Behaarte Beine sind genauso schön wie glatte - und niemand sollte sich dafür rechtfertigen müssen, Haut mit Haaren zu zeigen. Die Vorstellung, dass Frauen immer haarlos sein müssen, ist längst überholt. Falls du dich trotzdem dafür entscheidest, Körperhaare zu entfernen, ist ein Epilierer eine effektive Option.
Das Epilieren bietet einen entscheidenden Vorteil gegenüber der herkömmlichen Rasur: Es entfernt die Haare direkt an der Wurzel. Im Epiliergerät befinden sich dafür kleine Pinzetten, welche an einer rotierenden Walze montiert sind. Diese zupfen die Härchen einzeln aus der Haut und es kommt somit zu einem länger anhaltenden Ergebnis.
Der erste Vorteil liegt auf der Hand: Du musst nicht dauernd rasieren! Außerdem dauert es länger, bis die Haare wieder nachgewachsen sind, dadurch, dass die Haare direkt an der Wurzel entfernt werden. Die Haare wachsen zudem feiner und dünner nach - unschöne Stoppeln gehören der Vergangenheit an. So hält das Ergebnis insgesamt zwei bis vier Wochen.
Epilieren ist schonender als eine Rasur. Unangenehme Rasierpickel bleiben beim Epilieren aus, da die obere Hautschicht nicht angegriffen wird. Beim Waxing hingegen klebt das Wachs zu sehr an der Haut, wodurch sie gereizt wird. Besser als Waxing wäre Sugaring, aber das ist entweder teuer im Studio oder eine Sauerei zu Hause.
Theoretisch kannst du dich an allen Körperstellen epilieren: an den Beinen, Armen, unter den Achseln, im Intimbereich, sowie im Gesicht. So sind einige Areale, wie der Intimbereich und unter den Achseln, empfindlicher, da die Haut dort dünner ist. Die Folge: mehr Schmerzen beim Epilieren. Hierfür solltest du stets einen kleineren Aufsatz für empfindliche Bereiche verwenden. Mit der Zeit sitzen die Haare quasi "lockerer" und du gewöhnst dich an das Gefühl, sodass es immer weniger weh tut.
Beim Kauf eines Epiliergerätes lohnt es sich, ein wenig mehr Geld auszugeben und auf Qualität zu achten. Hier eine Checkliste:
Epilierer unterscheiden sich vor allem in der Größe und Beschaffenheit des Epilierkopfes, der Wasserfestigkeit und des Zubehörs. Modelle mit großem Kopf und vielen Pinzetten entfernen die Haare schneller und gründlicher, sind dafür aber deutlich teurer.
Der Silk-épil von Braun ist der Epilierer-Klassiker. Er eignet sich für Beine, Körper und sogar das Gesicht. Der Epilierer bietet alles, was man von einem erstklassigen Epilierer erwartet, und noch mehr. So ist er der weltweit erste Epilierer für Frauen mit vollständig flexiblem Kopf, wodurch er besonders einfach anzuwenden ist. Der kabellose Epilierer hat stets Kontakt zur Haut, selbst wenn du keine geraden Linien (beispielsweise am Bein) fährst. Somit erwischst du gleich beim ersten Mal fast alle Haare und verdrehst dir nicht das Handgelenk wie bei einem Epilierer mit starrem Kopf.
Auch die Pinzetten selbst beschleunigen die Haarentfernung: sie sind breiter, länger und tiefer als beim Vorgängermodell, sodass selbst die kürzesten und feinsten Härchen erfasst werden. Drückst du einmal zu fest auf, leuchtet direkt das rote Lämpchen der SensoSmart Andruckkontrolle und verhindert unangenehme Hautirritationen.
Besonders toll ist übrigens, dass du den 100 Prozent wasserdichten Silk-épil 9 Flex auch unter der Dusche oder in der Badewanne verwenden kannst. Durch das warme Wasser weiten sich nämlich die Poren, wodurch sich die Haare einfacher und dadurch auch mit weniger Schmerzen entfernen lassen. Ein schmaler Aufsatz für empfindliche Zonen ist im etwas teureren Beauty-Set enthalten.
Der BRE740/90 von Philips entfernt kleine Härchen besonders sanft und langanhaltend. Der BRE 740/10 ist der weltweit erste Epilierer mit Keramikpinzetten und sorgt dadurch für ein noch sanfteres Epilieren. Die Anwendung verspricht ein Ergebnis von wochenlang glatter Haut.
Zusätzlich gibt es hier einen Aufsatz für sensible Bereiche, sowie eine Körper-Peelingbürste mit hypoallergenen Borsten, die schonend abgestorbene Hautschüppchen entfernt und die Hauterneuerung anregt. Auch hier kann der kabellose Epilierer in der Dusche oder der Badewanne verwendet werden.
Regelmäßige Peelings helfen, die Haare leichter zugänglich zu machen. So kann das Gerät sie besser zupfen. "Nach dem letzten Peeling sollte aber unbedingt ein Tag verstreichen, bevor man den Epilierer ansetzt, um die Haut nicht unnötig zu strapazieren und mögliche Irritationen zu vermeiden", erklärt Dr. Melanie Hartmann, dermatologische Beraterin für Braun.
Ganz einfach: Locker bleiben! Klingt blöd, ist aber wahr. Wenn du dich verkrampfst und schon in Erwartung des Schmerzes leidest, wird es beim Epilieren umso mehr "ziepen". Viel besser: Mach einen Wellness-Moment daraus! Gönne dir eine entspannende Dusche oder noch besser ein schönes Bad. Die Poren öffnen und die Haut entspannt sich.
"Abgesehen von Beruhigung und Entspannung der Haut verbessert die Wärme auch die Durchblutung und stimuliert so die Produktion von körpereigenen Substanzen, die unsere Haut unempfindlicher machen. Dadurch ist das Zupfempfinden sehr viel geringer", weiß Dr. Melanie Hartmann. Dazu entspannende Musik, vielleicht eine Tasse deines Lieblings-Tees … und alles wird halb so wild. Zudem wird der Schmerz mit jedem Mal weniger, weil die Haare durchs Epilieren immer feiner nachwachsen und du dich ans Zupfen gewöhnst.
Wenn du dich beim Epilieren an diese Tipps hältst, erwischst du alle Haare und die Haut bleibt länger glatt:
Ein regelmäßiges Peeling einmal pro Woche ist nicht nur sinnvoll, um abgestorbene Hautzellen zu entfernen, sondern auch, um eingewachsenen Härchen vorzubeugen. Anschließend kannst du eine Feuchtigkeitscreme auftragen, so bleibt die Haut schön weich und die Haare finden leichter den Weg an die Oberfläche, statt darunter kehrt zu machen und einzuwachsen.
Dr. Melanie Hartmann erklärt: "Die Körperhaut - gerade im Beinbereich - ist meist eher trocken, da sie nicht so viele Talgdrüsen besitzt. Eine Epilation nimmt ihr zusätzlich Feuchtigkeit. Deshalb sollte man nach dem Epilieren die Haut mit reichlich Feuchtigkeit versorgen, beispielsweise mit einer Body-Creme oder einer Lotion." Besonders gut ist eine spezielle Creme für nach der Haarentfernung. Ein guter Tipp: Innerhalb von 5 Minuten nach dem Duschen die Haut mit einem Körperöl pflegen, das schließt Restfeuchtigkeit in der Haut ein und sorgt außerdem noch für einen leichten Schimmer auf der Haut.
Da die Haarwurzel beim Epilieren mit entfernt wird, dauert es länger als bei einer Rasur, bis das Haar nachgewachsen ist. Das dauert zirka 2 Wochen, ist aber vom Typ abhängig. Zudem sind die Härchen weicher als bei einer Rasur. Gehst du beim Epilieren zu ungeduldig vor, brechen einige Härchen vielleicht ab und wachsen wieder schneller nach.
Die optimale Haarlänge zum Epilieren beträgt zwei bis fünf Millimeter. Anders als vor einem Besuch im Waxing-Studio müssen Sie die Körperhaare also nicht erst zwei Wochen wachsen lassen, um ein perfektes Ergebnis zu erzielen.
Für Personen mit empfindlicher Haut und Epilier-Neulinge, gibt es einige Tipps, die die Epilation sanfter machen:
Nicht nur die Beine lassen sich mit der Epilation enthaaren. Theoretisch können Sie das Epiliergerät für alle Körperstellen benutzen. Aber Vorsicht: Die Schmerzen können in einigen Bereichen, wie dem Intimbereich, ausgeprägter sein. Die Haut ist dort nämlich dünner und die Haare sind tiefer in der Haut verankert. In der Intimzone befinden sich außerdem mehr Nervenenden, was die Schmerzempfindlichkeit steigert. Das Epilieren der Achselhaare ist deutlich weniger schmerzhaft als in der Bikinizone und geht am besten in der Dusche mit einem Nass-Epilierer. Wichtig: Immer gegen die Wuchsrichtung der Körperhaare epilieren. Auch im Gesicht kann man Härchen epilieren, sollte dabei allerdings sehr vorsichtig vorgehen.
Epilieren kann jede:r, die oder der Haare loswerden will. Tatsächlich ist Epilieren gerade für Männer sogar richtig gut. Ihre Haare sind nämlich meist dicker als die von Frauen, wachsen nach dem Rasieren schneller ein und verursachen fiese Hautreizungen wie eingewachsene Haare und Hautunreinheiten. Du bist von Rasierpickeln geplagt? Dann lies hier, was du dagegen tun kannst. Und greif in Zukunft zum Epilierer.
Epilierer kosten zwischen 50 und 120 Euro, die preisgünstigeren beinhalten jedoch größtenteils keine Zusatzaufsätze für die unterschiedlichen Körperpartien. Als Einsteigergerät empfehlen wir den kompakten Panasonic Epilierer. Ein hochwertiges, aber günstiges Gerät. Selbst wenn du merkst, dass Epilieren doch nichts für dich ist, reißt das Gerät kein tiefes Loch ins Portemonnaie. Du bist längst auf den Epilier-Geschmack gekommen. Dann empfehlen wir dir den Braun Silk-épil 9 Epilierer. Das Gerät kommt inklusive Rasier- und Trimmaufsätzen und ist quasi der Porsche unter den Epilierern.
Mit dem Schmerz, der durchs Epilieren erzeugt wird, kommen viele optimal klar. Man kann ihn nämlich selbst dosieren, indem man die Haut strafft und vorsichtig Zentimeter für Zentimeter vorgeht. Klar, ziepen tut es trotzdem. Das ist unangenehm, aber nichts im Vergleich zum kräftigen Ratsch im Waxing-Studio, versprochen!
Wenn du dich beim Epilieren an die genannten Tipps hältst, erwischst du alle Haare und die Haut bleibt länger glatt.
Genau wie beim Waxing kann man hier den Komfort von bis zu 4 Wochen glatter Haut genießen. Im ersten Monat musst du allerdings wöchentlich ran (schon viel besser als jeden 2. Tag zu rasieren, oder?). So "erwischst" du in der Regel alle Härchen in jeder Wachstumsphase. Danach genügt es - je nach Haarwuchs - etwa alle 2 bis 4 Wochen zu epilieren. Denn die Haare werden an der Wurzel aus der Haut gezogen, müssen vom Körper also erst einmal komplett neu gebildet werden, ehe sie irgendwann wieder ganz fein aus der Haut wachsen. Stoppeln entstehen beim Epilieren keine.
Wer regelmäßig epiliert, kann sich freuen: über bis zu 4 Wochen Ruhe, glatte Haut und immer feiner nachwachsende Haare.
| Vorteile der Epilation | Details |
|---|---|
| Langanhaltende Glätte | Bis zu 4 Wochen haarfreie Haut |
| Feinere nachwachsende Haare | Keine borstigen Stoppeln |
| Vielseitigkeit | Geeignet für verschiedene Körperbereiche |
| Weniger Hautirritationen | Keine Schnitte wie beim Rasieren |
tags: #epilieren #optimale #haarlänge
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