Friseur Ausbildung bei der Bundeswehr: Karrierechancen und Perspektiven

Die Bundeswehr bietet neben militärischen auch zahlreiche zivile Ausbildungsberufe an. Ein besonders interessantes Feld ist hierbei die Möglichkeit, eine Friseur Ausbildung zu absolvieren. Dieser Artikel beleuchtet die verschiedenen Aspekte dieser Ausbildung, die Karrierechancen und Perspektiven, die sich daraus ergeben.

Vielfältige Ausbildungsmöglichkeiten bei der Bundeswehr

Die Bundeswehr ist die Streitkraft der Bundesrepublik Deutschland und bietet eine breite Palette an Ausbildungsmöglichkeiten. Sie gehört zur öffentlichen Verwaltung und ist somit Teil der sicherheitsrelevanten Infrastruktur des Landes. Ein besonders interessantes Merkmal der Bundeswehr ist die Vielfalt der Ausbildungsberufe. Du kannst hier eine Ausbildung in technischen Berufen, im Gesundheitswesen, in der Verwaltung, sowie in vielen anderen Bereichen absolvieren. Die Bundeswehr legt großen Wert auf Ausbildung und Weiterbildung.

An der Universität der Bundeswehr München in Neubiberg gibt es viele Angebote aus den verschiedensten Bereichen und sehr unterschiedliche Ausbildungsplätze. Ergänzt werden diese beruflichen Möglichkeiten durch ein umfangreiches Sportangebot, einen Friseur, eine Uni-Bar sowie eine preisgünstige Verpflegung in der Mensa. All diese Angebote stehen auch unseren Auszubildenden offen.

Die zivilen Karrierewege │ HOW-TO: EINSTIEG BUNDESWEHR

Der Weg zur Friseur Ausbildung bei der Bundeswehr

Viele junge Menschen, die sich für eine Karriere bei der Bundeswehr interessieren, fragen sich, ob ihre bisherige berufliche Tätigkeit überhaupt eine Chance bietet. Ein Beispiel hierfür ist die Frage, ob eine abgeschlossene Ausbildung als Friseurin und der Friseurmeisterbrief für eine Feldwebel- oder Offizierslaufbahn förderlich sind. Grundsätzlich ist es so, dass der Friseurberuf nicht direkt für militärische Aufgaben verwertbar ist.

Als potentieller Feldwebel gibt es zwei Möglichkeiten: den Truppendienst und den Allgemeinen Fachdienst. Im Truppendienst geht man hauptsächlich einem rein militärischen Aufgabenfeld nach. Im Allgemeinen Fachdienst hingegen geht man einer fachspezifischen Verwendung nach. In beiden Fällen ist man Soldat, wobei der Truppendienst eher "grünere" Beschäftigungen beinhaltet.

Im Allgemeinen Fachdienst ist eine ZAW (Zivilberufliche Aus- und Weiterbildung) erforderlich, da keine direkt verwendbare Ausbildung vorliegt. Eine ZAW kommt einer Ausbildung relativ nahe, ist jedoch etwas kürzer. Es ist eine zivil anerkannte Aus- und Weiterbildung.

Karrierechancen und Laufbahnen

Mit einem Realschulabschluss bleibt in der Regel die Laufbahn als Feldwebel im Truppendienst. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass ein Friseurmeisterbrief als höchster Abschluss im Handwerk gilt und somit theoretisch die Hochschulreife entspricht. Dies bedeutet, dass man mit einem Meisterbrief bei der Bundeswehr studieren könnte. In der Praxis ist dies jedoch abhängig von der Konkurrenz und den Ergebnissen im Eignungstest.

Eine Offizierslaufbahn ist mit diesen Qualifikationen nicht direkt möglich. Es steht jedoch die Laufbahn der Unteroffiziere (Feldwebel) offen. Hier kann man sich für den Truppendienst oder den militärfachlichen Dienst bewerben, wobei im letzteren Fall zunächst eine ZAW absolviert werden muss, da der Friseurberuf keine direkt nützliche Ausbildung für die Bundeswehr darstellt.

Mögliche Laufbahnen im Überblick

Laufbahn Voraussetzungen Mögliche Aufgaben
Feldwebel im Truppendienst Realschulabschluss Rein militärische Aufgaben
Feldwebel im Allgemeinen Fachdienst Realschulabschluss, ZAW Fachspezifische Aufgaben
Offizierslaufbahn Hochschulreife (theoretisch durch Meisterbrief möglich) Führungspositionen

Erfahrungsberichte und Perspektiven

Ein Beispiel für eine erfolgreiche Integration des Friseurberufs in die Bundeswehr ist die Geschichte von Stabsunteroffizier Franziska B. Sie ist gelernte Friseurin und seit einigen Jahren Soldatin. In ihrem Heimatverband ist sie als Personalunteroffizier eingesetzt. Während der Mission „Verstärktes Air Policing Baltikum“ schneidet sie ihren Kameradinnen und Kameraden die Haare und sammelt Spenden für ein Kinderheim.

Franziska B. erklärt: „Nach meiner Ausbildung habe ich noch vier Jahre als Friseurin gearbeitet. Da ist mir das Handwerk ins Blut übergegangen.“ Sie verbindet ihren erlernten Beruf mit ihrem Dienst bei der Bundeswehr und leistet so einen wertvollen Beitrag.

Zusatzinformationen und Tipps

Die Bundeswehr legt großen Wert auf die Weiterbildung ihrer Auszubildenden. Es gibt zahlreiche Programme und Projekte, die speziell für Auszubildende konzipiert sind, sowie Angebote zur Förderung von Soft Skills. Die Ausbildungsvergütung ist attraktiv und richtet sich nach dem Bundesbesoldungsgesetz.

Es ist ratsam, sich umfassend über die verschiedenen Laufbahnen und Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren und sich gegebenenfalls von einem Karriereberater der Bundeswehr beraten zu lassen. Dieser kann alle Fragen beantworten und bei der Wahl der passenden Laufbahn unterstützen.

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