Haarentfernung: Methoden, Haltbarkeit und Tipps für glatte Haut

Sich in der eigenen Haut wohlzufühlen, ist ein Wunsch vieler Menschen. Dazu gehört auch, die richtige Methode der Haarentfernung zu finden. Es gibt zahlreiche Optionen, von temporären Lösungen wie Rasieren und Enthaarungscremes bis hin zu langfristigen Methoden wie Laser- und IPL-Behandlungen. Dieser Artikel bietet einen umfassenden Überblick über die verschiedenen Haarentfernungsmethoden, ihre Haltbarkeit und gibt praktische Tipps für eine optimale Hautpflege.

Dauerhafte Haarentfernung mit Laser | Das müssen Sie wissen | Faktencheck

Temporäre Haarentfernung: Depilation

Die Depilation umfasst Methoden, bei denen die Haare nur oberflächlich entfernt werden. Zu den bekanntesten Vertretern gehören die Rasur und die Verwendung von Enthaarungscremes.

Rasur

Die Rasur ist eine schnelle und einfache Methode, bei der die Haare mit einem Rasierer (Einwegrasierer, Gelrasierer oder elektrisches Gerät) oberflächlich gekürzt werden. Man unterscheidet zwischen Nass- und Trockenrasur.

Ihre Vorteile:

  • Einfach durchzuführen
  • Schnell erledigt
  • Schmerzlos

Das Ergebnis ist jedoch nur von kurzer Dauer, da die Haare schnell wieder nachwachsen. Die stumpf abgeschnittenen Stoppeln können dicker wirken und pieksen. Je nach Körperstelle ist eine Nachrasur täglich oder alle paar Tage erforderlich.

Für die Nassrasur benötigt man einen Rasierer und Rasierschaum. Nasses Haar quillt auf und lässt sich leichter schneiden. Rasierschaum schützt die Haut und hilft, kleine Verletzungen zu vermeiden. Für die Trockenrasur wird ein Elektrorasierer benötigt. Rasieren mit einem Rasierapparat ist praktisch, aber nicht ganz so gründlich wie eine Nassrasur. Kleine Schnitte und Hautreizungen sind zuweilen schwer zu vermeiden. Bei empfindlicher Haut empfiehlt es sich, mit dem Haarwuchs zu rasieren, das reizt die Haut weniger.

Enthaarungspräparate

Depilatorien sind Enthaarungspräparate, die unerwünschte Körperhaare schnell und schmerzlos auf chemischem Wege beseitigen. Die Wirkung hält für etwa 7 bis 12 Tage an. Das Depilationsprodukt muss in der Regel nach der Applikation je nach Produkt und Haarbeschaffenheit für zirka drei bis zehn Minuten einwirken. Nicht jedes Haar spricht auf Enthaarungscremes an, sehr dicke Haare lassen sich damit nicht gut entfernen. Die nachwachsenden Haare fühlen sich etwas weicher an.

Die wirksamen Komponenten dieser Cremes heißen Thioglykolate. Sie spalten die Eiweißbindungen des Keratins und verwandeln das Haar direkt unterhalb der Hautoberfläche in wenigen Minuten in eine weiche plastische Masse. Die Reaktion findet in einem alkalischen Milieu statt. Hat die Enthaarungscreme einige Zeit auf die Hornsubstanz des Haares, das Keratin, eingewirkt und das Haar hinreichend aufgeweicht, lassen sich die Haare, zusammen mit der Enthaarungscreme, mit Hilfe eines Schabers entfernen. Die Haarwurzel ist nicht betroffen und verbleibt in der Haut. Die Haut sollte anschließend noch einmal mit Wasser abgewaschen werden. Zu Pflegezwecken sind den Cremes oftmals hautberuhigende Stoffe zugesetzt.

Depilatorien sind als Cremes, Gels oder Schäume mit einem pH-Wert von 10-12 im Handel. Praktisch für die Behandlung größerer Körperpartien sind auch die Roller mit Enthaarungsmilch. Anwendung: Das Enthaarungspräparat wird auf die zu enthaarende Körperpartie aufgetragen. Die Einwirkzeit richtet sich nach der Haarbeschaffenheit. Die erfolgreiche Wirkung erkennt man daran, dass Haare sich korkenzieherartig kräuseln. Sie werden dann mit einem Spatel, Kosmetiktuch oder Wattebausch von der Haut entfernt und anschließend samt Creme mit laufwarmem Wasser restlos abgespült.

Vor der Anwendung von Depilatorien empfiehlt es sich, die Hautverträglichkeit zu prüfen. Die Inhaltsstoffe der Enthaarungscreme können die Haut reizen. Das gilt besonders für empfindlichere Regionen, wie die Achseln. Allgemein sind Rötungen, Juckreiz und Brennen oder auch allergische Reaktion nicht auszuschließen. Aus diesem Grund sollte die Enthaarungscreme immer zuerst an einer kleinen Stelle getestet werden. Die Präparate sollten nicht im Gesicht verwendet werden und dürfen nicht mit den Augen oder den Schleimhäuten in Berührung kommen.

Die Depilation mit Enthaarungscremes hat, wie die Rasur gegenüber der Epilation den Nachteil, dass die Haare rasch wieder nachwachsen und erneut depiliert werden müssen. Ihr Vorteil: Sie ist sehr einfach durchzuführen, beispielsweise in der Dusche oder Badewanne, und sie ist schmerzfrei.

Epilation: Länger anhaltende Haarentfernung

Die Epilation umfasst Methoden, bei denen die Haare samt Wurzel entfernt werden, was zu längeren Rasurpausen führt.

Epiliergeräte

Ein elektrisches Epiliergerät, das aussieht wie ein Rasierer, zupft die Härchen samt der Wurzel durch Spiralbewegung aus. Im Epilierer befinden sich rotierende Scheibenpaare, drehenden Walzen oder Federn. Fährt man damit über die Haut, ziehen sie wie eine Pinzette selbst kleinste Härchen mit ihrer Wurzel heraus. Diese Prozedur ist allerdings spürbar und aufgrund unterschiedlicher Schmerzempfindsamkeit damit nicht für alle geeignet. Erfahrene Anwenderinnen und Anwender beschreiben einen gewissen Gewöhnungseffekt. Zudem wachsen zunächst weniger Haare nach, da sich nur ein Teil von ihnen in der Wachstumsphase befindet. Vorteil: Das Ergebnis hält bis zu drei Wochen.

Zur Epilation sollten die Haare etwa 0,3 bis 0,5 cm lang sein, und möglichst nicht länger als 1 cm. Die Haut vorher reinigen, entfetten und gut abtrocknen. Der Einsatz eines Kältekissens vor dem Epilieren kann den Schmerz lindern.

Die Geräte sollten immer senkrecht aufgesetzt werden, damit die Pinzetten richtig greifen können. Epilierer funktionieren gut an den Beinen. Unter den Achseln und in der Bikinizone ist die Haut in der Regel zu weich und leistet den Pinzetten nicht genügend Widerstand und die Anwendung ist sehr schmerzhaft. Der Abend ist eine gute Zeit für die Epilation, danach hat die Haut Zeit sich ein wenig zu beruhigen und zu erholen. Seife, Deos oder Parfüm an den behandelten Stellen zunächst nicht anwenden.

Enthaarung mittels Wachs

Längere Enthaarungspausen ermöglicht auch die Haarentfernung mit Wachs. Es gibt sie in zwei Varianten: Als Kaltwachs und als Warmwachs.

Die Haarlänge sollte mindestens 0.5 cm betragen. Die Präparate werden auf die zuvor gereinigte, von Hautfett befreite, gut abgetrocknete Haut in Haarwuchsrichtung aufgetragen. Anschließend drückt man spezielle Baumwoll-, Papier- oder Folienstreifen darauf und zieht diese flach, gegen die Wuchsrichtung ruckartig ab. Wachs inklusive Härchen bleibt an den Streifen hängen. Das tut schon etwas weh. Nach dem ruckartigen Entfernen sofort die behandelten Hautpartien mit den Fingern oder der Handfläche drücken, um den Schmerzreiz zu unterdrücken.

In Eigenregie zuhause sollte man zunächst nur Stellen mit Wachs enthaaren, die unempfindlich und leicht zugänglich sind. Die Haarentfernung mit Wachs eignet sich bestens für die Beine. Am besten man geht in kleinen Abschnitten vor. Keinesfalls größere Hautpartien in einem Ruck behandeln. Da die Haare mit der Wurzel entfernt werden, garantiert diese Methode eine glatte Haut für etwa drei Wochen. Wie lange das Ergebnis beim Einzelnen hält, ist individuell etwas unterschiedlich und muss ausprobiert werden. Die haarfreie Zeit hängt unter anderem von der Intensität des Haarwuchses und dem Körperareal ab. In empfindlicheren Regionen ist diese Methode nur für Schmerzunempfindliche geeignet. Wer Krampfadern, Wunden oder Besenreiser hat, sowie eine gestörte Hautbarriere, sollte vor der Anwendung in jedem Fall seinen Hautarzt fragen.

Wie die Epilation mittels Epiliergerät haben die Wachsmethoden den Vorteil, dass die Haare nicht stoppelig nachwachsen, sondern mit natürlicher Spitze. Auch die Pigmentierung lässt bei wiederholten Anwendungen nach, die Härchen werden, heller, dünner und brüchiger. Nachteile: Die Methoden erfordern Übung, sind zeitaufwendiger als die Rasur und nicht schmerzfrei. Die Haare wachsen schließlich wieder nach.

Kaltwachs

Die Haarentfernung mittels Kaltwachs eignet sich für die Anwendung zuhause sowie für Waxing-Anfänger, weil sie einfach durchzuführen ist. Nachteil: Es soll schmerzhafter sein als Warmwachs.

Kaltwachs gibt es auf fertig präparierten Streifen, die nur angedrückt und abgezogen werden müssen. Die zu enthaarenden Stellen werden zunächst gründlich gereinigt und getrocknet. Anschließend werden Papier- oder Baumwollstreifen, die mit der speziellen Wachsmischung beschichtet sind, aufgeklebt. Das Wachs umschließt dabei die Härchen. Zieht man nun die Streifen mit einem Ruck entgegen der Wuchsrichtung ab, bleiben die Härchen daran hängen. Bei Kaltwachs kann es passieren, dass einige Haare abbrechen und Stoppeln verbleiben. Die Wirkung hält ungefähr drei Wochen an.

Warmwachs

Die Warmwachs-Methode gilt als etwas „hautfreundlicher“, durch die Wärme kann das Wachs die Haare besser umschließen und die Methode soll weniger schmerzhaft sein. Die Anwendung ist jedoch aufwändiger in der Umsetzung.

Bei der Warmwachsmethode muss das Wachs zuerst geschmolzen werden. Kleine Wachskügelchen werden im Wasserbad verflüssigt und das Wachs anschließend auf die zu enthaarenden Stellen aufgetragen. Doch Vorsicht: Vor dem Auftragen immer zunächst die Temperatur prüfen, damit kein zu heißes Wachs mit der Haut in Berührung kommt. Das Wachs sollte sich gut mit den Haaren verbinden. Bereits vor dem Auftragen sollten die Baumwollstreifen vorbereitet werden und griffbereit sein. Diese dann auf das noch warme Wachs auflegen, so dass sie ebenfalls mit dem Wachs verkleben. Nun braucht es noch ein wenig Geduld, bis die Masse erkaltet ist. Anschließend können die Baumwollstreifen mit dem fest gewordenen Wachs und den daran klebenden Härchen abgezogen werden.

Halawa, Fadenepilation und Auszupfen

Halawa

Halawa wird ähnlich angewendet wie Wachspräparate. Die Substanz war schon im alten Ägypten bekannt. Hergestellt wird Halawa aus Zucker oder Honig zu gleichen Teilen gemischt mit Zitronensaft oder Ölen. Die Mischung wird gekocht, so dass sich eine dicke kaugummiähnliche Masse entwickelt (Vorsicht: sehr heiß, Verbrennungsgefahr!). Diese kann nach einer längeren Abkühlphase(!) wie Wachs aufgetragen und mit einem Vlies entfernt werden. Eine weitere Technik formt Halawa-Kügelchen und rollt diese über die Beine. Halawa haftet im Vergleich zu Wachs weniger stark an der Haut. Auch danach kann man mit etwa drei haarfreien Wochen rechnen, bis die Haare - etwas weicher und schwächer - wieder nachwachsen.

Fadenepilation

Auch die Fadenepilation, eine traditionelle Methode der Haarentfernung aus dem Orient, verspricht glatte Haut. Dabei werden Fäden zwischen den Fingern beider Hände schnell gedreht und gleichzeitig über den Körper geführt, so dass sich die Härchen zwischen ihnen verfangen und entfernt werden. Diese Art Körperhaare zu entfernen sei, so ist zu lesen, weniger schmerzhaft, als andere Epilationsverfahren. Auch würden die Haare mit der Zeit immer feiner, der Haarwuchs zunehmend schwächer. In orientalischen Ländern findet die Fadenepilation daher großen Zuspruch. Dort wird sie sogar im Gesichtsbereich angewendet.

Die Fadenepilation ist jedoch nichts für Ungeübte. Die Technik will zunächst von erfahrenen Anwenderinnen gelernt sein, und sie erfordert ein wenig Geschick. Sollen größere Hautareale enthaart werden, wie etwa an den Beinen, dann ist die Fadenepilation recht zeitaufwendig.

Auszupfen

Das Zupfen mittels Pinzette ist eine Methode, die sich vor allen Dingen zur Entfernung einzelner Haare wie z. B. Augenbrauen oder Härchen im Oberlippenbereich eignet. Dabei brechen die Haare innerhalb des Follikels ab, die Wurzel bleibt jedoch unbeschädigt, so dass das Haar wieder nachwachsen kann. Haare aus Muttermalen und Leberflecken grundsätzlich nicht auszupfen, sondern abschneiden oder rasieren.

Dauerhafte Haarentfernung: Laser und IPL

Viele Menschen wünschen sich eine glatte Haut ohne lästiges Rasieren, Wachsen oder Epilieren. Daher interessieren sich immer mehr für die sogenannte „permanente“ Haarentfernung. Wer sich für eine dauerhafte Haarentfernung entscheidet, sei es mithilfe von Laser oder IPL (Intense Pulsed Light), erhofft sich langfristig seidenglatte Haut. Doch der Begriff „permanent“ kann leicht irreführend sein, da das Nachwachsen der Haare nicht bei allen Personen dauerhaft gänzlich verhindert wird. Vielmehr handelt es sich meistens um eine deutliche, langfristige Reduktion des Haarwuchses.

In der Regel kann man davon ausgehen, dass nach einer vollständigen Behandlungsserie die meisten behandelten Haarwurzeln dauerhaft inaktiv bleiben. Viele Patientinnen und Patienten berichten von jahrelang glatter Haut in den behandelten Bereichen. Allerdings kann es sein, dass mit der Zeit einzelne feine Härchen wieder nachwachsen, was in der Regel kaum störend ist und sich mit gelegentlichen Nachbehandlungen kontrollieren lässt. Die Haltbarkeit ist somit kein „Alles oder Nichts“-Ergebnis. Man kann realistisch davon ausgehen, dass die behandelten Körperregionen über viele Jahre hinweg stark haarreduziert bleiben. Kleine Auffrischungssitzungen im Abstand von mehreren Monaten oder sogar Jahren können helfen, das Ergebnis langfristig zu sichern und die Haut dauerhaft glatt erscheinen zu lassen.

Nicht jeder Körper reagiert auf die permanente Haarentfernung gleich, und die Dauer der Ergebnisse hängt von verschiedenen individuellen Faktoren ab. Dazu zählt in erster Linie der eigene Haut- und Haartyp. Dunklere, kräftige Haare lassen sich oft leichter dauerhaft entfernen, da sie das Licht oder den Laserstrahl besser absorbieren als sehr feine oder helle Haare. Auch hormonelle Einflüsse spielen eine große Rolle. Veränderungen im Hormonhaushalt - beispielsweise während einer Schwangerschaft oder durch bestimmte Erkrankungen - können dazu führen, dass zuvor inaktive Haarfollikel wieder stimuliert werden. In solchen Fällen kann nach einiger Zeit ein erneutes Wachstum in zuvor behandelten Zonen auftreten.

Darüber hinaus ist die Qualität der Behandlung entscheidend. Professionelle Geräte in dermatologischen Praxen oder bei zertifizierten Spezialisten erzielen in der Regel zuverlässigere Ergebnisse als Behandlungen mit schwächeren Heimgeräten. Zudem beeinflusst die Anzahl der durchgeführten Sitzungen die Langlebigkeit: Wer die empfohlenen Folgebehandlungen vollständig absolviert, profitiert meist am längsten von glatter Haut.

Mit Methoden wie der Laser- oder IPL-Behandlung lassen sich Haarwurzeln inaktiv machen, sodass an den behandelten Stellen über Jahre hinweg kaum bis keine Haare mehr nachwachsen. Dennoch bedeutet „permanent“ nicht für alle Betroffenen eine einhundertprozentige und endgültige Haarfreiheit. In vielen Fällen treten nach einer gewissen Zeit feine, vereinzelte Härchen wieder auf.

Studien zeigen, dass die Ergebnisse je nach Körperregion und Haartyp unterschiedlich ausfallen. Vor allem an den Beinen und in den Achseln lassen sich langanhaltende Erfolge erzielen, während hormonell stark beeinflusste Zonen, wie Gesicht oder Bikinibereich, etwas empfindlicher für späteren Nachwuchs sind. Ein Großteil der Behandelten berichtet jedoch, dass das Haarwachstum dauerhaft deutlich reduziert ist - meist um 80 bis 90 Prozent.

Auch lohnt es sich, zwischen „dauerhafter Haarentfernung“ und „dauerhafter Haarreduktion“ zu unterscheiden. Während der erste Begriff oft ein vollkommen glattes Endergebnis suggeriert, beschreibt der zweite realistischer die Effekte, die moderne Geräte erreichen können. Das Endresultat ist also sehr wohl langanhaltend, jedoch nicht zwangsläufig ein Leben lang völlig ohne Haar.

Die individuelle Haut- und Haarstruktur ist einer der entscheidenden Faktoren. Dunkle, kräftige Haare sprechen besonders gut auf Laserlicht an, während sehr helle, graue oder rote Haare schwieriger zu behandeln sind. Auch der Hautton spielt eine Rolle: helle Haut mit dunklen Haaren gilt als „ideale Kombination“. Bei anderen Haut- und Haarkombinationen kann die Haltbarkeit variieren und mehrere Sitzungen erfordern.

Ein weiterer Aspekt betrifft den Hormonhaushalt. Schwankungen, wie sie zum Beispiel in der Pubertät, während einer Schwangerschaft oder in den Wechseljahren auftreten, können das Nachwachsen von Haaren begünstigen. Selbst nach erfolgreicher Behandlung kann es sein, dass durch hormonelle Veränderungen neue Haarfollikel aktiv werden. In solchen Fällen ist es üblich, ab und an eine sogenannte Auffrischungssitzung durchzuführen.

Ebenso entscheidend ist die regelmäßige Durchführung der Sitzungen in den empfohlenen Intervallen, da nur Haare in der aktiven Wachstumsphase dauerhaft zerstört werden können. Eine gewisse Investition in Professionalität und Geduld zahlt sich also hinsichtlich der Haltbarkeit deutlich aus.

„Permanente“ Haarentfernung hält in den meisten Fällen viele Jahre, oft mit einer deutlichen und bleibenden Reduktion des Haarwuchses. Ganz ohne einzelne Nachbehandlungen oder Auffrischungssitzungen kommt jedoch kaum jemand aus - einfach, weil unser Körper hormonell aktiv bleibt und damit Haarwachstum nie zu 100 Prozent kontrollierbar ist.

Welche Haarentfernungsmethode passt am besten zu dir?

Wenn es um Haarentfernung geht, kann man aus vielen Methoden wählen, und jeder Mensch ist anders. Du musst einfach nur entscheiden, welche Methode am besten zu deinem Lebensstil passt. Daneben solltest du berücksichtigen, wie viel Zeit du für deine Haarentfernungsroutine aufwenden möchtest.

Die Epilation ist eine Haarentfernung an der Wurzel, entsprechend erzielst du wie mit Waxing langanhaltende Ergebnisse.

Mit beiden Methoden bleibst du bis zu 4 Wochen haarfrei, Epilation kann jedoch angenehmer sein, weil du nicht darauf warten musst, dass deine Haare nachwachsen. Wenn du wachst, must du warten, bis deine Haare wieder lang genug sind, was einige Tage stoppelige Beine bedeuten kann. Beim Epilieren kannst du bis zu 4x kürzere Haare erfassen als Wachs.

Mit einem Epilierer kannst du Härchen von der Größe eines Sandkorns (0,5 mm) entfernen, damit ist die Epilation sehr effektiv, auch bei minimalem Haarwuchs. Zudem passt die Epilation besser, wenn du in deinem Alltag sehr beschäftigt bist; denn man kann sie einfach zu Hause durchführen, und die Ergebnisse halten bis zu 4 Wochen lang. Die Haut bleibt langanhaltend glatt, wie beim Waxing, aber ohne den Stress und den Aufwand, den Waxingversuche zu Hause oder das Warten auf einen Termin bedeuten. Das Beste daran ist, dass man nicht auf Ergebnisse warten muss oder es dauert, bis die Haare lang genug sind, um die Haut wieder glatt und haarfrei zu machen.

Glatte Haut zu Hause zu bekommen ist mit dem gesamten, jetzt erhältlichen Produktsortiment, ganz einfach. Das Geheimnis glatter, strahlender Haut ist regelmäßiges Peeling, und wir empfehlen das regelmäßige Peeling sowohl vor als auch nach der Epilation. Bei manchen Epilierern, wie z. B. die der Braun SkinSpa Serie, sind für ein vollständiges Beauty-Programm zu Hause bereits Peelingbürsten und Gesichtsreinigungsbürsten enthalten.

Hier ist eine Tabelle, die die wichtigsten Methoden zusammenfasst:

Methode Haltbarkeit Vorteile Nachteile
Rasur 1-3 Tage Schnell, schmerzfrei, kostengünstig Kurze Haltbarkeit, Stoppeln, Hautreizungen
Enthaarungscreme 7-12 Tage Einfach, schmerzfrei Chemisch, Hautreizungen möglich, nicht für dicke Haare
Epilieren Bis zu 4 Wochen Langanhaltend, Haare werden weicher Schmerzhaft, Rötungen möglich
Waxing Bis zu 4 Wochen Langanhaltend, Haare werden weicher Schmerzhaft, erfordert Übung, Haarlänge muss passen
Sugaring Bis zu 4 Wochen Hautschonender, natürlich Erfordert Übung, Haarlänge muss passen
Laser/IPL Langfristig Dauerhafte Reduktion des Haarwachstums Teuer, mehrere Sitzungen nötig, nicht für alle Haartypen geeignet

Tipps und Tricks für eine lange Lebensdauer und perfekte Hygiene von Epilierern

Moderne Epiliergeräte arbeiten sanft, schnell und leise. Einige verfügen über Kühlaufsätze, die Anfängern den Einstieg erleichtern, andere über verschiedene Epilierköpfe, mit denen du auch im Gesicht und im Intimbereich sicher und komfortabel zupfst. Hast du dein perfektes Modell einmal gefunden, möchtest du lange Freude daran haben. Wie lange hält ein Epilierer in der Regel, wann ist der Epilierkopf zu wechseln und was ist zu tun, um eine optimale Hygiene und eine lange Lebensdauer zu gewährleisten?

Warum sollte ich einen Epilierer reinigen?

Beim Epilieren setzt du den Epilierkopf in Bewegung, in dem meist zwischen 30 und 40 winzige Pinzetten sitzen. Beim Zupfen können Härchen und Hautschüppchen in dem Schneidwerkzeug hängen bleiben. Damit diese bei der nächsten Anwendung nicht zu Reizungen und Entzündungen führen, ist es ratsam, nach jeder Nutzung den Epilierer sauber zu machen. Rückstände können zudem die Pinzetten mit der Zeit stumpf werden lassen und die Haarentfernung schmerzhafter machen als notwendig.

Möchtest du auf Nummer sicher gehen, dass sich keinerlei Keime mehr auf den Pinzetten befinden, kannst du den Epilierer desinfizieren.

Epilierer reinigen - so funktioniert es

Ein stets sauberer Epilierer hält länger und du genießt ein komfortables Handling. Häufig liegt den Geräten ein feiner Pinsel bei, mit dem du lose Härchen ruckzuck ausbürstest. Wichtig: Verzichte auf alkoholhaltige Lösungen.

Wie lange hält ein Epilierer?

Das Haarentfernungs-Tool regelmäßig zu reinigen, verlängert die Lebensdauer. Vor allem Modelle mit Kabelverbindung können dir zehn Jahre und länger gute Dienste leisten - wenn du sie nach jeder Nutzung reinigst.

Gut zu wissen: Dauert die Epilation ungewöhnlich lange und ist schmerzhafter als gewohnt, deutet das darauf hin, dass du den Epilierer wechseln solltest. Viele Modelle erlauben den Wechsel des Epilierkopfes. So brauchst du nicht in ein neues Gerät zu investieren und genießt trotzdem eine komfortable Enthaarung.

Häufige Defekte und ihre Ursachen

Der Epilierer dreht sich nicht mehr oder verursacht laute Geräusche? Manchmal lassen sich Defekte ganz einfach beheben.

  • Das Gerät geht nicht mehr an: Prüfe die Verbindung zur Steckdose oder, bei Akku-Epilierern, ob die Batterie korrekt eingelegt ist (falls sie zugänglich ist).
  • Der Epilierer dreht sich nicht mehr: Bleiben die Schneidwerkzeuge trotz Stromverbindung still, ist er eventuell verschmutzt. Reinige ihn gründlich und versuche es erneut. Womöglich haben sich Kleinteile zwischen den Pinzetten festgesetzt. Achtung: Die Pinzetten sind scharf. Fasse keinesfalls mit bloßen Händen in den Epilierkopf.
  • Der Epilierer ist plötzlich sehr laut: Durch das Öffnen und Schließen der Pinzetten verursacht ein Epilierer immer Geräusche. Werden diese lauter als gewöhnlich, kann es sein, dass der Epilierkopf nicht korrekt aufgesetzt wurde.

Helfen diese Tricks nicht, erkundige dich zunächst beim Hersteller, was bei Defekten zu tun ist.

tags: #epilieren #haltbarkeit

Populäre Artikel:

Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen