 50er und 60er Jahren populär gemacht wurde, symbolisiert Unabhängigkeit, Emanzipation und Selbstbewusstsein, da er nichts von langen, vollen Haaren verbirgt. Der Pixie Cut kann jeder Frau stehen, da es viele Variationen gibt, die sich in Länge und Schnitt unterscheiden.
Die aktuellste Variante zeichnet sich durch einen sehr kurzen Nacken und Seiten (2-3 cm) aus, während das Haar am Oberkopf zu einem Dreieck geschnitten und oft länger getragen wird. Beim Stylen kurzer Haare ist es wichtig, für natürliches Volumen zu sorgen, besonders am Hinterkopf. Die Haare sollten nicht flach anliegen, sondern kreativ nach oben gestylt werden, um Struktur und Stand zu erhalten. Im Idealfall bleibt die Frisur flexibel und natürlich fallend. Verwenden Sie beim Föhnen runde Haarbürsten und Ihre Fingerspitzen, um das Haar nach oben zu föhnen und so ein natürliches Volumen zu erzeugen. Auf Wunsch können Sie Volumenschaum in das noch nasse Haar auftragen.
Kurzhaarfrisuren sind vor allem praktisch und lassen sich schnell und einfach stylen, sowohl für den Alltag als auch für besondere Anlässe. Um einen lässigen Look zu kreieren, lassen Sie das Gesicht offen und stylen Sie das Deckhaar zur Seite. Verwenden Sie eine runde Bürste, um das Haar mit Drehbewegungen nach außen zu föhnen. Achten Sie darauf, die richtigen Stylingprodukte zu verwenden, um die Frisur haltbar zu machen, ohne dass sie starr wirkt. Stattdessen sollte sie weich und schimmernd sein. Beachten Sie beim Auftragen von Stylingprodukten die genaue Menge, da sie nur durch Auswaschen entfernt werden können.
Auch bei kurzen Haaren lassen sich Wellen zaubern. Verwenden Sie dazu einen Lockenstab und stellen Sie sicher, dass das Haar vollständig trocken ist und idealerweise am Vortag gewaschen wurde, damit die Frisur länger hält. Geben Sie Ihrer Frisur ein perfektes Finish mit Haarspray mit extra Glanz. Qualitative Produkte enthalten auch Schutzmittel, beispielsweise vor UV-Licht. Achten Sie beim Besprühen auf einen Abstand von 20 cm, damit sich der Haarspraynebel gleichmäßig verteilt.
Dünne Haare verlieren oft nach ein bis zwei Tagen ihr Volumen, da sie am Ansatz fettig werden. Frischen Sie den Kurzhaarschnitt mit Styling-Puder oder Trockenshampoo auf, indem Sie das Produkt in kleiner Menge am Haaransatz verteilen.
Ganz im Gegensatz zum lockeren Styling lässt sich der Pixie Cut auch glatt stylen. Mit dem Sleek-Pixie-Cut hat Twiggy in den 60er Jahren Furore gemacht. Dieser konservative und streng wirkende Look ist ideal für minimalistische oder ordentliche College-Looks. Für diesen Stil benötigen Sie Haarspray und Haarwachs. Um den Sleek-Effekt zu erzielen, sollten Sie entweder von Natur aus glatte Haare haben oder diese zuerst glätten. Ziehen Sie einen Seitenscheitel und beginnen Sie mit dem Glätten. Vergessen Sie nicht, die Haare vor der thermischen Behandlung vor der Hitze zu schützen. Tragen Sie anschließend etwas Haarwachs auf die Hände auf und glätten Sie die Haare nochmals mit den Händen.
Eine weitere stilvolle Variante des Pixie-Cuts präsentierte Jennifer Lawrence auf dem roten Teppich 2014, als sie ihre Haare sehr kurz trug. Diese Frisur ist elegant und eignet sich gut für besondere Anlässe. Föhnen Sie die Haare im nassen Zustand mit einer runden Bürste schrittweise nach hinten und fixieren Sie sie anschließend leicht mit Haarspray.
Der asymmetrische Pixie-Cut ist derzeit sehr trendy, da er leger aussieht und sich gut für junge Damen und Teenager eignet. Dabei werden an einer Seite längere Strähnen gelassen, die sich abwechslungsreich stylen lassen. Bei kurz geschnittenen Haaren darf man mit Farbe und mutigen Under- und Sidecuts experimentieren.
Hochsteckfrisuren sind nicht nur etwas für lange Haare. Auch mit einem Bob lassen sich wunderschöne Frisuren kreieren. Je nachdem, wie der Bob geschnitten ist - gleichmäßig, stufig oder schräg - lassen sich verschiedene Looks erzielen.
Hier sind einige der schönsten Hochsteckfrisuren für Bobs:
Diese einfache Variante eignet sich perfekt für kürzere Bobs. Dabei wird nur das Deckhaar der oberen Haarpartie gebunden oder eingedreht und am Hinterkopf festgesteckt. Die restlichen Haare fallen lässig in den Nacken.
Anleitung:
Half Updo für kurze Bobs
Diese elegante Variante eignet sich besonders für besondere Anlässe. Mit wenigen Handgriffen lässt sich eine stilvolle Hochsteckfrisur eindrehen, selbst wenn die Haare nur knapp bis zum Schlüsselbein reichen.
Anleitung:
Eingedrehte Hochsteckfrisur für Bob-Haarschnitte
Der Messy Bun ist die perfekte Wahl, wenn es etwas lockerer sein darf. Selbst bei Kurzhaarfrisuren wie einem Short Bob sind lose Strähnen durchaus erwünscht.
Anleitung:
Messy Bun für Bobs
Diese Frisur ist ideal für Frauen, die einen Long Bob tragen. Varianten mit zwei Dutts und halboffenen Haaren sind ein eleganter Hingucker.
Anleitung:
Zwei Dutts für Bobs
Ob mit Mittel- oder Seitenscheitel - der Sleek Bun geht schnell und sieht edel aus. Er ist perfekt für Bad Hair Days oder wenn die Haare schon etwas fettig sind.
Anleitung:
Eleganter Sleek Bun für kürzere Haare
Keine Lust, die Bob-Frisur aufwendig zu stylen? Dann sind Accessoires wie große Haarklammern die perfekten Styling-Helfer.
Neben den hier aufgeführten Styling-Ideen, darf man auch zu Hause selbst Hand anlegen und die Haare schneiden.
Kurzhaarschnitte können bereits nach wenigen Wochen ungepflegt aussehen. Mit etwas Zeit, Geduld und Mut können Sie oder eine helfende Person selbst Hand anlegen. Anfänger benötigen für einen Kurzhaarschnitt Zeit, Geduld und Mut. Sie können sich selbst die Haare schneiden, besser ist es jedoch, wenn ihnen jemand hilft. Wir erklären, wie ein Haarschnitt mit Schere und Maschine geht.
Wie bei jedem Handwerk gilt auch für das Haareschneiden: Je besser das Werkzeug, desto besser gelingt die Arbeit. Nutzen Sie daher auf keinen Fall eine Bastel- oder Haushaltsschere. Denn Scheren minderer Qualität quetschen die Haare und erzeugen nach weiteren ein bis zwei Wochen Spliss.
Benötigte Utensilien:
Tipps für den Anfang:
Wenn Sie niemanden haben, der Ihnen die Haare zu Hause schneiden kann, empfehlen wir einen Haarschnitt mit der Haarschneidemaschine, bei dem alle Haare auf die gleiche Länge getrimmt werden. Den Hinterkopf und die Ohrpartie selbst mit der Schere oder der Maschine zu bearbeiten, erfordert sehr viel Geschick und Übung. Zudem benötigt man vor und hinter sich einen Spiegel.
Anleitung:
Welche Länge ist die Richtige?
Schneiden Sie sich die Haare möglichst über dem Waschbecken und tragen Sie am besten einen Friseurumhang oder arbeiten Sie oben ohne.
Die folgende Anleitung ist für Personen, die Partnern, Mitbewohnern, Freunden oder Kindern die Haare schneiden wollen.
Der Hobbyfriseur und der Frisurträger sollten ihre Erwartungen abgleichen. Ist es der erste Amateur-Haarschnitt, kann es länger dauern bis das Ergebnis zufriedenstellend ist. Außerdem besteht auch die Chance, dass das Ergebnis nicht perfekt ausfällt. Wie bei fast allen Dingen, macht auch beim Haareschneiden Übung den Meister.
Achten Sie darauf, dass der Kopf stets gerade gehalten wird - mitunter muss daran erinnert werden.
Der Nacken ist der Startpunkt der ganzen Prozedur. Nutzen Sie für ihn am besten den Haarschneider, wenn Sie einen haben. Hierbei sollten die Haare trocken sein.
Stellen Sie die Länge mit dem Aufsatz ein. Für einen klassischen Schnitt können Sie die Haarschneidemaschine auf 6 oder 9 Millimeter einstellen.
Viele Friseure beginnen zunächst auf einer Seite des Kopfes und arbeiten sich dann über den Nacken zur anderen Seite vor. Sie können aber auch zuerst beide Seiten schneiden und anschließend den Hinterkopf.
Kürzen Sie die Haare immer entgegen der Wuchsrichtung. Ziehen Sie den Trimmer also stets von unten nach oben durch die Haare. Der Aufsatz sollte dabei sanft über die Kopfhaut gleiten.
Für einen schönen Übergang: Beim Nachobenziehen heben Sie den Haarschneider in einer leichten Bewegung aus den Haaren heraus in Ihre Richtung. Der Atlasknochen dient dabei als Stopplinie.
Auch im Nacken können Wirbel liegen, oder die Haare haben unterschiedliche Wuchsrichtungen. Das bedeutet, dass Sie dort eventuell vorsichtig die Richtung wechseln sollten.
Wenn Sie nur eine Schere haben, können Sie Ihre Finger zur Abstandsmessung verwenden. Nehmen Sie eine Haarsträhne zwischen Zeige- und Mittelfinger, die senkrecht nach unten zeigen und am Kopf anliegen. Schneiden Sie nun vorsichtig die oberhalb hervorstehenden Haare ab.
Haareschneiden mit Schere
Wenn Sie die Seiten schneiden, gilt es die Ohren zu schützen. Dazu können Sie entweder selbst das Ohr sanft umklappen, oder das Frisurenmodel bitten, das eigene Ohr umgeklappt festzuhalten. Nun können Sie die Rundung des Ohrs vorsichtig mit Schere oder Maschine nachschneiden.
Nun kommt wieder die Maschine zum Einsatz. Ähnlich wie im Nacken wird nun sowohl von Gesichtskontur zu Gesichtskontur als auch von unten nach oben geschnitten. Die sogenannte Hutline markiert hier die Stopplinie. Gemeint ist die weiteste Stelle des Kopfes. Der Übergang der Seiten sollte mit dem Übergang des Hinterkopfes zusammenlaufen.
Sie können das Deckhaar mit der Maschine oder Schere kürzen. Das Deckhaar wird in der Regel länger gelassen. Wenn Sie das Deckhaar mit der Schere schneiden, können Sie die Haare anfeuchten. Am besten geht das mit einer Sprühflasche. Die Haare können jedoch auch über dem Waschbecken unter fließendem Wasser angefeuchtet werden.
Deckhaar mit der Maschine kürzen:
Für die Haarschneidemaschine sollten Sie daher den größtmöglichen Aufsatz wählen. Kürzen Sie damit das Deckhaar.
Deckhaar mit der Schere schneiden:
Insbesondere, wenn das Deckhaar etwas länger bleiben soll, können Sie nun die Haarschneideschere verwenden.
Arbeiten Sie sich von hinten nach vorne zur Stirn vor.
Greifen Sie dafür Strähne für Strähne zwischen Zeige- und Ringfinger und kürzen Sie die Haare vorsichtig mit der Schere.
Schneiden Sie zunächst lieber etwas weniger ab - nachbessern kann man immer noch.
Um die Haare gleichmäßig zu kürzen, sollten Sie stets die zuvor geschnittene Haarpartie mit in die neue noch ungeschnittene Strähne aufnehmen.
Die Übergänge sind der schwierigste Arbeitsschritt. Es gibt zwei Möglichkeiten: ein harter oder ein weicher Übergang.
Beim harten Übergang müssen Sie darauf achten, dass die kurzen Haare am Nacken und den Seiten ordentlich auf einer Linie abschließen. Das Deckhaar sollte rundherum ebenfalls einen gleichmäßigen Übergang bilden.
Für den weichen Übergang brauchen Sie Geduld und Fingerspitzengefühl:
Mit der Haarschneidemaschine oder der Schere muss ein gleichmäßiger Übergang geschaffen werden.
Das bedeutet, dass Sie zwischen den kurzen Haaren des Nackens und dem längeren Deckhaar im Bereich des Atlasknochens und der Hutlinie die Längen sanft angleichen müssen.
Nehmen Sie dafür oben Teile des Haupthaars und Teile des Nackenhaars zwischen die Finger und schneiden Sie vorsichtig die Übergänge.
Dasselbe können Sie mit dem Trimmer und einem Kamm machen.
Sind die Haare am Oberkopf entfernt, können Sie den Nacken am besten rasieren. Denn ein ausrasierter Nacken macht den frischen Haarschnitt perfekt. Dazu können Sie einfach die Haarschneidemaschine ohne Aufsatz verwenden und vorsichtig die Härchen abrasieren, sodass eine schöne eckige oder abgerundete Kontur entsteht.
Ähnlich gehen Sie bei den Koteletten vor. Die Haare vor den Ohren sollten Sie ebenfalls vorsichtig kürzen. Nehmen Sie dafür die Schere oder den Rasierer mit Aufsatz. Anschließend können Sie der Kotelette mit dem Rasierer ohne Aufsatz - ähnlich wie beim Nacken - einen Abschluss beziehungsweise eine Kontur geben.
Bitten Sie den Frisierten, die Haare selbst mit den Händen so zurechtzulegen, als wäre es nach der gewohnten Haarwäsche. So liegen die Haare, wie sie sollen und man kann kontrollieren, ob Partien vergessen wurden.
Abschließend sollten Sie von allen Seiten prüfen, ob der Haarschnitt gleichmäßig geworden ist.
Wollen Sie die Ponypartie kürzen, sollten die Haare trocken sein, denn im nassen Zustand erscheinen sie länger, dadurch kann der Pony schnell zu kurz geraten.
Beginnen Sie mit dem Schneiden der Stirnfransen am besten in der Mitte des Ponys und bestimmen Sie einen Referenzpunkt für die spätere Ponylänge - das können zum Beispiel die Augenbrauen sein.
Nehmen Sie die Haare locker zwischen Zeige- und Mittelfinger und halten Sie sie etwas von der Stirn entfernt. Dann schneiden Sie mit der Schere von unten in einem leichten Winkel in den Pony. Schneiden Sie dabei sicherheitshalber immer nur wenige Millimeter ab.
Pony schneiden
Haben Sie lange Haare und wollen nur die Spitzen schneiden, können Sie nach dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung vorgehen.
Ein Stufenschnitt ist eher nicht für Anfänger geeignet. Wer jedoch schon etwas Übung hat, kann sich zu Hause an dem Schnitt versuchen. Besonders schnell geht es mit dieser Methode:
Praktisch, pflegeleicht und stylish - der Pixie Cut gilt als wandlungsfähiger Klassiker unter den Kurzhaarfrisuren. Er ist ein beliebter Haarschnitt, der sich im Hinblick auf die Länge variieren lässt und sich für jede Haarstruktur und Gesichtsform eignet.
Variationen des Pixie Cut:
Pixie Cut Variationen
Der Pixie Cut kann im Hinblick auf die Länge ganz einfach variiert werden. Die Kurzhaarfrisur ist nicht nur zeitlos und sieht einfach immer stylish aus, sie ist noch dazu super praktisch, schnell zu stylen und lässt Frauen ab 40 oder 50 noch dazu frisch und jugendlich aussehen.
Was das Styling angeht, ist der Pixie Cut super pflegeleicht. Für ein glossy Finish empfehle ich glättende Shampoos und Pflegeprodukte. Möchten Sie dem Pixie Cut mehr Struktur verleihen, dann sind Volumenshampoos, Schaumfestiger und Trockenshampoo ideal.
Nach dem Waschen wird der Pixie Cut am besten mit einer kleinen Rundbürste in Form geföhnt. Wachs oder Gel bringen Struktur in das Deckhaar.
Damit der Pixie Cut seine Form behält, sollten die Haare regelmäßig nachgeschnitten werden.
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