Eingewachsene Haare Augenbraue Behandlung: Ursachen, Vorbeugung und Entfernung

Eingewachsene Haare sind Haarfollikel, die in die Haut hineinwachsen.

Eingewachsene Haare können unangenehm und gelegentlich auch schmerzhaft sein.

Besonders häufig treten sie nach dem Rasieren oder Wachsen der Haut auf.

Es gibt verschiedene Arten von eingewachsenen Haaren, darunter solche, die kleine rote Beulen, Pusteln oder tiefe, schmerzhafte Knoten bilden können.

Für eine gesunde Haut und einen klaren Teint ist es unerlässlich, gegen eingewachsene Haare vorzubeugen und sie zu behandeln.

Wenn du die Ursachen für eingewachsene Haare kennst, kannst du mit der richtigen Hautpflege ihr Auftreten reduzieren.

Dazu gehört die optimale Vorbereitung auf die Rasur, die richtige Rasiertechnik und geeignete Produkte für die Rasur.

Hilfe bei eingewachsenen Haaren | Ursachen | schnelle Hilfe | Vorbeugung | Therapie

Ursachen für eingewachsene Haare

Eingewachsene Haare können aufgrund einer Kombination von verschiedenen Ursachen entstehen:

  • Haartyp: Dein Haartyp spielt eine wichtige Rolle bei der Entwicklung eingewachsener Haare. Generell gilt: Je stärker die Haarstruktur und je mehr sich das Haar in die Richtung der Hautoberfläche biegt, desto leichter wächst es nach innen. Sind deine Haare also besonders fest, lockig oder kraus, passiert das schneller.
  • Methoden zur Haarentfernung: Eingewachsene Haare werden oft mit Rasieren, Wachsen und Zupfen in Verbindung gebracht. Wenn ein Haar abgeschnitten oder entfernt wird, kann es eine scharfe Spitze haben, die leicht die Haut durchbohren oder sich wieder in den Haarfollikel einrollen kann.
  • Unsachgemäße Technik: Unsachgemäße Rasier- oder Haarentfernungstechniken können eingewachsene Haare verursachen. Wenn du dich gegen die Wuchsrichtung deiner Haare rasierst, eine stumpfe Rasierklinge verwendest oder während der Rasur zu viel Druck ausübst, kann sich Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass Haare einwachsen.
  • Abgestorbene Hautzellen: Wenn sich abgestorbene Hautzellen auf deiner Hautoberfläche ansammeln, kann dies die Haarfollikel blockieren. Dies macht es dem Haar schwerer, richtig aus der Haut herauszuwachsen.
  • Enge Kleidung: Eng anliegende Kleidung kann zu Reibung auf der Haut führen. Sie drückt Haar und Haut mechanisch aufeinander. Wenn du dich bewegst, reibt die Kleidung sie gegeneinander. So wird das Haar über den Tag regelrecht in die obere Hautschicht gedrückt.

Weitere Faktoren, die eingewachsene Haare begünstigen können:

  • Hautirritationen durch Enthaarungsmittel, Parfums oder aggressive Pflegeprodukte.
  • Verstopfte Poren durch Talg, Schmutz und abgestorbene Hautzellen.

Vorbeugung eingewachsener Haare

Mit der richtigen Pflege und Technik lassen sich eingewachsene Haare häufig verhindern. Unsere Tipps zur Vorbeugung helfen Ihnen dabei:

  • Regelmäßige Hautpflege: Peele deine Haut regelmäßig und versorge sie mit feuchtigkeitsspendender Creme. Chemische Peelings entfernen abgestorbene Hautschüppchen, während die Creme trockenen Stellen vorbeugt.
  • Peeling: Peele deine Haut regelmäßig, um abgestorbene Hautzellen zu entfernen, sodass Haare leichter aus der Haut herauswachsen können. Verwende ein Peeling-Produkt mit Salicylsäure oder Glykolsäure, um abgestorbene Hautzellen zu entfernen, die Haarfollikel blockieren und zu eingewachsenen Haaren führen können. Entscheide dich für Peelings mit Salicylsäure und Glykolsäure, wie z. B. das NIVEA Derma Skin Clear Nacht Peeling Serum.
  • Achte auf die Rasierklingen: Verwende nur saubere und scharfe Rasierklingen. Regelmäßig die Rasierklingen wechseln: Ein stumpfes Rasiermesser kann an den Haaren zerren und Hautreizungen verursachen. Wechsle die Rasierklinge, sobald sie sich stumpf anfühlt.
  • Empfohlene Rasiertechnik: Wenn du dich rasierst, benutze scharfe, saubere Rasierklingen und rasiere dich in die Richtung, in die auch deine Haare wachsen. Rasieren oder Wachsen entgegen der Richtung, in der die Haare wachsen, kann die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass ein Haar einwächst. Shave in the Direction of Hair Growth: Always shave in the direction that your hair naturally grows. Don't Apply Too Much Pressure: Let the razor do the work.
  • Warme Dusche: Nimm vor dem Rasieren eine warme Dusche oder verwende ein warmes, feuchtes Tuch, um das Haar weich zu machen und deine Poren zu öffnen. Weiche Deine Haut und auch das Haar 5 bis 10 Minuten vor der Rasur ein. Dafür kannst Du eine warme Dusche nehmen und Dich eincremen, noch bevor Du das Rasiergel aufträgst. Die Wassertemperatur ist ebenfalls hilfreich, denn dadurch wird das Haar weich und die Poren und Follikel öffnen sich. Wenn das Haar freiliegt, gelingt Dir eine sanfte und verfeinerte Rasur.
  • Rasiercreme oder Rasiergel verwenden: Trage eine hochwertige Rasiercreme oder ein Rasiergel auf, um die Rasierklinge glatt über deine Haut gleiten zu lassen.
  • Befeuchten: Verwende eine Feuchtigkeitscreme, damit deine Haut hydratisiert bleibt. Trockene Haut kann eingewachsene Haare begünstigen. Versorge deine Haut täglich mit Feuchtigkeit, auch an Tagen, an denen du dich nicht rasierst. Befeuchte Dein Gesicht und verwende ein Rasiergel, damit Wasser im Haar bleibt. Die Feuchtigkeit reichert das Haar an und macht es weich, sodass es sich leichter schneiden lässt.
  • Trage einen Aftershave-Balsam auf: Verwende ein alkoholfreies Rasierwasser oder einen feuchtigkeitsspendenden Balsam, um deine Haut zu beruhigen und mit Feuchtigkeit zu versorgen. Halte nach Produkten mit Inhaltsstoffen wie Aloe vera oder Kamille Ausschau. Der NIVEA MEN Sensitive Cool Post After Shave Balsam ist ein alkoholfreier Balsam mit Kamillenextrakt.
  • Keine zu enge Kleidung: Verzichte darauf, dauerhaft sehr enge Kleidung zu tragen. Vor allem dann, wenn deine Haarstruktur ohnehin eingewachsene Haare begünstigt. Lockere Kleidung tragen, vor allem direkt nach der Rasur.

Behandlung von eingewachsenen Haaren

Wenn dein Haar nach innen gewachsen ist, ist das erstmal kein Grund zur Sorge - denn in der Regel verschwindet es von ganz allein wieder. Dafür verkapselt die Haut das Haar und stößt es nach einiger Zeit ab. Das kann allerdings eine Weile dauern. Wenn du das eingewachsene Haar unbedingt schneller loswerden möchtest, können folgende Tipps helfen.

Achtung: Wasche deine Hände gründlich, bevor du eingewachsene Haare behandelst. Kratze oder reibe außerdem niemals an der betroffenen Stelle, denn so gelangen Bakterien in die Haut und sie entzündet sich.

  1. Wasche den betroffenen Bereich: Als erstes solltest Du den betroffenen Bereich mit warmem Wasser und Seife waschen.
  2. Warme Kompressen: Lege einen Waschlappen mit warmem Wasser auf die betroffene Stelle. Warte einige Minuten, bis deine Haut leicht aufgeweicht ist. Lege ein warmes, feuchtes Tuch ein paar Minuten lang auf die betroffene Stelle, um die Haut und das Haar weicher zu machen. Dann legst Du für 10 Minuten warme Gaze auf das eingewachsene Haar.
  3. Peeling: Gehe in kreisenden Bewegungen mit einem Peeling über die Stelle, an der das Haar nach innen gewachsen ist. Übe dabei nur sanften Druck aus, denn Reibung verstärkt die Rötung und reizt die empfindliche Stelle. Mit dem Peeling entfernst du abgestorbene Hautschuppen. Dadurch öffnet sich der Wachstumskanal und das Haar kann an die Oberfläche gelangen. Peele den Bereich vorsichtig mit einer weichen Bürste oder einem Peeling, um abgestorbene Hautzellen zu entfernen.
  4. Pinzette oder Extraktion: Verwende eine sterilisierte Pinzette, um das eingewachsene Haar vorsichtig aus der Haut zu entfernen. Wenn es danach nicht herauskommt, solltest Du lieber nicht zur Pinzette greifen, sondern einen Dermatologen aufsuchen.
  5. Nicht anfassen: Du solltest nicht an den Beulen reiben, kratzen oder drücken, da dies die Haut noch mehr reizen und zu Infektionen oder Narben führen kann. Vermeide es auch, an diesen Stellen zu kratzen oder zu zupfen - das macht sie nur noch schlimmer.
  6. Cremes und Lotionen: Rezeptfreie Cremes, die Inhaltsstoffe wie Salicylsäure oder Glykolsäure enthalten, können beim Peeling helfen und Entzündungen reduzieren.
  7. Narbenreduzierende Cremes: Du kannst Cremes oder Gele verwenden, die mit Inhaltsstoffen wie Thiamidol oder Hyaluronsäure das Erscheinungsbild von Narben im Laufe der Zeit verbessern können. Das NIVEA Cellular Luminous630 Anti-Pigmentflecken Pickelmale Serum enthält Salicylsäure und Hyaluronsäure.

Wann sollte man professionelle Hilfe suchen?

In schweren Fällen oder wenn du mehrere eingewachsene Haare in einem bestimmten Bereich hast, ist es ratsam, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Wenn ein eingewachsenes Haar zu einem harten Knubbel oder Knoten unter der Haut wird, solltest du nicht versuchen, es selbst zu entfernen, da dies zu Infektionen oder Narben führen kann.

Bei stark eingewachsenen Haaren oder anhaltender Narbenbildung empfehlen wir, professionellen Rat von einem Hautarzt einzuholen.

Suchen Sie einen Hautarzt auf, wenn sich eingewachsene Haare entzünden oder immer wieder auftreten.

Die Behandlungsmöglichkeiten umfassen:

  • Sterile Entfernung durch den Arzt.
  • Antibiotische Salben bei bakteriellen Entzündungen.
  • Peelings oder Retinoide, um abgestorbene Hautzellen zu entfernen.
  • Laser-Haarentfernung bei chronisch eingewachsenen Haaren.

Wichtig: Drücken Sie niemals selbst an den entzündeten Knötchen herum. Das kann die Entzündung verschlimmern und zu Narben oder Superinfektionen führen.

Hausmittel gegen eingewachsene Haare

Neben der professionellen Behandlung beim Hautarzt gibt es auch viele bewährte Hausmittel und Pflegeprodukte, die die Symptome lindern können:

  • Sanfte Peelings
  • Warme Kompressen
  • Aloe Vera
  • Teebaumöl
  • Salben

Zusammenfassung

Eingewachsene Haare sind ein häufiges Problem, das durch verschiedene Faktoren verursacht werden kann. Mit der richtigen Vorbeugung und Behandlung können Sie das Risiko von eingewachsenen Haaren reduzieren und Ihre Haut gesund und glatt halten.

Es ist zudem wichtig, deine Rasier-Routine an verschiedene Körperbereiche anzupassen. Verschiedene Körperbereiche erfordern besondere Techniken, um eingewachsenen Haaren vorzubeugen.

Problem Ursachen Vorbeugung Behandlung
Eingewachsene Haare Haartyp, Haarentfernungsmethoden, unsachgemäße Technik, abgestorbene Hautzellen, enge Kleidung Regelmäßige Hautpflege, Peeling, scharfe Rasierklingen, richtige Rasiertechnik, Feuchtigkeitspflege, lockere Kleidung Warme Kompressen, Peeling, Pinzette (sterilisiert), Cremes mit Salicylsäure oder Glykolsäure, Narbenreduzierende Cremes
Entzündungen Bakterien, Kratzen an der betroffenen Stelle Vermeidung von Kratzen, antiseptische Maßnahmen Antibiotische Salben, Teebaumöl
Trockene Haut Mangelnde Feuchtigkeitspflege Regelmäßige Feuchtigkeitspflege Feuchtigkeitsspendende Cremes, Sheabutter, Jojobaöl

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