Das Natürlichste am Mann ist sein Bart. Das Natürlichste für uns? Ihm die richtige Pflege dafür in die Hand zu legen. In den letzten Jahren hat Bartöl in der modernen Bartpflege erheblich an Bedeutung gewonnen, da immer mehr Männer Wert auf einen gepflegten und gesunden Bart legen. Bartöl ist ein speziell entwickeltes Pflegeprodukt, das aus einer Mischung von Trägerölen und ätherischen Ölen besteht. Es dient dazu, sowohl die Barthaare als auch die darunterliegende Haut zu pflegen.
Gutes Bartöl pflegt. Immer. Und zwar deine Barthaare ebenso wie die darunterliegende Haut. Es lohnt sich also für dich, dem Thema einen kleinen Moment deine Aufmerksamkeit zu schenken. Ein gesunder Bart zeichnet sich durch weiche, glänzende und kräftige Haare aus, die frei von Schuppen und Hautirritationen sind. Die regelmäßige Pflege ist entscheidend, um dieses Erscheinungsbild zu erreichen und zu erhalten. Bartöl spielt dabei eine zentrale Rolle, da es die Barthaare geschmeidig macht, die Haut mit Feuchtigkeit versorgt und somit Juckreiz und Trockenheit vorbeugt.
Gute Produkte sind in der Regel ein ausgeklügeltes Gemisch aus verschiedenen Inhaltsstoffen. Egal, welches Bartöl du dir im Laden anschaust - alle haben eines gemeinsam: Sie bestehen lediglich aus zwei Hauptkomponenten, den sogenannten Trägerölen und den ätherischen Ölen.
Da wären zum einen die Trägeröle, die die Basis für dein Bartöl bilden. Sie werden entsprechend auch Basisöle genannt. Trägeröle werden auch als Basisöle bezeichnet, denn sie bilden - Überraschung! - die Basis des Pflegeöls. Normalerweise kommen hier hochwertige pflegende Öle zum Einsatz. Die Basis von Bartölen bilden sogenannte »Trägeröle« beziehungsweise »Basisöle«. Diese sind hauptsächlich für die Pflegewirkung verantwortlich und dienen als Träger für zusätzliche Stoffe wie Vitamine, ätherische Öle und Parfumdüfte. Zu den häufigsten Trägerölen gehören besonders hochwertige Öle wie Jojoba, Argan, Mandel, Traubenkern, Avocado, Macadamia oder Nachtkerze. Aber auch preiswertere Öle wie Sonnenblume, Raps, Sesam und Rizinus kommen gelegentlich zum Einsatz.
Beispiele für Trägeröle:
Die konkrete Pflegewirkung unterscheidet sich leicht je nach Öl, doch die meisten sorgen für eine bessere Kämmbarkeit des Bartes, indem sie unter anderem krause Haare glätten.
Zu den Trägerölen gesellen sich noch die sogenannten ätherischen Öle. Ätherische Öle wiederum wirken je nach Sorte antibakteriell oder entzündungshemmend. Ihre Hauptaufgabe ist jedoch, einen angenehmen Duft beizusteuern. Sie dürfen aber nur stark verdünnt ins Fläschchen, da sie sonst die Haut reizen würden. Diese ätherischen Öle zeichnen sich zum Beispiel durch eine antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung aus. Zusätzlich sorgen sie für den angenehmen Duft.
Wichtig: Mische auf jeden Fall nur sehr wenig ätherisches Öl in dein Bartöl!
Beispiele für ätherische Öle:
Je nach Reihenfolge und Zusammensetzung ergeben sich hieraus sehr charakteristische Holzdüfte durch Zedernholzöl, Schwarzfichtenöl, Patschuliöl oder Zimtlorbeerbaumöl. Citrusdüfte beruhen auf Orangenöl, Zitronenöl, Grapefruitöl und Bergamotteöl. Um bestimmte Duftnoten zu ergänzen oder zu verstärken, wird oft auch Parfum eingesetzt.
Insgesamt stehen dir ungefähr 120 verschiedene Düfte zur Wahl.
Bartöl wendet man idealerweise nach dem Duschen bzw. der Reinigung des Bartes an, wenn der Bart nicht mehr nass ist. Für ein bestmögliches Ergebnis trägst du das Öl nach jeder (Bart-)Wäsche auf, denn sie beeinträchtigt den natürlichen schützenden Fettfilm auf Haut und Haar. Spezielle Bartshampoos sorgen zusätzlich für die optimale, milde Reinigung des Bartes.
Schritt-für-Schritt-Anleitung:
Wichtig ist jedoch, dass das Bartöl sowohl die Haare als auch die darunterliegende Haut erreicht und dort gleichmäßig verteilt und leicht einmassiert wird. Das Öl wird im Anschluss nicht ausgespült. Glänzt der Bart unnatürlich stark, dauert es etwas, bis das Öl von den Barthaaren aufgenommen wird.
Je nach Bartlänge, Trockenheit der Barthaare und der Gesichtshaut kann Bartöl auch zweimal am Tag verwendet werden.
Um das für dich passende Pflegeöl zu finden, ist deshalb Ausprobieren angesagt. Oder du versuchst, dein Bartöl selber zu machen! Mit dem richtigen Rezept und ein paar Utensilien ist das gar nicht so schwierig.
Benötigte Zutaten:
Anleitung:
Obwohl die (selbst gemischten) Pflegeöle für deine Gesichtszierde eine absolute Wohltat sind, ist die Frage vollkommen berechtigt: Gibt es eine gute Alternative zu Bartöl?Sowohl Bartöl als auch Bartbalsam (oder auf Englisch »Beard Balm«) sind für die grundsätzliche Pflege des Barts geeignet.
Wir haben 29 Bartöle in der täglichen Praxis getestet und die Inhaltsstoffe überprüft.
| Produkt | Beschreibung | Besonderheiten |
|---|---|---|
| SatinNaturel Bio-Bartöl | Vereint hervorragende Pflegewirkung mit natürlichen Inhaltsstoffen. | Biozertifiziert, vegan, tierversuchsfrei, große Flasche. |
| Rebels n‘ Saints Legends are unshaved | Besteht ausschließlich aus pflegenden und ätherischen Ölen. | 100% biologisch, reichhaltig, Zimtnote. |
| Sapiens Organic Beard Oil Wild Forest | Dickflüssig, bringt den Bart besser in Form. | Hochwertige Öle in Bioqualität, süßlicher Holzduft. |
| Striking Viking Bartöl Vanille | Süßlicher Vanilleduft, pflegt Haut und Haare. | Komplett ohne Parfum, preiswert. |
SatinNaturel Bio-Bartöl: Das beste Bartöl für die meisten ist für uns das SatinNaturel Bio-Bartöl. Die Rezeptur kommt ohne Parfumzusätze aus und greift beim Duft ausschließlich auf ätherische Öle zurück, deren leicht süßliche Duftnote auf Zeder und Zitrus setzt. Der Duft ist dezent, nicht aufdringlich und verfliegt nach ein paar Stunden, ohne künstlich aufrechterhalten zu werden. Die Basisöle setzen sich zusammen aus Mandel-, Argan-, Jojoba-, Aprikosenkern- und Traubenkernöl. Damit werden der Gesichtsbehaarung und der Haut darunter alle für den Alltag notwendigen Pflege- und Nährstoffe geboten. Die Öle spenden mehr als ausreichend Feuchtigkeit, wodurch sich der Bart nicht trocken anfühlt und schön geschmeidig wird. Die Haut darunter leidet nicht unter Juckreiz und der Schuppenbildung wird vorbildlich vorgebeugt.
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