Schönes, glänzendes Haar wird als Symbol für reine Weiblichkeit angesehen und ist ein echter Männertraum. Um eine seidige Mähne zu erhalten, verbringen wir viel Zeit mit Pflege, Bürsten und Glätten. Dieses Lexikon rund um Haare hilft dir, den perfekten Look zu finden und die richtigen Begriffe zu kennen.
Das große Lexikon rund um Haare: ABC der Haare
Hier findest du alles Wissenswerte rund um Frisuren, Schnitte und Co!
A
- Afro: Galt in den 1960er Jahren als Ausdruck der Hippie-Bewegung. Gestylt wird er mit Papilotten. Anschließend Haare mit Spray fixieren.
- Alopezie: Anderes Wort für Haarausfall. Man spricht von Alopezie, wenn mehr als 60 Prozent der Haare ausfallen.
- Ansatz: Unschöner Nebeneffekt des Färbens. Mit speziellen Ansatz-Sets überbrücken Sie die Zeit bis zum nächsten Friseurbesuch.
- Anti-Frizz: Haarprodukt, das mit pflegenden Inhaltsstoffen krauses, widerspenstiges Haar bändigt. Öle glätten das Haar, indem sie die Schuppenschicht ummanteln und so wasserabweisend wirken.
B
- Balayage: Der Balayage-Look basiert auf zarten Highlights, die mit einem Pinsel aufgetragen werden. Mit der angesagten Freihand-Färbetechnik können Highlights ins Haar gezaubert werden, die besonders natürlich und harmonisch wirken.
- Banane: Klassiker unter den Hochsteckfrisuren. So geht's: Schulterlange Haare auf die linke Seite bürsten, als wollten Sie sich einen seitlichen Zopf binden. Mit einer Haarklammer feststecken. Die Längen zur Mitte hin einschlagen und die Spitzen eindrehen, bis sich die Haare in die Form einer Banane legen. Mit Haarklammern und Haarspray fixieren.
- Beehive: Englisch für Bienenstock, auch B-52-Frisur genannt. Der Name rührt von der angeblichen Ähnlichkeit der Frisur mit dem amerikanischen Langstreckenbomber Boeing B-52.
- Big Hair: Frisur mit besonders viel Volumen. Einzelne Partien abteilen und gegen den Strich kämmen. Toupierte Turmfrisuren wie der Beehive liegen gerade voll im Trend.
- Biotin: Wichtiger Nährstoff, der Haare, Haut und Nägel stärkt, auch Vitamin H genannt. Wer mit ausreichend Biotin versorgt ist, darf sich über volles, kräftiges Haar freuen.
- Bob: Trendfrisur, die in den 20er Jahren Premiere feierte und vor allem für Frauen mit feinem oder wenig Haar von Vorteil ist.
- Bowlcut: Auch Topfschnitt genannt, benötigt langes Deckhaar. Er hat immer einen Pony und erfordert exakte Linien in der Kontur des Haarschnittes.
- Braids: Jede Art von Flechtfrisur, also geflochtene Haare. Darunter fallen unter anderem Cornrows, Twists, Nubian Locks, sowie auch Rastazöpfe.
- Bubikopf: Kurzhaarfrisur mit kurzem Anschnitt im Nacken und geringem Volumen.
- Butterfly-Haarschnitt: Eine stark gestufte, voluminöse Frisur mit zwei unterschiedlichen Stufen: kürzere, das Gesicht umrahmende Stufen, die Weichheit und Volumen schaffen, und längere, fließende Stufen, die die Gesamtlänge des Haares beibehalten.
C
- Calligraphy Cut: Eine Methode, bei der die Haare mit einer scharfen Klinge abgeschnitten werden. Das einzelne Haar wird schräg durchtrennt, wodurch schnell Spliss entstehen kann.
- Chignon: Französische Hochsteckfrisur, die bereits im 19. Jahrhundert getragen wurde. Binden Sie die Haare zum Pferdeschwanz. Toupieren Sie den Zopf leicht an und binden Sie ihn an den Spitzen mit einem weiteren Haargummi fest. Schlagen Sie ihn nach unten ein und stecken Sie beide Haargummis mit einer Klammer fest.
- Clip-In Extensions: Clip-In Extensions gehören zu den nicht-permanenten Befestigungssystemen. Der große Vorteil ist, dass sie sich schnell anbringen und auch wieder entfernen lassen.
- Connector: Hilfsmittel bei der Haarverlängerung. Mit der Wärmezange werden die Extensions am Eigenhaar befestigt.
- Cornrows: Eine Frisur, bei der die Haare an der Kopfhaut entlang geflochten werden, wobei immer wieder eine Strähne Haar mit aufgenommen und in den Zopf integriert wird.
- Cuticula: Die äußerste Schicht der Haare, auch Schuppenschicht genannt. An ihr lässt sich der Gesundheitszustand der Haare erkennen.
- Curtain Bangs: Ein überlanger Pony, der sich lässig und schick in der Mitte teilt und so Ihr Gesicht umrahmt.
D
- Diffusor: Ein Föhnaufsatz, der auf den Föhn aufgestzt wird. Durch den Diffusor wird das Haar indirekter getrocknet als wie bei einem normalen Föhn, was mit der richtigen Technik zu mehr Volumen und einem deffinierterem Look führt.
- Double Drawn: Bezeichnet Extensions, die voll bis in die Spitzen sind und somit die Haare in den Strähnen die gleiche Länge aufweisen.
- Dreads: Verfilzte Haarsträhnen, die entstehen, wenn man die Haare natürlich wachsen lässt, ohne sie zu kämmen. Oft werden Dreadlocks mit Holzperlen oder anderem Schmuck verziert.
- Dutt: Frisur, bei der die Haare auf dem Hinterkopf schneckenförmig zu einem Knoten geflochten oder gewunden und mit Haarnadeln oder Spangen festgesteckt werden.
E
- Echthaar Extensions: Werden in vielen Formen angeboten und unterscheiden sich von Hersteller zu Hersteller.
- Extensions: Unter Extensions versteht man im Allgemeinen jegliche Art von Haarverlängerungen.
F
- Fade-Frisur: Eine Frisur, bei der ein gleichmäßiger Übergang von einem kurzen Nackenhaar zu einer längeren Hinterkopf-Partie ermöglicht wird.
- Französischer Zopf: Eng anliegender, geflochtener Zopf aus drei Strängen, auch "Bauernzopf" oder "unsichtbarer Zopf" genannt.
- Friseur: Der Haarspezialist Ihres Vertrauens. Circa alle drei Monate sollte der Hairstylist aufgesucht werden. Dann ist es Zeit, Spitzen nachzuschneiden und gegebenenfalls den Haaransatz nachzufärben.
- Föhnen: Durch das Föhnen bringt der Friseur verschiedene Looks zum Vorschein.
G
- Glossing: Kann man mit einer leichten Tönung vergleichen. Es frischt die künstliche oder natürliche Haarfarbe lediglich auf ohne stark zu färben und ohne das Haar zu schädigen.
- Grünstich: Der Feind jeder Blondine. Schon ein Besuch im Schwimmbad kann folgenschwer ausfallen. Die Reaktion vom Chlor im Wasser mit den Pigmenten von blondem Haar kann zu einer grünen Färbung führen.
H
- Hair-Mascara: Mascara für die Haare. Zaubert kurzweilig farbige Akzente ins Haar.
- Halo-Lights: Haarfärbetechnik, bei der die Haare am Oberkopf heller gefärbt werden.
- Haarspray: Mit Haarspray hält die Frisur fast jeder Witterung stand. Die Inhaltsstoffe legen sich wie ein Film auf das Haar und verleihen ihm dank Seidenproteinen zusätzlich Glanz.
- Henna: Pflanzlicher Farbstoff, der schon vor 4.000 Jahren zum Färben der Haare verwendet wurde. Das Ergebnis: ein orangestichiges Rot.
- Highlights: Dünne Strähnchen, die dem Haar helle Farbreflexe verleihen.
I
- Ionen: Der neue Clou beim Haarstyling. Glätteisen geben während der Anwendung Ionen ab, die das Haar mit Feuchtigkeit versorgen.
- Irokesenschnitt: Eine Frisur, bei der die Haare an den Seiten des Kopfes abrasiert werden, so dass nur noch in der Mitte des Kopfes von der Stirn bis in den Nacken ein schmaler Streifen Haare stehen bleibt.
K
- Kamillentee: Eine Spülung mit Kamillentee sorgt bei blondem Haar für extra helle Reflexe.
- Keramikbeschichtung: Ein mit Keramik beschichtetes Glätteisen schont das Haar vor der Hitze, versiegelt die Schuppenschicht und verhindert fliegende Haare.
- Kopfhaut: Einer gereizten Kopfhaut müssen nicht zwingend Schuppen oder eine Pilzinfektion zugrunde liegen. Oft reizt zu häufige Haarwäsche, heißes Föhnen und übertriebenes Styling die Haut.
L
- Länge: Die Länge der Haare wird international in Inch angegeben. 1 Inch entspricht 2,54 cm.
- Locken: Nur ca. 15% der Europäer besitzen Naturlocken. Sie sind abhängig von der Haarwurzel ( Gekrümmt ) und dem Querschnitt des Haares: bei rundem Querschnitt fallen die Haare gerade, während sie sich bei ovalem Querschnitt eher Locken.
- Long Bob (Lob): Eine Bobvariation die länger ist als der klassische Bob.
- Lowlights: Das Gegenteil von Highlights. Dunklere Nuancen, die natürliche Licht- und Schattenreflexe ins Haar bringen, sorgen für mehr Fülle und Glanz.
M
- Micro-Rings Extensions: Micro-Rings sind ca. 3 Millimeter breite Metallringe, die mit einer Zange zusammengedrückt werden und so das Echthaar mit den Verlängerungen verbindet.
- Mullet: Ein englischer Begriff für den Haarschnitt Vokuhila, also „vorne kurz, hinten lang“, der durch eine deutliche Längenunterscheidung gekennzeichnet ist.
O
- Olaplex: Ein patentierter chemischer Wirkstoff aus den USA, er ist der erste und einzige Wirkstoff, der geschädigtes Haar im Inneren aufbaut.
- Ombré: Auch Ombré Hair, Ombre Hair, vgl. auch Balayage, ist eine Haarmode, bei der die Spitzen des Haares hell und der Rest des Haares dunkel gefärbt werden.
- Ondulation: Als Ondulation wird das künstliche Einbringen von Locken oder Wellen ins Kopfhaar bezeichnet.
- Out-of-bed-Look: Aufwendiges Haarstyling, dem man die Mühe nicht ansehen soll.
P
- Painting: Bei dieser Färbetechnik wird freihändig und ohne Folien gearbeitet. Dabei wird nicht das ganze Haar eingefärbt sondern nur gezielt einzelne Partien und Strähnen gefärbt.
- Papilotten: Mit Schaumstoff umwickelte, biegsame Lockenwickler. Unterteilen Sie das angetrocknete Haar in einzelne Strähnen und wickeln Sie diese, angefangen bei den Spitzen, bis zum Haaransatz um die Achse der Papilotten.
- Passé: Eine Haarpartie von bis zu zwei Zentimetern Länge.
- Pferdeschwanz: Frisur, bei der die Haare mit einem Haarband oder Haargummi am Hinterkopf zusammengebunden werden.
- Pilzkopf: Frisur, die die Beatles in den frühen 60er Jahren trugen.
- Pixie: Freche Kurzhaarfrisur, die dank Model Agyness Deyn zunehmend an Beliebtheit gewinnt.
- Pomadenhengst: Begriff aus den 20er Jahren. Bezeichnet Männer, die ihre kurzen Haare mit Pomade nach hinten gestrichen haben.
- Pony: Frisur, bei der Haare an der Kopfvorderseite knapp über den Augen abgeschnitten werden.
Q
- Querflechten: Eine verspielte und witzige Alternative zum üblichen geraden Zopf. Flechten Sie Ihre Haare doch einmal von links nach rechts (oder andersherum) zu einem seitlichen Zopf.
R
- Rundbürste: Der Bürstendurchmesser sollte mindestens drei Zentimeter sein. Einfach breite Strähnen über die Rundbürste trocken föhnen und darauf abkühlen lassen.
S
- Schmuck: Sieht nicht nur toll aus, sondern bändigt selbst die wildeste Mähne. Ob Spange, Tuch, Haarreif oder Strasssteine, ob aus Leder oder Stoff - Haarschmuck ist immer ein Hingucker!
- Silikon: Zusatz in Kosmetikprodukten, durch den das Haar besonders glänzend aussieht. Ein Schutzfilm legt sich um die Haare und lässt sie so gesund und geschmeidig erscheinen.
- Single Drawn: Sind Extensions, bei denen die Haare unterschiedliche Längen haben. In der Regel liegt das Verhältnis bei 50-70%.
- Sleek-Look: Englische Bezeichnung für ultraglattes Haar.
- Spliss: Gespaltene Haarspitzen. Spliss entsteht meist bei älteren Haaren.
- Strähnchen: Feine Highlights beziehungsweise Lowlights, die der natürlichen Haarfarbe schimmernde Reflexe verleihen.
T
- Tape-In Extensions: Bei den Tape-In Haarverlängerungen (Tape = Band) sind die Haare auf mehrere Zentimeter breite, flexible Kunstoffbänder aufgebracht, die auf einer Seite mit einem selbsthaftenden Klebestreifen versehen sind.
- Thermo-Produkte: Schützen das Haar vor Hitze durch Glätt- oder Kreppeisen und Lockenstab, indem sie es mit einer Schutzschicht umgeben.
- Tönung: Auswaschbare Haarfarbe. Eine Tönung ist ideal, um eine andere Haarfarbe auszuprobieren, ohne sich dauerhaft dafür entscheiden zu müssen.
- Tressen: Unter Tressen versteht man eine bestimmte Anzahl von Extension-Strähnen, die an ihrem oberen Ende auf ein Band genäht wurden.
V
- Volumen: Spezielle Volumen-Shampoos stärken das Haar. Anschließend Schaumfestiger einkneten und kopfüber föhnen.
W
- Wasserstoffblond: Ein fast weißlicher Blondton, der seinen Namen dem hohen Gehalt an Wasserstoffperoxid bei der Färbung zu verdanken hat.
- Wasserwelle: S...
- Weaving: Eine Methode, Tressen in das Haar einzunähen.
Mit diesem umfassenden Lexikon bist du bestens gerüstet, um deine langen Haare optimal zu pflegen und zu stylen. Egal ob du nach neuen Frisuren suchst, die richtige Haarpflege benötigst oder dich über die neuesten Trends informieren möchtest - hier findest du alle Informationen, die du brauchst.
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