Haarschwund oder -ausfall ist ein weit verbreitetes Problem. Allein in Deutschland leiden rund zehn Millionen Männer und etwa jede dritte Frau darunter. Da volles, kräftiges Haar in unserer Gesellschaft als Schönheitsideal gilt, suchen viele Betroffene nach Lösungen.
Haarausfall hat bei Männern und Frauen unterschiedliche Auslöser:
Die ersten Anzeichen bei Männern zeigen sich oft schon in jungen Jahren in Form von Geheimratsecken und einer zurückweichenden Haarlinie, während sich Haarausfall bei Frauen eher durch ein Ausdünnen der gesamten Haare oder am Scheitel äußert.
Die Technik einer Haartransplantation basiert auf einem einfachen Prinzip: Bei den meisten Betroffenen ist der Haarwuchs am Hinterkopf in der Regel nicht von Haarausfall betroffen. Diese Haare können entnommen und in die kahlen Bereiche verpflanzt werden.
Bei KÖ-HAIR werden zwei verschiedene Methoden der Haartransplantation angewendet, die sich in erster Linie durch die Entnahme der Haarfollikel unterscheiden:
Bei der sogenannten Follicular Unit Extraction (kurz FUE) werden die Grafts in der Regel mithilfe einer speziellen Hohlnadel einzeln dem Spenderbereich entnommen. Im Anschluss werden die einzelnen Haarfollikel in den Empfängereich implantiert, um die kahlen Stellen gezielt wieder aufzufüllen. Dieser Vorgang erfolgt unter örtlicher Betäubung. Die entstehende Wundfläche im Spenderbereich ist besonders klein und die Gefahr einer potenziellen Wundinfektion wird minimiert.
Bei der Follicular Unit Transplantation (FUT Methode) wird ebenso unter örtlicher Betäubung ein schmaler Hautstreifen aus dem Spenderbereich entnommen, aus welchem der Arzt follikuläre Einheiten im Anschluss extrahiert. Dank der Anästhesie ist dieser Prozess schmerzlos. Im Anschluss werden die kahlen Stellen mit den einzelnen Haarfollikeln wieder aufgefüllt. Die dadurch am Hinterkopf entstehende Wunde wird mit einer speziellen Methode und Technik vernäht.
Die Wahl eines erfahrenen Arztes und Teams ist entscheidend, da unerfahrene Ärzte sich hier schwertun. Bei dieser Methode muss der behandelnde Arzt sehr genau, konzentriert und präzise vorgehen, vor allem wenn follikuläre Einheiten im Empfängerbereich eingesetzt werden. Ziel ist es, ein möglichst natürliches Resultat zu erzielen und auch die Wuchsrichtung der zu transplantierenden Haare zu beachten.
Wie jeder operative Eingriff bietet auch eine Eigenhaarverpflanzung gewisse Risiken. Dazu gehören:
Daher ist es besonders wichtig, sich für die Haartransplantation in die Hände erfahrener Haarchirurgen zu begeben und sich im Vorfeld umfassend beraten zu lassen. Zudem raten wir grundsätzlich von einer Haartransplantation im Ausland ab, da im Falle von Nebenwirkungen die wichtigen Ansprechpartner sehr weit weg sind.
Die Lokalanästhesie birgt für den Großteil der Patientinnen und Patienten kein Risiko. In sehr seltenen Fällen kommt es zu einer Unverträglichkeit des Anästhetikums. Haben Sie Bedenken, können Sie dies vorab mit Ihrem Arzt klären.
Da es sich bei der FUT Methode und der FUE Methode um einen operativen Eingriff handelt, entstehen Wunden, welche sich infizieren können. Um Entzündungen zu vermeiden, muss der Eingriff unter absolut sterilen Bedingungen erfolgen und bei der Auswahl Ihrer Klinik auf einen medizinisch einwandfreien Standard achten.
Wachsen follikuläre Einheiten an und durch das Verheilen der Wunden, entsteht ein mehr oder weniger starker Juckreiz. Um Infektionen zu vermeiden, sollten Sie die juckenden Stellen unter keinen Umständen kratzen.
Die richtige Nachsorge ist entscheidend für den Erfolg der Haartransplantation:
Wenn Sie ein sportlich aktiver Mensch sind, möchten Sie auch nach einer Haartransplantation schnell wieder mit dem Training beginnen. Um den Heilungsprozess nicht zu stören und das feste Anwachsen der Transplantate nicht zu gefährden, sollten Sie jedoch keinesfalls zu früh wieder mit dem Sport beginnen.
Zu frühes Sporttreiben nach einer Haartransplantation kann mehrere Risiken bergen, die den Erfolg der Operation und die Gesundheit der Transplantate beeinträchtigen könnten.
Allgemein können leichte Übungen, die keine Schweißbildung verursachen, wie Spazierengehen oder sanftes Radfahren, 7-14 Tage nach der Operation wieder in Ihren Alltag integriert werden. Für diejenigen, die schwimmen oder Kontaktsportarten wie Rugby, Fußball oder Boxen ausüben, wird empfohlen, mindestens 4 Wochen zu warten, bevor sie diese Aktivitäten wieder aufnehmen.
| Zeitraum | Empfohlene Aktivitäten | Zu vermeidende Aktivitäten |
|---|---|---|
| 1-7 Tage | Ruhe, leichte Spaziergänge | Jeglicher Sport |
| 7-14 Tage | Leichte Übungen (Yoga, Spaziergänge) | Intensives Training, Schwitzen |
| 2-4 Wochen | Allmähliche Steigerung der Aktivitäten | Kontaktsportarten, Schwimmen |
| Nach 4 Wochen | Alle Sportarten | - |
Die Kosten einer Haartransplantation variieren je nach Umfang des Eingriffs und der gewählten Methode. Bei KÖ-HAIR haben Sie die Möglichkeit, über den KÖ-HAIR Haarrechner online eine erste Einschätzung zu den Kosten zu bekommen. Zudem bietet KÖ-HAIR attraktive Lösungen in der Finanzierung der Haartransplantation mit monatlichen Ratenzahlungen ab 95 Euro.
Um offene Fragen bereits vor Ihrem Beratungsgespräch beantworten zu können, bietet KÖ-HAIR einen umfangreichen FAQ-Bereich. Zudem steht das KÖ-HAIR Team Ihnen gerne zu einem kostenlosen, unverbindlichen Beratungstermin zur Verfügung. Sie können telefonisch, online oder über das Kontaktformular Kontakt aufnehmen.
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