Täglich kommen Menschen mit Leberfunktionsstörungen in unsere Praxen. Im Gegensatz zu Herz-Kreislauf-Krankheiten fallen die eher „unspektakulären“ Lebererkrankungen aber nicht immer sofort auf. Dabei leiden rund 65% aller Männer und Frauen an einer Fettstoffwechselstörung (RKI, 2013) und 40% der Weltbevölkerung an einer nichtalkoholischen Fettlebererkrankung (NAFLD).
Haare gelten als Schönheitssymbol und spiegeln in den Augen vieler Menschen Gesundheit und Vitalität wider. Dennoch ist es normal, dass wir täglich 60-100 Haare verlieren. Jahreszeitlich bedingt kann der Haarverlust im Herbst und/oder Frühjahr kurzzeitig höher sein. Der saisonale Haarwechsel ist aber kein Grund zur Sorge, da die Haare dabei immer wieder nachwachsen.
Dieser Artikel untersucht die möglichen Zusammenhänge zwischen erhöhten Leberwerten und Haarausfall, beleuchtet die Ursachen für Leberfunktionsstörungen und betrachtet die Rolle von Umweltfaktoren beim Haarausfall.
Die komplementärmedizinische Antlitzdiagnose ermöglicht es, Funktionsstörungen der Leber mit einem Blick zu erkennen. Im Gesicht zeigen sich die Dysfunktionen durch spezifische Alarmsignale - bei bestehenden Beschwerden, aber auch schon zu einem Zeitpunkt, bevor Symptome auftreten.
Die Leber steuert Entgiftung, Energiegewinnung und Hormonproduktion. Als größtes Entgiftungsorgan im Körper scheidet sie nicht allein toxische Stoffwechselprodukte aus wie z.B. Ammoniak aus dem Eiweißstoffwechsel oder Fuselalkohole als Folge von Gärung im Darm. Sie kümmert sich auch um von außen zugeführte Substanzen, die ausgeleitet werden müssen.
Darüber hinaus hat die Leber weitere wichtige Aufgaben: Neben der Sekretion von Gallensäuren für den Fettmetabolismus verarbeitet und speichert sie mit der Nahrung zugeführte Stoffe, v.a. Glykogen, Eiweiß und Vitamine (B12, A). Außerdem bildet sie sowohl Hormonvorstufen wie Cholesterin und Plasmaproteine, Albumine, Globuline, Fibrinogen, Prothrombin und verschiedene Gerinnungsfaktoren.
Im Gesicht fast jedes Menschen sind Hinweise auf eine geschwächte Leberfunktion zu sehen. Hier zeigt sich die Schwäche der Leberfunktion häufig differenziert und frühzeitig. Vor allem signalisieren Gelb- und Braunfärbungen, rechtsseitige Zeichen, Fetteinlagerungen, Schwellungen und Rötungen in bestimmten Bereichen eine Funktionsschwäche der Leber.
Zeichen wie Falten, Schwellungen oder Verfärbungen, die nur rechtsseitig zu sehen oder rechts erheblich stärker ausgeprägt sind - eine rechts hochgezogene Augenbraue, eine steile Falte rechts über der Nasenwurzel, eine ausgeprägte rechtsseitige Nasolabialfalte - signalisieren eine verminderte Funktion der Leber. Die Leber befindet sich auf der rechten Körperseite und spiegelt besonders in der rechten Gesichtshälfte ihre Funktionsstörungen.
Jede dieser gelben und braunen Hautfärbungen offenbart schon früh und gut sichtbar einen reduzierten Fettstoffwechsel - auch wenn die Blutfette noch im Normbereich sind. Die Verfärbungen der Haut sind in vielen Fällen reversibel. Sie verblassen häufig durch eine Lebertherapie und zeigen so den Therapieerfolg an.
Als größter Belastungsfaktor für die Leber galt lange der Konsum von Alkohol. Dieser wird ebenso wie Nikotin, Chemikalien, Konservierungsstoffe, Medikamente und Amalgam aus Zahnfüllungen über die Leber entgiftet und ausgeschieden. Auch Fuselalkohole im Darm als Folge einer Dysbiose durch nährstoffarme Ernährung und ungenügendes Kauen werden von der Leber entgiftet.
Besonders im Frühjahr ist die Leber phasenweise überbeansprucht, denn dann produziert der Körper vermehrt Hormone, v.a. Endorphine, Testosteron und Östrogen. Durch die Ankurbelung des Stoffwechsels entstehen vermehrt Abfallprodukte, die entsorgt werden müssen. Außerdem wirkt sich Stress negativ auf die Leber aus. Psychische Belastungen, z.B. Ärger, Angst oder Trauer, führen via Amygdala (Mandelkern) über das Autonome Nervensystem und das Neuroendokrinum zu Leberfunktionsstörungen.
Jede Form von Stress bringt einen erhöhten Bedarf an Cholesterin für die Synthese der Steroidhormone mit sich. Massiv belastet Fruktose, das wichtigste Kohlenhydrat der meisten Obstsorten, die Leber. Ein Überkonsum kommt nicht durch den Verzehr von gesundheitsförderlichem frischem Obst zustande, sondern ist bedingt durch den häufigen Genuss von „High Fructose Corn Sirup“ (HFCS) gesüßter Fertigprodukte, z.B. Pizza und Mayonnaise, Süßigkeiten oder Getränken wie Obstsäften, Limonade und Cola.
Die Aufnahme von Fruktose wird in der Leber, anders als im Fall der Glukose, nicht reguliert, sodass es bei erhöhtem Verzehr zu einem Überschuss in der Leber kommen kann. Fruktose kann nicht gespeichert werden und wird in Fett umgewandelt. Durch die Neusynthese von Fettsäuren (De-novo-Lipogenese) steigt der Fettsäurespiegel in der Leber an, was zur Folge hat, dass der Fettsäureabbau gehemmt wird. Insgesamt führt dies zu Leberverfettung, Anstieg der Blutlipidwerte, Bildung und Sekretion des VLDL1 (very low density lipoprotein 1).
Fettleber: Ursachen und Auswirkungen
Haarausfall kann aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet und behandelt werden. In diesem Beitrag steht zunächst die westliche schul- und komplementärmedizinische Sicht im Fokus. Anschließend sind einige Aspekte aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) aufgegriffen.
Das Wort Haarausfall wird häufig von Patienten wie auch von Ärzten mißverständlich sowohl als Beschreibung für den Verlust von Haaren als auch für den Endzustand der sichtbar verminderten Behaarung verwendet. Haarausfall oder Effluvium beschreibt lediglich den aktiven Vorgang des Ausfallens von Haaren, während der daraus resultierende Endzustand als verminderte Haardichte oder Alopezie bezeichnet wird. Da jedoch die Alopezie eine Resultante aus nachwachsenden und bereits ausgefallenen Haaren darstellt, können Patienten auch unter einer Alopezie leiden, ohne daß dem aktuell ein nennenswertes, das normale Maß überschreitendes Effluvium vorangegangen ist.
Haarausfall ist ein häufiges Symptom, das Ärzte oft vor diagnostische und therapeutische Probleme stellt. Die Patienten scheuen meist keine Kosten und Mühen, um ein intaktes Haarkleid wiederherzustellen. Immer häufiger wird insbesondere von den Betroffenen die Umwelt als mögliche Ursache angesehen. Im Gegensatz dazu steht die Tatsache, daß es nur wenige Untersuchungen zur möglichen Rolle von Umweltfaktoren bei Haarausfall gibt.
Am Kapillitium besitzt der Mensch zwischen 100 000 und 150 000 Haare mit einer Wachstumsrate von 0,35 bis 0,5 mm täglich (10). Intrauterin findet ein synchronisierter Haarzyklus statt, der bis zum 3. bis 4. Monat post partum andauern kann und in dessen Verlauf die Körperbehaarung zweimal vollständig abgestoßen wird. Anschließend erfolgt das Haarwachstum in einem asynchronen Haarzyklus (18). Klinisch kann sich der letzte synchrone Haarverlust und der Übergang in den asynchronen Haarzyklus in einem flächigen, unscharf begrenzten minderbehaarten Areal okzipital darstellen, das als die physiologische okzipitale Alopezie oder "Scheuerglatze" des Neugeborenen bezeichnet wird (19, 20, 22).
Der Haarwachstumszyklus
Der Haarzyklus besteht aus drei Phasen. Zunächst durchläuft das Haar die Anagenphase. Diese dauert zwei bis acht Jahre und stellt die Wachstumsphase dar. Nach dieser Zeit geht das Haar in die Katagen- oder Übergangsphase über, die lediglich wenige Wochen andauert. Jetzt beginnt die Telogen- oder Ruhephase. Diese endet nach zwei bis vier Monaten und führt zum Verlust des Haares. Gleichzeitig tritt der Haarfollikel erneut indie Anagenphase ein.
Auf der Kopfhaut befinden sich 80 bis 90 Prozent der Haarfollikel in der Anagenphase, 0 bis 3 Prozent in der Katagenphase und 10 bis 20 Prozent in der Telogenphase. Täglich findet ein physiologischer Haarverlust von durchschnittlich 70 bis 150 Haaren statt. Bei extremer Beanspruchung der Behaarung, wie zum Beispiel nach einer Kopfwäsche oder einem Friseurbesuch, können bis zu 300 Haare verloren gehen (18).
Inspektion: Bei der Kopfhautinspektion untersucht man, ob eine sichtbare Haarverminderung und ein bestimmtes Haarlichtungsmuster vorliegen. Hierbei achtet man insbesondere auf entzündliche Rötungen und Schuppungen, da Schuppenbildung, Hautpilzbefall und Ekzeme Haarausfall begünstigen können.
Diagnostik: Die Diagnostik kann bei entsprechender Ausstattung und Fachkenntnis ohne Probleme in der Heilpraktikerpraxis durchgeführt werden.
Der Haarzugtest bietet eine erste Orientierung im Hinblick auf die Diagnosestellung. Dazu nimmt man an verschiedenen Stellen des Kopfes einige Haarsträhnen zwischen Daumen und Zeigefinger und lässt die Haare mit leichtem Zug durch die Finger gleiten. Hierdurch kann man feststellen, wie fest die Haare in der Kopfhaut verankert sind. Lösen sich vermehrt Haare, so kann dies auf eine akute Haar- und Kopfhauterkrankung hindeuten.
Besonders häufig sind folgende drei Formen von Haarausfall:
Um die Ursache des Haarausfalls einzugrenzen und entsprechend behandeln zu können, sollten verschiedene Blutwerte überprüft werden.
Zum einen sind einige Mikronährstoffe (siehe S. 50) wichtig für ein gesundes Haarwachstum. Insbesondere zu überprüfen - und entsprechend zu supplementieren oder ausreichend in die Ernährung einzubinden - sind: Eisen (diagnostisch: Ferritin, Hämoglobin, Transferrin), Zink, Biotin, Silizium, Omega-3-Fettsäuren, Selen, Magnesium und Vitamin D.
Zum anderen beeinflussen verschiedene Hormone das Haarwachstum. Hier sollten die TSH-, T3-, T4- und Schilddrüsenantikörper (TPO, TRAK)-Werte ermittelt werden. Sowohl eine Schilddrüsenüberfunktion als auch eine -unterfunktion kann zu Haarausfall führen. Insbesondere Patienten mit Morbus Basedow oder Hashimoto-Thyreoiditis klagen begleitend über vermehrten Haarausfall. Vitamin D, Jod, Eisen, Selen und Zink sind für die Bildung der Schilddrüsenhormone und zur Regulation des Immunsystems wichtig.
Ein durch Umweltschadstoffe ausgelöster Haarverlust wird sich in der Regel als diffuses Effluvium äußern. Je nach Intensität und Dauer der einwirkenden Noxe kommt es lediglich zu einer Unterbrechung der Anagenphase oder zu einer Unterbrechung jeglicher proliferativer Aktivität am Haarfollikel, so daß keine der drei Haarzyklusphasen mehr durchlaufen wird.
Wird lediglich die Anagenphase unterbrochen, so resultiert ein diffuses Effluvium von Spättyp, das nach Beendigung der Katagen- und Telogenphase zirka drei bis sechs Monate nach der Schädigung einsetzt. Im Trichogramm fällt sowohl frontal als auch okzipital eine Erhöhung der Telogenrate ohne eine Zunahme der dystrophen Haare auf (37). Dieses telogene Effluvium kann durch die Geburt eines Kindes, hohes Fieber, Hämorrhagie, Erkrankung innerer Organe, vor allem der Leber, der Schilddrüse und anderer endokriner Organe, schwere konsumierende Erkrankungen, plötzlichen Nahrungsmangel oder restriktive Diäten, Unfall oder Operationstrauma, schweren emotionalen Streß und verschiedene Medikamente induziert werden (10, 16).
Werden alle drei Haarzyklusphasen gleichzeitig unterbrochen, so setzt der diffuse Haarverlust wenige Tage oder wenige Wochen nach Einwirkung der Noxe ein. Dabei nimmt die Zahl der dystrophen Haare im Trichogramm deutlich zu, bei gleichbleibender oder nur mäßig erhöhter Telogenrate. Es handelt sich hier somit um ein Effluvium vom Früh- oder dystrophischen Typ (37). Diese Form des Effluviums wird vor allem durch antimitotische Substanzen, wie zum Beispiel Zytostatika hervorgerufen (8, 10).
Zwischen diesen beiden dargestellten Extremformen des diffusen Effluviums gibt es jedoch je nach Intensität und Dauer der Schädigung Zwischenformen, die mit einer gleichzeitigen Vermehrung der Telogenrate und der dystrophischen Haare einhergehen können. Dieses ist bedingt durch eine unterschiedliche Empfindlichkeit der einzelnen Haarfollikel auf die verschiedenen Noxen.
Da die Reaktionsmöglichkeiten des Haarfollikels auf die unterschiedlichen Noxen nur unspezifisch sind, erlauben die im Trichogramm nachgewiesenen pathologischen Wurzelmuster lediglich Rückschlüsse auf die Intensität und möglicherweise auch auf die Dauer, jedoch nicht auf die Art der Noxe. Weiter bestehen intraindividuelle Unterschiede in der Haarfollikelempfindlichkeit auf die schädigenden Substanzen, so daß verschiedene Trichogrammuster entstehen könnnen.
Daher stellt eine genaue Anamnese, die auch den Zeitraum von vier bis sechs Monaten vor dem Effluvium erfassen muß, die einzige Möglichkeit dar, auf die schädigende Noxe zu schließen.
Ursachen und Therapie von Haarausfall
Wie bereits erwähnt, bilden sich v.a. durch Leberfunktionsstörungen bedingte Hautveränderungen durch konsequente Lebertherapie häufig wieder zurück. Welche Therapiekonzepte die Leber entlasten können, möchte ich im Folgenden aufgreifen:
Die Basis jeder Lebertherapie ist ein gesunder Lebensstil. Er kann die Regenerationsfähigkeit der Leber wirkungsvoll unterstützen. In der Regel bedeutet dies für Betroffene, dass sie auf Alkohol und mit HFCS gesüßte Fertigprodukte verzichten sollten. Als Diät eignen sich laktovegetabile sowie mediterrane Vollwertkost. Empfehlenswert sind wenig Käse, Wurst und Schokolade, dafür viele pflanzliche Eiweiße mit hoher biologischer Wertigkeit. Ballaststoffreiche Kost bindet Toxine des bakteriellen Eiweißabbaus und beschleunigt die Darmpassage. Ratsam sind kleine Mahlzeiten, die bewusst und in Ruhe genossen werden. Regelmäßige körperliche Bewegung, z.B. 20-30 Minuten täglich zu Fuß gehen, fördert die Regulation der Leberfunktion zusätzlich.
Mariendistel (Cardui mariae fructus) ist die wichtigste „Leberpflanze“, v.a. bei toxischen Leberschädigungen. Ihr Wirkstoffkomplex Silymarin stimuliert die Regeneration der Leberzellen und stabilisiert die Lipidstrukturen der Leberzellmembran, so wird das Eindringen lebertoxischer Verbindungen verhindert. Silymarin verringert Meteorismus, wirkt protektiv und kurativ als Fänger von Radikalen, dient als Begleittherapie bei chronisch entzündlichen Lebererkrankungen sowie zur Aszitesentwässerung bei Leberzirrhose.
Meine Empfehlungen aus der Phytotherapie: 3 Monate lang Legalon 2×1 Kps., Legalon forte 3×1 Kps., Silymarin-Loges 3×1 Kaps., Hepatos 3×1 Tbl., Silimarit Kapseln 3×1 Kps. oder Hepar-Pasc 3×1 Tbl. (Dialyse-Patienten nur in dialysefreien Intervallen geben, da Mariendistel dialysierbar ist).
Bestimmend für die Arzneimittelwahl sind die organotrope Wirkung auf die Leber und den Verdauungstrakt sowie die spezifischen Modalitäten der Begleitsymptome. Bewährte Mittel sind: Arsenicum album, Chelidonium, China, Lycopodium, Magnesium muraticum, Natrium sulfuricum, Nux vomica, Phosphorus und Sulfur. Als „Lebertiefentherapie“ hat sich Lycopodium LM18 (jeden 3. Tag 7 Globuli) bewährt.
Um die Entgiftung anzuregen, bei Hypercholesterinämie, erhöhten Transaminasen, Hyperbilirubinämie, Leber- und Pankreasstau eignen sich Syn. 164 Taraxacum 3×20 Tr. und Gelum-Tropfen 3×2 ml. Bei chronischen Lebererkrankungen hat sich Syn. 120 Leptandra 3×1 Tbl. bewährt. Die Cholerese lässt sich wirksam mit Syn. 55 Chelidonium 4×1 Tbl. anregen. Als Leberzellschutztherapie dient Carduokatt 3×30 Tr.
Das Grundmittel zum Schutz des Leberparenchyms ist Nr. 6 Kalium sulfuricum D6 (abends 4 Tbl.), während die Kombination von Nr. 9 Natrium phosphoricum D6 im Wechsel gegeben mit Nr. 10 Natrium sulfuricum D6 (je 3×2 Tbl.) die Stoffwechselleistung der Leber anregt.
Zum Schutz der Leberzellen Hepatodoron 3×2 Tbl. Choleodoron 3x 10-20 Tr. regt die Bildung von Gallenflüssigkeit an.
Die Behandlung sollte über einen längeren Zeitraum einmal wöchentlich erfolgen. Wichtige französische Punkte sind der nervale Leberpunkt (Ärger), der Nullpunkt, BWK2, BWK5, BWK6 sowie die chinesischen Punkte Shen men (55) und Leber (97).
Es gibt keine direkten Beweise dafür, dass erhöhte Leberwerte direkt zu Haarausfall führen. Allerdings können Lebererkrankungen und die damit verbundenen Stoffwechselstörungen indirekt das Haarwachstum beeinflussen. Eine gesunde Leber ist entscheidend für die Entgiftung des Körpers und die Versorgung mit wichtigen Nährstoffen. Wenn die Leberfunktion beeinträchtigt ist, kann dies zu einem Mangel an essentiellen Vitaminen und Mineralstoffen führen, die für das Haarwachstum notwendig sind.
Zusätzlich können bestimmte Medikamente, die zur Behandlung von Lebererkrankungen eingesetzt werden, als Nebenwirkung Haarausfall verursachen. Stress und psychische Belastungen, die oft mit chronischen Erkrankungen einhergehen, können ebenfalls das Haarwachstum negativ beeinflussen.
Obwohl es keine direkten Beweise dafür gibt, dass erhöhte Leberwerte direkt zu Haarausfall führen, ist es wichtig, die Lebergesundheit zu fördern, um indirekte Auswirkungen auf das Haarwachstum zu minimieren. Eine ausgewogene Ernährung, der Verzicht auf schädliche Substanzen und die Reduktion von Stress können dazu beitragen, die Leberfunktion zu unterstützen und somit auch das Haarwachstum positiv zu beeinflussen.
Es ist ratsam, bei anhaltendem Haarausfall einen Arzt oder Spezialisten aufzusuchen, um die genauen Ursachen abzuklären und eine individuelle Behandlung zu beginnen.
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