Wo nicht gewollt Haare sprießen, da müssen Rasierer, Wachs oder Epilierer herhalten. Während der Rasierer öfter benutzt werden muss, hält sich die Haut länger glatt, wenn die Haare gezupft werden. Doch wächst das Haar dann auch nach?
Dr. Andreas Finner (47), Haarmedizin-Experte (trichomed.com): „Ja. Beim gewaltsamen Zupfen und Epilieren der Haare wird immer ein Teil der Haarwurzel mit herausgezogen, weil das Haar wie mit kleinen Widerhaken in ihr verankert ist. Das nächste Haar kann deshalb an der Stelle verkleinert nachwachsen.“
Beim wiederholten Herausreißen des Haares verkümmert es sogar. Beim Epilieren in bestimmten Zonen kann das erwünscht sein. Etwa nach dem Überzupfen der Augenbrauen.
Dr. Andreas Finner: „Durch den gleichen Effekt können aber länger anhaltende Zugkräfte zu einem dauerhaften Haarverlust führen.
Falls du dich trotzdem dafür entscheidest, Körperhaare zu entfernen, ist ein Epilierer eine effektive Option. Aber: Dabei kann einiges schiefgehen. Damit dir das nicht passiert, zeigen wir dir hier, wie du das Epilieren sanfter gestaltest, deine Haut länger glatt bleibt und wie du eingewachsenen Härchen vorbeugst.
Das Epilieren bietet einen entscheidenden Vorteil gegenüber der herkömmlichen Rasur: Es entfernt die Haare direkt an der Wurzel. Im Epiliergerät befinden sich dafür kleine Pinzetten, welche an einer rotierenden Walze montiert sind. Diese zupfen die Härchen einzeln aus der Haut und es kommt somit zu einem länger anhaltenden Ergebnis.
Der erste Vorteil liegt auf der Hand: Du musst nicht dauernd rasieren! Außerdem dauert es länger, bis die Haare wieder nachgewachsen sind, dadurch, dass die Haare direkt an der Wurzel entfernt werden. Die Haare wachsen zudem feiner und dünner nach - unschöne Stoppeln gehören der Vergangenheit an. So hält das Ergebnis insgesamt zwei bis vier Wochen.
Nein, denn Epilieren ist schonender als eine Rasur. Unangenehme Rasierpickel bleiben beim Epilieren aus, da die obere Hautschicht nicht angegriffen wird. Beim Waxing hingegen klebt das Wachs zu sehr an der Haut, wodurch sie gereizt wird. Besser als Waxing wäre Sugaring. Das ist allerdings entweder teuer, wenn du es im Studio machen lässt, oder kann in der Home-Anwendung eine ziemliche Sauerei werden. Die Zuckerpaste kann sich nämlich ziemlich schnell an den Händen festkleben, oder, noch schlimmer: an den zu epilierenden Stellen. Außerdem tut ein Ruck, bei dem viele Haare auf einmal entfernt werden, mehr weh als die Entfernung einzelner Haare beim Epilieren, wo du die Geschwindigkeit selbst bestimmen kannst.
Theoretisch kannst du dich an allen Körperstellen epilieren: an den Beinen, Armen, unter den Achseln, im Intimbereich, sowie im Gesicht. Praktisch gesehen gibt es jedoch schmerzliche Unterschiede bei den verschiedenen Hautstellen. So sind einige Areale, wie der Intimbereich und unter den Achseln, empfindlicher, da die Haut dort dünner ist. Die Folge: mehr Schmerzen beim Epilieren. Hierfür solltest du stets einen kleineren Aufsatz für empfindliche Bereiche verwenden. Es gibt jedoch auch eine gute Nachricht: Mit der Zeit sitzen die Haare quasi "lockerer" und du gewöhnst dich an das Gefühl, sodass es immer weniger weh tut.
Dranbleiben lohnt sich also.
Beim Kauf eines Epiliergerätes lohnt es sich, ein wenig mehr Geld auszugeben und auf Qualität zu achten.
Diese Checkliste hilft dir dabei:
Epilierer unterscheiden sich vor allem in der Größe und Beschaffenheit des Epilierkopfes, der Wasserfestigkeit und des Zubehörs. Modelle mit großem Kopf und vielen Pinzetten entfernen die Haare schneller und gründlicher, sind dafür aber deutlich teurer.
Der Silk-épil von Braun ist der Epilierer-Klassiker. Er eignet sich für Beine, Körper und sogar das Gesicht.
Wir haben das Modell Silk-épil von Braun getestet und können sagen: Der Epilierer bietet alles, was man von einem erstklassigen Epilierer erwartet, und noch mehr.
So ist er der weltweit erste Epilierer für Frauen mit vollständig flexiblem Kopf, wodurch er besonders einfach anzuwenden ist. Der kabellose Epilierer hat stets Kontakt zur Haut, selbst wenn du keine geraden Linien (beispielsweise am Bein) fährst. Somit erwischst du gleich beim ersten Mal fast alle Haare und verdrehst dir nicht das Handgelenk wie bei einem Epilierer mit starrem Kopf. Da das Epilieren unabhängig vom Produkt länger dauert als das Rasieren, ist das wirklich praktisch und angenehm.
Auch die Pinzetten selbst beschleunigen die Haarentfernung: sie sind breiter, länger und tiefer als beim Vorgängermodell, sodass selbst die kürzesten und feinsten Härchen erfasst werden. Und keine Sorge: Drückst du einmal zu fest auf, leuchtet direkt das rote Lämpchen der SensoSmart Andruckkontrolle und verhindert unangenehme Hautirritationen.
Besonders toll ist übrigens, dass du den 100 Prozent wasserdichten Silk-épil 9 Flex auch unter der Dusche oder in der Badewanne verwenden kannst. Durch das warme Wasser weiten sich nämlich die Poren, wodurch sich die Haare einfacher und dadurch auch mit weniger Schmerzen entfernen lassen. Ein schmaler Aufsatz für empfindliche Zonen ist im etwas teureren Beauty-Set enthalten.
Zusammengefasst:
Der BRE740/90 von Philips entfernt kleine Härchen besonders sanft und langanhaltend.
Wer endlich Schluss mit nerviger Körperbehaarung machen möchte, dem empfehlen wir dieses hochwertige Modell von Philips. Der BRE 740/10 ist der weltweit erste Epilierer mit Keramikpinzetten und sorgt dadurch für ein noch sanfteres Epilieren. Die Anwendung verspricht ein Ergebnis von wochenlang glatter Haut.
Zusätzlich gibt es hier einen Aufsatz für sensible Bereiche, sowie eine Körper-Peelingbürste mit hypoallergenen Borsten, die schonend abgestorbene Hautschüppchen entfernt und die Hauterneuerung anregt. Auch hier kann der kabellose Epilierer in der Dusche oder der Badewanne verwendet werden.
Zusammengefasst:
Regelmäßige Peelings helfen, die Haare leichter zugänglich zu machen. So kann das Gerät sie besser zupfen. Wir lieben das Peeling The Ritual of Hamman mit reinigendem Meersalz, wärmendem Ingwer und erfrischenden Eukalyptus. Das Peeling kannst du hier kaufen. "Nach dem letzten Peeling sollte aber unbedingt ein Tag verstreichen, bevor man den Epilierer ansetzt, um die Haut nicht unnötig zu strapazieren und mögliche Irritationen zu vermeiden", erklärt Dr. Melanie Hartmann, dermatologische Beraterin für Braun.
Wie tut Epilieren weniger weh?Ganz einfach: Locker bleiben! Klingt blöd, ist aber wahr. Wenn du dich verkrampfst und schon in Erwartung des Schmerzes leidest, wird es beim Epilieren umso mehr "ziepen". Viel besser: Mach einen Wellness-Moment daraus! Gönne dir eine entspannende Dusche oder noch besser ein schönes Bad. Die Poren öffnen und die Haut entspannt sich.
Versuch dich zu entspannen und denk an etwas schönes, so ziept das Epilieren weniger
"Abgesehen von Beruhigung und Entspannung der Haut verbessert die Wärme auch die Durchblutung und stimuliert so die Produktion von körpereigenen Substanzen, die unsere Haut unempfindlicher machen. Dadurch ist das Zupfempfinden sehr viel geringer", weiß Dr. Melanie Hartmann. Dazu entspannende Musik, vielleicht eine Tasse deines Lieblings-Tees … und alles wird halb so wild. Zudem wird der Schmerz mit jedem Mal weniger, weil die Haare durchs Epilieren immer feiner nachwachsen und du dich ans Zupfen gewöhnst. Übrigens: So wirst du einen Damenbart los.
Wenn du dich beim Epilieren an diese 8 Tipps hältst, erwischst du alle Haare und die Haut bleibt länger glatt.
Ein regelmäßiges Peeling einmal pro Woche ist nicht nur sinnvoll, um abgestorbene Hautzellen zu entfernen, sondern auch, um eingewachsenen Härchen vorzubeugen. Anschließend kannst du eine Feuchtigkeitscreme auftragen, so bleibt die Haut schön weich und die Haare finden leichter den Weg an die Oberfläche, statt darunter kehrt zu machen und einzuwachsen.
Dr. Melanie Hartmann erklärt: "Die Körperhaut - gerade im Beinbereich - ist meist eher trocken, da sie nicht so viele Talgdrüsen besitzt. Eine Epilation nimmt ihr zusätzlich Feuchtigkeit. Deshalb sollte man nach dem Epilieren die Haut mit reichlich Feuchtigkeit versorgen, beispielsweise mit einer Body-Creme oder einer Lotion." Besonders gut ist eine spezielle Creme für nach der Haarentfernung. Der Pflegebalsam pflegt und kühlt deine Haut.
Ein guter Tipp: Innerhalb von 5 Minuten nach dem Duschen die Haut mit einem Körperöl pflegen, das schließt Restfeuchtigkeit in der Haut ein und sorgt außerdem noch für einen leichten Schimmer auf der Haut.
Da die Haarwurzel beim Epilieren mit entfernt wird, dauert es länger als bei einer Rasur, bis das Haar nachgewachsen ist. Das dauert zirka 2 Wochen, ist aber vom Typ abhängig. Zudem sind die Härchen weicher als bei einer Rasur. Gehst du beim Epilieren zu ungeduldig vor, brechen einige Härchen vielleicht ab und wachsen wieder schneller nach.
Alles epiliert? Dann kannst du dich jetzt auf bis zu 4 Wochen glatte Haut, eine haarfreie Zeit und feiner nachwachsende Härchen freuen. Epilieren bedeutet, Haare samt der Wurzel zu entfernen, was einen längeren Haarfrei-Effekt als Rasieren bietet. Im Gegensatz zum Rasieren, bei dem Rasierklingen verwendet werden, entfernt das Epilieren die Haare an der Wurzel und ermöglicht so, dass die Haut länger glatt bleibt.
Für optimale Ergebnisse sollten sie etwa 2-3 mm lang sein.
Ein Trick ist, nach einer warmen Dusche zu epilieren, da die geöffneten Poren den Schmerz reduzieren.
Am besten gegen die Haarwuchsrichtung, um alle Haare gründlich zu entfernen.
Die Dauer variiert je nach Fläche, aber um beide Beine zu epilieren, benötigt man etwa 15-30 Minuten.
Idealerweise epiliert man abends nach einer warmen Dusche, wenn die Haut entspannt ist.
Die Haare sollten mindestens 2-3 mm lang sein, damit der Epilierer sie gut greifen kann.
Epilieren ist oft praktischer, da es jederzeit zu Hause durchgeführt werden kann und weniger Aufwand erfordert als Wachs.
Regelmäßiges Epilieren kann das Haarwachstum verlangsamen, sodass die Intervalle zwischen den Anwendungen länger werden.
Eine gründliche Hautpflege ist entscheidend, um Hautirritationen und eingewachsene Haare nach dem Epilieren zu vermeiden.
Am besten peelen Sie die Haut sanft, um eingewachsene Haare vorzubeugen und ein glattes Ergebnis zu erzielen.
Vor dem Epilieren sollte man auf Rasierschaum verzichten, da er die Haut zu sehr befeuchtet und den Epilierer weniger effektiv greifen lässt.
Bei empfindlicher Haut kann es nach der Epilation zu leichten Rötungen oder Hautirritationen kommen, insbesondere, wenn das Epilieren am Anfang noch ungewohnt ist. Um eingewachsene Haare zu vermeiden, empfiehlt es sich, die Haut regelmäßig zu peelen und in Richtung Haarwuchs zu epilieren.
Epilieren ist eine Methode, bei der die Haare samt Wurzel entfernt werden, was für eine länger anhaltende glatte Haut sorgt.
Epilieren wie oft hängt vom individuellen Haarwachstum ab, doch viele Menschen erreichen gute Ergebnisse, wenn sie etwa alle drei bis vier Wochen epilieren.
Eine regelmäßige Anwendung kann das Haarwachstum verlangsamen, was bedeutet, dass mit der Zeit die Abstände zwischen den Epilationen länger werden.
Achten Sie darauf, dass die Haare eine Mindestlänge haben. Idealerweise sollten sie etwa 2-3 mm lang sein, damit der Epilierer sie effektiv greifen kann.
In der Regel bleibt die Haut nach der Epilation etwa zwei bis vier Wochen glatt.
Bei Problemen wie eingewachsene Haare nach dem Epilieren hilft ein sanftes Peeling, um die Haut glatt zu halten und eingewachsene Haare zu verhindern.
Diese Situation kommt vielen Mädchen und Frauen bekannt vor: Morgens werden unter der Dusche noch schnell die Beine rasiert - doch schon am nächsten Tag zeigen sich wieder die ersten Stoppeln. Sind sie nicht noch dicker und dunkler als bei der letzten Beinrasur? Nein, das täuscht.
Tatsächlich hat das Rasieren, Epilieren, Wachsen usw. überhaupt keinen Einfluss auf den Haarwuchs - weder auf das Tempo noch auf die Stärke. Aber warum hält sich dieser Mythos?
Die Erklärung ist ziemlich simpel: Das Haar wird zur Spitze hin immer dünner. Beim Rasieren aber kappt die Klinge das Härchen an seiner dicksten Stelle. Die kurzen, aufrecht stehenden Stoppeln, die dann nachwachsen, wirken kräftiger als ihre dünnen, längeren Vorgänger. Hinzu kommt, dass man nachwachsende Haare auf glatt rasierter Haut deutlicher wahrnimmt.
Vor allem junge Männer mit spärlichem Bartwuchs freuen sich allerdings oft über dieses Phänomen: Rasieren sie sich zum ersten Mal, sind die jungen Barthaare an der Spitze noch relativ dünn und weich. Wenn sie diese Haare aber an einer relativ dicken Stelle abschneiden, sieht das nachwachsende Haar kräftiger aus als vorher. Eine optische Täuschung, die an dieser Stelle häufig - zumindest kurzzeitig - für Freude sorgt.
Die gute Nachricht für die Damenwelt, die die Hornfäden an vielen Körperstellen unter Kontrolle haben wollen: Der Haarwuchs lässt sich herauszögern, indem man zum Wachs oder Epiliergerät greift. Denn dabei werden die Haare samt Wurzel entfernt. Das heißt: Sie wachsen weicher und wesentlich langsamer nach und unschöne dunkle Stoppeln werden vermieden.
Lästigen Härchen an der Oberlippe sollten deshalb auch nicht mit dem Rasierer entfernt werden. Gegen einen Damenbart hilft oft schon die gute alte Pinzette, eine spezielle verschreibungspflichtige Salbe, eine Nadelepilation oder eine Laserbehandlung.
Abzuraten - vor allem im Intimbereich - ist übrigens von Enthaarungscremes, da sie Reizungen oder Allergien hervorrufen können. Auch eine Rasur kann hier gesundheitliche Probleme bringen, warnen Experten.
tags: #Epilieren #Haare #werden #dünner
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