Die Haare sind für viele Menschen ein Ausdruck der Persönlichkeit. Wir können über Länge, Schnitt, Frisur und Farbe selbst bestimmen, im Gegensatz zum Körperbau. Ihr Haar und die Art, wie Sie es tragen, hat Einfluss auf Ihr Image.
52 Prozent der Männer und 64 Prozent der Frauen gaben an, dass sie mehr und Besseres leisten, wenn sie gut und gepflegt aussehen. Natürlich sind das keine Kausalitäten, sondern Klischees. Aber: Wir können nichts dagegen tun, was sich im Kopf unserer Mitmenschen abspielt - auch wenn uns das nicht gefällt.
Beispielsweise konnte sie den allgemeinen Eindruck bestätigen, dass lange, glatte und blonde Haare die größte erotische Anziehungskraft besitzen. Diese Wirkung auf Männer hängt jedoch stark mit anderen Assoziationen zusammen - wie jung, hell oder golden wie Sonnenlicht. Blondinen - ob echt oder falsch - stehen allerdings immer auch unter dem Verdacht, egozentrisch und latent dumm zu sein.
Lange Zeit waren zum Beispiel Kurzhaarfrisuren bei Frauen verpönt. Sie wurden als „zu jungenhaft“ beschrieben. Das ist heute vorbei, immer mehr Frauen tragen wie selbstverständlich auch kurze Haare. Bemerkenswert daran ist, dass Frauen mit kurzen Haaren heute mehrheitlich als intelligent und selbstbewusst empfunden werden.
Umgekehrt gilt für Männer: Frauen halten blonde Männer für weniger intelligent und attraktiv als dunkelhaarige. Der Latino-Typ - er kommt in der Gunst anderer durchweg besser weg. Lange Haare werden bei Männern wiederum gerne mit einem unkonventionellen Typ assoziiert.
Je nachdem kann der Arbeitgeber aber auch eine branchenübliche Zurückhaltung in der Länge und Farbgebung verlangen, etwa bei Mitarbeitern im Kassenbereich einer Bank. Egal, ob Bewerberin oder Bewerber - mit Attributen, die als typisch männlich gelten, haben Kandidaten bessere Chancen auf den Job. Das fand die Mannheimer Soziologin Anke von Rennenkampff bei ihrer Promotion über Bewerbungsfotos heraus. Das gilt für Frauen noch mehr als bei Männern.
Eine gepflegte Erscheinung ist das A und O. Hier einige Tipps für die richtige Haarpflege:
Neben diversen Anti-Schuppen-Shampoos gibt es auch Hausmittel, die Besserung versprechen: Massieren Sie am Abend Öl in die Kopfhaut und lassen Sie es über Nacht wirken.
Als Reaktion auf solche Vorurteile wählen viele Männer eine sogenannte Klappfrisur - und kämmen ihr (Rest-)Haar über die kahlen Stellen. Brrr. Unnötig ist es dazu: Denn wie Studien zeigen, hat der Kahlkopf bei der Karriere auch Vorteile. Allerdings: Die Glatze sollte eine richtige sein. So wurden Männer mit Halbglatze in der Studie prompt wenig attraktiv und als schwach eingestuft.
Bei der weltweiten Untersuchung mit rund 20.000 Probanden wurden die Männer mit Glatze zwar eher älter geschätzt als sie waren, aber eben auch als enorm weise und intelligent eingestuft. Albert Mannes, Management-Professor an der Wharton School der Universität von Pennsylvania und selbst ein Glatzkopf, kam auf die Idee zu seiner Studie, nachdem er sich selbst mit Mitte 30 die nur noch wenigen Haupthaare ganz abrasiert hatte.
Nun stellte er einige Experimente an. Es war natürlich immer dieselben Männer - nur ihre Frisuren wurden mit Photoshop verändert. Die Teilnehmer sollten die Männer nun einschätzen, ihre Attraktivität ebenso wie ihre vermeintlichen Führungsqualitäten, ihre Stärke oder Selbstsicherheit.
Das Bewerbungsfoto ist der erste optische Eindruck, den ein Personaler von Ihnen bekommt. Natürlich wird nicht nach Ihrem Aussehen entschieden. Trotzdem wollen Sie verständlicherweise von Anfang an selbstbewusst, sympathisch, professionell und gepflegt erscheinen, um den bestmöglichen ersten Eindruck zu hinterlassen.
Aber welche Bewerbungsfrisur ist die richtige? Ihre eigene! Machen Sie nicht den Fehler, auf dem Foto etwas darzustellen, was sie nicht sind. Authentizität zahlt sich immer aus und hilft Ihnen ebenso, sich von anderen zu unterscheiden. Eine komplett neue Bewerbungsfrisur empfiehlt sich nur, wenn Sie dahinter stehen. Sollten Sie unsicher sein, sollten Sie mit Ihren Friseur oder dem Bewerbungsfotografen sprechen.
Beim Thema Bewerbungsfrisuren von einem „Tabu“ zu sprechen, würde zu weit gehen. Allerdings sollten Sie sich bewusst machen, dass die Frisur in der Bewerbung und im Vorstellungsgespräch mindestens unterbewusst wirkt. Bedeutet für Sie: Sie können zwar jede Bewerbungsfrisur wählen. Doch kann diese im schlimmsten Fall negativ wirken.
Die Branche und der Beruf, für den Sie sich bewerben, spielen dabei natürlich eine große Rolle. In vielen Jobs ist „zu bunt“ und „zu verrückt“ keine gute Idee. Als Faustregel können Sie sich merken: Je klassischer die Branche, desto klassischer sollte auch die Bewerbungsfrisur sein.
Gefärbte Haare sind grundsätzlich kein Problem. Solange die Haarpracht natürlich wirkt. Blond wird dabei von vielen als modisch oder jugendlich wahrgenommen. Rothaarige haben es schwerer. Ihnen wird laut Studien tendenziell weniger zugetraut und eine geringere Kompetenz zugesprochen. Allerdings kommt es immer auf die subjektive Wahrnehmung des Personalers an.
Den besten Eindruck machen Bewerbungsfrisuren, die auch hier wieder „männlich“ wirken. Bewerberinnen mit Kurzhaarfrisur werden wie in den oben angesprochenen Studien oftmals als kompetenter wahrgenommen. Klar: Deswegen muss nicht jede Frau auf Jobsuche zum Friseur, um sich die Haare schneiden zu lassen. Aber mit Hochsteckfrisuren oder einem Zopf kann der Effekt genauso erreicht werden.
Bestätigt wird das unter anderem durch eine Umfrage der australischen Friseursalon-Kette „Bossy Hair“. Hier wirkten Frauen, die ihre Haare zum Pferdeschwanz gebunden hatten, prompt kompetenter auf die Beobachter als ihre Kolleginnen mit offenen Haaren.
Bei Männern wiederum ist das Wichtigste, dass sie überhaupt Haare haben: Glatzenträgern wird im Job weniger zugetraut. Das fanden Saarbrücker Wissenschaftler heraus. Auch wurden Bewerber mit Halbglatze oder Glatze deutlich seltener zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Die eigentliche Frisur spielt bei Männern keine Rolle. Es gilt: Hauptsache, gewaschen und gepflegt.
Hier eine Checkliste über die Do’s and Don’ts, die Mann bei seiner Kleiderwahl für das Bewerbungsgespräch beachten sollte. Damit du das perfekte Outfit für dein nächstes Vorstellungsgespräch zusammenstellen kannst. In welcher Branche, in welchem Unternehmen und für welche Position du dich bewirbst ist grundsätzlich ausschlaggebend für die Kreierung des perfekten Outfits für dein Vorstellungsgespräch.
Als Mann kannst du zwischen Anzug, dunkler Stoffhose, Hemd & Jackett wählen, aber auch eine schwarze ordentliche Jeans kombiniert mit einem Hemd & Sakko (nicht in konservativen Branchen) ist eine Option. Wenn du dein Hemd offen trägst, achte auf einen angemessenen Hemdausschnitt & wähle ein Unterzieh-T-Shirt mit V-Ausschnitt. Da dein Outfit von der Position, dem Unternehmen & der Branche abhängig ist, recherchiere gründlich vorher, was üblich ist?
Du solltest dein Outfit den unterschiedlichen Temperaturen der Jahreszeiten anpassen! Dennoch sind z.B. kurze Hosen oder dicke Hoodies No Go's. Ein eleganter & dezenter Schal wertet jeden Business-Winter-Look für dein Bewerbungsgespräch auf & hält auch noch warm. Achte aber darauf, dass er nicht zu dick & wuchtig ist, sonst sieht dein Kopf aus wie eine kleine Murmel.
Das Wichtigste: Trage überhaupt Socken im Bewerbungsgespräch. Dazu solltest du keine dicken Wollsocken wählen. Das ist etwas für daheim auf'm Sofa & entspricht nicht der Angemessenheit deines Bewerbungsoutfits. Die Farbwahl deiner Socken ist entscheidend: So sind weiße Tennissocken ein No Go. Die Farbe deiner Socken sollte im besten Fall zu deinem restlichen Bewerbungsoutfit passen, d.h. zu einem dunkelblauen Anzug trage dunkelblaue Socken & zu einem schwarzen Anzug trage schwarze Socken etc..
Pimpe gerne dein Bewerbungsoutfit mit einer dezenten Krawatte. Lass aber lieber die auffällige Krawatten mit starken Mustern & bunten Farben daheim im Schrank. Achte darauf, dass deine Krawatte genau über dem Gürtel endet! Auch eine elegante Uhr kann deine Kleiderwahl abrunden. Es darf nur in allem nicht zu aufdringlich & zu protzig wirken.
Hier wird von einem eher konservativen Unternehmen ausgegangen wie z.B. einer Bank oder Unternehmensberatung. Du kannst diese 13 Regeln grundsätzlich immer beachten bei deiner Kleiderwahl. Allerdings bei kreativen Start Ups sind sie z.B. nicht zwingend einzuhalten.
tags: #frisur #bewerbungsgespräch #tipps
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