Haarausfall bei Französischen Bulldoggen: Ursachen und Lösungen

Haarausfall bei Hunden ist ein weit verbreitetes Problem, das viele Ursachen haben kann. Besonders bei Rassen wie der Französischen Bulldogge, die ein kurzes Fell ohne Unterwolle haben, kann Haarausfall schnell auffallen und Besorgnis erregen. Dieser Artikel beleuchtet die verschiedenen Ursachen für Haarausfall bei Französischen Bulldoggen und bietet Lösungsansätze für dieses Problem.

Das Fell als Spiegel der Gesundheit

Die Haut ist das flächenmäßig größte Organ Ihres Hundes, und zusammen mit den Haaren bildet sie das Fell. Das Fell spiegelt den Gesundheitszustand Ihres Vierbeiners wider. Ein schönes und glänzendes Fell ist ein Zeichen von Gesundheit, während ein stumpfes oder glanzloses Fell auf Probleme hinweisen kann.

Als Hundebesitzer erkennen Sie schnell, wenn das Fell stumpf und glanzlos ist oder wenn Ihr Vierbeiner unter Haarausfall oder einer Störung im Fellwechsel leidet.

Natürlicher Fellwechsel

Hinter starkem Haarausfall müssen sich nicht immer Krankheiten oder Fütterungsfehler verbergen. Die Ursache kann schlicht und einfach der Fellwechsel beim Hund sein. Er findet bei nahezu jedem Hund zweimal im Jahr statt: im Frühjahr und im Herbst.

Der Fellwechsel wird durch Hormone angeregt, die durch steigende/sinkende Temperaturen sowie mehr/weniger Sonnenstunden entstehen. Besonders stark ist der Fellwechsel im Frühjahr, wenn Ihr Vierbeiner sein dickes Winterfell verliert.

Bestimmte Folgen des Klimawandels (ein milder Herbst und ein kaltes Frühjahr) können die Hormone Ihres Vierbeiners irritieren. Diese Irritation hat zur Folge, dass sich der Fellwechsel verkürzt oder verlängert.

Während des Fellwechsels sollten Sie als Frauchen oder Herrchen mithelfen: Bürsten Sie Ihren Vierbeiner regelmäßig. Im Fellwechsel während des Frühjahrs und Herbst können Sie die Bulldogge einfach häufiger bürsten, um die Haarflut einzudämmen.

Wichtig für die Bully-Pflege ist ein Noppenhandschuh und eine weiche Hundebürste.

Empfohlene Bürsten für Französische Bulldoggen

Hier sind einige empfohlene Bürsten für die Fellpflege Ihrer Französischen Bulldogge:

  • Golden Pets Hundebürste: Geeignet für kurzes und langes Fell, entfernt loses Deckhaar, Staub und Dreck, entwirrt Knötchen und löst Verfilzungen.
  • ANIMAL CARE SOLUTION Fellpflegehandschuh: Ermöglicht gleichzeitiges Streicheln, Bürsten und Tierhaarpflege.
  • Zoom Groom Hundebürste: Entfernt abgestorbene Hundehaare und ist ideal zur Verwendung mit Hundeshampoo.
Bürstenart Eigenschaften Vorteile
Golden Pets Hundebürste Zwei verschiedene Bürstenseiten (Borsten und abgerundete Pins) Entfernt loses Deckhaar, Staub und Dreck, entwirrt Knötchen
ANIMAL CARE SOLUTION Fellpflegehandschuh Noppenhandschuh Streicheln und Pflegen in einem Durchgang, gut für ängstliche Hunde
Zoom Groom Hundebürste Gummibürste Entfernt abgestorbene Hundehaare, ideal zur Verwendung mit Hundeshampoo

Die Französische Bulldogge hat keine Unterwolle und ihr Fell ist von Natur aus sehr kurz. Trotzdem unterliegt sie einem saisonalen Fellwechsel im Frühjahr und Herbst. Dieser fällt aber glücklicherweise nicht sonderlich ausgeprägt aus. Außerhalb dieser Wechselzeiten haart der Bully nur wenig bis mäßig.

Parasitenbefall als Ursache

Ihr Vierbeiner hat ständig das Bedürfnis, sich zu jucken, zu knabbern und zu lecken und verliert dadurch viele Haare? Manche Hunde jucken sich so stark, dass es zu kahlen Stellen kommen kann. In diesem Fall sollten Sie einen Tierarzt aufsuchen, der Ihren Hund auf Parasitenbefall untersuchen wird.

Häufig sind Ektoparasiten verantwortlich für die Beschwerden Ihres Hundes.

Milben

Milben übertragen keine Krankheiten. Jedoch kann es bei einem geschwächten Immunsystem zu Folgekrankheiten kommen. Milben fühlen sich in warmen und feuchten Körperregionen sehr wohl. Das Ohr ist daher ein idealer Lebensraum für sie.

Milben verursachen einen starken Juckreiz beim Hund. Wenn Ihr Vierbeiner dem Bedürfnis, sich zu jucken, nachgeht, kann es im schlimmsten Fall zu Entzündungen oder Schädigungen des Trommelfells kommen. Sie solten rasch einen Tierarzt aufsuchen.

Flöhe

Flöhe sind kleine Nervensägen und lassen sich nicht so einfach loswerden. Ihr Hund wird sich bei einem Befall stark kratzen, scheuern und selbst beißen. Besonders Welpen leiden durch einen Flohbefall unter Blutarmut.

Befeuchten Sie ein Stück Küchenpapier mit Wasser und fahren Sie über das Fell Ihres Vierbeiners. Anschließend zerreiben Sie die eingefangenen Punkte. Verfärben sich diese rot-bräunlich, handelt es sich um das vom Floh unverdaute Blut.

Des Weiteren können Sie mit einem sehr feinzinkigen Kamm über das Fell bürsten - sehen Sie 1-4 mm große schwarze Punkte? Dann handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um Flöhe. Fällt der Test negativ aus, müssen Sie das selbstverständlich nicht tun.

Läuse

Läuse kommen zwar nicht so häufig vor wie Flöhe, jedoch können auch diese Parasiten Beschwerden wie Juckreiz und Allergien bei Ihrem Hund auslösen. Durch regelmäßige Fellpflege erkennen Sie die schwarzen beweglichen Quälgeister.

Ist Ihr Vierbeiner von Läusen befallen, so saugen diese das Blut Ihres Hundes. Dies führt an der betroffenen Stelle zu einem starken Juckreiz. Sollten Sie den Verdacht haben, dass Ihr Hund unter Lausbefall leidet, ist ein Tierarztbesuch ratsam.

Des Weiteren sollten Sie unbedingt das Hundekörbchen sowie die Decke und die Spielsachen Ihres Vierbeiners waschen und desinfizieren.

Würmer

Zwei der am häufigsten auftretenden Wurmarten sind Spul- und Bandwürmer. Ihr Hund muss nur an der Hinterlassenschaft eines anderen Vierbeiners riechen und lecken, um sich mit Wurmeiern zu infizieren.

Einen Wurmbefall erkennen Sie bei Ihrem Hund oftmals an seinem trägen und müden Zustand. Wurmpräparate erhalten Sie bei Ihrem Tierarzt in Form von Tabletten und Pasten.

Zecken

Sommerzeit ist leider Zeckenzeit. Die kleinen Quälgeister machen auch nicht vor Ihnen als Hundebesitzer halt. Die Symptome eines Zeckenbisses äußern sich meist in Form von Appetitlosigkeit, Erschöpfung, Fieber und blutigem Urin.

Es kann auch zu Hautentzündungen bei Ihrem Vierbeiner kommen. Besonders während des Sommers sollten Sie das Fell Ihres Hundes nach Zecken abtasten und diese mithilfe einer Zeckenzange entfernen.

Pilzbefall

Eine mögliche Ursache von Haarverlust ist ein Pilzbefall. Besonders wenn Ihr Vierbeiner ein geschwächtes Immunsystem hat, ist er anfällig für einen Pilzbefall.

Sollten Sie den Verdacht haben, dass Ihr Vierbeiner unter Pilzbefall leidet, müssen Sie diesen dringend behandeln. Ein Pilzbefall beim Hund sollte tierärztlich behandelt werden.

Stress und hormonelle Veränderungen

Selbst unsere Vierbeiner bleiben vor stressigen Situationen nicht bewahrt. Einige Hunde sind diesbezüglich sehr sensibel und machen ihrem Stress durch Kratzen und Lecken Luft. Bei einigen Hunden wirkt das Lecken der Pfote wie ein Anti-Stress-Ball.

Während der Trächtigkeit, Laktation, Flegelphase (Pubertät) und nach einer Kastration wird der Hormonhaushalt Ihres Hundes auf den Kopf gestellt. Bedingt durch diese Hormonumstellung kann es zu Haarausfall und Veränderungen des Fells kommen. Besonders Rüden neigen dazu, während der Flegelphase viele Haare zu verlieren.

Futterallergien und Nährstoffmangel

Das Fell ist der Spiegel des Gesundheitszustandes Ihres Vierbeiners. Ist sein Haarkleid stumpf und er juckt sich häufig, kann dies auf eine Futtermittelallergie hindeuten.

Um zu überprüfen, ob Ihr Hund wirklich auf die aktuelle Hundefuttersorte reagiert, ist es wichtig, dass Sie nichts zusätzlich füttern. Mit einer Ausschlussdiät oder einem Allergietest beim Tierarzt können Sie Allergien feststellen.

Ein Nährstoffmangel kann ebenfalls die Ursache für stumpfes Fell und Haarverlust sein. Dafür kann eine unausgewogene Ernährung oder ein minderwertiges Hundefutter verantwortlich sein.

Viele Hundebesitzer vertrauen keinem Fertigfutter und möchten die Sache lieber selbst in die Hand nehmen. Das Risiko des selbst zubereiteten Futters besteht jedoch darin, dass dieses oftmals nicht ausgewogen ist.

Um einen Hund vollwertig ernähren zu können, benötigen Sie ernährungswissenschaftliche Kenntnisse. Und genau hier liegt das Problem: Viele Hundebesitzer beschäftigen sich zu wenig mit der Ernährungswissenschaft, bevor sie kochen und BARFen.

Ein glänzendes Fell sowie eine gesunde Haut sind Zeichen einer optimalen Ernährung Ihres Hundes. Viele Hundebesitzer wünschen sich nichts sehnlicher als einen gesunden Hund mit schönem Fell.

Weitere Ursachen für Haarausfall

Haarausfall beim Hund oder auch wissenschaftlich Alopezie genannt, ist ein krankhafter, massiver Haarverlust an üblicherweise behaarten Körperstellen. Alopezie muss streng von physiologischem Haarausfall unterschieden werden, welcher zum Beispiel beim Fellwechsel vom Welpenfell zum adulten Fell auftritt.

So harmlos das Symptom Haarausfall beim Hund im ersten Moment klingen mag, umso schwerwiegender sind die möglichen Ursachen. Ist das neue Halsband der Übeltäter, ist das Problem sicherlich schnell gelöst. Leider ist der Haarausfall manchmal aber Ausdruck einer ernsthaften Grunderkrankung. Sie sollten dieses Symptom also keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen.

Haare wachsen nach einem genauen Ablauf. Dieser wird in eine Wachstumsphase (anagen), eine Übergangsphase (katagen) sowie eine Ruhepause (telogen) eingeteilt. Wachstumshormone, die unter anderem in der Schilddrüse oder der Nebennierenrinde gebildet werden, regulieren diese Phasen. Dies ist der Grund dafür, dass hormonelle Erkrankungen zu Haarausfall beim Hund führen können.

Der Haarausfall ist aber eventuell auch eine Folge vieler anderer Erkrankungen und Reize. Deshalb ist eine Aufteilung der Ursachen in verschiedene Kategorien für das Verständnis sinnvoll.

Juckreiz

Juckreiz wird durch verschiedene Reize oder Erkrankungen hervorgerufen und führt in den meisten Fällen zu einem scheinbaren Haarausfall. Durch das Kratzen und Jucken brechen die Haare lediglich ab und fallen nicht vollständig aus. Dazu gehören allergische Reaktionen, Ektoparasiten und bakterielle sowie pilzbedingte Infektionen.

Auch reibende Accessoires wie Halsbänder oder Geschirre führen teilweise zu vermehrtem Kratzen.

Infektionen

Eine bakterielle Infektion oder auch Pyodermie genannt, entsteht schnell durch Mikroverletzungen und nachfolgendes Kratzen und Lecken. Die häufigsten eitererregenden Bakterien stellen Staphylokokken und Streptokokken dar, während die häufigsten Pilze Malassezien sowie Dermatophyten sind.

Nicht-entzündliche Ursachen

Zu den nicht-entzündlichen Ursachen für Haarausfall beim Hund zählen zum Beispiel funktionelle oder strukturelle Störungen der Haarwurzeln. Hier gibt es auch verschiedene Erbkrankheiten. Ein Beispiel ist die sogenannte follikuläre Dysplasie, wobei es sich um eine gestörte Bildung des Haarbalges handelt.

Häufig spielen aber auch hormonelle Erkrankungen wie ein Cushing-Syndrom (Hyperadrenokortizismus, Nebennierenüberfunktion) oder eine Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) eine Rolle. Daneben führen auch tumoröse Veränderungen wie ein Sertoli-Zell-Tumor zu vermehrtem Haarausfall beim Hund.

Entzündliche Ursachen

Obwohl tiefe bakterielle Hautinfektionen (Pyodermie) und Pilzinfektionen häufig Juckreiz auslösen, können sie auch ohne Juckreiz ablaufen. Allein durch die Entzündung selbst führen sie dann zu vermehrtem Haarausfall bei dem betroffenen Hund.

Weiterhin verläuft auch eine Demodikose, verursacht durch die Haarbalgmilbe, anfänglich teilweise ohne Juckreiz.

Symptome von Haarausfall

Je nach Ursache ist der Haarausfall beim Hund unterschiedlich ausgeprägt und tritt an verschiedenen Körperstellen auf. Gelegentlich zeigen die betroffenen Hunde starken Juckreiz, vermehrtes Lecken und Kratzen an den Hautarealen.

Beidseits auftretende, symmetrische kahle Stellen an den Flanken, dem Hals oder dem Nasenrücken sind meist ein Zeichen für hormonelle Störungen.

Eine Schilddrüsenunterfunktion ist eine der häufigsten hormonellen Erkrankungen und ist, neben Haarausfall, oft begleitet von Schwäche, Gewichtszunahme sowie neurologischen und zusätzlichen dermatologischen Problemen.

Eine Nebennierenüberfunktion (Hyperadrenokortizismus, Cushing-Syndrom) wird ebenfalls häufig bei älteren Hunden beobachtet und äußert sich neben Haarausfall durch Schwäche, vermehrtes Trinken und Wasserlassen sowie Fettleibigkeit.

Sollten sich an den betroffenen Hautarealen Wunden mit eitrigem Sekret bilden, liegt der Verdacht nahe, dass Bakterien am Geschehen beteiligt sind. Durch vermehrtes Kratzen und Lecken treten in schwerwiegenderen Fällen auch Schmerzen, tiefe Hautinfektionen sowie Fieber auf.

Weiterhin sind Bewegungsunlust und Teilnahmslosigkeit möglich.

Diagnose und Therapie

Damit der Tierarzt die zugrundeliegende Ursache eines Haarausfalls beim Hund findet, muss er teilweise akribisch forschen. Es ist sehr wichtig, dass Sie ihrem Tierarzt wichtige Informationen über Verhaltens- und Fressveränderungen sowie andere mögliche Anhaltspunkte berichten.

Dieser hat so eventuell bereits erste Hinwiese, ob es sich eher um eine Hormonstörung oder Allergie als Auslöser des Haarausfalls handelt. Eine Allergie lässt sich per Allergietest durch Blut- oder Hauttests ermitteln.

Bei hormonellen Erkrankungen als wahrscheinliche Ursache für den Haarausfall des Hundes nutzt der Tierarzt spezielle Hormontests. So wird beispielswiese bei Verdacht auf einen Hyperadrenokortizismus ein ACTH-Stimulationstest durchgeführt.

Nach einem gründlichen Gespräch betrachtet der Tierarzt die kahlen Stellen des Hundes genauer. Möglicherweise erkennt er bereits Entzündungszeichen wie eine Schwellung und Rötung, oder sogar Ektoparasiten wie Flöhe.

Er unterscheidet weiterhin auch, ob die Haare vollständig ausfallen oder ob sie lediglich stumpfer sind und dadurch vermehrt abbrechen.

Ist die Ursache des Haarausfalls äußerlich nicht zu erkennen, werden andere labordiagnostische Methoden durchgeführt. Beispielsweise beurteilt der Veterinär durch ein Trichogramm den Haarzyklus. Hierfür betrachtet er Haare auf einem Objektträger unter dem Mikroskop und untersucht sie auf bestimmte Charakteristika der Haaranatomie.

Weiterhin ist manchmal eine Biopsie durch die Entnahme mehrerer Stücke Haut mit Haaren mittels Biopsiestanze nötig. So können nicht nur die Haare an sich, sondern auch die umliegenden Hautschichten auf mögliche Entzündungszellen und Erreger wie Bakterien und Parasiten untersucht werden.

Die Therapie orientiert sich stark an der jeweiligen Ursache für den Haarausfall bei Ihrem Hund. Während bei allergischen Reaktionen häufig Kortison-Präparate eingesetzt werden, erfolgt die Behandlung einer Schilddrüsenunterfunktion durch die lebenslange Verabreichung von Schilddrüsenhormonen.

Eine Nebennierenüberfunktion kompensiert der Tierarzt durch die Gabe von Steroid-Präparaten. Sollte eine bakterielle Infektion der Auslöser des Haarausfalls sein, steht eine regelmäßige Wundhygiene mittels desinfizierender Lösungen und entzündungshemmender Shampoos im Mittelpunkt.

Stellt sich daraufhin keine Besserung ein, ist ein Resistenztest ratsam. Das Ergebnis erlaubt eine gezielte Gabe von wirkenden Antibiotika, um Antibiotikaresistenzen zu verhindern.

Bei tumorösen Erkrankungen ist die Behandlung davon abhängig, um welche Art Tumor es sich handelt. Je nachdem ist eine Strahlentherapie, Chemotherapie oder Operation eventuell eine Option.

Pflege- und Hygiene-Tipps für Französische Bulldoggen – Unsere Pflegeroutine von Kopf bis Pfote

Prophylaxe

Wie die Therapie ist auch die Prognose eines Haarausfalles beim Hund abhängig von der Ursache und dem Schweregrad. Ob der nächste Haarzyklus normal verläuft, ist abhängig vom Ausmaß der Haarbalgschäden und dem Therapieerfolg zugrundliegender Erkrankungen.

Haarausfall beim Hund aufgrund von Ektoparasitenbefall können Sie vermeiden, indem Sie spezielle Halsbänder oder Spot-Ons als Prophylaxe eingesetzen. Diese sind mit Pyrethroiden versetzt und verhindern neben Flohbissen auch einen Zecken- und Milbenbefall.

Eine regelmäßige Fellpflege mit den richtigen Fellpflegeprodukten sorgt zusätzlich für eine gesunde Hautflora und beugt Haarausfall vor. Für tumoröse und hormonelle Erkrankungen gibt es kaum Möglichkeiten der Prophylaxe. In manchen Fällen lässt sich jedoch das Risiko durch eine bewusste Ernährung und Bewegung senken.

Weitere Tipps zur Pflege der Französischen Bulldogge

Wenn Sie sich für eine französische Bulldogge als Ihren Begleiter entschieden haben, dann sind Sie bestimmt bereits mit der Thematik: Wie pflege ich meine französische Bulldogge richtig in Berührung gekommen. Tatsächlich handelt es sich bei den Frenchies um sehr pflegeleichte Hunde, die jedoch einige spezielle Pflegestellen haben, auf die wir in diesem Artikel eingehen möchten.

Im Unterschied zu anderen Hunderassen benötigen unter anderem die Falten besondere Aufmerksamkeit, da sich dort Schmutz und Bakterien ansammeln können und daraufhin Entzündungen und Reizungen entstehen können.

Das Fell der französischen Bulldogge besitzt im Gegensatz zu vielen anderen Hunderassen keine Unterwolle. Das bedeutet, dass die Isolierung, sei es gegen Hitze oder gegen Kälte nicht optimal funktioniert. Vor allem im Winter frieren Frenchies daher besonders schnell.

Zu einem Fellwechsel kommt es bei den französischen Bulldoggen in Frühjahr und Herbst. Sollte Ihre Frenchie in dieser Zeit besonders viele Haare verlieren, dann sei unbesorgt. Du kannst Deine Frenchie ein paar Mal durch bürsten, um die losen Haare zu entfernen. Ansonsten neigen französische Bulldoggen in der Regel nicht dazu, besonders oft und viele Haare zu verlieren.

Sollte Ihre Bulldogge deutlich mehr Haare verlieren, dann kann dies an einer falschen Ernährung oder auch an einer Hautkrankheit liegen. Sollten Sie sich unsicher sein, dann lassen Sie sich gerne von Ihrem Tierarzt beraten.

Um dem Fell einen angenehmen Glanz zu verleihen und Ihre Frenchie dabei gegen Zecken zu schützen, massieren wir gerne Kokosöl in das Fell und in die gefährdeten Zonen in Bezug auf Zeckenbisse ein.

Französische Bulldoggen zeichnen sich nicht nur durch ihr tolles Wesen aus, sondern werden optisch vor allem durch die Merkmale der stehenden Fledermausohren sowie anhand der Gesichtsfalten charakterisiert. Und gerade diese Gesichtsfalten verlangen besondere Pflege.

In den Falten können sich unter anderem Parasiten ansiedeln oder es kann zu Entzündungen durch Verschmutzung kommen. Ein weiterer Faktor, der zu Krankheiten und Problemen führen kann, ist zu viel Feuchtigkeit zwischen den Hautfalten.

Grundsätzlich können Sie die Gesichtsfalten Ihrer Frenchie mit einem Feuchttuch reinigen. Sie sollten aber unbedingt darauf achten, trocken nachzuwischen. Dies wurde uns auch von einer Tierärztin dringend empfohlen.

Bei der Ohrenpflege Ihrer Frenchie sollten Sie ebenfalls regelmäßig prüfen, inwiefern sich Bakterien, Pilze oder Parasiten angesammelt haben. Leider haben wir die Erfahrung machen müssen, dass französische Bulldoggen zu Ohrenentzündungen neigen.

Die Ohren Ihrer französischen Bulldogge können Sie beispielsweise ein Mal pro Woche prüfen. Zur Reinigung können Sie Feuchttücher benutzen, am besten ohne Parfüm und unnötige Zusätze, um diese empfindliche Stelle nicht zu überreizen. Dasselbe gilt natürlich auch für die Faltenpflege. Auch hier schadet es nicht, die Ohren trocken nachzuwischen, um Bakterien etc. keinen feuchten Nährboden zu bieten.

Wenn Sie nicht nur den Außenbereich, sondern auch den Innenbereich der Ohren säubern möchten, dann gibt es im Tierfachhandel Lösungen, die Sie in das Ohr geben können.

Wir haben bereits das Fell gepflegt, eine Gesichtsanwendung verordnet und kommen nun zur Mani- und Pediküre. Auch die Pfoten Ihrer französischen Bulldogge verlangen nach Pflege.

Nach jedem Spaziergang lassen sich die Pfoten easy untersuchen, nach Fremdkörpern oder auch nach Verletzungen. Gerade im Winter sollten die Pfoten besonders gepflegt werden, um Reizungen und Verletzungen durch Streusalz zu vermeiden.

Wenn die Pfoten trocken oder rissig sind, dann können Sie Ihrer Frenchie mit Kokosöl oder auch Shea Butter eine kleine Massage gönnen.

Die Krallen Ihrer Bully sollten so lang/kurz sein, dass Sie sie beim Laufen nicht hören können. Nach diesem Maßstab können Sie vorgehen, um die Krallen Ihrer Frenchie regelmäßig zu kürzen. In der Regel, abhängig vom Untergrund, nutzen sich die Krallen jedoch auch selbstständig ab und müssen nicht zurechtgeschnitten werden.

Wichtig ist jedoch, dass die Krallen nicht zu lang werden, da es sonst zu Verletzungen kommen kann, die für Ihre Frenchie sehr schmerzhaft werden können. So kann es zum Beispiel dazu kommen, dass beim Buddeln eine Kralle verloren wird. Außerdem können zu lange Krallen auf lange Sicht zu einer Fehlstellung von Knochen und Bändern führen.

Ihre Frenchie sollte entspannt und am besten ein wenig müde sein. Sie legen sich Ihre Krallenschere aus dem Fachhandel bereit und sollten auf gute Lichtverhältnisse achten. Ein wenig Beruhigung und Unterstützung können für eine stressfreiere Umgebung sorgen.

Die Schere muss waagerecht gehalten werden und es sollte immer in einem rechten Winkel zur Kralle geschnitten werden. Wichtig ist vor allem, ruhig zu bleiben, damit Ihr Hund auch nicht hektisch wird.

Haarausfall bei Hunden kann harmlos sein - aber auch ein Hinweis auf Allergien, Parasiten oder hormonelle Störungen. Ein gewisser Haarverlust gehört zum Leben mit Hund dazu - insbesondere während des Fellwechsels im Frühling und Herbst.

Besonders Haarausfall bei Hunden im Sommer sorgt oft für Unsicherheit: Viele Hunde verlieren in der warmen Jahreszeit besonders viel Fell. Hormonelle Veränderungen, z. B.

Was hilft bei Haarausfall bei Hunden?

Eine Kombination aus Ursachenforschung, gezielter Pflege und einer reizarmen Umgebung.

  1. Fehlt es an bestimmten Vitaminen oder Fettsäuren, kann sich das am Fell zeigen. Hochwertige Futterzusätze mit Zink, Biotin oder Omega-3-Fettsäuren (z. B.
  2. Öle gegen Haarausfall bei Hunden, z. B.
  3. Ein oft übersehener Faktor ist der Liegeplatz: Viele Hunde liegen täglich stundenlang auf Kunstfaserbetten, die nicht atmungsaktiv sind und Hautprobleme fördern.

Haart Ihre Französische Bulldogge? Haben Sie Tipps gegen den Haarverlust?

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