Die Aussicht auf seidig-glatte Haut für bis zu vier Wochen ist verlockend. Das Epilieren kann die Methode sein, die diesen Wunsch erfüllt. Doch wie funktioniert das Epilieren eigentlich, und worauf sollte man besonders achten?
Beim Epilieren werden die Körperhaare mitsamt der Haarwurzeln entfernt. Im Vergleich dazu wird bei der Rasur nur der sichtbare Teil der Haare über der Haut entfernt. Dadurch entstehen rasend schnell wieder Stoppel. Da das Haar beim Epilieren aber mit der Wurzel gezupft wird, kannst du dich lange an glatter Haut erfreuen.
Beim Epilieren kann man einiges falsch machen. Hier sind die wichtigsten Schritte und Tipps:
Verwende als ersten Schritt ein Peeling, um abgestorbene Hautschüppchen zu entfernen. Durch die regelmäßige Anwendung eines Körperpeelings werden die Haare leichter zugänglich und das Epiliergerät kann sie besser zupfen. Es sollte jedoch nicht am gleichen Tag des Epilierens verwendet werden, da die Haut ansonsten zu stark strapaziert wird und Hautirritationen möglich sind. Nach dem letzten Peeling sollten also mindestens 24 Stunden vergangen sein, bis das Epiliergerät zum Einsatz kommt.
Die Länge der Haare: Im Vergleich zum Waxing sollten die Haare vor dem Epilieren nicht möglichst lang wachsen. Die optimale Haarlänge für’s Epilieren liegt bei 0,5 bis 5 mm.
Der Winkel: Das Epiliergerät sollte aufwärts gegen die Wuchsrichtung der Haare bewegt werden.
Spannung: Wird die Haut beim Epilieren gespannt, werden die Haare bestmöglich erwischt.
Geduld: Für den Epiliervorgang solltest du ausreichend Zeit einplanen. Bei zu schnellem Epilieren brechen die Haare ab und wachsen schneller wieder nach.
Der Zeitpunkt: Der Abend eignet sich besonders gut zum Epilieren. Regelmäßigkeit: Am Anfang sollte die Haut etwa einen Monat lang einmal pro Woche epiliert werden, damit alle Haare in jeder Wachstumsphase erwischt werden.
Da die Haut insbesondere an den Beinen nicht so viele Talgdrüsen besitzt, ist sie hier oft besonders trocken. Die Beanspruchung bei der Epilation nimmt zusätzlich Feuchtigkeit. Achte darauf, auch in der Zeit nach der Epilation regelmäßig ein Körperpeeling zu benutzen. Auch ein Waschlappen oder ein spezieller Peelinghandschuh kann eine gute Peelingwirkung haben.
Um eingewachsene Haare zu vermeiden, ist alles, was die Haut geschmeidig und elastisch hält, dein Freund. Achte also auf regelmäßige Peelings und reichhaltige Bodylotions. Auch Körperbürsten zum Trockenbürsten können gute Helfer sein.
Auch im Intimbereich kann das Epiliergerät zum Einsatz kommen. Im Vergleich zu den Beinen ist das Epilieren hier jedoch wesentlich schmerzhafter. Möchtest du den Intimbereich epilieren, solltest du die entsprechenden Hautstellen vorab gut reinigen und entfetten. Während der Anwendung sollte die zu behandelnde Hautstelle immer mit zwei Fingern gespannt und dann das Epiliergerät verwendet werden. Zwischendurch kann die gereizte Haut immer mal wieder mit einem Kühlbeutel gekühlt werden. Nach der Haarentfernung empfiehlt es sich zudem, eine entzündungshemmende Creme aufzutragen, um Pickeln nach dem Epilieren vorzubeugen.
Trotz der zahlreichen Vorteile des Epilierens entscheiden sich viele Frauen aus Angst vor den Schmerzen dagegen. Dabei können diese mit verschiedenen Maßnahmen effektiv verringert werden.
Beim ersten Epilieren ist der Schmerz immer am größten. Dies liegt zum einen daran, dass die Haut noch nicht an die Behandlung gewöhnt ist und zum anderen daran, dass auf einen Schlag sehr viele Haare entfernt werden. Außerdem sind die Haarwurzeln zu Beginn immer ziemlich dick. Je öfter die Behandlung durchgeführt, desto kleiner werden die Haarwurzeln nachwachsen. Wird die Behandlung regelmäßig durchgeführt, wird auch der Schmerz geringer. Ist die erste Behandlung also erst einmal geschafft, wird es danach immer besser.
Abends Epilieren: Epilierst du deine Haut am Abend, kann sie sich die ganze Nacht wieder erholen. Außerdem ist man abends in der Regel entspannter.
Angenehme Bedingungen schaffen: Gönne dir während des Epilierens eine heiße Schokolade und lege deine Lieblingsmusik auf.
Die Haare zu epilieren hat viele Vor- und Nachteile:
Körperbehaarung wird oftmals als unästhetisch empfunden. Vor allem Frauen suchen nach Möglichkeiten der idealerweise dauerhaften, aber dennoch schmerzfreien Haarentfernung, um Achsel-, Scham- oder Beinbehaarung verschwinden zu lassen. Doch auch viele Männer möchten ihre Haare in bestimmten Körperbereichen loswerden. Hier sind einige Alternativen zum Epilieren:
Pusteln und Pickel nach der Haarentfernung sind keine Seltenheit. Dafür gibt es unterschiedliche Gründe und Lösungen:
Hier ist eine Tabelle, die die verschiedenen Methoden zur Haarentfernung zusammenfasst:
| Methode | Vorteile | Nachteile | Haltbarkeit |
|---|---|---|---|
| Rasieren | Schnell, kostengünstig | Kurze Haltbarkeit, Stoppelbildung, Hautirritationen | 1-3 Tage |
| Epilieren | Langanhaltend, glatte Haut | Schmerzhaft, eingewachsene Haare möglich | Bis zu 4 Wochen |
| Waxing | Langanhaltend, relativ schnell | Schmerzhaft, erfordert Übung | Bis zu 4 Wochen |
| Sugaring | Hautschonender als Waxing | Erfordert Übung | Bis zu 4 Wochen |
| Enthaarungscreme | Schmerzfrei | Chemische Inhaltsstoffe, Hautreizungen möglich | Bis zu 1 Woche |
| Laser/IPL | Langfristige Reduktion des Haarwuchses | Teuer, mehrere Sitzungen nötig, nicht für alle Haartypen geeignet | Monate bis Jahre |
| Nadelepilation | Dauerhaft | Schmerzhaft, langwierig, teuer | Dauerhaft |
tags: #epilieren #wuchsrichtung #vorteile #nachteile
Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen
Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.