Der Friseurberuf ist ein kreativer und menschenbezogener Beruf, der viele Möglichkeiten bietet. Das Gehalt während der Ausbildung und im späteren Berufsleben ist jedoch ein wichtiger Faktor bei der Berufswahl. Dieser Artikel gibt einen umfassenden Überblick über das Friseur Gehalt und die verschiedenen Aspekte der Ausbildung.
Die Ausbildung zum Friseur dauert in der Regel drei Jahre und ist dual aufgebaut, das heißt, sie findet sowohl im Ausbildungsbetrieb als auch in der Berufsschule statt. Während der Ausbildung erlernst du alle wichtigen Fähigkeiten und Kenntnisse, um später selbstständig als Friseur arbeiten zu können.
Als Friseur verdienst du in der Ausbildung noch nicht so viel. Das liegt daran, dass du erst alles lernst und noch nicht voll mitarbeiten kannst. Die Ausbildungsvergütung steigt jedoch mit jedem Ausbildungsjahr kontinuierlich an.
Hier sind die Ausbildungsvergütungen im Friseurhandwerk ab 1. September 2024:
Die Ausbildungsvergütung kann je nach Bundesland und Tarifvertrag variieren. Generell gilt, dass du im Süden und Westen Deutschlands tendenziell mehr verdienst als im Norden und Osten.
Gesetzliche Mindestvergütungen (Beträge je Monat)*
Neu: Seit dem Jahr 2020 gibt es eine gesetzliche Mindestvergütung als Untergrenze.
Folgende gesetzliche Mindestvergütungen gelten (Beträge je Monat)*:
| Beginn der Ausbildung | 1. Ausbildungsjahr | 2. Ausbildungsjahr | 3. Ausbildungsjahr | 4. Ausbildungsjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 585,00 Euro | 690,30 Euro | 789,75 Euro | 819,00 Euro |
| 2023 | 620,00 Euro | 731,60 Euro | 837,00 Euro | 868,00 Euro |
| 2024 | 649,00 Euro | 766,00 Euro | 876,00 Euro | 909,00 Euro |
| 2025 | 682,00 Euro | 805,00 Euro | 921,00 Euro | 955,00 Euro |
| 2026 | Wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im November bekanntgegeben. | Wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im November bekanntgegeben. | Wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im November bekanntgegeben. | Wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im November bekanntgegeben. |
*Die Mindestvergütung für das 1. Ausbildungsjahr wird jährlich an die durchschnittliche Entwicklung aller Ausbildungsvergütungen angepasst. Sie wird jeweils spätestens am 1. November für das Folgejahr bekannt gegeben.
In manchen Bundesländern gibt es allgemeinverbindliche Tarifverträge für das Friseurhandwerk. Das bedeutet, dass alle Friseure in diesem Bundesland einen Branchen-Mindestlohn erhalten, unabhängig davon, ob ihr Betrieb tarifgebunden ist oder nicht. Dazu zählen beispielsweise die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Bayern oder Hessen. Für alle anderen Bundesländer gilt: Wenn das Unternehmen nicht tarifgebunden ist, dann gibt es keinen Tarifvertrag, sondern eigene Verträge.
Nach der Ausbildung kannst du als ausgelernter Friseur mit einem Einstiegsgehalt von 2.200 bis 3.500 Euro rechnen. Das Gehalt als ausgelernter Friseur ist von verschiedenen Faktoren abhängig - zum Beispiel der Aus- und Weiterbildung, der Berufserfahrung und der Verantwortlichkeit, die du im Salon übernimmst.
Das durchschnittliche Friseur Gehalt in Deutschland liegt bei rund 2.050 Euro brutto im Monat. Manche verdienen mehr, andere weniger. Das hängt von vielen Dingen ab - zum Beispiel vom Standort oder deiner Erfahrung. Einige verdienen nur 1.600 Euro, andere schaffen über 2.300 Euro im Monat.
Ab 1. September 2024 gelten neue Mindestlöhne im Friseurhandwerk:
Ungelernte Arbeitskräfte sind mit dem gesetzlichen Mindestlohn zu vergüten.
Je länger du als Friseur arbeitest, desto mehr kannst du verdienen. Mit mehr Erfahrung wirst du sicherer und schneller. Viele Kunden schätzen das und kommen gerne wieder zu dir. Nach 10 Jahren Berufserfahrung sind bis zu 2.500 Euro oder mehr im Monat möglich. Besonders dann, wenn du dich regelmäßig weiterbildest. Auch Verantwortung im Team kann dein Gehalt steigern.
Auch die Stadt spielt eine Rolle: In München oder Hamburg sind die Löhne höher als auf dem Land. Dafür sind dort aber auch die Mieten und Lebenshaltungskosten teurer. In ländlichen Regionen verdienst du weniger, hast aber oft geringere Ausgaben.
Auch als Friseur kannst du beruflich aufsteigen. Mit den richtigen Schritten kannst du dein Einkommen deutlich verbessern. Weiterbildung ist hier der Schlüssel. Wenn du zum Beispiel die Meisterprüfung machst, darfst du selbst ausbilden oder einen eigenen Salon eröffnen. Auch spezielle Schulungen, z. B. für Haarverlängerungen oder Hochzeitsfrisuren, bringen oft mehr Geld.
Viele Friseure wagen den Schritt in die Selbstständigkeit.
Wenn du deinen Friseurmeister machst, dann steigt dein Gehalt in NRW auf 15,86 Euro pro Stunde, also 2.700 Euro brutto im Monat.
Zusammenfassend lässt sich sagen:
Du siehst sofort, was du geschafft hast - das macht stolz. Und mit den richtigen Schritten lohnt sich der Beruf auch finanziell.
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