Folsäure, auch bekannt als Vitamin B9 oder Folat, ist ein essentielles B-Vitamin, das für die Gesundheit von Haut, Haaren und Nägeln wichtig ist. Es spielt eine entscheidende Rolle bei der Zellteilung und -entwicklung, einschließlich der Zellproduktion in den Haarfollikeln. Folsäure ist auch wichtig für die Bildung roter Blutkörperchen, die Sauerstoff und Nährstoffe zu den Haarfollikeln transportieren, was wiederum das Haarwachstum fördert.
Folsäure gehört zur Gruppe der B-Vitamine und wird auch Vitamin B9, Vitamin B11 oder Vitamin M genannt. Es wird hierbei zwischen den natürlich vorkommenden Folaten und der industriell hergestellten Folsäure unterschieden. Das Vitamin ist an Wachstumsprozessen, der Zellteilung und der Bildung von weißen und roten Blutkörperchen beteiligt. Der menschliche Körper kann das wasserlösliche Vitamin nicht selbst produzieren, weswegen eine ausreichende Zufuhr durch die Nahrung essentiell ist.
Da Folsäure eine zentrale Rolle in der Nährstoffversorgung spielt, können sich die Zellen ohne das Vitamin weder teilen noch erneuern. Somit ist Folsäure auch für das Wachstum von gesunden Haaren, Nägeln und gesunder Haut verantwortlich. Eine beständige Versorgung mit Folsäure durch die Ernährung sorgt für ein gesundes Gewebewachstum und eine funktionierende Zell-Regeneration. Somit wachsen auch die Haare gesund und laut Erfahrungsberichten sogar schneller nach, da die Wurzelzellen zur Teilung angeregt werden. Ähnlich wie bei den Haaren wird auch bei den Nägeln das gesunde Wachstum angeregt. Bei sichtbaren Rillen oder brüchigen Nägeln kann aber auch der Mangel an anderen Vitaminen außer Folsäure eine Rolle spielen.
Folsäure hat einige positive Effekte auf unser Hautbild. Sie verbessert das Feuchtigkeitslevel der Haut, sodass weniger Trockenheitsfältchen entstehen und stärkt zusätzlich das Kollagengerüst. Das Vitamin unterstützt außerdem die DNA-Reparatur, da es eine wichtige Rolle bei der DNA-Synthese spielt. Somit stellt es ein vielversprechendes Anti-Aging-Mittel dar.
Folat befindet sich in fast allen Lebensmitteln. Einen besonders hohen Folsäure-Anteil findet man in:
Synthetische Folsäure wird zum Beispiel auch Lebensmitteln wie Kochsalz oder Vitaminsäften beigesetzt.
Da Folsäure wasserlöslich und lichtempfindlich ist, ist die richtige Lagerung und Zubereitung der Lebensmittel wichtig. Lagern Sie Obst, Gemüse und Salat im Dunkeln. Achten Sie außerdem darauf, Ihr Gemüse möglichst schonend zuzubereiten, da unter Wärmeeinwirkung ein Teil des Folats verloren gehen kann. Waschen Sie es gründlich, aber nur kurz, und garen Sie das Gemüse unter geringer Hitze mit wenig Wasser.
Folsäure ist in fast allen Lebensmitteln enthalten
Der tägliche Bedarf an Folsäure liegt laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung bei Erwachsenen und Kindern ab 13 Jahren bei 300 Mikrogramm. Einen höheren Bedarf haben Schwangere (empfohlene Zufuhr: 550 Mikrogramm) und stillende Frauen (450 Mikrogramm Folsäure). Neben einer folsäurereichen Ernährung kann auch eine Nahrungsergänzung mit zusätzlicher Folsäure während der Schwangerschaft sinnvoll sein. Sprechen Sie eine Supplementierung jedoch zuvor mit Ihrer Frauenärztin ab, um die richtige Dosis während der Schwangerschaft zu bestimmen und eine Überdosierung zu vermeiden. Unter normalen Umständen decken Sie Ihren Bedarf jedoch auch mit einer folatreichen Ernährung mit täglich viel Obst und Gemüse.
Frauen mit Kinderwunsch und Schwangere sollten mehr Folsäure zu sich nehmen, zum Beispiel wegen der Gefahr eines Neuralrohrdefekts. Auf Leber sollte im ersten Schwangerschaftsdrittel trotzdem verzichtet werden: Diese enthält mehr Vitamin A als empfohlen, eine Überdosierung könnte dem ungeborenen Kind schaden. Lassen Sie sich am besten von Ihrem Frauenarzt beraten, welche Menge an Folsäure in welcher Form neben einer gesunden Ernährung eingenommen werden sollte.
Bei einer zu einseitigen Ernährung, Alkoholmissbrauch oder der Einnahme von verschiedenen Medikamenten (zum Beispiel bei Krebs oder Epilepsie) kann ein Folsäuremangel entstehen. Mögliche Symptome sind:
Ebenfalls können Wachstums- und Vermehrungsstörungen von Zellen und Gewebe die Folge sein. Indirekt stellt der Mangel außerdem einen Risikofaktor für Arteriosklerose und somit für Herzinfarkt und Schlaganfall dar.
Damit das Kind gesund im Bauch seiner Mutter heranwachsen kann, sollte auch während der Schwangerschaft auf die Folsäureversorgung geachtet werden. Bei einem Mangel während der Schwangerschaft sind Schäden am Zentralnervensystem möglich, die Folge sind Neuralrohrdefekte wie Spina bifida, umgangssprachlich auch offener Rücken genannt, bei dem eine Stelle der Wirbelsäule geöffnet bleibt und die Kinder körperlich stark beeinträchtigt sind.
Um die Vorteile von Folsäure für das Haar zu nutzen, ist es wichtig, die Kundschaft wissen zu lassen, eine ausreichende Menge dieses B-Vitamins in die Ernährung einzubeziehen. Lebensmittel wie grünes Blattgemüse (Spinat, Grünkohl), Hülsenfrüchte, Avocado, Eier oder Leber enthalten Folsäure. Da ein Salat- bzw. Bowl-Service die Kapazitäten des konventionellen Salonalltags sprengt, gibt es auch die Möglichkeit, Folsäure als Nahrungsergänzungsmittel anzubieten.
Grundsätzlich empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung für Erwachsene eine Folatkonsumation von 300 Mikrogramm täglich. Schwangere oder Stillende haben einen erhöhten Bedarf mit 550 bzw. 450 Mikrogramm pro Tag.
| Zielgruppe | Empfohlene Tagesdosis |
|---|---|
| Erwachsene und Kinder ab 13 Jahren | 300 Mikrogramm |
| Schwangere | 550 Mikrogramm |
| Stillende Frauen | 450 Mikrogramm |
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