Der Bob ist ein absoluter Klassiker unter den Kurzhaarfrisuren, der sich immer wieder neu erfindet. Langweilig wird es mit der Frisur, die mal bis zur Schulter, mal bis zum Kinn reichen kann, also eigentlich nie. Das ist wohl der Grund, warum fast jede Frau immer wieder mit dem Gedanken spielt, sich einen Bob zu schneiden.
Doch was ist, wenn wir uns endlich für eine Bob-Variante entschieden haben und der Moment kommt, in dem wir uns entscheiden müssen: Nachschneiden oder herauswachsen lassen? Wer jetzt Angst davor hat, dass eine komische Übergangslänge entstehen könnte, können wir beruhigen. Der herausgewachsene Bob ist tatsächlich eine Frisur, die aktuell aufgrund ihrer schmeichelnden Länge extrem beliebt ist.
Ein Bob sollte nämlich definitiv regelmäßig nachgeschnitten werden, damit er seine perfekte Form und Länge behält. Wenn du doch genug vom Bob-Look hast, bleibt dir wohl nichts anderes übrig, als den Bob herauswachsen zu lassen.
Wie der Name bereits verrät, beschreibt der "Grown Out Bob" eine Trend-Frisur, die aussieht, als wäre sie ein herausgewachsener Bob. Allerdings ist dieser Look hier gewollt und absolut angesagt. Wer sich den coolen Schnitt wünscht, der kann allerdings die Haare nicht einfach nur wachsen lassen, ein Besuch beim Friseur ist trotzdem notwendig.
Was den Bob ausmacht, ist zwar zum einen die Überlänge, zum anderen aber auch die sanften Stufen in den Spitzen. Sie verleihen dem "Grown Out Bob", der bis zum Schlüsselbein reicht, etwas mehr Dynamik und Schwung. Wer vorher nämlich einen geraden, akkuraten Bob trug, beispielsweise den "Blunt Bob", will bei dieser Überlänge definitiv keinen stumpfen Schnitt mehr tragen.
Das macht den "Grown Out Bob" zur perfekten Übergangsfrisur. Von hier aus kannst du deine Haare problemlos wachsen lassen und musst lediglich die Spitzen ab und zu schneiden lassen. Hast du vorher einen Pony getragen, kannst du auch diesen etwas wachsen lassen und vom Friseur zu stufigen "Curtain Bangs" umfunktionieren. So lässt sich ein Pony ganz einfach herauswachsen und kreiert, je länger er wird, schmeichelnde Faceframing-Layers.
Andererseits ist ein Bob gar keine Voraussetzung für den "Grown Out Bob". Du kannst dir die Frisur natürlich auch schneiden lassen, wenn du lange Haare hast und dir einfach einen kürzeren Schnitt wünschst, dich aber noch nicht an einen kinnlangen Bob herantraust.
Der "Grown Out Bob" steht wirklich jeder Frau, die keine Lust mehr auf einen kurzen Bob hat und ihn herauswachsen lassen möchte. Die Länge schmeichelt jeder Gesichtsform und kann selbstverständlich mit den nötigen Stufen ganz individuell an deine Gesichtszüge angepasst werden. Auch die Haarstruktur spielt bei dieser Trend-Frisur keine Rolle. Ob glatt, lockig, wellig, dickes oder dünnes Haar, den überlangen Bob kann jede tragen.
Warum der "Grown Out Bob" so beliebt ist? Er ist so herrlich unkompliziert. Hast du erst mal den richtigen Schnitt im Haar, fällt der Bob wie von alleine und muss auch nicht mehr ständig nachgeschnitten werden, wie es bei einem klassischen Bob der Fall ist.
Vermutlich wird es einige Monate dauern, bis dein Bob komplett herausgewachsen ist. Bis zu 6 Monate musst du dich gedulden. Dann sind die Haare, je nach Ausgangslänge, vermutlich am Schlüsselbein angelangt. Du kannst dir aber bereits vorher schon Stufen ins Haar schneiden lassen, damit das Haar schöner fällt und das Styling einfacher ist. Von der Grundlänge wird dabei nämlich nichts vom Haar abgeschnitten.
Der Bob-Haarschnitt gehört zu den beliebtesten Frisuren und es gibt ihn in unheimlich vielen Varianten: als fransigen Bob, als Messy-Bob, als mittellange Bob-Frisur, Long Bob, für glattes, lockiges und sogar für kurzes Haar. Mit einer Bob-Frisur liegt man immer richtig und sie kann einen sogar jünger tricksen. Welche Bob-Haarschnitte das sind und wie sie am besten gestylt werden, lesen Sie hier.
Der Bob ist vielseitig und wandelbar. Hier ein Überblick über die angesagtesten Varianten:
Tragen Sie bereits eine Bob-Frisur, die Ihnen gefällt, aber dennoch Lust auf eine Veränderung haben, lässt ein Pony Sie in neuem Glanz erstrahlen. Besonders im Trend liegen aktuell die Curtain Bangs. Sie rahmen das Gesicht perfekt ein und lassen sich an jede Gesichtsform anpassen.
Stufen bringen nicht nur Bewegung und Struktur ins Haar, sie verleihen feinem Haar mehr Fülle, dünnen dickes Haar aus und lassen jede Bob-Frisur lässiger aussehen. Egal, ob Long Bob, kurze Bobs, mit Pony oder ohne - hier finden Sie nochmals eine Übersicht aller Bob-Haarschnitte, die durch ihre Stufen erst zu etwas Besonderem werden:
Ähnlich wie mit Stufenschnitten oder Pony-Frisuren lassen sich Bob-Frisuren auch mit verschiedenen Färbetechniken und Strähnchen updaten.
Dieses Jahr liegt das sogenannte Face Framing total im Trend. Anstatt die ganze Bob-Frisur mit Strähnchen zu versehen, wird nur die vordere Strähne links und rechts vom Gesicht um wenige Nuancen aufgehellt. Dadurch entsteht ein schöner, sommerlicher Look und lässt Ihren Teint leuchten.
Für Bob-Frisuren eignet sich auch die beliebte Balayage-Färbetechnik gut, da sie vor allem dünnen Haar zu mehr Volumen und Struktur verhilft. Damit der Effekt auch wirklich sichtbar ist, sollten Sie für diese Strähnchen-Methode mindestens kinnlanges Haar haben. Im Gegensatz zu den dezenten Mousy-Hair-Strähnchen wird bei Balayage auf kräftigere Farbverläufe gesetzt, der erst auf Höhe der Ohren beginnt.
Der herausgewachsene Bob ist nicht nur pflegeleicht, sondern auch vielseitig zu stylen. Hier sind einige Inspirationen:
1. Locken und Wellen für einen herausgewachsenen Bob:
Eine Möglichkeit, deinen herausgewachsenen Bob zu stylen, ist das Kreieren von Locken oder Wellen. Dafür kannst du entweder einen Lockenstab oder ein Glätteisen verwenden:
Das Ergebnis ist eine romantische und verspielte Frisur, die deinem herausgewachsenen Bob neues Leben einhaucht.
2. Hochsteckfrisuren für einen herausgewachsenen Bob:
Eine weitere Möglichkeit, deinen herausgewachsenen Bob zu stylen, sind Hochsteckfrisuren. Du kannst zum Beispiel einen lockeren Dutt kreieren, indem du dein Haar zuerst zu einem hohen Pferdeschwanz zusammenbindest und dann die Haare um das Haargummi herumwickelst:
Eine andere Option ist ein seitlich geflochtener Zopf: Teile dein Haar seitlich und flechte einen lockeren Zopf entlang des Haaransatzes. Fixiere den Zopf mit einem Haargummi und ziehe die Strähnen vorsichtig auseinander, um ihm mehr Volumen zu verleihen.
Weitere Styling-Inspirationen:
Mit kurzen Haaren kann man nicht viel machen? Sie werden überrascht sein, wie vielseitig Sie Ihren Bob stylen können.
Der Sleek Look ist ideal für formelle Anlässe oder wenn Sie einen eleganten Auftritt hinlegen möchten. Kämmen Sie Ihr Haar zunächst gründlich und tragen Sie bei glattem Haar einfach ein Glanzspray auf, um den Look frisch und glänzend wirken zu lassen. Bei von Natur aus welligem oder lockigem Haar empfiehlt es sich, vor dem Styling ein Hitzeschutzspray aufzutragen und die Haare Strähne für Strähne mit einem Glätteisen zu bearbeiten, bis sie komplett glatt sind.
Für ein besonders elegantes Ergebnis können Sie die Haare hinter die Ohren kämmen und mit einer Paddelbürste nah am Kopf glattstreichen. Anschließend fixieren Sie den Sleek Bob mit viel Haarspray, um Frizz und abstehende Härchen zu bändigen.
Locken und Wellen verleihen dem Bob eine verspielte Note und sind perfekt für einen lässigen Look. Es gibt verschiedene bewährte Methoden mit und ohne Hitze, die je nach Haartyp und gewünschtem Styling variieren können.
Für natürliche Beach Waves können Sie die Haare mit einem Lockenstab oder Glätteisen in etwa drei Zentimeter breite Strähnen abteilen und diese locker um das Styling-Tool wickeln. Wichtig ist, die Strähnen abwechselnd zum Gesicht hin und vom Gesicht weg zu drehen, damit die Wellen lebendig und natürlich wirken. Anschließend fixieren Sie die Wellen mit Haarspray für einen besseren Halt.
Wenn Sie von Natur aus lockiges Haar haben, können Sie den Curly Bob mit spezieller Haarpflege für Locken wie Leave-in-Conditionern oder Lockencremes definieren und mit einem Diffusor schonend trocknen. Für mehr Volumen und Sprungkraft können Sie bei einzelnen feinen Strähnen zusätzlich kurz mit einem Lockenstab nachhelfen und die Locken danach mit den Fingern auflockern. So entsteht ein federnder, lebendiger Look.
Für einen Bob gibt es überraschend viele schöne Flechtfrisuren, die auch bei kurzen Haaren gut funktionieren. Statt den ganzen Bob zu flechten, können Sie zum Beispiel einzelne kleine Strähnen an den Seiten oder am Oberkopf flechten und diese mit Haarnadeln fixieren. Das verleiht dem Bob eine verspielte Note. Oder Sie flechten nur die vorderen Haarpartien, während der Rest offen bleibt. Das ist eine einfache Möglichkeit, Flechtakzente zu setzen, ohne die gesamte Frisur zu verändern.
Der Wet Look ist perfekt für sommerliche Tage oder auch Abendveranstaltungen. Starten Sie am besten mit frisch gewaschenem, handtuchtrockenem Haar, das etwa zu 50 bis 60 Prozent getrocknet ist. Anschließend tragen Sie eine großzügige Menge glänzendes Haar-Gel gleichmäßig vom Ansatz bis in die Spitzen auf. Dabei sollten Sie das Gel mit den Fingern oder einem groben Kamm sorgfältig durchkämmen, um die Haare glatt nach hinten zu legen und eine klare Struktur zu erzeugen.
Damit das Bob-Styling nicht zu sleek, sondern lässiger wird, lassen Sie die Haare leicht zerzaust oder formen Sie einzelne Strähnen mit den Fingern. Um den Look zu fixieren und Frizz zu vermeiden, sprühen Sie abschließend Haarspray darüber.
Wenn Sie eher dünnes Haar haben oder einen voluminösen Look möchten, ist es zunächst hilfreich, das Haar im handtuchtrockenen Zustand mit einem Volumen-Mousse oder einem Hitzeschutz mit Volumenwirkung zu behandeln. Danach teilen Sie das Haar in mehrere Partien und föhnen es mit einer mittelgroßen Rundbürste.
Idealerweise beginnen Sie an den Seiten und rollen die Haare nach innen auf die Bürste, um Schwung und Volumen am Ansatz zu erzeugen. Auch am Hinterkopf und vorne am Haaransatz sollten Sie mit der Rundbürste arbeiten, indem Sie die Haare aufrollen und beim Föhnen abkühlen lassen, um den Volumen-Effekt zu fixieren.
Wichtig ist, die Haare beim Föhnen nach oben zu ziehen und nicht nach unten zu glätten, denn so bauen Sie mehr Fülle auf.
Der Half-up Look in verschiedenen Varianten verleiht der Bob-Frisur eine lässige, moderne Note. Dabei nehmen Sie die Haarpartien oberhalb der Ohren und binden sie am Hinterkopf zu einem kleinen Zopf oder Dutt zusammen, während der Rest der Haare offen bleibt und das Gesicht schön umrahmt.
Zuerst kämmen Sie die Haare gründlich durch, damit sie entwirrt sind. Dann teilen Sie die obere Haarpartie ab und sammeln sie am Hinterkopf, wo Sie sie mit einem kleinen Haargummi fixieren. Alternativ können Sie die Haare auch zu einem Mini-Dutt zwirbeln und mit Haarnadeln befestigen. Für mehr Halt sorgt ein wenig Haarspray. Das restliche Haar können Sie dann nach Belieben stylen, zum Beispiel mit dem Glätteisen.
Wenn es schnell gehen soll, können Accessoires den Bob direkt spannender machen. Maxi-Scrunchies in verschiedenen Ausführungen können Sie um einen fertigen Dutt oder Pferdeschwanz legen und damit sofort einen Akzent setzen. Scrunchies aus Samt oder Seide wirken besonders edel und lassen sich farblich auf das Outfit abstimmen. Auch Haarreifen, Haarbänder oder dekorative Spangen und Clips setzen schöne Akzente - entweder direkt um den Dutt oder seitlich als Blickfang. Für festliche Anlässe eignen sich Zierblumen oder Perlenhaarklammern.
Nichts ist ärgerlicher, als nach ein paar Stunden außer Haus nichts mehr vom Haarstyling zu sehen. Ein paar Tricks können jedoch helfen, damit die Bobfrisur nach dem Styling länger in Form bleibt:
Insgesamt gibt es viele Möglichkeiten, deinen herausgewachsenen Bob zu stylen und ihm einen frischen Look zu verleihen.
Im Prinzip gilt, dass jeder sich so kleiden und die Frisur tragen soll, die ihm am besten gefällt und worin man sich wohlfühlt. Doch es gibt Haarschnitte, mit denen Sie Ihre Vorzüge noch mehr unterstreichen können. Welcher Bob-Haarschnitt am besten zu Ihnen passt, zeigen wir Ihnen hier.
Haben Sie eine ovale Gesichtsform, benötigen Sie unseren Rat gar nicht, denn Sie können alles von Short Bob bis Lob tragen. Wünschen Sie sich allerdings etwas mehr Fülle, ist ein kinnlanger Bob wie der Blunt Bob der richtige Haarschnitt.
Um Ihren Kopf etwas zu stauchen und ihn nicht zusätzlich in die Länge zu ziehen, eignet sich eine gestufte Long Bob-Frisur gut. Achten Sie jedoch darauf, dass die Stufen erst ab der Kinnpartie beginnen, ansonsten wirken Ihre Gesichtszüge noch schmäler. Auch ein gerade geschnittener Pony trägt zum Stauchungseffekt bei.
Bei diesem Gesichtstyp gilt es, zusätzliche Fülle zu vermeiden. Daher passt eine klassische Long Bob-Frisur ohne Stufen perfekt zu Ihnen, denn der Lob streckt und schmälert Ihr rundes Gesicht. Ein stärkerer Effekt wird erzielt, wenn Sie die Haarschnitt mit einem Seitenscheitel tragen.
Ist Ihre Gesichtsform etwas markanter, können Sie sie mit einem fransigem Shaggy Bob, Long Bob oder einem mittellangen Layered Bob weichzeichnen. Wichtig ist vor allem, dass der Schnitt nicht auf Kinnhöhe endet, da Ihre Gesichtszüge sonst noch härter wirken würden. Zusätzliche Curtain Bangs wirken ebenfalls wie ein Weichzeichner. Das gleiche gilt übrigens für herzförmige Gesichtsformen.
Dünnem, glatten Haar fehlt vor allem eins: Volumen! Doch mit dem richtigen Schnitt ist auch das kein Problem. Besonders gut dafür anbieten tun sich dafür stark gestufte Bobs oder Bobs mit A-Linie, also einem asymmetrischen, nach vorne länger werdenden Haarschnitt. Auch kurze Bobs wie der Blunt Bob bringen mehr Fülle ins Haar, da es von seinem eigenen Gewicht nicht mehr nach unten gezogen wird.
tags: #frisur #herausgewachsener #bob #stylen
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