Erblich bedingter Haarausfall: Möglichkeiten zur Umkehr und Behandlung

Erblich bedingter Haarausfall, auch als androgenetische Alopezie bekannt, ist die häufigste Form von übermäßigem Haarverlust. Etwa 95 Prozent der von Haarausfall betroffenen Menschen sind davon betroffen. Man versteht darunter eine genetisch bedingte Veranlagung zum Haarausfall, die durch eine Überempfindlichkeit der Haarwurzeln gegenüber männlichen Sexualhormonen verursacht wird.

Durch die genetische Komponente kommt diese Form des Haarausfalls oft familiär gehäuft vor. Die Veranlagung zur androgenetischen Alopezie kann von beiden Elternteilen vererbt werden und ist oft besonders ausgeprägt, wenn beide Elternteile betroffen sind. Andererseits kommt der Haarverlust auch bei Menschen vor, bei denen beide Elternteile bis ins hohe Alter volles Haar haben.

Die Wahrscheinlichkeit, dass der erblich bedingte Haarausfall eintritt und in welchem Ausmaß, lässt sich nicht genau vorhersagen, da mehrere Gene an der Genese beteiligt sind. Durch eine erblich bedingte Überempfindlichkeit der Haarwurzeln gegenüber männlichen Sexualhormonen wird die Wachstumsphase der Haare verkürzt. Irgendwann wächst nur noch ein winziges Flaumhaar aus der Haarwurzel.

Bei vielen Männern geht vor allem das Kopfhaar verloren, manchmal können aber auch der Bartbereich, Augenbrauen oder Wimpern betroffen sein. Bei Frauen geht man zudem davon aus, dass lokal eine verminderte Aktivität des Enzyms Aromatase herrscht. Dieses wandelt Testosteron in Östrogene, weibliche Geschlechtshormone, um.

Charakteristische Muster und Diagnose

Im Gegensatz zu vielen anderen Arten des Haarausfalls zeigt diese Form meist ein charakteristisches Muster, das mit Geheimratsecken beginnt und im Extremfall mit einem Haarkranz am Hinterkopf oder gar einer Glatzenbildung endet. Um den Haarverlust standardisiert zu dokumentieren, wurde von James Hamilton ein Schema entwickelt, welches später nochmals von O'Tar Norwood modifiziert wurde. Ab Stadium 2 kann es zusätzlich zu einer Glatzenbildung im Bereich des oberen Hinterkopfes kommen. Dieser Bereich fließt im Verlauf mit den anderen kahlen Stellen zusammen.

Durch sein charakteristisches Muster ist diese Form des Haarausfalls meist leicht abzugrenzen gegenüber der Alopecia areata, bei der kreisrunde kahle Stellen entstehen und dem diffusen Haarausfall, bei dem das Kopfhaar insgesamt ausgedünnt wird. Die androgenetische Alopezie ist eine klinische Diagnose, die man anhand des typischen Erscheinungsbildes stellen kann. Auch eine Familienanamnese oder ein Vergleich von früheren Fotos des Patienten mit dem aktuellen Erscheinungsbild können helfen.

Eine Quantifizierung des Haarausfalls kann mit einem Trichogramm erreicht werden, bei der das aktuelle Wachstumsverhalten der Haare beurteilt werden kann. Durch das klassische Erscheinungsbild ist der erblich bedingte Haarausfall leicht zu diagnostizieren.

Haarausfall bei Männern und Frauen

Im männlichen Körper und in geringerer Menge auch bei Frauen befindet sich das männliche Geschlechtshormon Testosteron. Das Hormon sorgt dafür, dass die Wachstumsphase der Kopfhaare verkürzt wird. Bei Männern beginnt die androgenetische Alopezie teilweise schon zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr. Haarausfall kommt bei Männern, spätestens über 70 besonders häufig vor.

Wie schnell und wie ausgeprägt der Haarausfall verläuft, ist individuell sehr unterschiedlich. Während manche Männer schon im mittleren Alter fast kahl sind, haben andere auch mit 80 nur Geheimratsecken. Insgesamt leiden jedoch etwa 80 Prozent der Männer über 70 Jahre an einem deutlich sichtbaren Haarverlust.

Das charakteristische Muster des erblich bedingten Haarausfalls bei Männern kommt bei Frauen nur sehr selten vor. Während das meist an Stirn, Seiten und Hinterkopf wenig auffällt, kommt es vor allem zu lichtem Haar in der Scheitelregion. Bei einigen Patientinnen bleibt das Haar auch im Bereich der Kopfhaut noch dicht, wird aber in den Längen zunehmend dünner und das Haar wächst nicht mehr so lang wie früher.

Jüngere Frauen sind eher selten von erblich bedingtem Haarausfall betroffen. Meistens fallen die ersten Symptome nach den Wechseljahren, etwa ab dem 50. Lebensjahr auf, wenn sich der Hormonhaushalt der Frau ändert. Zu einem relevanten Haarverlust kommt es dann bei etwa 20 bis 30 Prozent der Frauen, in geringerem Ausmaß haben aber bis zu 50 Prozent der Frauen mit erblich bedingtem Haarverlust zu kämpfen.

Zu einer kompletten Glatze kommt es bei weiblichen Betroffenen in aller Regel nicht. Auch bei Frauen ist die Überempfindlichkeit der Haarwurzel gegenüber männlichen Geschlechtshormonen ursächlich. Die überwiegende Zahl der betroffenen Frauen leidet aber nicht unter einem generellen Überschuss männlicher Hormone im Körper, sondern lediglich unter einer lokalen Überexpression. Selten liegt auch eine echte Hyperandrogenämie vor. Dazu zählen zum Beispiel Patientinnen mit einem Polyzystischen-Ovar-Syndrom (PCO-Syndrom) oder einem adrenogenitalen Syndrom.

Behandlungsmöglichkeiten

Eine Krankheit ist er prinzipiell nicht und muss daher auch nicht behandelt werden - es gibt genügend Menschen, die auch mit dünner werdendem Haar absolut glücklich und zufrieden sind und nicht den Wunsch nach einer Behandlung verspüren. Die medikamentösen Therapiemöglichkeiten der androgenetischen Alopezie haben eine Gemeinsamkeit: Sie wirken nur, solange sie angewendet werden. Hier sind einige der gängigsten Behandlungsmethoden:

Medikamentöse Therapien

  • Minoxidil: Lokal auf der Kopfhaut angewandt als Lösung oder Schaum verlangsamt sich der erblich bedingte Haarausfall. Manchmal kann sogar eine Stimulation des Haarwachstums beobachtet werden. Auch die Dichte und Dicke der Haare können sich verbessern.
  • Finasterid: Der Wirkstoff Finasterid wird als Tablette eingenommen und wirkt daher im ganzen Körper. Er hemmt die Umwandlung von Testosteron in Dihydrotestosteron (DHT). Eigentlich wird das Mittel aus der Gruppe der Antiandrogene zur Behandlung einer Prostatavergrößerung eingesetzt. Dadurch, dass der Wirkstoff systemisch eingenommen wird, weist er mehr Nebenwirkungen auf als eine Lokaltherapie. Zu den wichtigsten gehören eine verminderte Libido, eine erektile Dysfunktion, Stimmungsschwankungen bis zur Depression und seltener Vergrößerung der Brustdrüsen (Gynäkomastie). Für Frauen ist der Wirkstoff in Deutschland nicht zugelassen. Ärzte dürfen jedoch das Finasterid als „off-label“ verordnen, weil einige wissenschaftliche Studien Belege für den Nutzen des Medikamentes liefern. Frauen im gebärfähigen Alter sollten während der Finasterid-Therapie verhüten, da Finasterid zur Verweiblichung von männlichen Feten führen kann. In unserem Zentrum kommt die topische Therapie mit Finasterid in Kombination mit Minoxidil in einigen schweren Formen des weiblichen Haarausfalls zum Einsatz.
  • Alfatradiol: Als weitere Möglichkeit einer topischen Therapie gibt es Alfatradiol. Es hemmt ebenfalls die Umwandlung von Testosteron in DHT. Es kann von Männern und Frauen benutzt werden.

Weitere Behandlungsansätze

  • PRP-Therapie (Platelet Rich Plasma): Das Blut des Patienten wird entnommen und speziell aufbereitet, sodass konzentriertes Blutplasma entsteht. Dieses enthält unter anderem eine hohe Konzentration an Blutplättchen, Zytokinen und Wachstumsfaktoren. Diese Stoffe können die Zellregeneration beschleunigen und die Stammzellen an den Haarwurzeln aktivieren.
  • Low-Level-Laser-Therapie: Mithilfe eines medizinischen Lasers wird die Kopfhaut behandelt. Dadurch wird die Durchblutung der Kopfhaut angeregt und die Wachstumsphase der Haare verlängert.
  • Meso-Therapie: Aus dem Bereich der Alternativmedizin kommt die Meso-Therapie, bei der spezielle Medikamente, Nährstoffe, Vitamine oder Spurenelemente in die Kopfhaut injiziert werden.
  • Stammzellen-Therapie: Aus dem Unterhautfettgewebe des Patienten werden Stammzellen gewonnen und in die Kopfhaut gespritzt.
  • Haartransplantation: Als letzte Option, wenn alles andere nicht geholfen hat, bleibt eine Haartransplantation. Diese ist allerdings erst dann sinnvoll, wenn der Haarausfall gestoppt ist und nicht mehr weiter voranschreitet. Für die Haartransplantation gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Um eine besonders hohe Wirksamkeit zu erreichen, lassen sich alle drei Verfahren auch in einer "Triple Therapie Plus" kombinieren.

Hausmittel und Ernährung

Die Wirksamkeit von Hausmitteln auf erblich bedingten Haarausfall ist nicht wissenschaftlich gesichert, sodass deren Wirkung unklar ist. Die bekannten Hausmittel dienen meist dazu, die Durchblutung der Kopfhaut anzuregen. Dazu gehören zum Beispiel Kopfhautmassagen mit einem milden Öl wie Kokosöl, Arganöl oder Olivenöl. Die Wirksamkeit der Hausmittel muss individuell beurteilt werden - Nebenwirkungen haben sie aber in der Regel nicht.

Die richtige Ernährung kann einen erblich bedingten Haarausfall nicht stoppen. Sie kann aber dafür sorgen, dass die vorhandenen Haare dicker und gesünder sind und dass zusätzliche Faktoren, die sich auf das Haarwachstum auswirken, minimiert werden. Insbesondere auf eine ausreichende Zufuhr von Eisen, Zink, Omega-3-Fettsäuren und Vitaminen sollte geachtet werden.

Kaschieren und Styling

Insbesondere Frauen leiden besonders stark unter einem auftretenden Haarausfall. Ein geschicktes Frisieren oder kleine Accessoires können den Haarausfall zumindest bis zu einem gewissen Stadium kaschieren. Auch das richtige Styling macht viel aus. Auf Haarspray oder Haargel sollte verzichtet werden, weil es die Haarsträhnen verklebt und die gesamte Mähne dadurch noch dünner wirken lässt. Wer es gerne lässig mag und in legerem Rahmen unterwegs ist, kann auch mal zu Hut oder Kappe greifen.

Neue Forschungsergebnisse und Wirkstoffe

Die wirksamsten werden allerdings chemisch hergestellt. Nun könnte einem Forschungsteam aus England und Pakistan der Durchbruch gelungen sein. Eigentlich wollte das Team um Sheila MacNeil von der University of Sheffield und Muhammed Yar von der COMSATS University Islamabad untersuchen, wie der Zucker namens 2-Desoxy-D-Ribose (2dDR) - auch Desoxyribose genannt - zur Wundheilung beitragen kann.

Als die Forschenden die Desoxyribose in Form eines Gels auf die Wunden von Mäusen auftrugen, stellten sie aber auch noch etwas anderes fest: 2dDR kann offensichtlich nicht nur Wunden verschließen - sondern auch den Haarwuchs anregen.

Um herauszufinden, warum das so ist, stellten die Wissenschaftler*innen den menschlichen erblich bedingten Haarausfall bei Mäusen nach. Bei einer Gruppe von Mäusen trugen sie anschließend eine kleine Dosis 2dDR auf die kahlen Stellen auf.

20 Tage lang kontrollierte das Forschungsteam daraufhin das Haarwachstum der Mäuse und kam zu dem Ergebnis: Der natürlich vorkommende Zucker 2dDR ist genauso wirksam wie das chemisch hergestellte Medikament Minoxidil.

„Dieser pro-angiogene Desoxy-Ribose-Zucker kommt in der Natur vor, ist kostengünstig und stabil, und wir haben gezeigt, dass er von einer Vielzahl von Trägergelen oder Verbänden abgegeben werden kann“, sagt Yar. Das mache ihn zu einem guten Kandidaten für die weitere Forschung zur Behandlung von erblich bedingtem Haarausfall.

Für Betroffene des erblich bedingten Haarausfalls (androgenetische Alopezie) sind ein erhöhtes Schamgefühl und ein vermindertes Selbstbewusstsein wahrscheinlich keine Seltenheit.

Haarausfall adé: Effektive Wege, um Haarausfall zu stoppen und das Haarwachstum zu fördern!

Niostem-Technologie

Unsere Technologie konzentriert sich auf die Wiederbelebung ruhender Haarstammzellen und zielt damit auf das Kernproblem der männlichen Glatzenbildung ab.Anstatt bei unserer Technologie Licht einzusetzen, stimulieren wir die Stammzellen physisch durch einen sanften mechanischen Prozess. Auf diese Weise regen wir die Haarstammzellen an, sich in das Vorläuferstadium zu verwandeln, und kurbeln so den Neuwuchsprozess auf zellulärer Ebene effektiv an, was zu dickerem und mehr Haarwachstum führt.

Basierend auf den Ergebnissen der niostem-Pilotstudie stoppte bei 95,4 % der Teilnehmer der Haarausfall nach 3 Monaten. Bei 86,3 % von ihnen wuchs das Haar nach und die Haarschaftdichte nahm zu (durchschnittliche Zunahme von 12 % im Vergleich zum Ausgangswert). Das heißt, dass die meisten Menschen während der ersten 12 Wochen mit einem Stopp des Haarausfalls rechnen können und optisch weniger Haare auf dem Kissen, der Decke, dem Waschbecken usw. ausfallen.

Nach 12 bis 24 Wochen bemerken die meisten Menschen von selbst erste Anzeichen für ein erneutes Haarwachstum, sowohl hinsichtlich der Haardichte als auch der Haardicke.Nach 24 Wochen: Bei 100 % der Teilnehmer wurde der Haarausfall gestoppt und bei 100 % wuchs das Haar nach.

Die ersten Ergebnisse sind bereits nach 3-4 Monaten sichtbar, mit optimalen Ergebnissen nach 6 Monaten.Haarausfall kann in den ersten drei Monaten gestoppt und Haarwachstum in den ersten sechs Monaten angeregt werden.

niostem ist eine der sichersten Methoden gegen Haarausfall.Bioelektrische Stimulation wird seit den 90er Jahren in verschiedenen Bereichen eingesetzt (z.B. für neuromuskuläre, neurologische, ophthalmologische und für andere Stimulationen).

Das Gerät kann solange verwendet werden, wie man sein Haar behalten möchte. Dabei muss das Gerät aber auch täglich (empfohlen) genutzt werden.

Ja, niostem ist perfekt geeignet, um andere Methoden wie Haartransplantationen oder medikamentöse Behandlungen zu ergänzen.

niostem wurde während der Tests gut vertragen, und es wurden keine ernsthaften Nebenwirkungen gemeldet.

Haarausfall stoppen und umkehren

Es gibt einige Mittel und Optionen, um gegen den erblich bedingten Haarausfall vorzugehen. Die beste Therapie sollte immer durch einen Arzt individuell auf den Betroffenen abgestimmt werden.

Die erbliche Form von Haarausfall zeigt sich daran, dass die Haare an einigen Stellen auf dem Kopf besonders stark ausfallen. Bei Frauen kommt es oft zu sogenannten Geheimratsecken oder zum Zurückweichen der Haare an Stirn und am Scheitel, meist um das 50. Lebensjahr herum. Die Haare sind geschrumpft und der Haardurchmesser verkleinert.

Auch wenn die Haare verkümmert sind, sind die Haarwurzeln meist noch vorhanden und die Haare lassen sich wieder stimulieren.

Bei Männern sieht man, dass die Haare über der Stirn zurückweichen und sich an den Schläfen lichten. Im weiteren Verlauf kommt es zum Verlust der Hinterkopfhaare.

Man kann diesen Prozess aber aufhalten, Haarausfall stoppen und manchmal sogar umkehren.

Um den Haarausfall zu stoppen, gibt es mehrere Möglichkeiten:

  • Der Wirkstoff Finasterid setzt direkt an der Ursache an und hemmt die Bildung des Hormons DHT, wodurch der Haarausfall bei den meisten Anwendern gestoppt wird und bei einigen wieder vermehrt Haare nachwachsen. Finasterid wurde bislang meist in Form von Tabletten eingesetzt, etwa im Originalmedikament Propecia® oder den günstigeren Generika.
  • Häufig verwendet werden außerdem Tinkturen oder Schaum mit Minoxidil: Der Wirkstoff regt die Durchblutung der Kopfhaut an und kann so das Haarwachstum fördern.

Wann ist erblich bedingter Haarausfall abgeschlossen?

Erblich bedingter Haarausfall kann zu unterschiedlichen Zeiten in verschiedenen Individuen abgeschlossen sein. Typischerweise schreitet dieser Haarausfall bei Männern bis zum 30. bis 40. Lebensjahr fort und kann danach stabil bleiben oder sich weiterentwickeln. Der Zeitpunkt und das Ausmaß des Haarausfalls sind jedoch stark individuell und von genetischen Faktoren abhängig.

Erblich bedingter Haarausfall bei Frauen: Was hilft?

Bei Frauen kann erblich bedingter Haarausfall oft durch Medikamente wie Minoxidil (topisch angewendet) behandelt werden. Eine ausgewogene Ernährung, Stressmanagement und gegebenenfalls hormonelle Therapien können ebenfalls hilfreich sein. Es ist wichtig, dass betroffene Frauen einen Dermatologen oder Haarspezialisten konsultieren, um eine individuell angepasste Behandlung zu erhalten.

Die Rolle der Ernährung

Wer mit dem Speiseplan etwas für seine Haargesundheit tun möchte, sollte besonders bei protein- mineralstoff- und vitaminreichen Lebensmitteln zugreifen. Viel Vitamin-B enthalten zum Beispiel Süßkartoffeln, Nüsse, Eier und Haferflocken. Gut sind auch pflanzliche Proteinquellen wie Kichererbsen und Bohnen, gesunde pflanzliche Fette sowie fermentierte Lebensmittel und reichlich frisches Gemüse und Obst.

Schlacken und Haarausfall

Wenn aber im Haarboden Schlacken eingelagert sind, dann verstopfen sie die feinen Blutgefässe, die den Haarboden und die Haarwurzeln eigentlich mit Nährstoffen versorgen sollten. Auch die feinen Lymphgefässe sind verstopft, die aus dem Haarboden Abfallstoffe abtransportieren sollten.

Was können Sie tun?

Dieser schöne Tag wird jener sein, an dem Sie sich tatendurstig zum Handeln entschliessen. Denn es gibt vieles, was Sie tun könnten.

  • Sie führen eine Haarausfallkur durch, die sich auf die Behandlung des Haarbodens konzentriert.
  • Sie führen eine Haarwuchskur durch, die auf Basis von Silizium innere und äussere Anwendungen kombiniert, die zusätzlich eine Entsäuerung und einen Darmfloraaufbau integriert und zusätzlich noch Brennnesselprodukte im Programm hat, da diese sich konkret auf den DHT-Spiegel auswirken.
  • Sie interessieren sich für die ganzheitliche Vorgehensweise zur Förderung des Haarwuchses? Dann können Sie Ihre Haarausfallkur mit einer gesunden Ernährung und mit gezielten Nahrungsergänzungen kombinieren.

Haarausfallkur zur Aktivierung der Haarwurzeln

Eine Haarausfallkur zur Aktivierung der Haarwurzeln kann zwischen 6 Wochen und drei Monaten durchgeführt werden. Die Versorgung des Haarbodens mit konzentrierten und natürlichen Nährstoffen von aussen kann von einem speziellen Mittel gegen Haarausfall (z. B.

Für die Entsäuerung von innen und gleichzeitig für eine Remineralisierung des Organismus und des Haarbodens kann die Sango Meeres Koralle eingesetzt werden. Sie enthält Mineralien in einem für den Menschen idealen und harmonischen Verhältnis und dazu noch in ionischer, also leicht aufnehm- und verwertbarer Form.

Als zusätzliche sinnvolle Massnahme bei schwachem Haarwuchs und zur Unterstützung des Haarneuwuchses kann einmal pro Woche eine basische Haarbodenpackung durchgeführt werden.

Intensive Haarwuchskur auf der Basis von Silizium

Eine intensive Haarwuchskur auf der Basis von Silizium sollte mindestens 4 Wochen lang dauern. Das Silizium allein kann dann anschliessend dauerhaft genommen werden. Silizium ist gemeinsam mit Zink DAS Spurenelement für schönes und gesundes Haar.

Schon im Jahr 2006 hat man an der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf eine Studie zur Wirkung des Siliziums auf die Haarqualität und den Haarwuchs durchgeführt. Bei 55 Probanden mit dünnem Haar, die über 6 Monate hinweg Silizium einnahmen, nahm die Haardicke um durchschnittlich 13 Prozent zu.

Silizium kann nicht nur eingenommen werden und den Haarwuchs von innen stärken. Das Spurenelement kann auch in Form eines speziellen Haarwuchskonzentrates auf die Kopfhaut aufgetragen werden und somit - gemeinsam mit Haarwuchs fördernden Kräutern - die Haarfollikel zusätzlich von aussen aktivieren.

Brennnesselblätter und -samen wurden schon in der Volksheilkunde bei Haarproblemen eingesetzt. Die Brennnessel soll die sogennante 5a-Reduktase blockieren können, ein Enzym, das für die Umwandlung des Testosterons in DHT verantwortlich ist - und DHT wiederum bzw. die Empfindlichkeit der Haarfollikel auf DHT führt zum Haarausfall bzw. verhindert den Haarneuwuchs.

Ernährungsumstellung

Ganz egal für welche Haarausfallkur oder Haarwuchskur Sie sich jedoch entscheiden, an einer gewissen Ernährungsumstellung führt kein Weg vorbei. Beginnen Sie den Tag mit einem grossen Glas warmes Wasser mit frisch gepresster Zitrone und nehmen Sie Ihre letzte Mahlzeit des Tages am besten vor 19 Uhr ein.

Die Beachtung dieser fünf Regeln in Kombination mit einer Haarausfall- bzw. Haarwuchskur führt nach kürzester Zeit zu einer deutlichen Steigerung des Wohlbefindens und der persönlichen Leistungsfähigkeit.

Neuentdeckung: Molekül SCUBE3

Schon lange versuchen Forscher, ein Medikament zu entwickeln, dass den Haarausfall nicht nur stoppt, sondern auch weitestgehend rückgängig macht - das heißt abgestorbene Haarfollikel zu stimulieren, sodass kahle Stellen wieder zuwachsen können. Neue Erkenntnisse einer Studie der University of California geben Betroffenen nun Hoffnung.

Im Rahmen von Forschungsarbeiten hat das Team ein Protein im Haarfollikel identifiziert, das schon bald dazu in der Lage sein könnte, Haarausfall am Haaransatz zu heilen. Das Molekül mit dem Namen „SCUBE3“ soll abgestorbene Haarfollikel wieder stimulieren können - das zeigen zumindest Tests, die im Rahmen der Forschungsarbeiten an genetisch modifizierten Mäusen ohne Fell durchgeführt wurden.

Die Funktionsweise des Proteins erklären die Forscher mithilfe einer Verbildlichung: Demnach gleiche das System der Haarfollikel einer gigantischen Fabrik an 3D-Druckern. Alle Follikel auf der Kopfhaut würden ständig „drucken“, um einen vollen Haarschopf zu garantieren.

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