Sie wollen zukünftig Hautirritationen durch eingewachsene Haare, verursacht durch unsachgemäßes Entfernen von Haaren, vermeiden? Dann sind Sie hier richtig.
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Als eingewachsene Haare werden Haare beschrieben, die zunächst aus der Haut wachsen, sich dann einrollen und wieder in die Haut eindringen. Dort krümmen sie sich zurück in den Haarfollikeln (kleine Hohlräume in der Haut), aus denen sie gewachsen sind. Die Verstopfung zwingt das Haar dazu, seitlich zu wachsen.
Der Hauptgrund für eingewachsene Haare ist die Haarentfernung durch Rasieren, Wachsen und Epilieren. Nachwachsende Haare haben scharfe Kanten, die leicht in die Haut eindringen. Deshalb entstehen eingewachsene Haare ausschließlich in den Bereichen, wo das Haar rasiert oder epiliert wird. Bei den Männern treten sie insbesondere als Bündel kleiner Beulen an Kinn, Wangen oder Hals nach der Rasur auf.
Grundsätzlich kann jeder von einer Entzündung durch eingewachsene Haare betroffen sein. Am häufigsten betreffen eingewachsene Haare Menschen, die lockiges Haar oder grobes Haar haben. Krauses Haar neigt eher dazu, sich zu biegen und in die Haut einzudringen, insbesondere nach der Rasur entstehen eingewachsene Haare.
Viele dunkelhäutige Afrikaner, Afroamerikaner und dunkelhaarige Menschen mit dichten krausen Haaren entwickeln eine Art eingewachsener Haare, die Pseudofolliculitis genannt wird. An der Hautoberfläche entstehen rote Flecken, die sich entzünden und zu schmerzhaften eitrigen Beulen entwickeln. Sie sind nicht nur unangenehm und jucken, sondern verursachen teilweise bakterielle Infektionen, Hyperpigmentierungen oder möglicherweise dauerhafte Narben.
Rasieren ist eine schnelle und preisgünstige Möglichkeit, um die Behaarung an fast allen Körperregionen wirksam zu entfernen. Die Prozedur sollte jedoch richtig ausgeführt werden, um eingewachsene Haare nach Rasieren zu vermeiden. Eine unsachgemäße Handhabung ist beispielsweise, wenn die Klingen des Rasierers nicht mehr scharf genug sind, die Haut nicht richtig gereinigt und vorbehandelt wurde oder wenn der Rasierschaum oder das Gel für die empfindliche Haut nicht passend war. Das würde die Entstehung vom eingewachsenen Haar fördern.
Reinigen und desinfizieren Sie den Rasierer regelmäßig. Wenn der Schmutz nicht leicht mit einem Wasserstrahl zu entfernen ist, wird es Zeit für einen neuen Rasierer. Auch wenn Ihr alter Rasierer noch gut schneidet, kann er mit Bakterien behaftet sein und eine Entzündung durch eingewachsene Haare verursachen. Vermeiden Sie direkt nach der Rasur Sonnenbäder.
Ziehen Sie in Erwägung, anstelle einer Nassrasur eine Trockenrasur mit einem elektrischen Rasierer vorzuziehen. Die elektrische Rasur schneidet das Haar nicht direkt über der Haut, sondern hinterlässt kurze Stoppeln.
Epilation entfernt Körperhaare an der Wurzel oder dem Follikel - das eingewachsene Haar jedoch nicht. Die Arten der Epilation umfassen Wachsen, Zupfen und Lasern. Bei jeder Art von Epilation lassen sich nicht eingewachsene Haare vermeiden. Wenn das Epiliergerät nicht korrekt angesetzt wird und die Haare etwas zu lang sind, greift das Gerät nicht richtig. Infolgedessen werden die Haare zu weit oben abgetrennt und sind bald als Stoppeln ersichtlich - optimale Voraussetzungen für eingewachsene Haare.
Diese können sich selbst und die umliegende Haut entzünden. Sie können schmerzen und verursachen ein noch größeres Problem als die unerwünschten Haare. Waschen Sie Ihre Haut oder duschen Sie mit warmem Wasser. Verwenden Sie eine sanfte Seife, um Reizungen zu vermeiden. Dieses kann das Risiko für eingewachsene Haare minimieren.
Auf der Haut bauen sich abgestorbene Zellen auf, welche die Haarfollikel verstopfen. Mit einem sanften Peeling unter der Dusche oder im Bad entfernen Sie die toten Zellen, womit Sie eingewachsene Haare vermeiden. Nehmen Sie ein Dampfbad oder duschen Sie dampfend.
Reinigen Sie Ihren Epilierer gründlich, bevor Sie ihn zum entfernen von Ihren Haaren verwenden. Drücken Sie den Epilierer vorsichtig, sodass er leicht über Ihre Haut gleitet. Vermeiden Sie es, die Haut straff zu ziehen. Zum Abschluss beruhigen Sie Ihre Haut mit einer guten Feuchtigkeitscreme, die Aloe Vera oder dergleichen enthält.
Eingewachsene Haare verschwinden von selbst, deshalb sollten sie nach Möglichkeit für eine Weile an Ort und Stelle verbleiben. Wichtig ist dabei, dass Sie nicht an der Stelle wo eingewachsene Haare sind drücken oder das eingewachsene Haar mit einem Skalpell abschaben. Es entstehen kleine Wunden, die mit Bakterien infiziert werden könnten. Zudem besteht die Möglichkeit, dass Narben auf der Haut entstehen.
Wenn sich das eingewachsene Haar in der Nähe der Hautoberfläche befindet, kann es mit einer sterilen Nadel oder Pinzette vorsichtig herausgezogen werden. Ist eine Entzündung durch eingewachsene Haare an der betroffenen Stelle ersichtlich, suchen Sie am besten Ihren Arzt auf. In den schlimmsten Fällen kann sich aus dem entzündeten eingewachsenen Haar ein Abszess oder Furunkel entwickeln. Die Follikel schwellen zu Eiterbeulen an, wobei Eiter nicht gleich eine Infektion bedeutet. Besonders eingewachsene Haare im Intimbereich, durch Intimrasur sind sehr unangenehm.
Ihr Arzt setzt das eingewachsene Haar mit einer sterilen Nadel frei und verordnet Ihnen ein mildes Antiseptikum wie Teebaumöl, Kompressen mit Kamille oder Schüssler Salze zum Auftragen.
Um eingewachsene Haare zu verhindern, ist es am einfachsten, das Haar ohne Rasur oder Epilation wachsen zu lassen. Diese Methode eignet sich insbesondere für eine Weile, wenn stark strapazierte Hautstellen eine Linderung benötigen. Da es beim Rasieren und Epilieren zu eingewachsenen Haaren kommen kann und das Entfernen von Haaren durch Wachsen nicht ohne Schmerzen zu bewältigen ist, sollten Sie andere Haarentfernungsmethoden in Erwägung ziehen.
Da mit Wachs auch die Haarwurzeln entfernt werden, ist die Behandlung nicht vollkommen schmerzfrei.
Beim Sugaring werden die Haare mittels einer Zuckerpaste mitsamt der Wurzel in Wuchsrichtung aus der Haut entfernt. Das Verfahren ist vergleichbar mit Wachsen, gilt aber als etwas weniger schmerzhaft und schonender für die Haut.
Enthaarungscreme ist ein chemisches Produkt, das auf der Haut aufgetragen die Haare auflösen soll.
Wer lange Ruhe haben will, kann über eine dauerhafte Haarentfernung mit Laser oder Blitzlampe (IPL, Intense Pulsed Light) nachdenken - im Studio oder beim Dermatologen. Inzwischen gibt es auch Heimgeräte auf dem Markt.
Rund um das Thema Epilation ranken sich einige Mythen, die wir heute etwas genauer unter die Lupe nehmen möchten. Was ist wirklich dran und welche Irrtümer decken wir auf? Gerade Epilier-Einsteigerinnen sind sich oft unsicher und haben Fragen zum Thema Epilation - deshalb teilen wir unser neu erworbenenes Wissen gemeinsam mit unseren Erfahrungen doch gleich beim nächsten Mädelsabend oder in sozialen Netzwerken mit ihnen.
Dabei können wir auch folgenden Tipp weitergeben und somit einen weiteren Mythos aufdecken: Nach der Epilation wachsen die Haare nämlich nicht, wie häufig angenommen, stärker oder dunkler nach. Denn je häufiger die Haarwurzel durch das Herausziehen mittels Epilierer irritiert wird, umso feiner wird das nachwachsende Haar.
Wer schön sein will, muss leiden? Stimmt nicht! Zumindest nicht lange. Denn beim Epilieren gilt: Je öfter man es macht, desto einfacher wird es - und man wird mit seidenglatter Haut in Salon-Qualität belohnt. Wir verraten die besten Tipps und Tricks für schmerzfrei zarte Beine und eine haarfreie Bikinizone dank Epilierer!
Bereits beim Kauf des Epilierers kann man sein Leiden bei der Epilation minimieren. Wie? Indem man auf bestimmte Qualitätsmerkmale achtet. Der Epilierer sollte am besten unterschiedliche Aufsätze haben, damit man sowohl lästige Härchen an den Beinen, unter den Armen als auch im Intimbereich möglichst schmerzfrei los wird.
Wir empfehlen einen Epilierer mit Massage-Aufsatz. Die Massage stimuliert die Haut während des Vorgangs und mildert so das Schmerzempfinden. Ein Peeling-Aufsatz entfernt außerdem abgestorbene Hautzellen und verhindert dadurch zuverlässig eingewachsene Haare. Denn gerade im empfindlichen Intimbereich können die schnell zum unangenehmen Problem werden.
Hier ist eine Übersichtstabelle einiger empfohlener Epilierer:
| Platz | Produkt | Besondere Merkmale |
|---|---|---|
| 1 | Braun Silk-épil 9 Körperpflegeset | Wet & Dry Technologie, Akkubetrieb, LED-Licht, Massage- und Peelingfunktion, Rasierer und Trimmer, Andruckkontrolle |
| 2 | Braun Silk-épil 9 Flex 9020 | Flexibler Kopf, Micro-Grip-Pinzetten, SensoSmart-Technologie, LED-Licht, Akkubetrieb, Wet & Dry Technologie, verschiedene Aufsätze |
| 3 | Panasonic ES-EL9A-S503 | Schwenkbarer Schwingkopf, sieben verschiedene Aufsätze, Nass- und Trockenepilation, 60 Pinzetten |
| 4 | Philips Epiliergerät Series 8000 Epilierer | Extrabreiter, wasserdichter Epilierer, verschiedene Aufsätze, Massageaufsatz und Peelingaufsatz, spezieller Aufsatz für die Pediküre |
Trockene Haut ist oft der Grund, wenn es beim Epilieren ziept. Daher am besten schon ein paar Tage vor der Epilation ein Körperpeeling anwenden und die Haut mit einer reichhaltigen Creme (zum Beispiel mit Urea) versorgen. Wenn die Haut weicher ist, ist auch das Epilieren angenehmer - gerade an empfindlichen Stellen. Auch eine Nass-Epilation unter der warmen Dusche oder während eines warmen Bads ist ein guter Trick, um die Epilation weniger schmerzhaft zu machen. Durch das warme Wasser öffnen sich die Poren und die Haare lassen sich leichter entfernen. Einwachsenden Haaren wird so außerdem effektiv vorgebeugt und das Ergebnis an Beinen oder im Intimbereich wird sanft erzielt.
Wer bei den Epilier-Profis abguckt, kann außerdem beobachten, dass die Haut vor der Haarentfernung gesäubert und desinfiziert wird. Dasselbe solltest du auch zu Hause tun: Gehe sicher, dass deine Haut sauber ist.
Anders als beim Waxing geht es beim Epilieren nicht darum, so schnell wie möglich zu sein - im Gegenteil: Es ist besser, den Epilierer ganz langsam über die zu enthaarende Körperstelle zu führen. Ist man zu schnell, geht man das Risiko ein, dass Haare nicht erwischt werden und das Ergebnis ungleichmäßig wird. Zieht man die Haut bei der Anwendung straff, hat der Schmerz keine Chance - das gilt übrigens vor allem beim Epilieren der Bikinizone.
Merke: je kürzer die Haare, desto geringer der Schmerz. Lass deine Härchen also auf keinen Fall zu lang wachsen, sonst kann das Epilieren sehr schmerzhaft sein. Kürzere Haare sind logischerweise weniger schmerzhaft rauszureißen als lange Haare. Deshalb gilt: Trimme vorab die Haare im Intimbereich und der Beine mit einem elektrischen Rasierer! Fünf Millimeter sind die Obergrenze, noch besser: etwa zwei Millimeter Länge.
Beine epilieren? Kein Problem! Aber vor Bikinizone und Achseln macht man mit dem Epiliergerät oft Halt. Obwohl das gar nicht nötig ist - es ist nur eine Frage der richtigen Technik und des richtigen Geräts. Hier ist es besonders wichtig, die Haare vorab zu kürzen und die Haut während der Prozedur straff zu halten.
Für eine glatte Bikinizone gilt nochmal ein eigenes Verfahren. Die richtige Methode beim Epilieren des Intimbereichs ist, nicht an den Seiten zu starten, sondern unter dem Bauchnabel und sich langsam vertikal hinunter zu arbeiten.
Bei den Achseln ist mehr Präzision gefragt: Achselhaare wachsen in alle Richtungen, daher sollte man immer nur partiell arbeiten und mit dem Epilierer immer wieder die Richtung wechseln, sodass man alle Härchen erwischt.
Wann epiliert man am besten? Empfehlenswert ist es, Beine, Intimzone und Co. abends mit dem Epilierer von Haaren zu befreien - dann sind kleine Hautirritationen am nächsten Morgen garantiert verschwunden. Übrigens: Geduld zahlt sich bei der Haarentfernung mit dem Epilierer absolut aus! Bereits nach der ersten Anwendung wird die Epilation angenehmer und je öfter man zum Epilierer greift, desto weniger schmerzvoll ist die Prozedur für die glatte Haut.
Zur richtigen Anwendung gehört auch die Pflege danach: Nach der Epilation sollte man die Haut kühlen und mit Feuchtigkeit versorgen - mit kühlendem Aloe-Vera-Gel schafft man beides zugleich und sorgt damit für seidig glatte Haut.
Wenn ein Epilierer nicht mehr richtig zupft, sorgt das nicht nur für unbefriedigende Ergebnisse, sondern unter Umständen auch für größere Schmerzen und Hautirritationen. Die Gründe für einen Epilierer, der nicht mehr richtig zupft, sind vielfältig. Herkömmliche Epilierer sind mit einer Vielzahl von Pinzetten ausgestattet, die alle Haare einzeln aus der Haut herausreißen. Im Laufe seines Lebens ist der Epilierer am Ableben vieler Haare beteiligt - was natürlich nicht spurlos an ihm vorübergeht. Es ist absolut normal, dass ein Epilierer irgendwann gewisse Verschleiß-Erscheinungen aufweist. Eine davon ist das Stumpfwerden der Pinzetten.
Ein weiterer Grund für Epilierer, die nicht mehr richtig zupfen, ist das Herausfallen einzelner Pinzetten. Auch hierbei handelt es sich um ein klassisches Verschleißproblem, das besonders bei billigen No Name-Produkten auftritt. Doch auch teure Modelle von namhaften Herstellern können diesem Schicksal früher oder später erliegen - vor allem dann, wenn Sie nicht richtig epilieren oder das Gerät schlecht behandeln.
Egal, ob die Pinzetten stumpf sind oder bereits herausgefallen sind - eine Reparatur ist in der Regel sinnlos. Wenn ein Epilierer erst einmal so kaputt ist, dass er nicht mehr richtig funktioniert, lohnt es sich meist nur noch, das Gerät gegen ein neues auszutauschen. Wenn Sie ein Gerät besitzen, dessen Epilierscheibe ausgetauscht werden kann, können Sie sich auch auf die Suche nach einem Ersatzteil machen.
Wichtig: In jedem Fall ist schnelles Handeln notwendig. Stumpfe Pinzetten können beispielsweise zu eingewachsenen Haaren führen, weil die Haare nicht vollständig oder schräg herausgerissen werden. Außerdem ist es mit einem defekten Gerät kaum möglich, alle Haare zu entfernen.
Wer seine Haut besonders sanft und schmerzfrei epilieren will, kann hierfür einen einfachen Trick anwenden: Führen Sie die Epilation unter der Dusche oder in der Badewanne durch und bestreichen Sie Ihre Haut großzügig mit Duschgel. Dieses sorgt dafür, dass die Pinzetten besser über die Haut gleiten können. Auch wenn dieser Trick sehr effektiv ist, bringt er ein kleines Problem mit sich: Die Duschgel-Reste, die nicht richtig entfernt werden, können die Pinzetten verschmutzen und dazu führen, dass diese nicht mehr richtig zupfen.
Generell gilt: Pflegen Sie Ihren Epilierer gut und kontrollieren Sie die einzelnen Pinzetten regelmäßig. Auf diese Weise können Sie die Lebensdauer von dem Gerät zumindest bis zu einem gewissen Punkt verlängern. Bedenken Sie dennoch immer auch: Nichts ist für die Ewigkeit.
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