Volles, gesundes Haar gilt als äusseres Zeichen von Schönheit und Gesundheit. Doch was tun, wenn die volle Haarpracht schwindet? Haarausfall kann viele Ursachen haben und ist oft ein Anzeichen dafür, dass dem Körper bestimmte Nährstoffe fehlen oder die Hormone aus dem Gleichgewicht geraten sind. Eine der möglichen Ursachen von Haarausfall könnte ein Eisenmangel sein - so zeigen Untersuchungen.
Um dem Haarverlust erfolgreich entgegenzuwirken, ist es wichtig, gezielt die Ursachen zu erforschen. Indem Sie Ihre Ferritin-, Schilddrüsen-, Zink- und Biotinwerte überprüfen lassen, erhalten Sie wertvolle Hinweise darauf, welche Nährstoffe Ihrem Körper fehlen. Mit gezielten Bluttests und der richtigen Therapie lässt sich das Haarwachstum unterstützen und der Haarausfall reduzieren.
Es gibt verschiedene Ursachen einer Blutarmut. Hier sind einige der häufigsten Ursachen im Detail:
Eisen ist ein essentielles Spurenelement. Es muss also regelmässig mit der Nahrung aufgenommen werden. Frauen benötigen etwa 15 mg Eisen, Männer zirka 10 mg Eisen pro Tag. Ferritin ist ein Protein, das Eisen im Körper speichert, und ein niedriger Ferritinwert kann zu Haarausfall führen. Experten empfehlen, dass der Ferritinwert bei mindestens 100 ng/ml liegen sollte, um das Haar optimal zu versorgen. Da sind Hirse (gekocht) oder ein Roggenvollkornbrot mit ca. 2,6 mg noch eisenreicher. Besonders Frauen leiden oft an Eisenmangel, was sich auf das Haarwachstum negativ auswirken kann.
Normale Eisenwerte beim Mann liegen bei 50 bis 160 Mikrogramm pro Deziliter Blut. Bei Frauen liegen gesunde Werte zwischen 50 und 150 Mikrogramm pro Deziliter Blut. Liegen die Werte darunter, spricht man von einem Eisenmangel. Ferritin ist die Speicherform des Eisens. Nur dieser Wert kann auch einen schleichenden, also versteckten Eisenmangel aufdecken, während die anderen Eisenwerte in diesem Fall oft noch unauffällig sind.
Die Erkenntnisse aus Studien zeigen, dass es einen grösseren Zusammenhang zwischen Eisenmangel und Haarausfall geben könnte, als bislang angenommen wurde. Die Forscher berichteten ausserdem, dass das Haarwachstum wieder stimuliert werden könnte, wenn ein Ausgleich des Eisenmangels mittels Ernährungsumstellung oder durch geeignete Präparate stattfindet.
Ein hormonelles Ungleichgewicht kann ebenfalls eine Ursache für Haarausfall sein, und die Schilddrüsenhormone T3 und T4 spielen hier eine zentrale Rolle. Eine Unter- oder Überfunktion der Schilddrüse beeinflusst den gesamten Stoffwechsel und hat oft zur Folge, dass die Haare dünner werden oder ausfallen.
Zink ist ein lebenswichtiges Spurenelement, das den Haarwachstumszyklus unterstützt und die Kopfhautgesundheit verbessert. Ein Zinkmangel kann das Haarwachstum verlangsamen und die Haarstruktur schwächen. Da Zink an der Bildung von Keratin - dem Hauptbestandteil der Haare - beteiligt ist, ist ein optimaler Zinkspiegel essenziell, um Haarausfall zu verhindern und die Haardichte zu fördern.
Biotin, auch als Vitamin B7 bekannt, ist bekannt für seine positive Wirkung auf Haare und Nägel. Es ist ein essenzielles Vitamin, das für die Zellgesundheit wichtig ist und die Haarfollikel stärkt. Ein Mangel an Biotin führt oft zu sprödem, brüchigem Haar und kann das Haarwachstum verlangsamen.
Es ist wichtig zu beachten, dass Jod ein essenzielles Spurenelement ist, das unser Körper nicht selbst herstellen kann. Östrogen ist vielen bekannt als „das weibliche Fruchtbarkeitshormon“.
Wenn Sie daher einen durch Eisenmangel bedingten Haarausfall bei sich vermuten, lassen Sie bei Ihrem Arzt oder Heilpraktiker Ihre Eisen-Blutwerte bestimmen. Erst dann kann es gegebenenfalls sinnvoll sein, ein geeignetes Präparat einzunehmen. Wenn im Körper ein Eisenmangel herrscht, wird das Eisen zuerst den "unwichtigen" Körperteilen wie Haaren und Nägeln vorenthalten - zugunsten lebenswichtiger Organe und Organfunktionen.
Um einen Eisenmangel festzustellen, reicht eine Blutabnahme aus. Darin werden verschiedene Parameter bestimmt, die ein Abbild des Eisenhaushalts geben. Man bestimmt die Anzahl und Größe der roten Blutkörperchen und deren Gehalt am Blutfarbstoff Hämoglobin. Zusätzlich kann man schauen, ob die Bildung der Blutkörperchen funktioniert und die Vorläuferzellen der roten Blutkörperchen, die Retikulozyten, ausreichend gebildet werden.
Eine Infusionstherapie kann bei Haarausfall sehr hilfreich sein, besonders nach einem Bluttest, der spezifische Mängel aufzeigt. Da die Mikronährstoffe bei einer Infusion direkt in den Blutkreislauf gelangen, umgehen sie den Verdauungstrakt und stehen dem Körper sofort zur Verfügung. So können hohe Dosen an Eisen und anderen wichtigen Vitaminen und Spurenelementen zugeführt werden, die das Haarwachstum unterstützen.
FERRO SANOL überzogene Tabletten enthalten 40 mg Fe2+ (zweiwertiges Eisen). Sie können bei Eisenmangel insbesondere einer Eisenmangelanämie (Eisenmangel im Blut) eingenommen werden. Eisen ist im Körper u.a. wichtig für die Blutbildung und für den Sauerstofftransport. Ein Eisenmangel tritt häufig bei Schwangerschaften, in der Stillzeit, bei eisenarmer Ernährung, akuten oder chronischen Blutverlusten auf. Bei einem Eisenmangel können Symptome wie Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Konzentrationsschwierigkeiten, Haarausfall, brüchige Nägel sowie eine erhöhte Infektanfälligkeit vorkommen. Das enthaltene Fe2+ wird gut vom Körper aufgenommen.
FERRO SANOL duodenal ist ein rezeptfreies Medikament zur Behandlung von Eisenmangel. Es ist in unterschiedlichen Dosierungen erhältlich und eignet sich bereits für Kinder ab sechs Jahren.
Die FERRO SANOL Tabletten können ab einem Alter von 6 Jahren (20 kg Körpergewicht) eingenommen werden. Die Tabletten werden am Besten eine halbe Stunde vor oder 2 Stunden nach dem Essen eingenommen. Die Dauer der Einnahme richtet sich nach dem Schweregrad der Anämie und sollte mit dem behandelndem Arzt abgesprochen werden. Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Die genaue Dosierung unterscheidet sich je nach Patient. Sie richtet sich vor allem danach, wie stark der Eisenmangel ist. Grundsätzlich sollte man nicht mehr als fünf Milligramm Eisen pro Kilogramm Körpergewicht innerhalb von einem Tag einnehmen. In der Regel erhalten Kinder ab sechs Jahren (ab 20 Kilogramm Körpergewicht) und Erwachsene einmal täglich eine Kapsel.
Nicht nur Fleisch enthält Eisen, sondern vor allem dunkelgrüne Gemüse, Kürbiskerne, Amaranth und auch Quinoa. In 150 Gramm Spinat sind beispielsweise 5 mg Eisen enthalten. Das entspricht zirka 50 Prozent des täglichen Bedarfs eines erwachsenen Mannes. Vermeiden Sie zusätzlich Kaffee, Schwarztee, Kakao und Milchprodukte.
Eine zu geringe Eisenzufuhr liegt meistens an einer vegetarischen oder veganen Ernährung. Eisen ist vor allem in tierischen Produkten wie Fleisch enthalten. Es gibt auch eisenreiche pflanzliche Nahrungsmittel, insbesondere Hülsenfrüchte wie Linsen, Sojabohnen oder Kichererbsen und Blattgemüse wie Mangold oder Fenchel. Der menschliche Magen-Darm-Trakt kann das Eisen daraus jedoch schlechter aufnehmen als aus tierischen Nahrungsmitteln.
Wenn der Eisenmangel behoben ist (je nach Ursache durch eine Ernährungsumstellung, Medikamente etc.) kann den Haarwurzeln noch direkt geholfen werden: Durch eine begleitende PRP Behandlung. Bei einer PRP Behandlung wird Blut des Patienten entnommen und in die einzelnen Bestandteile zerlegt: Erythrozyten, Thrombozytenarmes Plasma, Thrombozytenreiches Plasma sowie PRP (Platelet Rich Plasma). In PRP sind besonders viele Blutplättchen und Nährstoffe enthalten.
Sollte der Eisenmangel lange anhalten und schwerwiegend sein, können sich oft nicht mehr alle Haarwurzeln erholen. Wenn sich das Haarwachstum nicht mehr einsetzen sollte, können diese Bereiche mit einer Haartransplantation wieder aufgefüllt werden. Hierbei werden einzelne Haarfollikel aus einem geeigneten Spenderareal entnommen und in den betroffenen Regionen wieder eingesetzt.
Immer häufiger wird von Patienten die Umwelt als mögliche Ursache für einen Haarverlust angesehen. Es gibt keine Hinweise dafür, daß die chemische Belastung der Umwelt zu einem vermehrten Haarverlust führt. Isolierte Analysen der Haare auf Umweltgifte sind deshalb fast immer unbegründet; sie bringen keinen Nutzen, da zumeist exogen beigebrachte Verunreinigungen durch Kosmetika oder Badewasser nachgewiesen werden.
Haarausfall kann viele Ursachen haben, doch mit gezielten Bluttests und der richtigen Therapie lässt sich das Haarwachstum unterstützen und der Haarausfall reduzieren. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung sind entscheidend, um langfristige Schäden an den Haarwurzeln zu vermeiden.
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