Facharzt bei Haarausfall: Ursachen, Diagnose, Behandlung

Kraftvoll, seidig glänzend und voller Volumen - so wünschen wir uns unsere Haare unser ganzes Leben lang. Haarausfall ist ein weit verbreitetes Problem, das sowohl Männer als auch Frauen betrifft und verschiedene Ursachen haben kann, darunter genetische Veranlagung, hormonelle Veränderungen, Krankheiten oder Stress. Nicht nur das Aussehen kann darunter leiden, sondern auch das Selbstbewusstsein sowie die Lebensqualität der Betroffenen.

So stellt lichter werdendes Haar keinesfalls nur einen ästhetischen Makel dar. Umso größer der Wunsch nach einer effektiven Behandlung, um sich endlich wieder wohl im eigenen Körper zu fühlen.

Unsere Praxis ist spezialisiert auf die Diagnose und Therapie von Haarausfall, dem auch oft Krankheitsursachen zugrunde liegen. Denn jede Behandlung ist so individuell wie der Mensch, der sich eine Veränderung wünscht und es liegt uns am Herzen, dass Sie sich während der gesamten Behandlungszeit gut beraten und betreut fühlen.

Aber was, wenn mehr Haare ausfallen als nachwachsen? Oder das Haarwachstum sogar völlig ausbleibt? Das kann viele Ursachen haben. Hausmittelchen helfen hier nicht und nur die wenigsten Mittel auf dem Markt können klinische Studien nachweisen, die ihre Wirksamkeit belegen.

Es gibt eine gute Nachricht für Sie: Auch wenn die Haare dünner werden oder sogar ausfallen, bleiben die Haarfollikel noch einige Zeit erhalten bevor sie schrumpfen und letztlich absterben. Je eher die Follikel also durch eine professionelle Behandlung zu neuem Wachstum aktiviert werden, desto höher sind Ihre Erfolgsaussichten.

Sicher haben Sie noch persönliche Fragen, die Ihnen unsere Hautärzte in einem vertraulichen Gespräch in der Praxis gern umfassend beantworten möchte.

Die richtige Anlaufstelle: Welcher Arzt bei Haarausfall?

Doch bei welchem Arzt? Bei Haarausfall ist eine Dermatologin oder ein Dermatologe der richtige Ansprechpartner. Fachärzte für Hauterkrankungen analysieren die Ursachen von Haarausfall und empfehlen eine passende Behandlung. Dies umfasst die Diagnose von erblichem, hormonellem oder krankheitsbedingtem Haarverlust und die Beratung zu wirksamen Therapien.

Verlassen Sie sich somit bei Gesundheitsthemen rund um Ihre Haare am besten auf den Dermatologen oder die Dermatologin Ihres Vertrauens. Als erfahrener Spezialist für Haarchirurgie gebe ich Ihnen in diesem Beitrag einen umfassenden Leitfaden bezüglich der richtigen Arztwahl und informiere Sie gerne über die Behandlungsmöglichkeiten bei Haarausfall.

Da verschiedene Formen von Haarausfall existieren und dementsprechend auch unterschiedliche Ursachen, gibt es mehrere Spezialisten, die sich mit Haarausfall beschäftigen. Abgesehen von erblich bedingtem Haarausfall sind ausfallende Haare zunächst einmal ein Anzeichen dafür, dass dem Körper etwas fehlt oder dass etwas nicht stimmt. Neben dem Dermatologen bzw. der Dermatologin als erste Ansprechpartner kommen darüber hinaus somit auch andere Fachärzte in Frage.

Weitere Fachärzte, die bei der Behandlung von Haarausfall helfen können:

  • Hausarzt: Die Hausarztpraxis kann eine erste Anlaufstelle sein, um den Haarausfall zu besprechen und ggf. an einen Spezialisten zu überweisen.
  • Psychologe: Bei Haarverlust bedingt durch Stress oder psychische Belastungen, kann eine psychologische Beratung bzw. Behandlung sinnvoll sein, um entsprechende Bewältigungsstrategien zu entwickeln.
  • Gynäkologe: Hormonell bedingter Haarausfall bei Frauen lässt sich oft vom Gynäkologen bzw. von der Gynäkologin behandeln.
  • Ernährungsmediziner: Dieser kann helfen, einen Haarausfall aufgrund eines Mineral- oder Nährstoffmangels zu diagnostizieren.
  • Endokrinologe: Der Endokrinologe beschäftigt sich u. a. mit der Schilddrüse, den Nebennieren und den Hoden. Genetisch bedingter oder als Folge einer Erkrankung, Operation oder Medikamenteneinnahme auftretender Haarausfall kann bei diesem Facharzt bestimmt werden.

Insbesondere wenn der Haarausfall auf Hormonungleichgewichte oder Stoffwechselstörungen zurückzufallen scheint, kann es sinnvoll sein, einen Endokrinologen oder Internisten aufzusuchen. Diese Spezialisten können weitere diagnostische Tests durchführen und zur ganzheitlichen Beleuchtung und Behandlung des Haarausfalls beitragen.

Ich verfüge über langjährige Erfahrung, um die Ursachen von Haarausfall zu identifizieren und einen auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Behandlungsplan zu entwickeln.

Der erste Schritt: Wann Sie einen Arzt aufsuchen sollten

Ab wann spricht man von Haarausfall? 100 Haare täglich sind normal, so die allgemeine Annahme. Sollten Sie das Gefühl haben, dass Sie über einen längeren Zeitraum mehr Haare verlieren, ist es ratsam, dies ärztlich abklären zu lassen. Dies kann beispielsweise beim Kämmen auffallen.

Aber auch merklich dünner werdendes Haar sowie sichtbare kahle Stellen sind mögliche Anzeichen für behandlungsbedürftigen Haarausfall.

Wir empfehlen, einen Arzt aufzusuchen, wenn Sie plötzlichen oder auch anhaltenden Haarausfall bemerken. Ebenso sollten Sie kahle Stellen oder sichtbar dünner werdendes Haar ärztlich abklären lassen.

Dermatologie und meine Rolle bei der Behandlung von Haarausfall

Als Experte in der Dermatologie stehe ich Ihnen zur Verfügung, um Sie umfassend zu beraten und einen individuellen Behandlungsplan aufzustellen. Durch mein umfangreiches Fachwissen auf dem Gebiet der Trichologie kümmere ich mich zudem um die Haargesundheit meiner Patientinnen und Patienten und bin in der Lage, verschiedene Arten von Haarproblemen zu diagnostizieren und zu behandeln.

Zögern Sie nicht, mich für einen persönlichen Beratungstermin zu kontaktieren. Wir empfangen Sie gerne in freundlicher und offener Atmosphäre zur ausführlichen Beratung in unserer Haarsprechstunde.

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Diagnoseverfahren bei Haarausfall

Die Diagnose von Haarausfall erfordert in der Regel eine umfangreiche Anamnese sowie verschiedene Untersuchungen, um die zugrundeliegenden Ursachen herauszufinden. Zunächst einmal befrage ich meine Patientinnen und Patienten ausführlich zu deren Gesundheitszustand, Lebensgewohnheiten sowie möglichen Beschwerden oder Erkrankungen.

Hinweise über bestimmte Krankheiten oder Haarausfall in der Familie können ebenfalls hilfreich sein.

Es gibt verschiedene Untersuchungen, die ein Arzt im Fall von Haarausfall durchführen kann. Dazu zählen eine umfangreiche Anamnese, Bluttests zur Überprüfung des Hormonhaushalts oder auch eine Haarwurzelanalyse oder Hautbiopsie.

Zusätzlich zur Anamnese gibt es verschiedene Untersuchungen, die für die Diagnose von Haarausfall bzw. dessen Ursachen durchgeführt werden können, darunter:

  • ein Bluttest zur Überprüfung des Hormonspiegels,
  • eine Haarwurzelanalyse zur Beurteilung der Haargesundheit sowie ggf.
  • eine Hautbiopsie, um mögliche Hautveränderungen abzuklären.

Für die Diagnose durch Ihren Arzt kommen je nach Ausprägung des Haarausfalls verschiedene Verfahren infrage.

Kopfhaut-Biopsie

Biopsie ist der Fachbegriff für die Entnahme und Untersuchung von Gewebe aus einem lebenden Organismus. Im Falle von Haarausfall entnimmt der Arzt ein ca. 4 mm großes Stück der Kopfhaut inklusive Haarwurzeln. Die Entnahme wird unter örtlicher Betäubung vorgenommen. Das Stückchen Kopfhaut wird anschließend unter dem Mikroskop untersucht. Dabei wird auch die Anzahl der aktiven Haarfollikel festgestellt. Insbesondere bei Kopfhauterkrankungen ungeklärter Ursache sowie bei vernarbender Alopezie kann die Biopsie sinnvoll sein, um weitere Informationen über die Erkrankung zu erhalten.

Trichogramm - lichtmikroskopische Haaranalyse

Eine heutzutage nicht mehr ganz übliche Methode zur Diagnose von Haarausfall ist das Trichogramm. Damit bezeichnet man die lichtmikroskopische Untersuchung der Haarwurzeln. Der Arzt entnimmt dazu eine Strähne von ca. 50 Haaren aus der betroffenen Region der Kopfhaut, indem er die Haare mit einer gummiarmierten Klemme ausreißt. Die gleiche Anzahl Haare wird nochmals aus einem nicht von Haarausfall betroffenen Kopfhautareal entnommen. Beide Büschel werden dann unter dem Mikroskop betrachtet und analysiert.

Der Facharzt kann erkennen, in welcher Phase des Wachstumszyklus sich die gezupften Haare befinden. Er untersucht, ob sich die Haare im Gleichgewicht zwischen Wachstums-, Übergangs- und Ruhephase des Haarzyklus befinden. Weiterhin kann der Arzt beurteilen, ob sich die Haarwurzeln krankhaft verändert haben, ob es verstärkt zu Haarbrüchen gekommen ist oder sich die Oberflächenstruktur des Haars verändert hat.

Haarausfall erkennen mittels Trichometrie/TrichoScan

Das TrichoScan-Verfahren ist ein modernes, computergestütztes Analyseverfahren zur Bestimmung der Haardichte und des Haarwurzelstatus. Für die Analyse wird ein ca. 16-20 mm durchmessendes betroffenes Kopfhautareal an einer Stelle abrasiert, die sich gut verdecken lässt. Das Areal wird mit einem Tusche-Farbstoff eingefärbt und eine Aufnahme in 20-facher Vergrößerung mittels digitaler mikroskopischer Fotografie erstellt. Das Bild wird daraufhin mit der Software im Computer automatisch ausgewertet und die Haardichte bestimmt.

Soll auch der Haarwurzelstatus ermittelt werden, werden die Haarstoppeln erst nach drei Tagen eingefärbt und fotografiert.

Haare in der Wachstumsphase wachsen in den drei Tagen nach der Rasur und vor der Fotoaufnahme nach, Haare in der Ruhe- oder Ausfallphase verharren in der abrasierten Länge und wachsen nicht nach. Der Anteil an Haaren in der Wachstumsphase wird ausgewertet. Normalerweise befinden sich rund 80 bis 90 % der Haare in der Wachstumsphase. Ein erhöhter Anteil an Haaren in der Ruhe- oder Ausfallphase kann weitere Hinweise auf die Form des Haarausfalls geben.

Der Vorteil dieses Verfahrens ist die Tatsache, dass keine Haare ausgezupft werden müssen. Auch können die Haare im Gegensatz zu anderen Untersuchungen wie gewohnt vorher gewaschen werden. Ein weiterer positiver Aspekt ist die Archivierbarkeit der Ergebnisse im Computer. Der Arzt kann den Verlauf des Haarausfalls mit weiteren zukünftigen Untersuchungen begleiten und dadurch evtl.

Haarausfall: Blutuntersuchung

Medikamente, bestimmte Krankheiten oder Mangelzustände können Ursachen von diffusem Haarausfall sein. Daher nimmt der Arzt Blut ab, um z. B. Schilddrüsen- oder Eisenwerte sowie weitere relevante Nährstoffe (Zink) und Vitamine (u. a. Biotin, Thiamin und Folsäure) zu überprüfen. Nach Vorliegen des Befunds können solche Krankheiten oder Mängel gezielt behandelt werden.

Weitere Tests beim Dermatologen

  • Kopfhautinspektion/ Haarscheitelung: Der Arzt untersucht Ihre Haare meist unter einer hellen Lampe. Dabei prüft er genau die Haarstruktur, die Kopfhaut und die Haardichte. Je nach Art des Haarausfalls oder der Kopfhauterkrankung wird die Haut des gesamten Körpers untersucht und an auffälligen Stellen mit einem Auflichtmikroskop begutachtet. Auch eine Untersuchung der Körperbehaarung kann bei vielen Arten von Haarausfall erforderlich sein.
  • Zupf- oder Epilationstest: Der Arzt greift in Ihre Haare und versucht, diese mit einem sanften Ruck herauszuziehen. Dieser Versuch wird an mehreren Stellen der Kopfhaut durchgeführt, um festzustellen, wie leicht sich die Haare aus der Kopfhaut lösen. Die Schwere des Haarausfalls lässt sich durch dieses Vorgehen grob bestimmen, jedoch nicht die Ursache des Haarausfalls. Achtung: Dieser Test dient nur als grobe Einschätzung des Ausmaßes des Haarausfalls. Der Arzt wird im Anschluss weitere Tests durchführen, um den Haarausfall genauer bestimmen zu können.
  • Durchstreifung der Haare: Mit dem Durchstreifen der Haare lassen sich vermehrte lose „Telogenhaare“ nachweisen, also solche Haare, die sich in der Ruhephase befinden und am Ende dieser Phase ausfallen. Der Arzt fasst dem Patienten mit gespreizten Fingern entgegen der Wachstumsrichtung ins Haar und führt einen langsamen Zug mit geschlossenen Fingern in Haarwuchsrichtung durch. Bleiben mehr als 5-10 Haare in den Fingern hängen, kann dies ein Hinweis auf verstärkten Haarausfall sein.
  • Haarreibetest: Der Arzt nimmt einige Haare zwischen seine Finger und zerreibt diese. Damit stellt er fest, ob eine erhöhte Brüchigkeit der Haare vorliegt und somit möglicherweise Haarstrukturschäden vorhanden sind. Zeigt sich beim Haarreibetest eine erhöhte Brüchigkeit, wird der Arzt weitere Untersuchungsmethoden durchführen, da auch dieser Test die Ursache des Haarausfalls nicht bestimmen kann.

Wenn Sie befürchten, dass Sie an Haarausfall leiden, sollte der Gang zum Arzt und die Diagnose der erste Schritt sein. Denn nur, wenn die Art des Haarausfalls diagnostiziert wurde, kann die richtige Therapie gestartet werden.

Behandlungsmöglichkeiten und Therapieansätze

Die Behandlungsmöglichkeiten sind vielfältig und variieren, je nach den zugrundeliegenden Ursachen und der individuellen Situation. Möglich sind sowohl Medikamente als auch innovative Behandlungen gegen Haarausfall.

Die Behandlung von Haarausfall kann zum einen medikamentös erfolgen. Ebenso möglich sind innovative Ansätze wie PRP-Behandlung oder Haartransplantation, je nach individuellen Bedürfnissen der Patientin bzw. des Patienten.

Zu den Möglichkeiten zählen beispielsweise:

  • Medikamentöse Therapien: Insbesondere bei genetisch bedingtem Haarausfall kann eine medikamentöse Therapie sinnvoll sein. Hier helfen beispielsweise Minoxidil oder Finasterid, die das Haarwachstum stimulieren oder das Fortschreiten des Haarausfalls verlangsamen können.
  • PRP-Behandlung: Dabei wird den Patienten Blut abgenommen, welches speziell aufbereitet und im Anschluss in die Kopfhaut injiziert wird. Möglich ist auch eine Anwendung nach einer Haartransplantation, um die Haarfollikel anzuregen.
  • Mesotherapie: Es wird eine Wirkstoffkombination aus Proteinen, Vitaminen und Wachstumsfaktoren in die Kopfhaut injiziert, was die Haarfollikel regeneriert und die Blutzirkulation verbessert, wodurch das Haarwachstum angeregt werden kann.
  • Lasertherapie: Durch eine Laserbehandlung können die Haarwurzelzellen aktiviert werden. Das Haar kann gesünder und dichter nachwachsen.
  • Haartransplantation: Im HAARZENTRUM AN DER OPER bieten wir verschiedene, effektive Methoden im Bereich der Haartransplantation an. Dazu zählen auch Verfahren zur Barthaar- oder Augenbrauentransplantation.

FAQ - Häufig gestellte Fragen & Antworten zum Haarausfall

Ab wann sollte ich wegen Haarausfalls einen Arzt aufsuchen?

Wir empfehlen, einen Arzt aufzusuchen, wenn Sie plötzlichen oder auch anhaltenden Haarausfall bemerken. Ebenso sollten Sie kahle Stellen oder sichtbar dünner werdendes Haar ärztlich abklären lassen.

Welche Untersuchungen kann ein Arzt bei Haarausfall durchführen?

Es gibt verschiedene Untersuchungen, die ein Arzt im Fall von Haarausfall durchführen kann. Dazu zählen eine umfangreiche Anamnese, Bluttests zur Überprüfung des Hormonhaushalts oder auch eine Haarwurzelanalyse oder Hautbiopsie.

Welche Behandlungsmethoden gibt es für Haarausfall?

Die Behandlung von Haarausfall kann zum einen medikamentös erfolgen. Ebenso möglich sind innovative Ansätze wie PRP-Behandlung oder Haartransplantation, je nach individuellen Bedürfnissen der Patientin bzw. des Patienten.

Kann Haarausfall ein Zeichen für eine ernsthafte Erkrankung sein?

In seltenen Fällen kann Haarausfall ein Anzeichen für eine ernsthafte Erkrankung sein. Daher ist es wichtig, die Ursachen abzuklären und ggf.

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