Nach einer langen Zeit der Schließung aufgrund des Lockdowns steht der Friseursalon Borgmann in Ascheberg kurz vor der Wiedereröffnung. Seit dem 16. Dezember blieben die Türen geschlossen, was den Salon zu einem der vielen "Lost Places" machte. Doch nun gibt es Licht am Ende des Tunnels: Am 1. März darf Stefan Borgmann seinen Salon wieder öffnen.
Der Weg zum Friseursalon ist freigeschaufelt, obwohl auf den Treppen zur Eingangstür noch Schnee und Eis liegen. Für Stefan Borgmann gibt es keinen Grund, den Zugang komplett von den Winterspuren zu beseitigen, denn die Türen sind seit dem 16. Dezember geschlossen.
An der Steinfurter Straße ist hinter den Glastüren einer der „Lost Places“, der wegen des Lockdowns verlassenen Orte, zu finden. Stühle sind abgedeckt oder mit den rollenden Materialboxen im hinteren Teil des Lokals zu finden. „Raus aus der Sonne“, war die Devise.
Sie schaut auch beim WN-Besuch in den Friseursalon und ist für Stefan Borgmann gerade mehr als das Licht am Ende des Tunnels: Am 1. März darf er wieder öffnen und hat deswegen gerade viel zu tun.
Die lange Schließzeit hat natürlich auch ihre Spuren hinterlassen. "Die Mitarbeiterinnen sind natürlich nicht glücklich, haben auch Verständnis dafür, dass sie in Kurzarbeit sind. Wir sind weiter per WhatsApp verbunden oder telefonieren", berichtet Borgmann. Während des Lockdowns gab es keine Einnahmen, aber die Kosten liefen weiter. Im ersten Lockdown vor einem Jahr gab es sechs Wochen lang keine Einnahmen, jetzt laufen die Kosten schon fast zwei Monate weiter - ohne dass ein Cent in die Kasse gekommen ist.
Borgmann hat in der Ruhephase zusammengestellt, was für die Corona-Hilfen des ersten Lockdowns verlangt wurde: „Da wird man gläsern. Aber das ist auch in Ordnung“, musste der Friseurmeister seine Finanzen offen legen.
In der aktuellen Phase hat der Ascheberger noch keinen Cent erhalten. Nicht aus der Überbrückungshilfe zwei für den ersten Teil des Einnahmeausfalls. Und für die Überbrückungshilfe drei hat er gerade mit dem Steuerberater den Antrag vorbereitet.
Nach einer gesundheitsbedingten Pause hat er mit der Familie einmal den Laden geputzt und Staub gesaugt, mehr war nicht nötig. Das Geschäft wirkt sauber. Seit Mittwoch weiß Borgmann, dass es für ihn und die Berufskollegen am 1. März wieder losgeht. Die Putzfrau ist schon informiert. Das Team bereit.
Das Telefon durchbricht die Stille im Salon immer wieder. „Ich habe in den vergangenen Tagen zwei Mal am Tag die Telefonliste abgearbeitet und zurückgerufen“, berichtet Borgmann. Gestern kam er nicht mehr vom Telefon weg, denn die Menschen möchten ihre Corona-Frisuren schnellstmöglich los werden.
Immerhin: Pflegeprodukte und chemische Helfer sind nicht schlecht geworden, als der Salon verlassen war. „Ich muss jetzt nur den Warenbestand wieder hochfahren“, beschreibt Borgmann eine Aufgabe für die nächsten Tage.
Gedanklich krempelt der Friseurmeister schon die Ärmel auf: „Vor uns liegt ein Berg an Arbeit. Man darf ja nicht vergessen, dass wir vier Wochen vor Ostern zurück kommen. Das ist die umsatzstärkste Zeit im ersten Halbjahr.“ In der zweiten Jahreshälfte ist es die Zeit vor Weihnachten. Mitten im Adventsgeschäft wurde geschlossen: „Die Kunden, die da nicht mehr dran gekommen sind, warten besonders sehnsüchtig auf einen Termin“, weiß Borgmann.
In den vergangenen Wochen hat er drängenden Wünschen, in Partykellern oder nicht einsehbaren Räumen, Haare zu schneiden, widerstanden: „Egal, wo ich war, auf dem Friedhof, beim Einkaufen, beim Spaziergang, überall gab es den Wunsch, dass ich Haare schneiden oder färben sollte. Bei uns im Beruf gibt es aber schon genug Schwarzarbeit. Das muss ich nicht fördern.“ Manche Kurzhaarfrisur, die im Dorf zu sehen ist, gibt ihm Recht.
Borgmann geht von Hygienevorschriften aus, die noch einmal verschärft werden. Mit den Erfahrungen, die Familie und Team nach dem ersten Lockdown gesammelt haben, ist er aber zuversichtlich, den Ansturm in die richtigen Bahnen lenken zu können: „Wir werden sicher weniger chemische Behandlungen gleichzeitig terminieren“, nennt er ein Beispiel. Sechs bis acht Wochen werde es dauern, bis sich der normale Alltag wieder einstelle.
Dass ihn mit der Rückkehr der Arbeit ein Muskelkater in Fingern und Händen befällt, glaubt Borgmann nicht: „Der Rücken wird sich dann melden.
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