Schuppen, fettige Haare und Haarausfall können einzeln und auch in Kombination auftreten. Eines der drei Probleme allein ist schon ärgerlich genug, doch wenn sich die Faktoren verbinden, ist guter Rat oft teuer. Ölig und unsauber aussehendes Haar hat einen Grund, den Sie in Erfahrung bringen sollten.
Sowohl fettiges Haar und Haarausfall, sowie Schuppen nehmen ihren Ursprung auf der Kopfhaut. Das Haar selbst ist totes Gewebe, das kein Öl bilden und daher ohne ein Problem auf der Kopfhaut nicht fetten kann. Bei Störungen der Talgproduktion mit Porenverschluss auf der Kopfhaut ist es nur eine Frage der Zeit, bis sich die Zyklen des Haarwuchses verkürzen und das Haar in größerer Menge ausfällt. Talg ist für die Schönheit und den Glanz Ihrer Haare essenziell.
In zu großer Menge produziert, bewirkt Talg das Gegenteil und erstickt Ihre Haarwurzeln förmlich. Werden Haarprobleme zu spät oder gar nicht behandelt, ist die Glatzenbildung das sichere und unerwünschte Ergebnis. Das Ziel der intensiven Pflege ist es, einen normalen Zustand der Kopfhaut zu fördern und die überschüssige Talgproduktion zu unterbinden.
Fettiges Haar entsteht, wenn die Talgdrüsen in den Haarwurzeln zu viel Fett produzieren. Dieser lässt die Haare schnell strähnig aussehen. Männer und Frauen sind gleich häufig betroffen. Fettige Haare sind prinzipiell gesund sowohl für die Struktur des Haares als auch für die Kopfhaut. Produzieren die Talgdrüsen aber übermäßig viel Fett, so stecken möglicherweise unterschiedliche Ursachen dahinter:
Weitere Faktoren, die eine Rolle spielen können:
Für die Haarpflege verwenden Sie ausschließlich Shampoos, die speziell für fettige Haare und Haarausfall empfohlen werden. Neigen Sie zu Schuppen, nutzen Sie ein Anti-Schuppen-Shampoo das gleichzeitig gegen wirkt. Gehen fettige Haare mit Haarausfall einher, spielt die Ursache der Problematik eine sehr wichtige Rolle.
Wenn Sie eine genetische Veranlagung oder eine Hauterkrankung ausschließen können, sollten Sie sich mit der Haarpflege und eventuellen Veränderungen beschäftigen. Bei Haarverlusten aufgrund einer ungeeigneten Pflege kann es hilfreich sein, dass Sie Ihre früher genutzten und “unproblematischen” Produkte wieder verwenden. Neigen Sie zu schuppiger Kopfhaut, kann eine Behandlung mit speziellen Anti-Schuppen-Shampoos hilfreich sein. Bei allen hormonellen Veränderungen oder erblich bedingtem Haarverlust auf Basis einer fettigen Kopfhaut sind derartige Produkte wirkungslos.
Weitere Tipps:
Bei sehr fettigen Haaren und/oder einer juckenden Kopfhaut, die mitunter zu Haarausfall führt, ist eine Pilzinfektion (Tinea capitis) genannt, möglicher Auslöser. Es eignen sich spezielle Produkte mit antibakteriellen und antimykotischen Wirkstoffen. Lassen Sie von einer Dermatologin zuvor abklären, ob eine solche Infektion bei Ihnen vorliegt. Manche Mittel gegen fettiges Haar enthalten Teere, Salicylate oder Schwefel. Nutzen Sie diese Produkte nur vorübergehend.
Probieren Sie die folgenden Hausmittel aus - einige davon helfen sogar, ohne dass Sie Ihre Haare zuvor extra waschen müssen.
Weitere Tipps:
Wichtig ist auch Biotin. Biotin ist Bestandteil des Eiweißstoffwechsels und damit auch an der Bildung der Eiweißstruktur des Haares beteiligt. Es ist ein wasserlösliches Vitamin, das vor allem in Milch und Milchprodukten, Eiern, Vollkornprodukten sowie Hülsenfrüchten enthalten ist.
Hausmittel haben ihre Grenzen. Wenn Ihre Beschwerden über einen längeren Zeitraum bestehen, trotz Behandlung nicht besser oder sogar schlimmer werden, sollten Sie immer einen Arzt aufsuchen.
Dennoch haben Sie bei Haarschwund nur eine wirklich prägnante Frage. Das Behandlungsteam der Bio Hair Clinic berät Sie gerne ausführlich zur Möglichkeit einer Haartransplantation. Wenn es im Zuge des Haarverlusts zu einem vollständigen Ausfall der Follikel gekommen ist, eignet sich ausschließlich ein Haarimplantat zur Behebung der Problematik. Für die Eigenhaarverpflanzung wird Ihnen im Spenderbereich am Hinterkopf die benötigte Menge an Grafts entnommen. Der minimalinvasive Eingriff ist schmerzfrei und führt dazu, dass sich nach der Heilungsphase zwischen drei und sechs Monaten neues Haar entwickelt.
Je später Sie handeln, umso höher ist das Risiko der Kahlköpfigkeit. Vermeiden Sie vorab und auch im Anschluss an den Eingriff alle Dinge, die Ihre Talgproduktion ankurbeln und für eine erneute dicke Fettbildung auf der Kopfhaut sorgen.
Haben Sie Fragen zu diesem Thema oder möchten Sie weitere Informationen zu unseren Behandlungen und Methoden? Dann kontaktieren Sie unser Team von der Bio Hair Clinic. Wir sind 24/7 für Sie erreichbar und beantworten alle Ihre Fragen und Anregungen. Unser Spezialist Dr. Ibrahim und sein erfahrenes Team freut sich auf Sie!
In diesem Zusammenhang spricht man auch von Trichodynie (auch "Haarschmerzsyndrom" oder "Haarwurzelschmerz" genannt). Dabei handelt es sich um eine medizinische Erkrankung, die durch schmerzhafte Empfindungen oder Unwohlsein im Bereich der Kopfhaut und der Haarfollikel gekennzeichnet ist. Der Juckreiz führt aber nicht per se zu Haarausfall. Haarausfall tritt meistens dann auf, wenn bestimmte Erkrankungen der Kopfhaut vorliegen, die die Haarfollikel schädigen.
Haarausfall kann jedoch zu Juckreiz führen. Denn dem Haarausfall geht in den meisten Fällen eine Reaktion der Haarwurzel voraus, z.B. eine Entzündung. Dadurch wird die Umgebung der Haarwurzel gereizt: Gewebe, Gefäße, Nerven usw., was zu Juckreiz führen kann.
Im Laufe ihres Lebens leidet rund jede dritte Frau früher oder später an Haarausfall. Wenn die Haare dünner und lichter werden, ist der Leidensdruck oftmals groß. Doch wie viel Haarausfall ist normal bei Frauen?
Die Ursachen können vielfältig sein. Nicht selten ist ein hormonelles Ungleichgewicht der Auslöser wie Haarausfall bei Frauen in den Wechseljahren. Nach dem Absetzen der Anti-Baby-Pille kann es vermehrt zu Haarausfall bei Frauen kommen. In den meisten Pillen sind künstlich hergestellte Östrogene enthalten, die mit für die empfängnisverhütende Wirkung verantwortlich sind. Wird die Pille abgesetzt, fällt der Östrogenspiegel ab. Folgen sind Haarausfall sowie unreine und fettige Haut, da das weibliche Geschlechtshormon Östrogen bei Frauen das Haarwachstum anregt.
In der Schwangerschaft haben Frauen einen erhöhten Östrogenspiegel, wodurch ihr Haar voll und kräftig wirkt. Ist das Baby erst einmal da, verursacht eine starke Hormonumstellung den Abfall des Östrogenspiegels. So kann es bei Frauen zu Haarausfall nach der Geburt kommen. Zwischen dem 45. Und 55. Lebensjahr kommen viele Frauen in die Wechseljahre. Dabei nimmt die Östrogenproduktion der Eierstöcke ab.
Zum Thema Haarausfall stehen wir Ihnen gerne als Expertinnen und Experten beratend zur Seite. Vereinbaren Sie jetzt einen Beratungstermin vor Ort. Professionelle Soforthilfe bei Haarproblemen: Unsere Hautarzt-Praxis in Hamburg bietet über Online Doctor eine digitale Ersteinschätzung inkl. Empfehlung für Ihr Haarproblem an.
Gesundes Haar beginnt bei einer gesunden Kopfhaut. Denn dort werden in tiefer liegenden Hautschichten fortlaufend neue Zellen gebildet, während direkt an der Hautoberfläche verhornte, abgestorbene Zellen abgestoßen werden. Dieser Prozess dauert ca. 28 Tage. Ist dieser Vorgang gestört, kommt unsere Kopfhaut schnell aus dem Gleichgewicht. Hier ist der Monatszyklus (28 Tage) gestört, Schuppen bilden sich schneller und massiver. Durch den Juckreiz kann das noch intensiver ausfallen.
Die Hauptursache ist eine stark ausgetrocknete oder strapazierte Kopfhaut. Die Gründe können zu heißes Waschen und Föhnen, trockene Luft (Heizung oder Klimaanlage), Sonneneinstrahlung bzw. Die eher fettige Variante von Kopfhaut und Schuppen wird meist durch eine sehr aktive Talgdrüse ausgelöst. Diese Überfunktion schafft einen besonders guten Nährboden für einen bestimmten Hefepilz, der in dieser Umgebung gut gedeihen kann.
Hier ist meine Empfehlung ein Anti-Pilz-Shampoo beziehungsweise ein Anti-Schuppen-Shampoo als Intensivbehandlung für 3 bis 4 Wochen. Erste Anzeichen sind eine rote statt rosa Farbe und Juckreiz. Auch hier sind zu viel Pflege und falscher Umgang beim "Haare machen" oft die Grundursache. Zu viel Föhnhitze, ständiges Waschen und nicht die falschen Produkte sind die Auslöser.
Wird unsere Kopfhaut alle 2 bis 3 Wochen mit einem Peeling verwöhnt, führt der Massageeffekt zu einer besseren Durchblutung und befreit die Haut von abgestorbenen Rückständen (zum Beispiel Produktrückstände). Bei der Auswahl entsprechender Produkten sollte auf natürliche Inhaltsstoffe und keine Plastikpartikel geachtet werden. Gut geeignet sind Peeling-Shampoos, Haarwässer und Scalp-Peelings.
Tonics oder Lotionen, die mit einer hohen Konzentration von Feuchtigkeitsboostern, wie irischem Moos, Brennnessel-, Rosmarinextrakt und Zitronengras angereichert sind, vitalisieren und entschlacken die Kopfhaut.
Eine gute Ernährung ist essentiell für schöne Haare und gesunde Kopfhaut. Dafür benötigen wir Eiweiß, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Auf unserem Speiseplan sollten sich also zum Beispiel grünes Blattgemüse, Proteine, Karotten, Eier, Beeren, Avocado, Öle (Leinsamen, Fisch, Sonnenblumen) befinden.
Stress, wenig Schlaf, aber auch zu viel Alkohol und Nikotin können unser Haar- und Kopfhautverhalten negativ beeinflussen.
Kopfmassagen helfen Haar und Kopfhaut schon durch das Anregen der Durchblutung. So können Nährstoffe über das Blut optimaler zur Haarwurzel transportiert werden. Damit werden Versorgung und Wachstum der Haare gefördert. Beim Verwenden einer speziellen Massagebürste entfernen die Borsten zusätzlich abgestorbene Hautzellen und andere Rückstände, wodurch mehr Sauerstoff an die Kopfhaut gelangt.
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