Schuppen sind ein weit verbreitetes Problem, das viele Menschen betrifft. Um dieses Problem zu lösen, gibt es zahlreiche Anti-Schuppen-Shampoos auf dem Markt. Eines davon ist das Alpecin Anti-Schuppen Shampoo A3. Doch wie wirksam ist dieses Shampoo wirklich? Und welche Inhaltsstoffe sind enthalten?
Dieser Artikel fasst die wichtigsten Erkenntnisse aus verschiedenen Tests und Bewertungen zusammen, um Ihnen einen umfassenden Überblick über das Alpecin Anti-Schuppen Shampoo A3 zu bieten. Dabei werden sowohl die Wirksamkeit gegen Schuppen als auch die Inhaltsstoffe und mögliche Alternativen betrachtet.
Alpecin Anti-Schuppen Shampoo A3
Schuppen sind ein ästhetisches Ärgernis und können verschiedene Ursachen haben. Häufig sind sie die Folge einer übermäßigen Vermehrung des Hefepilzes Malassezia furfur auf der Kopfhaut. „Deren Stoffwechselprodukte reizen die Haut und rufen Entzündungen hervor. Die Folgen sind Schuppen, manchmal auch Rötungen und Juckreiz“, sagt Dr.
Anti-Schuppen-Shampoos enthalten Antimykotika, Wirkstoffe, die bestimmte Mikroorganismen auf der Kopfhaut bekämpfen, wie etwa die Hefe Malassezia furfur. In den getesteten Shampoos sind häufig die Stoffe Piroctone-Olamine und Zink-Pyrithione enthalten, teils kombiniert mit anderen Wirkstoffen. Sie gelten als sicher und sind laut EU-Kosmetikverordnung zugelassen.
Es gibt aber auch andere Ursachen für Kopfschuppen: Bei trockener Kopfhaut sorgen nicht Pilze für das Abschuppen, sondern fehlende Feuchtigkeit. Vermutlich wird auch ein Shampoo mit einem Antipilz-Mittel als Wirkstoff eine leichte Linderung der Beschwerden bringen, denn trockene Haut ist wehrloser gegen die Ausscheidungen der in jeder Hautflora vorkommenden Hefepilze.
Wichtig: Wenn die Schuppen rieseln, greifen viele zu Anti-Schuppen-Shampoos. Wer dagegen an einer trockenen Kopfhaut leidet, und deshalb mit Schuppen zu kämpfen hat, sollte lieber zu milderen Shampoos greifen.
Öko-Test hat 27 Shampoos eingekauft, die zur Bekämpfung von Schuppen ausgelobt sind. Einige Produkte werden zusätzlich für trockene, für fettige oder für normale Haut empfohlen. Bewertet wurden neben der Anti-Schuppen-Wirkung auch die Pflegewirkung und die Anwendung (Verteilen, Schaum, Auswaschen) sowie Deklaration und Verpackung.
Insgesamt konnten sieben Shampoos mit „sehr gut“ überzeugen, darunter sechs Naturkosmetikmarken. Vier waren „befriedigend“, fünf bestanden den Test gerade noch mit „ausreichend“, darunter auch teurere Produkte wie das „Alpecin Anti-Schuppen Shampoo A3“ von Dr. Kurt Wolff (5,95 Euro je 250 Milliliter).
Die wichtigste Frage in unserem Test lautete: Wie gut wirken die Shampoos gegen Kopfhautschuppen? Um das herauszufinden, haben sich mehr als 200 Männer und Frauen, die unter Schuppen leiden, vier Wochen lang für uns die Haare gewaschen und ihre Kopfhaut mehrfach von einer Expertin kontrollieren lassen. Zudem wollten wir wissen, wie die Shampoos das Haar pflegen. Glänzt es nach dem Waschen? Ist es geschmeidig und lässt sich leicht kämmen? Eine Friseurin hat das an weiteren 20 Probanden pro Produkt geprüft.
Das Ergebnis ist erfreulich: Lästiges Rieseln können Verbraucher gut behandeln, auch für wenig Geld. An der Tabellenspitze steht ein Anti-Schuppen-Shampoo vom Discounter. Es schneidet als einziges im Test insgesamt sehr gut ab. Mit umgerechnet 50 Cent pro 100 Milliliter ist es zudem vergleichsweise preisgünstig. Das von uns geprüfte Shampoo des Marktführers Head & Shoulders landet im Mittelfeld. Insgesamt ausreichend und damit Schlusslicht ist das einzige Naturkosmetikum im Test.
| Produkt | Gesamturteil |
|---|---|
| Anti-Schuppen-Shampoo vom Discounter | Sehr gut |
| Head & Shoulders Shampoo | Mittelfeld |
| Alpecin Anti-Schuppen Shampoo A3 | Ausreichend |
| Naturkosmetikum | Ausreichend (Schlusslicht) |
Seit März 2022 ist Zinkpyrithion - jahrelang wichtigster Wirkstoff zur Schuppenbekämpfung - in der EU verboten, weil die EU den Stoff als "vermutlich reproduktionstoxisch beim Menschen" eingestuft hat. Tatsächlich ist in diesem Test nur noch ein einziges Produkt übrig, das wir wegen seines Wirkstoffes kritisieren.
Kritik an einem Wirkstoff gab es trotzdem: Ein Produkt enthielt Climbazol. Dies wirkt zwar gegen Pilzbefall auf der Kopfhaut, allerdings handelt es sich um eine halogen-organische Verbindung. Laut Öko-Test können sich diese Stoffe in Gewässern und Sedimenten anreichern und es gäbe Hinweise, dass Climbazol eine hormonelle Wirkung haben kann.
Öko-Test kritisierte auch einige der in Anti-Schuppen-Shampoos eingesetzten Tenside. Sodium Laureth Sulfate kamen in 19 der 20 konventionellen Shampoos vor. Die Substanz lässt Shampoo schäumen. Die Tester:innen kritisieren, dass sie in die äußerste Hautschicht eindringt und die Haut durchlässiger für Fremd- und Schadstoffe machen kann. Die drei „ungenügenden“ Produkte enthielten zudem das anionische Tensid Natriumlaurylsulfat, das Öko-Test als „zu aggressiv ist für schuppengeplagte Haut“ einschätzt.
Zertifizierte Naturkosmetikhersteller verzichten auf synthetisch hergestellte Antimykotika. Sie setzen auf natürliche Substanzen - etwa bestimmte pflanzliche Auszüge. In unserem Test sogar mit Erfolg: Das Naturkosmetikprodukt reduziert Schuppen immerhin befriedigend. Im Kampf gegen das Rieseln bietet es Anhängern natürlicher Kosmetika also durchaus eine Alternative.
tags: #alpecin #anti #schuppen #shampoo #a3 #testbericht
Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen
Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.