Viele Menschen wünschen sich glatte, haarlose Haut, aber ständiges Rasieren kann lästig sein. Die Laser-Haarentfernung ist eine Option, aber für manche zu permanent. Eine gute Alternative sind Epilierer, die bei regelmäßiger Anwendung bis zu vier Wochen glatte Haut versprechen. Leider werden Epilierer oft mit Schmerzen und unvollständigen Ergebnissen in Verbindung gebracht.
Bevor wir uns mit den Vor- und Nachteilen von Epilierern befassen, ist es wichtig zu betonen, dass die Entscheidung für oder gegen die Haarentfernung eine persönliche ist. Niemand sollte sich gezwungen fühlen, Körperbehaarung zu entfernen, zu trimmen oder zu behalten. Es liegt ganz bei Ihnen, wie Sie mit Ihrer Körperbehaarung umgehen.
Doch wie wählt man den richtigen Epilierer aus der Vielzahl von Angeboten auf dem Markt aus? Dieser Artikel fasst alle wichtigen Informationen zusammen, die Sie vor dem Kauf eines Epiliergeräts für den Heimgebrauch benötigen.
Ein Epilierer ist ein elektrisches Gerät zur Haarentfernung, das meist zu Hause verwendet wird. Es ersetzt semi-permanente Methoden wie Waxing im Studio. Epilierer verfügen über einen Akku und entfernen die Haare samt Wurzel, was zu einem glatten Ergebnis führt, das bis zu vier Wochen anhält.
Bevor Sie sich für ein Modell entscheiden, sollten Sie Ihre Erwartungen und Verwendungszwecke definieren. Achten Sie auf folgende Punkte:
Die meisten Epilierer versprechen bis zu vier Wochen haarfreie Haut. Dies ist jedoch nur ein Durchschnittswert, da das Haarwachstum individuell variiert. Im Idealfall epiliert man einmal im Monat, um konstant haarfrei zu sein. Je öfter man epiliert, desto feiner werden die Haare, wodurch sich die Abstände zwischen den Anwendungen verlängern können.
Ein hochwertiges Epiliergerät sorgt für langanhaltend glatte Haut, die deutlich länger hält als eine herkömmliche Rasur. Der Braun Silk-épil 9 zeichnet sich durch seine hohe Effizienz und einfache Handhabung aus. Der F.A.Z. Kaufkompass hat 28 Geräte überprüft und den Braun Silk-épil 9 9-720 als Testsieger gekürt, der jedoch nicht mehr erhältlich ist.
Der Braun Silk-épil 9 überzeugte im Test mit schneller Epilation, guten Ergebnissen und wenig Schmerzen. Gelobt wurden die kompakte Form, das LED-Licht und die mitgelieferten Aufsätze. Das Gerät kann trocken und nass verwendet werden, ist leicht zu reinigen und nicht zu laut. Verschiedene Varianten bieten zusätzliches Zubehör wie Peeling-Bürsten, Gesichtsepilierer und Massageaufsätze. Der Preis ist jedoch relativ hoch.
Der Philips Satinelle Essential BRE275/00 ist ein preiswerter Epilierer mit guter Leistung. Dank seiner Netzanbindung erzielt er ein gründliches Epilier-Ergebnis. Allerdings ist das Epilieren schmerzhaft und aufgrund des Kabels nur für die Trocken-Epilation geeignet. Die Reinigung ist etwas umständlich, aber der Aufsatz kann mit Wasser gereinigt werden. Trotzdem liegt er gut in der Hand und ist mit 100 Gramm sehr leicht.
Der Panasonic ES-EY90 bietet viel Zubehör, darunter zwei Epilierköpfe für eine schnelle und fast schmerzfreie Epilation. Das Gerät kann sowohl trocken als auch nass verwendet werden, wobei die Nass-Epilation weniger gründlich ist. Im Lieferumfang sind neben einer Reinigungsbürste und einem Aufbewahrungsbeutel ein Fußpflegeaufsatz, eine Sonic Peelingbürste, ein Hautschutzaufsatz, ein Bikini- und Gesichtsaufsatz sowie ein Kammaufsatz enthalten. Nach einer gründlichen Epilation blieben die Arme und Beine der Prüferinnen sogar etwas über zwei Wochen lang glatt.
Reine Trocken-Epilierer sind in der Regel die günstigste Variante (20 bis 60 Euro). Nass-Trocken-Geräte sind teurer, wobei günstige Modelle ab 80 Euro und hochwertige Modelle das Doppelte oder mehr kosten können. Gute Qualität hat ihren Preis, wie der F.A.Z. Kaufkompass feststellte: Der Testsieger kostet je nach Ausstattung ab 150 Euro.
Epilierer unterscheiden sich hauptsächlich in zwei Punkten: Trocken-Epilierer und Nass-Trocken-Epilierer für Dusche und Bad. Zudem gibt es Geräte mit Netzkabel und Akku-Modelle. Wärme öffnet die Poren, weshalb viele das Epilieren unter der Dusche oder in der Badewanne als angenehmer empfinden. Allerdings muss das Gerät problemlos mit nassen Haaren zurechtkommen. Ein ausdauernder Akku ist notwendig, damit dem Epilierer nicht mitten in der Haarentfernung der Saft ausgeht. Größter Nachteil ist der höhere Preis von Nass-Trocken-Epilierern.
Falls Sie auf die Bequemlichkeit der Haarentfernung unter der Dusche verzichten können, kommen Sie mit einem reinen Trocken-Epilierer erheblich günstiger weg. Zur Auswahl stehen in dieser Kategorie auch Epilierer mit Netzkabel - einzelnen Anwendern, die der Zuverlässigkeit von Akkus skeptisch gegenüberstehen, ist das womöglich lieber. Vor allem aber handelt es sich um die günstigsten Geräte auf dem Markt.
Je mehr Pinzetten im Epilier-Kopf arbeiten (meist zwischen 40 und 60), desto gründlicher und schneller gelingt die Haarentfernung. Das ist jedoch auch schmerzhafter, speziell zu Beginn. Für empfindliche Körperstellen wie das Gesicht, die Achselhöhlen und den Intimbereich ist daher eine schonendere Haarentfernung mit weniger Pinzetten, beispielsweise 20, von Vorteil. Daher haben viele Epilierer wechselbare Aufsätze für den Epilier-Kopf im Zubehör, sodass Sie selbst entscheiden können, was für Sie am angenehmsten ist.
Eine weitere Methode, um das Epilieren angenehmer zu machen, ist eine wählbare Einstellung, wie schnell sich die Walzen im Epilier-Kopf drehen sollen. Viele Geräte haben Geschwindigkeitsstufen, im Normalfall mindestens zwei, teilweise auch mehr. Diese können Sie verwenden, falls Sie sich anfangs erst an die Prozedur gewöhnen wollen.
Damit die Pinzetten des Epilierers die Haare gut fassen können, sollten sie zwei bis fünf Millimeter lang sein. Zur Linderung möglicher Schmerzen beim Epilieren verfügen viele Geräte über Massagefunktionen. Bei preiswerten Modellen sitzen im Epilier-Kopf oft einfache Massagerollen, bei teureren Geräten wird durch hochfrequente Vibrationen ein Massageeffekt erzeugt. Das soll die Haut entspannen und die Haarentfernung angenehmer machen.
Um beim Epilieren keine feinen Härchen zu übersehen, ist eine integrierte Beleuchtung hilfreich. Bei teureren Geräten ist ein LED-Licht üblicherweise vorhanden, bei günstigeren Modellen nicht. Hier muss die Badezimmerbeleuchtung ausreichen. Ein gutes Hilfsmittel ist auch eine Andruckkontrolle, die Ihnen anzeigt, wenn Sie den Epilierer zu fest auf die Haut aufdrücken.
Nass-Trocken-Epilierer verfügen immer über einen Akku, bei reinen Trocken-Rasierern haben Sie die Wahl zwischen kabelgebundenen Modellen und Akku-Geräten. Epilierer mit eingebautem Akku sind natürlich vielseitiger, weil Sie sie überall verwenden können und nicht vom Kabel behindert werden. In den meisten Fällen sind sie aber auch teurer. Eine lange Akkulaufzeit ist von Vorteil, muss aber nicht das entscheidende Merkmal sein. Eine kurze Ladezeit macht eine dürftige Laufzeit wieder wett. Im Betrieb halten die Akku-Geräte zwischen 1:15 und 2:15 Stunden durch, eine Ladung reicht also in fast allen Fällen für zwei oder drei Epilier-Durchgänge.
Der Epilierer verschmutzt natürlich bei der Benutzung, daneben können aber auch Staub und Haare eindringen, wenn Sie das Gerät offen lagern. Viele Epilierer haben einen Aufbewahrungsbeutel im Zubehör, damit letzteres nicht passiert. Die Trockenreinigung klappt am besten mit der beigelegten Bürste, die ist aber nicht bei allen Geräten dabei. Wasserdichte Nass-Epilierer können auch warm abgespült werden, was noch bequemer ist. Dennoch sollten Sie das Gerät von Zeit zu Zeit mit Reinigungs- oder Desinfektionsmittel putzen, um auch angeklebtes Hautfett zu lösen.
Um das Epilieren zu erleichtern, sollten Sie vorher ein Hautpeeling vornehmen. Damit entfernen Sie Hautschuppen und verringern das Risiko von eingewachsenen Haaren. Für eine effektive Epilation müssen die Haare außerdem kurz genug sein, etwa 2 bis 5 Millimeter lang. Das Epilieren geht angenehmer vonstatten, wenn Sie entspannt sind. Im Bad und unter der Dusche werden durch die Wärme die Poren geöffnet, das macht die Haarentfernung leichter. Am einfachsten ist das Epilieren an den Beinen, hier können Sie also üben, bevor Sie sich an schwierigere Stellen wie den Intimbereich wagen. Nach dem Epilieren bietet sich das Aufbringen einer feuchtigkeitsspendenden Lotion an. Von einer anfangs womöglich schmerzhaften Prozedur sollten Sie sich nicht abschrecken lassen. Epilieren Sie regelmäßig, gewöhnt sich der Körper daran. Außerdem sind die nachwachsenden Haare feiner und lassen sich dadurch einfacher entfernen.
Im Gegensatz zur Rasur entfernt der Epilierer das Haar mit der Wurzel: Die kleinen Pinzetten im rotierenden Walzenkopf des Geräts ziehen Haare so komplett heraus. Der Körper muss zuerst wieder Haarwurzeln bilden, bevor neue Haare nachwachsen können. Noch gründlicher geht es nur mit verschiedenen Methoden der dauerhaften Haarentfernung, die eine Neubildung von Haarwurzeln oder das Haarwachstum an sich unterbinden.
Anders als bei der oberflächlichen Behandlung behaarter Körperstellen, der Depilation, ist die Epilation deutlich spürbar und vor allem anfangs recht schmerzhaft. Kommt der Epilierer jedoch regelmäßig zum Einsatz, gewöhnt sich der Körper daran. Zudem wachsen die Haare langsamer und feiner nach, sodass die Entfernung leichter wird. Eine kurzzeitige Rötung der Haut kann auftreten und ist meist harmlos. Eine größere Sorge stellen eingewachsene Haare dar. Regelmäßige Hautpeelings können dem Problem entgegenwirken.
Grundsätzlich können Sie alle behaarten Körperstellen epilieren. An Armen, Beinen ist das relativ unproblematisch. Für schwierigere und empfindlichere Stellen wie die Achseln und den Intimbereich haben viele Epilierer einen austauschbaren Aufsatz mit weniger Pinzetten für eine schonendere Haarentfernung. Ähnliches gilt für das Gesicht, wobei Sie hier alternativ auch zu einem speziellen Gesichts-Epilierer greifen können.
Der Epilierer entfernt die Haare zwar überall auf die gleiche Weise, doch das Haar wächst je nach Körperstelle unterschiedlich schnell nach. An Armen und Beinen bleiben Sie am längsten glatt, und die nachwachsenden Härchen sind sehr fein. Es dauert rund vier Wochen, bis diese wieder sichtbar sind. Unter den Achseln und im Intimbereich wachsen die Haare schneller nach, hier kann es mit der glatten Haut schon nach zwei Wochen vorbei sein.
Noch stärker als beim Rasierer sammeln sich im Epilierer Hautschuppen, Fett und feine Haare. Diese sollten Sie regelmäßig entfernen, um Krankheitserregern keinen Nährboden zu bieten. Im Normalfall haben die Geräte eine kleine Bürste im Zubehör, mit der Sie lose Rückstände entfernen können. Wasserdichte Nass-Epilierer können auch warm abgespült werden, was noch bequemer ist. Dennoch sollten Sie das Gerät von Zeit zu Zeit mit Reinigungs- oder Desinfektionsmittel putzen, um auch angeklebtes Hautfett zu lösen.
Um das Epilieren zu erleichtern, sollten Sie vorher ein Hautpeeling vornehmen. Damit entfernen Sie Hautschuppen und verringern das Risiko von eingewachsenen Haaren. Für eine effektive Epilation müssen die Haare außerdem kurz genug sein, etwa 2 bis 5 Millimeter lang. Das Epilieren geht angenehmer vonstatten, wenn Sie entspannt sind. Im Bad und unter der Dusche werden durch die Wärme die Poren geöffnet, das macht die Haarentfernung leichter. Am einfachsten ist das Epilieren an den Beinen, hier können Sie also üben, bevor Sie sich an schwierigere Stellen wie den Intimbereich wagen. Nach dem Epilieren bietet sich das Aufbringen einer feuchtigkeitsspendenden Lotion an. Von einer anfangs womöglich schmerzhaften Prozedur sollten Sie sich nicht abschrecken lassen. Epilieren Sie regelmäßig, gewöhnt sich der Körper daran. Außerdem sind die nachwachsenden Haare feiner und lassen sich dadurch einfacher entfernen.
Es gibt einige Hersteller für Epilierer, die mit ihren Produkten überzeugen können. Besonders beliebt ist Braun mit Geräten wie dem Braun Silk-épil 9-880 SensoSmart. Auch eine hohe Bekanntheit haben Panasonic-Epilierer wie der Panasonic ES-EL9A-S503, der sich nicht nur durch gute Leistungen bei der Haarentfernung auszeichnet, sondern auch mit einem sehr guten Akku punktet.
Im Epilierer-Test der Stiftung Warentest konnte das Modell von Braununter mit seiner langen Haltbarkeit überzeugen. Auch die Handhabung erweiset sich laut Magazin als praktisch.
Ein Epilierer kann sehr sinnvoll sein, da er für längere glatte Haut sorgt. Das liegt daran, dass die integrierten Pinzetten die Haare mitsamt der Wurzel entfernen und die Haare dadurch erst später wieder nachwachsen. Es gibt viele Hersteller für Epilierer, welche gute Produkte auf dem Markt haben. Besonders beliebt sind die Firmen Braun, Panasonic und Philips.
Beide Varianten zur Haarentfernung haben ihre Vor- und Nachteile, deshalb kommt es ganz auf das individuelle Empfinden an. Rasierer sind in der Regel günstiger und schmerzfreier. Allerdings entfernen sie nicht die Haarwurzel und deshalb wachsen die Härchen schneller wieder nach. Epilierer hingegen können die Wurzel entfernen und sorgen deshalb für langanhaltendere glatte Beine.
Nass epilieren empfinden viele als angenehmer. Allerdings sind diese Geräte meistens mit einem Akku ausgestattet, sodass vor der Nutzung erst die Aufladung erfolgen muss. Es empfiehlt sich, ein paar Tage vor der Epilation Cremes oder Peelings auf die Hautstelle aufzutragen. Außerdem sollte der Epilierer sauber zur Verwendung sein. Nutzerinnen und Nutzer müssen auch darauf achten, dass die Haare nicht zu kurz oder zu lange sind. Zu lange Haare ab 2 Zentimetern können sehr schmerzhaft beim Epilieren sein und zu kurze unter 3 Millimetern können die Pinzetten oft nicht greifen. Empfehlenswert ist das Epilieren abends, da die Hautpartien dann nachts regenerieren können.
Hier ist eine Tabelle mit den Top-Empfehlungen für die beliebtesten Bedürfnisse und Anforderungen:
| Produkt | Vorteile | Nachteile |
|---|---|---|
| Braun Silk-épil 9 9-341 | Bester Epilierer insgesamt, schnelle Epilation, gute Ergebnisse, wenig Schmerzen | Hoher Preis |
| Silk'n EpiTweez Epiliergerät | Bester Epilierer unter 40 Euro | Weniger Funktionen |
| Philips Satinelle Essential BRE224/00 | Bester Epilierer für unterwegs, kompakt und leicht | Keine besonderen Funktionen |
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