Glamouröse 60er-Jahre-Frisuren für Damen: Ein umfassendes Tutorial

Glamourös, kreativ und vor allem voluminös - dafür stehen die Frisuren der 60er Jahre, die bis heute bekannt und beliebt sind. Die Sixties waren geprägt von Frauenpower und Emanzipation. Sängerinnen und Schauspielerinnen wie Twiggy, Marilyn Monroe oder Audrey Hepburn wurden zu Vorbildern und gleichzeitig zu Stilikonen.

Noch heute sind Haarstylings wie die platinblonden Locken von Marilyn Monroe, der Pony von Audrey Hepburn und der Pixie Cut von Twiggy legendär. Zugleich stehen 60er-Jahre-Frisuren aber auch für Wandelbarkeit. Die eine Frisur, die prägend für die Sixties war, gibt es nicht. Stattdessen standen in dieser Zeit die Vielfalt und Individualität von Frauen im Fokus.

Ob kurze oder lange Haare, lässige Waves oder glamourös toupierte Hochsteckfrisuren: In den Sixties sollten Frauen sich durch ihre Frisur so ausdrücken können, wie es ihnen gefiel. Viele Styles sind heute (auch ohne Mottoparty-Einladung) noch gut tragbar. Wir zeigen Ihnen die schönsten 60er-Jahre-Frisuren für verschiedene Haarlängen und wie Sie diese unkompliziert nachstylen können!

How To Get The ‘60s Hairstyle Look | Quick And Easy.

Die beliebtesten Frisuren der 1960er Jahre

Wer an 60er-Frisuren denkt, hat schnell Bilder von Hippie-Mädels, Audrey Hepburn und toupierten Betonfrisuren mit Pony im Kopf. Hier sind unsere fünf Favoriten der typischen Frisuren der 60er Jahre:

  • Hippie
  • Beehive
  • Mod-Pilzkopf
  • Pixie
  • Bouffant

#1 Hippie

Natürliche Wellen, ein Haarband und fertig ist der Hippie-Look! Leder-Stirnband, weißes Tunika-Kleid und dann schöne lange Naturwellen im Haar: Fast nichts geht so schnell nachzustylen wie die Hippie-Frisur. Sie kann mit Mittelscheitel oder Pony getragen werden. Als perfektes Accessoire könnt ihr noch eine Sonnenbrille mit runden Gläsern tragen. Peace!

Da Natürlichkeit bei Hippie-Frisuren an erster Stelle steht, sollten Sie beim Nachstylen auf Produkte setzen, die die Vorzüge Ihres Haars unterstreichen, ohne es zu schädigen. Eine kleine Menge Stylingcreme oder ein leichtes Ölspray eignen sich ideal, um dem Haar Glanz zu verleihen und einen Natural Look zu kreieren.

Binden Sie das Haarband anschließend nicht wie ein Stirnband quer über die Stirn, sondern setzten Sie es am Oberkopf an. Ein Pony darf gern unter dem Haarband hervorschauen - das wirkt besonders lässig. Wie wäre es außerdem, wenn Sie dazu trendige Curtain Bangs à la Brigitte Bardot ausprobieren?

Der Look hat übrigens auch so manche 70er-Jahre-Frisur inspiriert.

#2 Beehive

Die Beehive-Frisur ist heute noch Kult! Einmal eine stilvolle Hochsteckfrisur tragen wie Audrey Hepburn in Frühstück bei Tiffany - das wär's! Audrey Hepburns Beehive-Hochsteckfrisur ist heute noch kult! Der Beehive ist die ultimative Trendfrisur der 60er Jahre und trotzdem zeitlos schön, wie Tyra Banks beweist. Seinen Namen verdankt der Beehive übrigens der Ähnlichkeit mit einem Bienenkorb.

Hier verraten wir dir, wie du den Beehive (zu deutsch: Bienenstock) ganz easy nachstylst:

  1. Unverzichtbar für den Beehive ist Volumenspray - damit die Haare besprühen und anschließend kämmen.
  2. Dann mit einem Stielkamm die beiden seitlichen Ponypartien abtrennen und mit jeweils einem kleinen Haargummi wegstecken. So kann das restliche Haar gestylt werden, ohne dass die Ponypartie im Weg ist.
  3. Jetzt die Haare toupieren. Dafür einzelne Strähnen am Hinterkopf abteilen und nacheinander toupieren. Anschließend mit Haarspray fixieren und ganz vorsichtig kämmen, um das toupierte Haar etwas zu glätten.
  4. Ein Haarkissen unter die toupierte Partie stecken und mit Haaren bedecken bis es nicht mehr zu sehen ist. Die Haare mit Bobby Pins am Haarkissen befestigen und sie mit einer Bürste glatt kämmen. Erneut mit Haarspray besprühen.
  5. Zwei seitliche Haarpartien toupieren, mit Haarspray besprühen und unter dem Haarkissen mit Bobby Pins befestigen.
  6. Die Haargummis aus den vorderen Ponypartien lösen, durchkämmen und hinter den Ohren feststecken.
  7. Zum Abschluss den Beehive mit ausreichend Haarspray fixieren. Sie können auch alle Haare zum Beehive zusammenstecken anstatt der halboffenen Variante.

Toupieren Sie zunächst das Haar am Hinterkopf auf und fixieren Sie die toupierten Strähnen für besseren Halt mit etwas Haarspray. Anschließend legen Sie einen Seitenscheitel und teilen eine breite Strähne von der Stirn ab. Stecken Sie Ihre Haare mit Hilfe von Haarklammern zu einem hohen Dutt zusammen. Die breite Strähne wird nun um den Dutt herumgeschlungen und mit Klammern befestigt.

#3 Mod-Pilzkopf

Der Pilzkopf war bei Mods beliebt. Nicht nur die Beatles können einen Pilz-Look gut tragen, auch Frauen steht der Bubikopf. Das rund geschnittene Haar, gepaart mit einem langen Pony, macht den Bubikopf zu einer äußerst pflegeleichten Frisur.

Stylingtechnisch muss nicht viel Aufwand betrieben werden: Die glatte Mähne wird einfach über eine Rundbürste trocken geföhnt und einzelne Strähnen, wenn nötig, mit etwas Haarwachs fixiert - fertig. So bekommt der Look Volumen und ein ordentliches Finish.

Den Ursprung hat der Pilzkopf vor allem bei den sogenannten Mods, einer englischen Subkultur, der zum Beispiel auch Bands wie The Who und The Kinks angehörten. Auch wenn Mods Sex, Drugs and Rock 'n' Roll nicht abgeneigt waren, legten sie im Gegensatz zu Punks immer viel Wert auf elegante und stilvolle Kleidung. Diese feminine Eleganz strahlt auch der Mod-Kurzhaarschnitt aus!

#4 Pixie

Frech, frecher, Pixie! Bekannt wurde der Pixie-Cut unter anderem durch das Model Twiggy. Kurz und frech: Frauen, die einen Pixie tragen, demonstrieren Unabhängigkeit und Stärke.

Charakteristisch für diese 60er-Frisur sind unterschiedliche Haarlängen: Meistens sind die Haare am Hinterkopf und an den Seiten sehr kurz, der Pony ist dafür länger gehalten. Ein Pixie ist vielseitig und kann sowohl elegant, als auch edgy wirken. In den Sixties hob man sich mit dem Kurzhaarschnitt von der Masse ab und demonstrierte Stärke, Unabhängigkeit und Selbstbewusstsein. Auch heute ist der Schnitt noch beliebt.

Bei dieser beliebten Frisur der 60er Jahre dürfen Pony bzw. Deckhaar länger bleiben, während die Seiten und die Nackenpartie kurz sind.

#5 Bouffant

Bouffant leitet sich vom italienischen Wort bouffante ab und bedeutet so viel wie etwas aufbauschen oder aufplustern - und der Name kommt nicht von ungefähr! Toupieren war im Trend! Dank Haarspray und Toupierkamm* standen Stilikonen wie Brigitte Bardot und Jackie Kennedy nämlich regelrecht die Haare zu Berge.

Eine weitere 60er-Jahre-Frisur, die besonders für lange Haare geeignet ist, ist der voluminöse Bouffant. Hierfür muss das Haar zunächst sehr stark mit einem Toupierkamm auftoupiert und anschließend mit Bobby Pins am Hinterkopf festgesteckt werden. Eine ordentliche Portion Haarspray zum Schluss sorgt für zusätzlichen Halt.

Viel zu erklären gibt es vom Styling her nicht: Das Haar wird einfach stark toupiert, am Hinterkopf mit Haarklammern festgesteckt, mit Haarspray fixiert und fertig ist der stilechte Sixites-Look! Als Abwandlung können natürlich auch nur Teile des Deckhaars toupiert und der Rest des Haares offen getragen werden.

Das passende Outfit für den 60er-Jahre-Look

Wer sich im Stil der Sixties einkleiden will, sollte in seinem Kleiderschrank nach Rollkragen-Pullovern, Mini-Röcken aus Cord oder Shift-Kleidern suchen. Dazu werden Stiefel in Kniehöhe kombiniert und ein eleganter Mantel mit Hahnentritt-Muster. Mehr Sixities geht nicht!

Frisur Merkmale Bekannte Persönlichkeiten
Beehive Hochgestecktes, toupiertes Haar Audrey Hepburn, Amy Winehouse
Pixie Cut Kurzes, freches Haar Twiggy
Bouffant Voluminöses, toupiertes Haar Brigitte Bardot, Jackie Kennedy
Hippie-Frisur Lange, natürliche Wellen mit Haarband -
Pilzkopf Rund geschnittenes Haar mit Pony The Beatles

tags: #frisur #60er #damen #tutorial

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