Bitte nicht gleich verzagen! Du kannst an der Stelle viel für dein Haar tun, auch ohne es direkt beim Friseur abschneiden zu lassen! (Wobei dagegen nie etwas spricht aus unserer Sicht, da das Schneiden kaputter Spitzen dem Haar direkt ein volleres und gesünderes Aussehen verleiht). Erfahre in diesem Beitrag, wie du kaputte Haare retten kannst.
Im Laufe unseres Lebens muten wir unseren Haaren mitunter viel zu. Die natürliche Haarfarbe gefällt uns nicht? Dann färben oder blondieren wir. Die Locken stören? Also greifen wir zum Glätteisen. Dass Färbeprodukte und viel zu hohe Temperaturen für unsere Haare schädlich sind, erklärt sich von selbst.
Kaputtes Haar lässt sich reparieren - bis zu einem bestimmten Maß. Haarschäden gehen zwar nicht wieder komplett zurück, aber mit den richtigen Pflegeprodukten und Hausmitteln können Sie die Haarstruktur glätten. Wir haben die besten Tipps für kaputtes und extrem geschädigtes Haar im Überblick und erklären, warum eine gesunde Ernährung so wichtig ist.
Alle Empfehlungen, die du in diesem Beitrag findest, sind übrigens auch in unseren Salons, also in unmittelbarer Nähe, erhältlich!
Kaputte Haare zu erkennen, ist gar nicht so schwer, wenn Sie auf einige typische Anzeichen achten:
Die gute Nachricht ist: Kaputte Haare sind kein hoffnungsloser Fall und es gibt Mittel und Wege, um Ihre Haarpracht bald wieder in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Die schlechte Nachricht: Sie müssen Ihren Haaren ab sofort mehr Aufmerksamkeit widmen, um sie zu reparieren. Schließlich sollen diese nicht nur wieder schön aussehen, sondern auch bis tief in die Wurzeln gesund sein. Wie und womit Ihnen das gelingt, verraten wir im Folgenden.
Strapaziertes, trockenes Haar benötigt eine besonders intensive Pflege und Behandlung. Hier finden Sie die neun besten Tipps, um kaputte Haare zu retten:
Die Grundlage gesunder Haare ist die Wahl des richtigen Shampoos für deinen Haartyp. Bei geschädigtem Haar wählst du ein Produkt, das von innen repariert und das Haar weich, glatt und feucht hält.
Haare regelmäßig mit Shampoo zu reinigen, reicht bei weitem nicht aus, um stark strapaziertes Haar zu retten. Eine regelmäßige Haarkur ist daher ein absolutes Muss. Sie repariert vorhandene Schäden und beugt neuen vor. Auch kaputte Spitzen freuen sich über die Haarkur, denn diese leiden besonders häufig und benötigen deshalb viel Feuchtigkeit.
Sie können Ihre Haarkur selbst machen oder kaufen. Wichtig ist, dass Sie ein Produkt wählen, das zu Ihrer Haarstruktur passt.
Wenn Sie geschädigte Haare haben, sollten Sie bei der Pflege besonders achtsam sein. Lassen Sie, wenn möglich, Ihre Haare lufttrocknen. Vermeiden Sie so oft es geht Föhnen und Glätten.
Achtung: Wenden Sie ein Glätteisen nie auf nassem oder feuchtem Haar an, sondern trocknen Sie die Haare vorher vollständig. Achten Sie bei der Verwendung eines Glätteisens zudem auf die richtige Einstellung in Sachen Hitze. Jede Haarstruktur braucht eine andere Intensität. Lesen Sie am besten in der Beschreibung Ihres Geräts nach, welche die richtige Hitzestufe für Sie ist, und vergessen Sie niemals das Hitzeschutzspray. Haben Sie bereits kaputte Haare, sollten Sie besonders vorsichtig sein oder vorerst auf das Glätten verzichten.
Ein weiterer, wichtiger Tipp bei kaputten Haaren ist: Lassen Sie regelmäßig Ihre Spitzen schneiden, damit Spliss erst gar nicht entstehen kann. Wie häufig Sie einen Friseurbesuch einplanen sollten, hängt vom Schädigungsgrad Ihrer Haare ab. In der Regel könnte es allerdings auf einen Turnus zwischen sechs Wochen und drei Monaten hinauslaufen. Fragen Sie dazu am besten im Friseursalon Ihres Vertrauens.
Wer seine Haare blondiert, färbt oder tönt, achtet besser darauf, die Farbe nicht auf dem frisch gewaschenen Kopf aufzutragen. Warum? Weil das die Kopfhaut zu sehr strapaziert und austrocknet. Damit das Haar nicht noch mehr kaputt geht, empfiehlt es sich, nach dem Färben eine Haarmaske anzuwenden. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, überlässt das Färben einem Profi.
Gerade Frauen*, die in einer Großstadt wohnen, haben häufig mit Rückständen in Haaren und Kopfhaut zu kämpfen - wie Abgase, Staub und Dreck. Ein Kopfhaut-Peeling sowie ein Detox-Shampoo sorgen dafür, dass diese entfernt werden. Wenden Sie diese Produkte aber maximal ein Mal in der Woche an, da sich die Kopfhaut nach einer solchen Behandlung erst regenerieren muss. Angaben für die korrekte Anwendungsweise finden Sie auf der Verpackung des jeweiligen Produkts.
Gönnen Sie sich von Zeit zu Zeit eine entspannende Kopfhaut-Massage. Dadurch wird die Kopfhaut durchblutet, was sich nicht nur unfassbar gut anfühlt, sondern auch Haarausfall und geschädigten Haaren vorbeugt. Am besten funktioniert die Massage mit Hilfe einer Kopfhaut-Bürste. Aber auch eine normale Haarbürste kann für einen Massage-Effekt sorgen. Auch Teebaumöl ist gut für die Kopfhaut.
Sie fragen sich, welche Bürste sich für kaputtes Haar eignet? Egal ob Sie glatte, feine oder lockige Haare haben; lassen Sie sich bei der Auswahl der richtigen Haarbürste am besten von Ihrem Friseur oder Ihrer Friseurin beraten. Unserer Erfahrung nach, haben sich vor allem Wildschweinborstenbürsten bewährt, da sie die Haare bei jedem Bürstenstrich pflegen. Das Ergebnis ist glänzendes und volles Haar.
Eine ausgewogene Ernährung ist ein wesentlicher Faktor für gesundes Haarwachstum. Vitamine und Mineralien, die in unserer täglichen Nahrung enthalten sind, tragen dazu bei, die Haarstruktur zu stärken und den Glanz zu verbessern. Besonders wichtig sind:
Wenn die Haare extrem geschädigt sind, kann ein radikaler Schnitt manchmal die beste Lösung sein. Indem die kaputten Spitzen entfernt werden, wird die Haarstruktur entlastet und das Wachstum neuer, gesunder Haare gefördert.
Ansonsten helfen bei extrem kaputtem Haar die bereits genannten Tipps. Für eine intensive Pflege zwischendurch sind vor allem spezielle Haarmasken und Kuren unverzichtbar. Diese Produkte dringen tief in die Haarstruktur ein und versorgen sie mit wichtigen Nährstoffen.
Wir haben im Folgenden einen kleinen Leitfaden mit Produktempfehlungen und Anleitungen für dich zusammengestellt! So kannst du aktiv vorgehen, wenn deine Haare kaputt, spröde oder brüchig sind!
Nutze ein reichhaltiges und sanftes Shampoo ! Das Shampoo sollte zu deinem Haartyp passen und dein Haar sowohl von Ablagerungen und Rückständen reinigen als auch mit Feuchtigkeit versorgen!
Nutze intensiv pflegende Conditioner mit cremiger Konsistenz, die die Haarbindungen von innen reparieren und das Haar äußerlich glätten! Du kannst den Conditioner nach dem Haarewaschen bis zu 3 Minuten einwirken lassen vor dem Ausspülen. Von der Geschmeidigkeit und der leichten Kämmbarkeit hast du noch bis zum nächsten Haarwaschtag etwas!
Leave-In-Conditioner und Haarmasken sind ein absolutes Muss für stark geschädigtes Haar! Sie verhelfen dem Haar zu mehr Glanz, weniger Haarbruch und das Haar lässt sich wesentlich leichter stylen und kämmen!
Für noch mehr Intensität empfehlen wir dir die auf Molekülebene reparierende Leave-In-Maske von K18! Hierbei handelt es sich um eine sehr reichhaltige Pflege, von der du nur eine kleine Portion ins handtuchtrockene Haar gibst und in den Längen bis zum Ansatz verteilst. Bereits nach zwei Anwendungen wirst du einen großen Unterschied feststellen! Versprochen!
Ein gutes Haaröl ins trockene Haar für mehr Glanz, Geschmeidigkeit, bessere Kämmbarkeit und eine anspruchsvolle Keratinschicht stellt den perfekten Abschluss deiner neuen Hair Repair Routine dar. Bitte nur wenige Tropfen des Öls verwenden, um zu vermeiden, dass das Haar fettig aussieht!
Dieser kleine Leitfaden samt unserer Produktempfehlungen wird schon viel verändern! Du wirst sehen! Natürlich kannst du noch einiges mehr tun! Ein weiterer, nicht zu unterschlagender Pro-Tipp (eher absolutes Muss) ist die Verwendung eines Hitzeschutzes vor dem Stylen mit dem Glätteisen oder Lockenstab!
Wenn du dir auf dich und dein Haar zugeschnittene Produktempfehlungen wünschst, zögere bitte nicht uns im Salon vor Ort anzusprechen. Jedes Haar hat unterschiedliche Bedürfnisse. Bei einer kleiner Beratung und Analyse deiner Haare, finden wir mit dir gemeinsam heraus, welche das sind.
Hier sind 9 Haarreparatur-Produkte, die Strähnen wieder stark und gesund machen: von farbauffrischender Bindungsstärkung bis zur 90-Sekunden-Kur.
Es gibt einige verräterische Anzeichen für geschädigtes Haar, von Locken, die trocken und stumpf aussehen, bis hin zu Strähnen, die in den Längen abbrechen und Dich mit Haarbruch und Spliss zurücklassen.
Man benötigt Inhaltsstoffe, die auf innere und äußere Schichten wirken, um geschädigtes Haar zu reparieren. Darum haben wir die ULTIMATE REPAIR-Kur der Hautpflege nachempfunden, mit einer Mischung aus AHA und Omega-9.
Für ultimativ gepflegtes und gesundes Haar, gibt es neben dem Verzicht auf Hitze, Färben & Co. und der richtigen Haarpflege aber doch nur eines: regelmäßig das Haar schneiden! “Wenn du merkst, dass dein Haar kürzer, dünner und brüchiger wird oder einfach nicht Länger werden will, ist der Griff zur Schere unerlässlich - auch um das Abbrechen der Haare zu vermeiden”.
Mit der richtigen Pflege sowie schonenden Färbe- und Stylingmethoden bleibt Ihr Haar langfristig gesund und glänzend.
Mit dem ersten Schritt starte ich schon, bevor ich unter die Dusche gehe. Ich bürste meine Haare gründlich mit einer Bürste von Mason Pearson durch. Ja, das ist ein Invest. Das sich für mich ausgezahlt hat. Denn seit ich die Bürste nutze, brechen meine Haare nicht mehr so leicht. Danach sprühe ich das Repair-Treatment von Epres großzügig auf dem trockenen Haar auf. Laut Hersteller soll es mindestens zehn Minuten im Haar bleiben - wirkt aber auch noch nach, wenn es bereits getrocknet ist. Ich sprühe es deshalb, wenn meine Pläne das zulassen, bereits ein paar Stunden vor dem Waschen auf und flechte meine Haare dann zu einem lockeren Zopf. Die zum Patent angemeldete Technologie von Epres repariert auf molekularer Ebene Disulfidbindungen.
Im zweiten Schritt kommt das Shampoo. „Man sollte kaputte Haare so selten wie möglich waschen. Denn nass ist das Haar am empfindlichsten und bricht am schnellsten“, rät Julia Dieck. Ich versuche deshalb, nur ein- oder maximal zweimal in der Woche zu waschen. Und weil ich es so selten tue, shampooniere ich direkt zweimal nacheinander. Das ist nötig, um alles, was sich angesammelt hat - bei mir jede Menge Trockenshampoo -, auch wieder loszuwerden. Faustregel: Wenn das Shampoo im ersten Durchgang schon super schäumt, sind Ihre Haare bereits sauber. Schäumt es schlecht, müssen Sie ein zweites Mal ran.
Nach dem Shampoo kommt eigentlich der Conditioner, um die Schuppenschicht der Haare zu schließen. Ich skippe diesen wichtigen Schritt bei jeder dritten Wäsche. Nicht aus Faulheit. Sondern, weil jetzt mein absolutes Lieblingsprodukt zum Einsatz kommt: die „Leave-In Molecular Repair Hair Mask“ von K18. Der Hersteller empfiehlt, die Pflege nach dem Shampoo vier Minuten im handtuchtrockenen Haar einwirken zu lassen und nicht (!) auszuspülen. Keine Sorge, sie ist ölfrei und fettet oder beschwert überhaupt nicht.
Danach trockne ich meine Haare mit einem Mikrofaserhandtuch (es ist sanfter als raue Baumwolle) vor, um es anschließend auf mittlerer Temperatur und trotzdem mit einem Hitzeschutz trocken zu föhnen. Dann wird es Zeit fürs Grande Finale meiner Routine: Haaröl.
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