Fettige Haut und Haarausfall: Ursachen, Behandlung und was Sie dagegen tun können

Schuppen, fettige Haare und Haarausfall können einzeln und auch in Kombination auftreten. Eines der drei Probleme allein ist schon ärgerlich genug, doch wenn sich die Faktoren verbinden, ist guter Rat oft teuer. Ölig und unsauber aussehendes Haar hat einen Grund, den Sie in Erfahrung bringen sollten.

Ursachen von fettiger Haut und Haarausfall

Sowohl fettiges Haar und Haarausfall, sowie Schuppen nehmen ihren Ursprung auf der Kopfhaut. Das Haar selbst ist totes Gewebe, das kein Öl bilden und daher ohne ein Problem auf der Kopfhaut nicht fetten kann. Bei Störungen der Talgproduktion mit Porenverschluss auf der Kopfhaut ist es nur eine Frage der Zeit, bis sich die Zyklen des Haarwuchses verkürzen und das Haar in größerer Menge ausfällt. Talg ist für die Schönheit und den Glanz Ihrer Haare essenziell.

In zu großer Menge produziert, bewirkt Talg das Gegenteil und erstickt Ihre Haarwurzeln förmlich. Werden Haarprobleme zu spät oder gar nicht behandelt, ist die Glatzenbildung das sichere und unerwünschte Ergebnis. Das Ziel der intensiven Pflege ist es, einen normalen Zustand der Kopfhaut zu fördern und die überschüssige Talgproduktion zu unterbinden.

Weitere Ursachen für fettige Haare

Fettiges Haar entsteht, wenn die Talgdrüsen in den Haarwurzeln zu viel Fett produzieren. Dieser lässt die Haare schnell strähnig aussehen. Männer und Frauen sind gleich häufig betroffen. Fettige Haare sind prinzipiell gesund sowohl für die Struktur des Haares als auch für die Kopfhaut. Produzieren die Talgdrüsen aber übermäßig viel Fett, so stecken möglicherweise unterschiedliche Ursachen dahinter:

  • Falsche Ernährung: Meiden Sie Lebensmittel, die die Talgproduktion anregen. Schlechte Ernährung mit beispielsweise zu viel Zucker, Fett und raffinierten Kohlenhydraten steht in direktem Zusammenhang, fettiges Haar auszulösen. Essen Sie statt Fast-Food oder stark verarbeiteten Lebensmitteln lieber komplexe Kohlenhydrate wie Vollkornprodukte, frisches Gemüse und Obst.
  • Falsche Hygiene: Reinigen Sie Ihre Haarbürste von Zeit zu Zeit, da sich dort sonst Dreck und alter Talg absetzen. Wenn Sie frisch gewaschene Haare damit kämmen, erscheinen sie anschließend möglicherweise wieder fettig. Verwenden Sie Pflege- und Styling-Produkte nur sehr sparsam. Vergessen Sie außerdem nicht, Ihren Kissenbezug regelmäßig zu waschen - am besten wöchentlich. Rückstände von Make-up, Cremes oder Schweiß begünstigen fettiges Haar.
  • Stress: Studien zeigen, dass Stress einen großen Einfluss auf die Gesundheit der Haut nimmt und mitunter auch für eine ölige Kopfhaut verantwortlich ist. Unter Stress schüttet der Körper vermehrt Cortisol aus. Dieses aktiviert die Sebozyten, das sind jene Zellen, die den Talg produzieren.
  • Hormone: Weibliche wie auch männliche Hormone nehmen Einfluss auf die Talgproduktion. Androgene, das sind die männlichen Sexualhormone, regen die Produktion der Talg produzierenden Drüsen an, während weibliche Geschlechtshormone, etwa Östrogen, das Gegenteil bewirken. Hormonelle Schwankungen wie in der Schwangerschaft, Pubertät oder auch innerhalb des weiblichen Zyklus, erzeugen dann mitunter fettiges Haar.
  • Genetische Ursachen: Wenn die Haare jeden Tag fettig werden, sind vielleicht die Gene schuld. Erblich bedingte Faktoren führen dazu, dass bei einigen Menschen von Natur aus mehr Öl produziert wird als bei anderen, da deren Talgdrüsen besonders aktiv arbeiten.
  • Einnahme von Medikamenten: Das könnte auch an Medikamenten liegen, die Sie einnehmen - darunter vor allem Hormonpräparate. Bei Unsicherheiten holen Sie sich dazu am besten ärztlichen Rat ein.
  • Erhöhte Schweißproduktion: Je höher die Schweißproduktion ist, desto flüssiger wird der Talg. Er verteilt sich dadurch leichter über die jeweilige Hautpartie und die Haare sind gefühlt immer fettig.

Weitere Faktoren, die eine Rolle spielen können:

  • Genetisch bedingte Talgüberproduktion beginnt schleichend und führt erst im späteren Stadium zu Haarschwund.
  • Das Spurenelement Zink ist für ein gesundes Haarwachstum wichtig. Es ist an der Bildung der Haarstrukturen in Form von Keratin und Kollagen beteiligt.
  • Besonders wichtig ist auch Biotin. Biotin ist Bestandteil des Eiweißstoffwechsels und damit auch an der Bildung der Eiweißstruktur des Haares beteiligt.
  • Außerdem benötigt Ihr Körper ausreichend Eiweiß. Ein gesunder Mensch sollte pro Tag 0,8 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht mit der Nahrung aufnehmen.

Was können Sie gegen fettige Haare und Haarausfall tun?

Für die Haarpflege verwenden Sie ausschließlich Shampoos, die speziell für fettige Haare und Haarausfall empfohlen werden. Neigen Sie zu Schuppen, nutzen Sie ein Anti-Schuppen-Shampoo das gleichzeitig gegen wirkt. Gehen fettige Haare mit Haarausfall einher, spielt die Ursache der Problematik eine sehr wichtige Rolle.

Wenn Sie eine genetische Veranlagung oder eine Hauterkrankung ausschließen können, sollten Sie sich mit der Haarpflege und eventuellen Veränderungen beschäftigen. Bei Haarverlusten aufgrund einer ungeeigneten Pflege kann es hilfreich sein, dass Sie Ihre früher genutzten und “unproblematischen” Produkte wieder verwenden. Neigen Sie zu schuppiger Kopfhaut, kann eine Behandlung mit speziellen Anti-Schuppen-Shampoos hilfreich sein. Bei allen hormonellen Veränderungen oder erblich bedingtem Haarverlust auf Basis einer fettigen Kopfhaut sind derartige Produkte wirkungslos.

Weitere Tipps:

  • Verwenden Sie für die Haarwäsche lauwarmes Wasser und ein mildes, entfettendes Shampoo.
  • Gegen fettige Haare stellen Kräuterextrakte wie Rosmarin, Kamille, Schachtelhalm oder Schafgarbe eine schnelle Hilfe dar. Diese reduzieren die Fettbildung und wirken beruhigend auf die Kopfhaut.
  • Wenn Sie Kuren und Spülungen benutzen, geben Sie diese nur in die Spitzen und nicht direkt auf den Haaransatz.
  • Rubbeln Sie Ihre Haare nicht zu stark trocken, sondern drücken Sie sie nur sanft aus. Denn auch das Rubbeln kann die Talgproduktion anregen.
  • Föhnen Sie nicht mit heißer Temperatur und nur mit Abstand. Im Optimalfall lassen Sie Ihre Haare lufttrocknen.
  • Bürsten und kämmen Sie Ihre Haare nicht zu häufig, da Sie dabei das Fett von der Kopfhaut in den Haaren verteilen.
  • Greifen Sie nicht ständig in Ihr Haar. Die Haut an den Händen enthält alle möglichen Arten von Ölen, Schmutz und Keimen, die Sie an das Haar abgeben. Das lässt Ihr Haar insgesamt schneller fetten.
  • Ein weiterer Tipp gegen richtig fettige Haare ist Trockenshampoo. Wenn Sie das Produkt vor dem Schlafengehen anwenden, saugen die Puderpartikel das Öl über die Nacht auf und Ihr Haar ist morgens weniger strähnig.

Bei sehr fettigen Haaren und/oder einer juckenden Kopfhaut, die mitunter zu Haarausfall führt, ist eine Pilzinfektion (Tinea capitis) genannt, möglicher Auslöser. Es eignen sich spezielle Produkte mit antibakteriellen und antimykotischen Wirkstoffen. Lassen Sie von einer Dermatologin zuvor abklären, ob eine solche Infektion bei Ihnen vorliegt. Manche Mittel gegen fettiges Haar enthalten Teere, Salicylate oder Schwefel. Nutzen Sie diese Produkte nur vorübergehend.

DAS sind die BESTEN Hausmittel gegen fettige Haare 💥

Hausmittel gegen fettige Haare

Probieren Sie die folgenden Hausmittel aus - einige davon helfen sogar, ohne dass Sie Ihre Haare zuvor extra waschen müssen.

  • Babypuder: Geben Sie etwas von dem Produkt auf Ihre Kopfhaut sowie den Haaransatz und klopfen Sie es sanft ein. Bürsten Sie anschließend das überschüssige Puder wieder aus dem Haar. Auf diese Weise lässt sich ein fettiger Haaransatz vorübergehend wirksam loswerden.
  • Olivenöl: Massieren Sie das Olivenöl in die Kopfhaut ein, kämmen Sie nach zehn Minuten die Haare durch und waschen Sie das Öl anschließend gründlich aus.
  • Apfelessig: Geben Sie einen Esslöffel von der Spülung zu 250 Millilitern Wasser und spülen Sie Ihr Haar nach dem Waschen damit.
  • Backpulver: Aus einem Esslöffel Backpulver und drei Esslöffeln Wasser entsteht eine alkalische Mischung, die gut überschüssigen Talg aufsaugt. Nach dem Auftragen der Paste auswaschen nicht vergessen.

Weitere Tipps:

  • Beliebt ist Apfelessig, da er die Talgdrüsen reinigt.
  • Schwarzer Tee, Kamillen- oder Brennnesseltee enthalten adstringierende Wirkstoffe. Dadurch ziehen sich die Talgdrüsen zusammen und die Talgroduktion wird für gewisse Zeit gehemmt.

Wichtig ist auch Biotin. Biotin ist Bestandteil des Eiweißstoffwechsels und damit auch an der Bildung der Eiweißstruktur des Haares beteiligt. Es ist ein wasserlösliches Vitamin, das vor allem in Milch und Milchprodukten, Eiern, Vollkornprodukten sowie Hülsenfrüchten enthalten ist.

Hausmittel haben ihre Grenzen. Wenn Ihre Beschwerden über einen längeren Zeitraum bestehen, trotz Behandlung nicht besser oder sogar schlimmer werden, sollten Sie immer einen Arzt aufsuchen.

Haartransplantation als Lösung

Dennoch haben Sie bei Haarschwund nur eine wirklich prägnante Frage. Das Behandlungsteam der Bio Hair Clinic berät Sie gerne ausführlich zur Möglichkeit einer Haartransplantation. Wenn es im Zuge des Haarverlusts zu einem vollständigen Ausfall der Follikel gekommen ist, eignet sich ausschließlich ein Haarimplantat zur Behebung der Problematik. Für die Eigenhaarverpflanzung wird Ihnen im Spenderbereich am Hinterkopf die benötigte Menge an Grafts entnommen. Der minimalinvasive Eingriff ist schmerzfrei und führt dazu, dass sich nach der Heilungsphase zwischen drei und sechs Monaten neues Haar entwickelt.

Je später Sie handeln, umso höher ist das Risiko der Kahlköpfigkeit. Vermeiden Sie vorab und auch im Anschluss an den Eingriff alle Dinge, die Ihre Talgproduktion ankurbeln und für eine erneute dicke Fettbildung auf der Kopfhaut sorgen.

Haben Sie Fragen zu diesem Thema oder möchten Sie weitere Informationen zu unseren Behandlungen und Methoden? Dann kontaktieren Sie unser Team von der Bio Hair Clinic. Wir sind 24/7 für Sie erreichbar und beantworten alle Ihre Fragen und Anregungen. Unser Spezialist Dr. Ibrahim und sein erfahrenes Team freut sich auf Sie!

Weitere Informationen

In diesem Zusammenhang spricht man auch von Trichodynie (auch "Haarschmerzsyndrom" oder "Haarwurzelschmerz" genannt). Dabei handelt es sich um eine medizinische Erkrankung, die durch schmerzhafte Empfindungen oder Unwohlsein im Bereich der Kopfhaut und der Haarfollikel gekennzeichnet ist. Der Juckreiz führt aber nicht per se zu Haarausfall. Haarausfall tritt meistens dann auf, wenn bestimmte Erkrankungen der Kopfhaut vorliegen, die die Haarfollikel schädigen.

Haarausfall kann jedoch zu Juckreiz führen. Denn dem Haarausfall geht in den meisten Fällen eine Reaktion der Haarwurzel voraus, z.B. eine Entzündung. Dadurch wird die Umgebung der Haarwurzel gereizt: Gewebe, Gefäße, Nerven usw., was zu Juckreiz führen kann.

Im Laufe ihres Lebens leidet rund jede dritte Frau früher oder später an Haarausfall. Wenn die Haare dünner und lichter werden, ist der Leidensdruck oftmals groß. Doch wie viel Haarausfall ist normal bei Frauen?

Die Ursachen können vielfältig sein. Nicht selten ist ein hormonelles Ungleichgewicht der Auslöser wie Haarausfall bei Frauen in den Wechseljahren. Nach dem Absetzen der Anti-Baby-Pille kann es vermehrt zu Haarausfall bei Frauen kommen. In den meisten Pillen sind künstlich hergestellte Östrogene enthalten, die mit für die empfängnisverhütende Wirkung verantwortlich sind. Wird die Pille abgesetzt, fällt der Östrogenspiegel ab. Folgen sind Haarausfall sowie unreine und fettige Haut, da das weibliche Geschlechtshormon Östrogen bei Frauen das Haarwachstum anregt.

In der Schwangerschaft haben Frauen einen erhöhten Östrogenspiegel, wodurch ihr Haar voll und kräftig wirkt. Ist das Baby erst einmal da, verursacht eine starke Hormonumstellung den Abfall des Östrogenspiegels. So kann es bei Frauen zu Haarausfall nach der Geburt kommen. Zwischen dem 45. Und 55. Lebensjahr kommen viele Frauen in die Wechseljahre. Dabei nimmt die Östrogenproduktion der Eierstöcke ab.

Zum Thema Haarausfall stehen wir Ihnen gerne als Expertinnen und Experten beratend zur Seite. Vereinbaren Sie jetzt einen Beratungstermin vor Ort. Professionelle Soforthilfe bei Haarproblemen: Unsere Hautarzt-Praxis in Hamburg bietet über Online Doctor eine digitale Ersteinschätzung inkl. Empfehlung für Ihr Haarproblem an.

Gesunde Kopfhaut für gesundes Haar

Gesundes Haar beginnt bei einer gesunden Kopfhaut. Denn dort werden in tiefer liegenden Hautschichten fortlaufend neue Zellen gebildet, während direkt an der Hautoberfläche verhornte, abgestorbene Zellen abgestoßen werden. Dieser Prozess dauert ca. 28 Tage. Ist dieser Vorgang gestört, kommt unsere Kopfhaut schnell aus dem Gleichgewicht. Hier ist der Monatszyklus (28 Tage) gestört, Schuppen bilden sich schneller und massiver. Durch den Juckreiz kann das noch intensiver ausfallen.

Die Hauptursache ist eine stark ausgetrocknete oder strapazierte Kopfhaut. Die Gründe können zu heißes Waschen und Föhnen, trockene Luft (Heizung oder Klimaanlage), Sonneneinstrahlung bzw. Die eher fettige Variante von Kopfhaut und Schuppen wird meist durch eine sehr aktive Talgdrüse ausgelöst. Diese Überfunktion schafft einen besonders guten Nährboden für einen bestimmten Hefepilz, der in dieser Umgebung gut gedeihen kann.

Hier ist meine Empfehlung ein Anti-Pilz-Shampoo beziehungsweise ein Anti-Schuppen-Shampoo als Intensivbehandlung für 3 bis 4 Wochen. Erste Anzeichen sind eine rote statt rosa Farbe und Juckreiz. Auch hier sind zu viel Pflege und falscher Umgang beim "Haare machen" oft die Grundursache. Zu viel Föhnhitze, ständiges Waschen und nicht die falschen Produkte sind die Auslöser.

Wird unsere Kopfhaut alle 2 bis 3 Wochen mit einem Peeling verwöhnt, führt der Massageeffekt zu einer besseren Durchblutung und befreit die Haut von abgestorbenen Rückständen (zum Beispiel Produktrückstände). Bei der Auswahl entsprechender Produkten sollte auf natürliche Inhaltsstoffe und keine Plastikpartikel geachtet werden. Gut geeignet sind Peeling-Shampoos, Haarwässer und Scalp-Peelings.

Tonics oder Lotionen, die mit einer hohen Konzentration von Feuchtigkeitsboostern, wie irischem Moos, Brennnessel-, Rosmarinextrakt und Zitronengras angereichert sind, vitalisieren und entschlacken die Kopfhaut.

Die richtige Ernährung

Eine gute Ernährung ist essentiell für schöne Haare und gesunde Kopfhaut. Dafür benötigen wir Eiweiß, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Auf unserem Speiseplan sollten sich also zum Beispiel grünes Blattgemüse, Proteine, Karotten, Eier, Beeren, Avocado, Öle (Leinsamen, Fisch, Sonnenblumen) befinden.

Stress, wenig Schlaf, aber auch zu viel Alkohol und Nikotin können unser Haar- und Kopfhautverhalten negativ beeinflussen.

Kopfmassagen

Kopfmassagen helfen Haar und Kopfhaut schon durch das Anregen der Durchblutung. So können Nährstoffe über das Blut optimaler zur Haarwurzel transportiert werden. Damit werden Versorgung und Wachstum der Haare gefördert. Beim Verwenden einer speziellen Massagebürste entfernen die Borsten zusätzlich abgestorbene Hautzellen und andere Rückstände, wodurch mehr Sauerstoff an die Kopfhaut gelangt.

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