Epilierer im Test: So finden Sie das passende Gerät für langanhaltend glatte Haut

Die Haarentfernung ist ein Thema, das viele Menschen beschäftigt. Rasierer, Epilierer, Wachs oder Enthaarungscreme - die Methoden sind vielfältig. Im Vergleich zum Damenrasierer werden die Haare beim Epilieren nicht an der Oberfläche abgetrennt, sondern mitsamt Wurzel ausgerissen. Über ein rotierendes System mit Pinzetten wird unerwünschte Körperbehaarung lang anhaltend entfernt.

Dieser Artikel widmet sich dem Thema Epilierer und hilft Ihnen, das richtige Gerät für Ihre Bedürfnisse zu finden. Dabei werden verschiedene Aspekte wie Anwendungsbereiche, Schmerzempfinden, Akkulaufzeit und Testergebnisse berücksichtigt.

Vorteile der Epilation

  • Langanhaltende Ergebnisse: Die Haare bleiben länger weg als bei der Rasur.
  • Gründlichkeit: Die Haarentfernung erfolgt mitsamt der Wurzel.
  • Vielseitigkeit: Viele Epilierer eignen sich für den ganzen Körper. Die Geräte haben das Potenzial, auf dem ganzen Körper angewendet zu werden und auf diese Weise überall für lang anhaltend glatte Haut zu sorgen.
  • Hautschonend im Gesicht: Vor allem im Gesicht macht sich das Epiliergerät besser als ein Rasierer: gründlicher, hautschonender und vor allem lang anhaltend.

Worauf Sie beim Kauf achten sollten

Anzahl der Pinzetten

Die Anzahl der Pinzetten bestimmt die Gründlichkeit und das sensorische Erlebnis des Epilierens. Zudem eignen sich mehr Pinzetten dazu, schneller größere Bereiche wie etwa die Oberschenkel zu behandeln. Je feiner die Pinzetten sind, desto schmerzfreier wird die Haarentfernung.

Aufsätze und Geschwindigkeitsstufen

Verschiedene Aufsätze und Geschwindigkeitsstufen machen die flexible Einsetzbarkeit möglich. Viele Modelle bringen spezielle Aufsätze für Gesicht oder für die Bikinizone mit, die feiner gestaltet und so besonders günstig für empfindliche Bereiche sind.

Nass- und Trockenanwendung

Unter fließendem Wasser ist das Epilieren besonders angenehm, allerdings muss das Gerät entsprechend gesichert sein. Mit einem hochwertigen Epilierer - etwa aus der Braun-Silk-epil-9-Serie - führst du die Haarentfernung problemlos unter der Dusche oder in der Badewanne durch. Unter dem Einfluss des warmen Wassers wird die Prozedur zum Kinderspiel. Wet & Dry: Schmerzfreier Epilieren. Vorteil: Das warme Wasser wirkt beruhigend auf die Haut, die Epilation wird von vielen daher als „angenehmer“ empfunden.

Zudem richten sich die Härchen unter Wasser auf, die Pinzetten können sie leichter erfassen - die Epilation dauert nicht so lange. Insgesamt betrachtet bringt die Nassepilation nur Vorteile mit sich, was der Hauptgrund dafür sein dürfte, dass die Akku-Epilierer den netzgebundenen den Rang abgelaufen haben.

Wichtig: Aus Sicherheitsgründen ist der Netzbetrieb bei Wet&Dry-Modellen verboten. Wenn der Akku leer ist, müssen die Geräte also zum Aufladen ans Netz und können derweil nicht benutzt werden.

Akkulaufzeit und Bewegungsfreiheit

Mit einem Epilierer mit Akku kommen Sie während der Epilation in den Genuss vollen Freiraums. Mittlerweile ist die überwiegende Mehrheit aller Epilierer mit einem Akku ausgestattet. Geräte, die mit einem Netzkabel betrieben werden, sind häufig nur noch in der „Einstiegsklasse“ zu finden. Denn die Akku-Modelle haben deutliche Vorteile gegenüber den kabelgebundenen Geräten aufzuweisen.

Der zweite Grund ist natürlich die Bewegungsfreiheit, die ein Modell mit Akku erlaubt - die Epilation kann überall erfolgen. Und da in den meisten Geräten potente Akku verbaut sind, spielen auch die Betriebszeiten keine allzu große Rolle mehr. Gute Epilierer halten fast zwei Stunden durch, wobei die anschließenden Ladezeiten der Lithium-Ionen-Akkus meist deutlich kürzer sind als bei den Geräten mit Nickel-Metallhydrid-Akkus.

Über die Akku-Laufzeit geben die Herstellerangaben zumindest eine erste Orientierung. Die tatsächliche Betriebszeit erfährt man aus Testberichten oder Kundenmeinungen bei Online-Händlern. Übrigens: Auswechselbare Akkus sind eine Seltenheit. Versagt der Akku, muss also das gesamte Gerät entsorgt werden. Nicht nur bei intensiver Nutzung sollte daher ein Epilierer mit einem Lithium-Ionen-Akku vorgezogen werden.

Schmerzempfinden und Komfort

Die häufig mit der Epilation verbundenen Schmerzen gelten als größter Nachteil. Doch ist die Haarentfernung mit einem Epilierer heutzutage wesentlich schmerzfreier als häufig angenommen. Die modernen Geräte überzeugen mit fortschrittlichem Design und Funktionen, die die Prozedur sehr angenehm machen. Mit der richtigen Anwendung der Geräte wird der Schmerz verringert und das Erlebnis deutlich angenehmer gestaltet.

Modelle mit Kühlelementen sind von Vorteil, Massageköpfe dagegen lassen sich in ihrer Wirkung meist nur subjektiv beurteilen.

Preis

Die Unterschiede zwischen den erhältlichen Preisbereichen sind recht groß, was zu enormen Qualitätsunterschieden führt. Bei der Anschaffung eines Epilierers sollte man nicht an der falschen Stelle sparen.

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Tipps für eine schmerzärmere Epilation

  • Regelmäßige Anwendung: Regel­mäßig angewendet, kann sich die Haut daran gewöhnen.
  • Vorbereitung: Verwenden Sie ein bis zwei Tage vorher ein Hautpee­ling, um Hautschüpp­chen zu entfernen.
  • Entspannung: Reinigen Sie zuvor die Haut. Epilieren Sie beispiels­weise nach dem Duschen oder auch währenddessen.
  • Richtiger Winkel: Der Epilierer sollte in einem 90°-Winkel auf die Haut aufgesetzt werden, sodass die Pinzetten sämtliche Haare greifen können.
  • Haut straffen: Spannen Sie die Haut leicht mit der Hand und setzen Sie das Gerät senkrecht auf.
  • Pflege: Als Nachbehandlung empfiehlt sich eine Pflegelotion.
  • Übung: Zum Üben bieten sich die Beine an.

Testergebnisse und Empfehlungen

Die Schweizer Verbraucher­schutz­zeit­schrift Saldo hat im März 2025 einen Test von Epiliergeräten veröffent­licht. Lediglich vier von acht Geräten über­zeugten. Sie entfernten Haare gründlich, allerdings nicht immer schmerz­frei. Die Modelle sind auch in Deutsch­land erhältlich: ES-EY 30 von Panasonic für rund 89 Euro, Silk-épil 9 flex von Braun ab rund 195 Euro, BRE 700 von Philips für 64 Euro sowie Satinelle Essential BRE 255 von Philips für rund 45 Euro.

Im Auftrag der Stiftung Warentest haben 24 Probandinnen jeden Epilierer im Test ausprobiert. Die Damen im Alter von 24 bis 61 Jahren kamen alle 14 Tage ins Labor und haben mit je zwei unterschiedlichen Geräten trocken epiliert − mit dem einen am linken, dem anderen am rechten Bein. Diese Methode erlaubt den direkten Vergleich, welcher Epilierer gründlicher arbeitet und welcher die Haut besser schont.

Fasst man alle Test-Disziplinen zusammen, schneiden vier geprüfte Epilierer insgesamt gut ab. Für saubere Resultate an den Beinen sorgt im Test jedes zweite Modell. Besonders heikel ist es, Haare in der Bikinizone und unter den Achseln zu entfernen. Diese Areale sind empfindlich und für die Epilierer eher schwierig zu erreichen. Die beiden Testsieger bekamen die Haut an diesen Stellen besonders gut glatt. Stärkere Hautirritationen oder Rötungen konnten die Prüfer im Test nicht beob­achten.

Absolut zu empfehlen sind die Varianten der Braun-Silk-epil-9-Kollektion. Die Premiumepilierer gehören nicht gerade zu den günstigsten Geräten auf dem Markt, überzeugen aber durch praktische Ausstattungsmerkmale und einen großen Epilierkopf, der eine schnelle Behandlung garantiert.

Hier ist eine Zusammenfassung der Testergebnisse:

Modell Preis (ca.) Bewertung Besonderheiten
Panasonic ES-EY 30 89 Euro Gut Gründliche Haarentfernung
Braun Silk-épil 9 flex 195 Euro Gut Flexibler Kopf, schnelle Behandlung
Philips BRE 700 64 Euro Gut -
Philips Satinelle Essential BRE 255 45 Euro Gut -

Hinweis: Die angegebenen Preise sind Schätzungen und können variieren.

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