Friseurausbildung in Bonn: Voraussetzungen, Dauer und Inhalte

Der Beruf des Friseurs bzw. der Friseurin spielt eine wichtige Rolle in der Dienstleistungsbranche. Friseure sind nicht nur für das Schneiden und Stylen von Haaren verantwortlich, sondern auch für die Beratung ihrer Kunden über verschiedene Frisuren, Pflegeprodukte und -techniken.

Wer denkt, der Beruf des Friseurs sei ausschließlich darauf beschränkt, Haare zu schneiden, der irrt gewaltig! Natürlich macht das Schneiden der Haare einen Großteil deines Arbeitsalltages aus, jedoch ist der Beruf weitaus facettenreicher und spannender, als man auf den ersten Blick annimmt.

Voraussetzungen für die Friseurausbildung

Für den Beruf des Friseurs oder der Friseurin ist es gesetzlich nicht erforderlich, einen Schulabschluss vorzuweisen. Dennoch erhöht ein Hauptschulabschluss deine Chancen erheblich.

Als Friseur solltest du ein kommunikativer und offener Mensch sein, der auf die individuellen Wünsche der Kunden eingeht. Ein grundlegendes Element deiner Tätigkeit ist das Trend-Bewusstsein. Du wirst lernen, die Kunden hinsichtlich ihrer Frisurenwünsche zu beraten und dabei ihr äußeres Erscheinungsbild sowie die aktuellen Modetrends zu berücksichtigen.

Tipp: Wenn du dich für eine Ausbildung als Friseur oder Friseurin bewirbst, achte darauf, dass dein Bewerbungsfoto eine gepflegte und stilvolle Ausstrahlung hat. Dies gilt ebenso für die Kleidung und das Erscheinungsbild während des Bewerbungsgesprächs.

Dauer der Ausbildung

Die Ausbildung zum Friseur oder zur Friseurin dauert in der Regel drei Jahre. Unter bestimmten Voraussetzungen kann die Ausbildungszeit jedoch auf zwei oder zweieinhalb Jahre verkürzt werden.

Ein entscheidendes Kriterium für die Verkürzung ist die Voraussetzung, dass der Auszubildende die notwendigen Lehrinhalte innerhalb der verkürzten Zeit angemessen erlernen kann. Es ist wichtig zu beachten, dass kein rechtlicher Anspruch auf eine Verkürzung der Ausbildungszeit besteht. Es hängt immer von den individuellen Gegebenheiten und dem Einvernehmen zwischen Auszubildendem und Ausbildendem ab.

Inhalte der Ausbildung

Die Ausbildung zum/zur Friseur/Friseurin beträgt in der Regel 3 Jahre, welche auch unter gewissen Voraussetzungen auf 2 1/2 Jahre verkürzt werden kann. Die Ausbildung besteht zu einem Teil aus Lehrzeit im Friseursalon und zum anderen Teil aus Unterricht in der Berufsschule.

In deiner Ausbildung lernst du den professionellen Umgang mit einer Vielzahl von Werkzeugen. In der Anfangsphase deiner Ausbildung wirst du nicht sofort an echten Kunden arbeiten. Hast du gemeinsam mit deinem Kunden die passende Frisur gefunden, steht der nächste Schritt an: die Wahl der geeigneten Schneidetechnik. Du hast dich vielleicht schon einmal gefragt, wie bestimmte Prominente zu ihren markanten Frisuren gekommen sind?

In deiner Ausbildungszeit wirst du dich intensiv mit Dauerwellen befassen und die chemischen Prozesse kennenlernen, die hinter diesen Styles stehen. Ein Höhepunkt deiner Ausbildung wird die kreative Gestaltung von Hochsteckfrisuren sein. An besonderen Tagen, wie z.B.

Zusätzlich zu den handwerklichen Fähigkeiten erfährst du auch viel über organisatorische Tätigkeiten. Deine praktischen Fähigkeiten erwirbst du sowohl im Ausbildungsbetrieb, also im Friseursalon, als auch in der Berufsschule. Diese besuchst du entweder mehrmals wöchentlich oder im Rahmen von Blockunterricht.

Die Kombination aus Theorie und Praxis wird dich optimal auf die vielfältigen Herausforderungen im Friseurberuf vorbereiten und dir viele spannende Perspektiven für deine Zukunft eröffnen.

Wie in allen Berufsschulen gehören allgemeinbildende Fächer, wie Deutsch, Sozialkunde, Wirtschaftskunde, Sport und Religion oder Ethik zum Lernplan.

Für diejenigen, die Friseur als ihren Traumberuf sehen, wird es auch in der Berufsschule für Friseure nicht langweilig. Theoretisches Wissen, das für den Berufsalltag unerlässlich ist, wird im Berufsschulunterricht umfassend gelehrt. Kreative Talente lernen so, wie sie ihre Ideen fachgerecht sowie sicher ausführen können.

Somit ist die Berufsschule die perfekte Ergänzung zur Lehrzeit im Friseursalon und bereitet junge Friseure optimal auf ihre Karriere in der Friseur- und auch Kosmetikbranche vor.

Mit Beginn des Schuljahres 2020/2021 sind die Vorgaben der KMK für den berufs-bezogenen Bereich in die sächsische Stundentafel übernommen worden.

Regelmäßige Gespräche und Zwischenbeurteilungen dienen dazu, den Ausbildungsstand zu evaluieren und individuelle Entwicklungspläne zu erstellen.

Die Ausbildung zum Friseur/zur Friseurin ist eine spannende und abwechslungsreiche Herausforderung, die sowohl kreative als auch technische Fähigkeiten vereint.

Angesichts von ständig neuen Trends und Entwicklungen in der Mode- und Schönheitsbranche bieten sich darüber hinaus immer neue Möglichkeiten zur Weiterbildung und Spezialisierung. So bleibt der Beruf des Friseurs auch in Zukunft attraktiv und dynamisch.

Die Vermittlung der Lerninhalte erfolgt spiralcurricular. Die Ausgestaltung und Umsetzung der Lernfelder des KMK-Rahmenlehrplanes sind in den Schulen vor Ort zu leisten.

Die Lernfelder sind für den Unterricht durch Lernsitua­tionen, die exemplarisch für berufliche Handlungssituationen stehen, zu untersetzen. Der berufsbezogene Unterricht knüpft an das Alltagswissen und an die Erfahrungen des Lebensumfeldes an und bezieht die Aspekte der Medienbildung, der Bildung für nachhaltige Entwicklung sowie der politischen Bildung ein.

Die Ausprägung beruflicher Handlungskompetenz wird durch handlungsorientierten Unter­richt gefördert. Dabei werden beispielhafte Aufgabenstellungen aus der beruf­lichen Praxis im Unterricht aufgegriffen. Dieses Unterrichten erfordert vielfältige Sozialformen und Methoden, insbesondere den Einsatz komplexer Lehr-/Lernarrangements wie Projektarbeit oder kooperatives Lernen.

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Gehaltsaussichten während und nach der Ausbildung

Es ist wichtig, sich realistische Erwartungen an die Ausbildungsvergütung zu setzen.

Ausbildungsvergütung (ungefähre Angaben):

  • 1. Lehrjahr: 210 bis 380 Euro
  • 2. Lehrjahr: 250 bis 460 Euro
  • 3. Lehrjahr: 340 bis 560 Euro

Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung darfst du dich über ein Einstiegsgehalt von 1200 bis 1600 Euro brutto freuen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt für dein Einkommen sind die Trinkgelder. Wenn du dein Bestes gibst und hervorragende Dienstleistungen anbietest, wirst du sicherlich zufriedene Kunden gewinnen, die bereit sind, dir ein Trinkgeld zu geben. So kannst du zusätzlich zu deinem Gehalt ein paar Euro verdienen und gleichzeitig deine eigene Stammkundschaft aufbauen!

Das Einstiegsgehalt für frisch ausgebildete Friseur/-innen in Deutschland liegt typischerweise zwischen 1.600 und 2.300 Euro brutto pro Monat. Diese Spanne kann je nach verschiedenen Einflussfaktoren variieren.

In Deutschland gibt es signifikante regionale Unterschiede beim Gehalt von Friseur/-innen. In Großstädten wie München oder Hamburg sind die Gehälter oft höher.

Die mittelfristigen Gehaltsaussichten für Friseur/-innen sind positiv. Nach einigen Jahren Berufserfahrung und gegebenenfalls zusätzlichen Qualifikationen können die Gehälter auf 2.400 bis 3.000 Euro brutto steigen.

Eine Besonderheit im Friseurberuf ist die Abhängigkeit von Trinkgeldern, die je nach Servicequalität und Kundenbindung schwanken können. Diese können den Verdienst erheblich aufbessern.

Insgesamt erhalten angehende Friseur/-innen eine realistische Vorstellung davon, was in ihrer Berufswahl auf sie zukommen kann, sowohl in finanzieller Hinsicht als auch hinsichtlich der Karriereentwicklung.

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