Was hat es eigentlich mit falschen Wimpern auf sich? Haben sie womöglich eine weitere Funktion als einfach nur der Schönheit der Frau zu dienen? Wenn man einigen Internetquellen glauben will, soll die Erfindung der künstlichen Wimpern auf Prostituierte zurückgehen. Warum das kompletter Schwachsinn ist und wo dieser Mythos herkommt, erfährst du hier.
Die Verzierung und Verschönerung der eigenen Augen hat eine lange Tradition und geht mindestens zurück bis ins alte Ägypten. Hier malten Frauen und Männer sich bereits ihre Lider und Wimpern mit Kohle an, um diese voller erscheinen zu lassen. Auch im alten Rom, Griechenland, bei den Wikingern oder in Japan waren Wimpern ein wichtiges Schönheitsmerkmal. Im Fokus steht dabei immer die Betonung der Augenpartie, schließlich sagt man noch heute „Die Augen sind der Spiegel der Seele“.
Werden diese richtig betont, verleihen sie dem ganzen Gesicht ein ausdrucksstarkes Erscheinungsbild. Um den Augen mehr Ausdruck zu verleihen, haben Frauen früher zu Mineralen und anderen ähnlichen Materialien, wie zum Beispiel Kohle aber auch zu Ölen und Säften gegriffen.
Wenn man einigen Internetquellen glauben will, soll die Erfindung der künstlichen Wimpern auf Prostituierte zurückgehen. Dabei soll es sich um eine (Wort-)Schöpfung aus dem Rotlichtmilieu des späten 19. Jahrhunderts handeln. Französische Prostituierte sollen die Fake Lashes erfunden haben, es gibt aber auch Berichte, die von Prostituierten in London sprechen.
Die Behauptung: Die langen, unechten Wimpern sollen sich die Prostituierten auf das obere Lid geklebt haben, um sich vor Sperma in den Augen zu schützen. Teilweise wird hier sogar ein konkreter Name genannt: Die Prostituierte Gerda Puridle soll die Fake-Wimpern 1882 erfunden haben.
Doch tatsächlich laut dem Urban Dictionary noch immer davon ausgegangen, dass die französische Prostituierte die Cumbrellas immer dann auftrug, wenn sie einen Blowjob vor sich hatte. Die Wimpern können dazu nützlich sein, dass das Sperma beim Spritzen von den Augen abgehalten wird, doch leider werden sie im weiteren Verlauf eher dazu führen, dass das Sperma sich noch tiefer in den Augen verklebt.
Witzige Geschichte, aber leider falsch Schon allein die verschiedenen Varianten, Zeitachsen und Orte der Geschichte sollten stutzig machen. Auch die Erfinderin ist immer mal jemand anders. Also Fake News, wie sie im Buche stehen.
Fazit: Falsche Wimpern wurden nicht erfunden, um vor Sperma zu schützen, sondern um die natürlichen Wimpern zu betonen und dichter erscheinen zu lassen.
Aber klammern wir mal die eingenähten Wimpern aus, denn falsche Wimpern, wie wir sie kennen, werden aufgeklebt. Wer hat das als erste:r gemacht? Wieder einmal deuten Berichte darauf hin, dass im Theater mindestens seit 1958 mit künstlichen Wimpern gearbeitet wurde. Dafür wurden Haare auf ein Tape geklebt. Das sah holprig aus, aber war gut genug für Schauspieler:innen auf der Bühne. Gleichzeitig hatten überall auf der Welt Perückenmacher wie Willy Clarkson ihre eigenen kleinen Ideen, wie sie ihre Kund:innen mit prächtigen Wimpern ausstatten konnten, aber ein bekanntes Produkt gab es nicht auf dem Markt.
Als frühesten Erfinder für aufklebbare Wimpern hat unsere Recherche den deutschen Haarspezialisten Ludwig Nessler gefunden. Unter dem Namen Nestolashes verkaufte er ab 1903 Haare, die an Fischblasen befestigt waren.
Die heutigen künstlichen Wimpern wurden aber erst Anfang des 20. Jahrhunderts vom Haarspezialisten Karl Ludwig Nessler, dem wir auch die Dauerwelle zu verdanken haben, erfunden.
Nessler hat seine Technik erfunden, hergestellt und patentiert. Angeboten zum Kauf wurden die Fake Lashes in seinem Londoner Salon ab 1903. Die ersten aufklebbaren falschen Wimpern stammen von der Kanadierin Anna Taylor und kamen 1911 auf den Markt.
1911 meldete die Kanadierin Anna Taylor, ein Patent auf Bandwimpern an, die den Nestolashes sehr ähnlich waren. Aber so richtig bekannt machte sie erst Hollywood: Der Regisseur D.W. Griffith taucht öfter in der Geschichte der Fake Lashes auf, denn er ließ 1916 der Schauspielerin Seena Owen für seinen Film Intolerance Haare an den Wimpern befestigen und schuf damit einen Trend.
Der Filmproduzent D.W. Griffith wollte, dass die Schauspielerinnen in seinem Film „Intolerance“ (1916) besonders lange Wimpern hatten, um einen dramatischeren Effekt zu erzielen. Dies führte zur Entwicklung der ersten künstlichen Wimpern, die aus Echthaar handgefertigt und den Schauspielerinnen aufgeklebt wurden.
Künstliche Wimpern wurden in den folgenden Jahrzehnten immer populärer, insbesondere in der Filmindustrie. In den 1950er und 1960er Jahren wurden sie zum modischen Accessoire für Frauen weltweit. In dieser Zeit wurden die Wimpern jedoch meist als ganzer Kranz auf das Augenlid geklebt und nicht einzeln appliziert.
Schauspielerin Clara Bow liebte die Fake Lashes.
Erst in den 50ern gab es die ersten Fake Lashes aus Kunststoff und damit erschwingliche Preise. In den 1960er Jahren sorgte das Supermodel Twiggy mit Fake Lashes für einen dramatischen Augenaufschlag und viele Nachahmerinnen. Die Nachfrage nach den Wimpern stieg hier explosionsartig an.
In den Sechszigern änderte sich das Make-up, es war abenteuerlicher, innovativer und jung. Die Modelikone Twiggy war bezeichnend für ihren extravaganten Look. Sie fiel vor allem durch ihre aufgemalten Wimpern auf, doch auch die künstlichen Fakelashes waren eines ihrer Markenzeichen.
Anfang des 21. Jahrhundert wurden die Techniken immer feiner. Mehr und mehr trugen Hollywoodgrößen und vielen Schauspielerinnen künstliche Einzelwimpern. Zum Mainstream kam es dann durch die Entwicklung von synthetischen Einzelwimpern in Japan und Korea Anfang 2000.
Seitdem sind künstliche Wimpern auch käuflich zu erwerben, so dass sie jeder mithilfe einer Anleitung auch selbstständig anbringen kann. Wer sich ein professionelles Ergebnis und vor allen Dingen ein länger anhaltendes Ergebnis wünscht, der sollte bevorzugt eine Wimpern-Stylistin aufsuchen, die mit diesem Bereich vertraut ist.
Die Nachfrage nach schönen, dichten und langen Wimpern hat auf kurz oder lang dazu geführt, dass falsche Wimpern in Kombination mit der künstlichen Wimpernverlängerung ins Leben gerufen wurden bzw. entwickelt worden sind. Nicht ohne Grund entscheiden sich immer mehr Frauen für eine Wimpernverlängerung. Falsche Wimpern geben den Wimpern das gewünschte Volumen und die gewünschte Länge oder beides.
Erfunden wurden künstliche Wimpern von niemand geringerem als Max Factor und zwar im Jahre 1927 als er der Schauspielerin Phyllis Haver für den Auftritt im Musical „Chicago“ Make-Up mit falschen Wimpern zauberte. Die Wirkung, die diese künstlichen Wimpern erzielten war so herausragend, dass sich diese Erfindung zunächst in der Filmwelt etablierte und zu einem wahren Trend wurde.
Zu Beginn der Geschichte der Wimpernverlängerung wurden von Mac Factor Fransen genutzt, die er auf einen ganz dünnen Faden klebte, so dass sie am Wimpernkranz befestigt werden konnten. Dabei handelte es sich also um die Vorgänger der heutzutage genutzten künstlichen Wimpern, die aus hochwertigen Materialien wie Naturfeder, Naturhaar bis hin zu speziellen synthetischen Fasern bestehen. Durch diese stetige Weiterentwicklung sind künstliche Wimpern nicht nur für jeden erschwinglich, sie sehen auch sehr natürlich aus.
Im Laufe des 21. Jahrhunderts wurde die Wimpernverlängerung immer beliebter. Dies lag unter anderem auch daran, dass Japan eine künstliche Wimper entwickelte, die der natürlichen Wimpern besonders nah kam. Zudem zeichneten sie sich durch ihre filigrane, dünne Spitze und ihren festen und stabilen Ansatz aus. Bei dieser neuen Methode wurde jede falsche Wimpern einzeln auf die Naturwimper geklebt. Dadurch verlängerte sich zwar die Behandlungsdauer, das Ergebnis war dafür aber einzigartig und sehr ausdrucksstark.
Entwickelt wurde die Technik in 2003 von dem Japaner Shu Uemura, der als Hollywood Make-Up Artist tätig ist. Das zeigt wiederum, dass dieser Trend aus Japan stammt, wo die Wimpernverlängerung eine sehr wichtige Rolle spielt, da asiatische Frauen in der Regel kurze Wimpern mit einer Länge von 6 mm besitzen und da sie viel Wert auf eine feminine und ansprechende Ausstrahlung Wert legen, hält der Trend bis heute an. Das Erste Model des bekannten Hollywood Make-Up Artisten Shu Uemura war die Sängerin und Weltstar „Madonna“.
Die Geschichte der Wimpernverlängerung endet natürlich nicht mit der von Shu Uemura entwickelten Technik in 2003. Ganz im Gegenteil, die Technologien in diesem Bereich haben sich in den letzten Jahren weiterentwickelt wie man an der XD Wimpern-Volumen Technik bzw. Russian Volumentechnik oder auch Hollywood Volumentechnik sehen kann. Aber auch diese Techniken der Wimpernverlängerung werden sich auch in den nächsten Jahren stetig weiterentwickeln, so dass sich Kundinnen auf immer bessere Ergebnisse freuen dürfen.
Frauen die von Natur aus nicht mit langen und dichten Wimpern punkten können, können mithilfe einer Wimpernverlängerung für einen atemberaubenden Wimpernaufschlag sorgen. Ob dezent, extravagant oder klassisch jeder Stil kann mit den heutigen Technologien und von einer professionellen Wimpern-Stylistin umgesetzt werden.
Grundsätzlich ist es so, dass die meisten der kommerziell hergestellten künstlichen Wimpern aus Südkorea kommen. Das Grundmaterial aller künstlichen Wimpern ist Polybutylenterephthalat, kurz PBT.
Nach der Wimpernherstellung befinden sich die Wimpern noch in einem ‚rohen' Produktstatus. Die Einzelwimpern sind in langen Strähnen gebündelt, nicht gebogen oder geschnitten. Die ‚Wimpernsträhnen‘, in Bündel verpackt, werden nun in ihrer rohen Form zur Weiterbearbeitung nach China, Vietnam oder Indonesien geschickt.
Nach Ankunft z.B. in China, werden die künstlichen Wimpern zuerst gekürzt und anschließend in Form gebracht. Das Formen geschieht durch Erhitzung. Die noch geraden Wimpern werden je nach Biegung ( z. B. der C oder D Curl) auf Rollen gedreht und für ca. 60 Minuten bis auf 120 Grad erhitzt.
Im Anschluss an den Biegungsprozess werden die Wimpern auf Klebestreifen gesetzt, die wiederum in die Wimpernpaletten eingesetzt werden.
Eine Ausnahme oder Besonderheit stellen die Büschel, Fächer oder XD Lashes dar. Die Wimpernfächer, da aufwändiger in der Verarbeitung, werden nach der Ankunft in China in ein Drittland weitergeleitet. Hier werden die Wimpern in Handarbeit zu Büschelwimpern verarbeitet. Die Wimpern werden also von Hand vorgefächert.
Wenn dies geschehen ist, werden die Wimpern wieder zurück nach China gesendet, um dort wiederum in die Wimpernpaletten geklebt zu werden. Im Anschluss erfolgt die Etikettierung der Wimpernpaletten je nach Designauftrag.
Immer wieder liest man in den Foren auch die Frage, welche Wimpern denn nun besser seien. Sind Seidenwimpern besser als ein Nerzwimpern? Sind Nerzwimpern härter als Seidenwimpern? Oder kommen gar die Nerzwimpern von echten Tieren?
Tatsache ist aber, dass alle synthetischen Wimpern aus dem selben Material hergestellt werden. Natürlich gibt es kleine Unterschiede in der Herstellung. Manche Wimpern sind glänzender als andere und je nach Biegung und Stärke härter oder weicher. Manche Wimpern sind Schwarz, andere haben einen leichten blauen Stich. Dies sind Design-Präferenzen von Seiten des Auftraggebers.
Künstliche Wimpern aus Südkorea sind immer noch die erste Wahl, wenn es um Qualität geht. Mittlerweile stellt China auch eigene künstliche Wimpern her, leider ist die Qualität noch minderwertig. Das bedeutet, die Biegung hält nicht so lange wie bei Wimpern aus Südkorea. Auch unter dem Mikroskop betrachtet, sieht man Qualitätsunterschiede.
Künstliche Wimpern werden tatsächlich von Hand verarbeitet, dies macht die Herstellung aufwändig und zeitintensiv.
Kosmetik ist keineswegs eine neue, moderne Erfindung. Vielmehr weist sie eine jahrtausendalte Geschichte auf. Schon vor Urzeiten haben sich Menschen geschminkt und gepflegt. Gehen Sie mit uns auf eine kleine Reise durch die Geschichte der Kosmetik.
Schon immer beschäftigten sich Menschen mit der Pflege ihres Körpers. So geht die Geschichte der Kosmetik zurück bis in die Zeit der Antike. Vor mehr als 5000 Jahren vor Christus übten sich vor allem die Römer, Griechen und Ägypter im Umgang mit Kosmetika.
Vor allem die ägyptische Königin Kleopatra prägte als Schönheitsideal die Geschichte der Kosmetik. Neben Lidschatten-Puder und Lippenfarbe benutzen modische Frauen der Antike auch Wimperntusche aus gebranntem Kork.
Im Mittelalter verstand man unter Schönheit und Kosmetik nicht im Geringsten das, was in der heutigen Welt für diese Begriffe steht. Damals mieden die Menschen die Sonne, da blasse, ovale Gesichter als schön galten.
Auch die Renaissance brachte keine Rückkehr zur Reinlichkeit, das Waschen galt immer noch als krankmachend. Katharina von Medici, Frau von König Heinrich II, zog in sechs Jahren mehrmals um, um so den durch Gestank und Unsauberkeit unbewohnbaren Räumen zu entkommen. Doch Make-Up kam erneut in Mode und vor allem in Italien, England und Frankreich wurde sich wieder leidenschaftlich geschminkt.
Die Zeit des Barock brachte die Perücken mit sich. Von Damen wie Herren wurden stark parfümierte Perücken getragen. Im Gegensatz zur Renaissance schminkten die Damen ihre Augen und Brauen. Wangen wurden rosig und Lippen kräftig geschminkt. Das Gesicht und Dekolleté wurden mit Reismehl, als Puderersatz, gepudert.
Die erste Hautcreme kam zum Einsatz und wurde aus der Kopfhöhle des Pottwals gewonnen. Diese war allerdings nur in der privilegierten Oberschicht zu finden. Napoleons Frau brachte das Waschen zurück in Mode und verbesserte dadurch die Hygiene enorm.
Glamour war das bestimmende Thema in der Kosmetik der 20er Jahre. Mit Gesichtspuder wurde der natürliche Teint unterstützt. Rouge für die Wangen wurde gerne in Rosé, Himbeere, oder einem Orangeton aufgetragen.
In kaum einem anderen Jahrzehnt waren die Damen so ladylike und gleichzeitig sexy. Aufwendige glamouröse Frisuren und wunderschönes Make-Up zu figurbetonter und extrem weiblicher Mode, die Rückkehr der Eleganz beginnt.
In den 40ern entwickelte sich ein wesentlich natürlicherer Look, der sich an der US-Schauspielerin Rita Hayworth orientiert. Kosmetik ist zeitweise kaum zu bekommen und doch wollen Frauen sich für ihre Männer im Heimaturlaub zurechtmachen.
In den 50er Jahren beginnt die Zeit der Schönheitssalons, ein gepflegtes Äußeres war sehr wichtig. Ging man aus dem Haus, war die Kleidung sauber und gebügelt, die Haare gewaschen und frisiert und das Gesicht rasiert und geschminkt. So entwickelt sich die Kosmetikindustrie rasant und bringt immer neue Produkte auf den Markt.
Das Make-up der 60er ist sehr auffällig und insbesondere das Augen Make-up extrem. Die schwarze betonte Lidfalte kontrastiert mit weißem, hellblauen oder silbrigen Lidschatten. Eyeliner oben und unten, mehrere Lagen Mascara und falsche Wimpern gehören zum Tages Make-up.
Während die Damen jahrzehntelang einem hellen makellosen Teint nachgejagt sind, ist es nun mit der vornehmen Blässe vorbei. Die emanzipierte Frau ist sportlich aktiv und sieht frisch und gesund aus. Wie die Sängerinnen der Gruppe ABBA. Selbstbräuner oder Bronzing Powder verkaufen sich wie von selbst.
In den 80ern entwickelte sich die Kosmetik rasant. Wirkstoffe ließen sich nun durch die Hornschicht in die Oberhaut schleusen. Sehr gut gelang dies mit Liposomen. Winzige Kügelchen transportieren den Wirkstoff in die Oberhaut. Zu damaliger Zeit war dies ein Meilenstein in der Geschichte der Kosmetik und Anti-Aging gelang in den Mittelpunkt.
Im letzten Jahrzehnt des zwanzigsten Jahrhunderts geht der Trend zurück zur Natürlichkeit. Brauntöne sind gefragt, beim Augenmakeup, beim Rouge und auf den Lippen. Als Makeup-Sünde gilt aus heutiger Sicht der Konturenstift, mit dem die Lippenränder dunkel umrahmt werden. Auch markante Augenbrauen gehören zum Look der 90er Jahre.
Viele Schminkideen des vergangenen Jahrhunderts kommen uns heute verdächtig bekannt vor. Kein Wunder, denn die Retrowelle lässt frühere Trends in schier endlosen Varianten immer wieder aufleben. Vielfältig und schön inspirieren sie Frauen von heute zu ihrem ganz persönlichen individuellen Look.
Außerdem lässt sich als Trend eine Rückbesinnung auf möglichst natürliche Inhaltsstoffe beobachten. Bio, vegan und organisch sind nur nicht bei Lebensmitteln wichtige Attribute. Ganz aktuell sind Öl, Heilerden, Aktivkohle und Meeresalgen zur Teintverschönerung angesagt. Es wird vermehrt darauf geachtet, dass tierische Wirkstoffe aus der Kosmetik verschwinden.
Alle Säugetiere besitzen Wimpern (lat. Cilia). Kein Wunder, denn sie haben eine wichtige Schutzfunktion zu erfüllen: Staub, Schmutz und andere Fremdkörper von unseren empfindlichen Augen fernhalten. Für den Menschen besitzen Wimpern aber auch eine ästhetische Bedeutung. Wenn die Wimpern ausfallen, können Körper und Psyche sehr leiden.
Falsche Wimpern belasten die natürlichen Wimpern-Härchen doppelt: durch stetige Spannung und den schädlichen Inhaltsstoffen des Klebers für Wachstum.
Hier ist eine Tabelle, die einige der Hauptursachen für Wimpernausfall zusammenfasst:
| Ursache | Beschreibung |
|---|---|
| Mechanische Reizungen | Falsche Wimpern, aggressive Kosmetika, häufiges Reiben der Augen. |
| Stress | Dauerhafter Stress kann zu Wimpernausfall führen. |
| Vitaminmangel | Mangel an wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen. |
| Hormonelle Ungleichgewichte | Veränderungen im Hormonhaushalt. |
| Medikamente | Nebenwirkungen bestimmter Medikamente. |
| Krankheiten | Hautkrankheiten, Schilddrüsenerkrankungen, Autoimmunerkrankungen. |
| Narbenbildung | Narben im Augenbereich können das Wimpernwachstum beeinträchtigen. |
Die Ursachen des Wimpernausfalls zu ermitteln ist wichtig, um einen geeigneten Behandlungsplan zu entwickeln und den Betroffenen wirksam zu helfen. Je nach Ursache des Wimpernausfalls kann die Behandlung unterschiedlich ausfallen. Sie kann die Behebung von Mangelzuständen, die Anpassung der Pflegegewohnheiten, eine medikamentöse Behandlung oder eine Änderung der Medikation umfassen.
Wenn die Behandlungsmöglichkeiten nicht ausreichen oder sich die Haarwurzeln nicht mehr vollständig erholen, kann eine Wimperntransplantation in Betracht gezogen werden. Dieser Eingriff erfordert jedoch ein hohes Maß an Präzision und Expertise und sollte nur als letzte Möglichkeit in Betracht gezogen werden.
Generell sollte bei anhaltendem, auffälligem Wimpernausfall ein Facharzt aufgesucht werden, um die Ursache abzuklären und einen entsprechenden Behandlungsplan zu erstellen.
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