Lisa Eldridge, eine renommierte Make-up-Artistin, betont in ihrem Buch "Face Paint", dass Make-up und Haarfarbe eng mit der Persönlichkeit und dem Stil einer Person verbunden sind. Ähnlich verhält es sich mit Emma Watson, deren Haarfarben und Frisuren stets ihre Individualität unterstrichen haben.
Dieser radikale Schnitt sollte für viele Frauen zum Vorbild werden, die ebenfalls den Mut fanden, ihre Haare kurz zu schneiden. In einem Interview mit Glamour im Jahr 2012 verriet Watson, dass sie ihre Haare am liebsten für immer kurz gelassen hätte.
Der Pixie Cut war nicht nur eine modische Entscheidung, sondern auch ein Statement. Er symbolisierte einen Neuanfang und ein wachsendes Selbstbewusstsein. Watson erklärte, dass sie sich mit kurzen Haaren unglaublich wohl in ihrer Haut fühlte, und betonte, wie wichtig es sei, Entscheidungen für sich selbst zu treffen und nicht, um anderen zu gefallen.
Ihr Pixie-Debüt feierte die Schauspielerin damals übrigens ebenfalls mit einer Blondierung! Die blonden Haare waren aber wenige Monate später bereits wieder ihren hellbraunen Haaren gewichen, mit denen sie sich auf den roten Teppichen präsentierte.
Bereits im Sommer 2011 zeigte sich Emma Watson auf der Premiere von "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Part 2" mit einem Long Pixie Cut. Ihre Haare waren zu dem Zeitpunkt deutlich heller als sonst - ein zartes Haselnussbraun.
Während bei ihrem super kurzen Pixie sämtliche Haare auf einer Länge geschnitten und nur minimale Stufen eingearbeitet wurden, sind diese bei der längeren Version des Pixies deutlich sichtbarer, wodurch er einem klassischen, stufigen Pixie Cut sehr nahe kommt.
Der Hinterkopf ist stark durchgestuft, die seitlichen Längen passen sich dem stufigen Schnitt ebenfalls an. Das Deckhaar ihres Long Pixies ist deutlich länger als das restliche Haar. Den Look komplementierten zudem längere Strähnen, die das Gesicht umrahmen.
Für einen Sleek-Look wurden sämtliche Haare streng im Wet-Look an den Kopf gelegt. Ihren Seitenscheitel betonte sie damit ganz besonders. Heute sind Sleek-Frisuren so modern wie eh und je und werden mit jeglicher Haarlänge gekonnt in Szene gesetzt.
Als Kampagnengesicht für Prada Beauty rockte die Schauspielerin in etlichen Kampagnenbildern sowie im Werbespot für das Parfum Prada Paradoxe eine rockige Version eines kurzen Pixie Cuts. Während ihr Pixie aus den frühen 2010er-Jahren magisch-elfenhaft anmutete, wirkt dieser moderne, fransige Pixie deutlich edgier.
Obwohl die Haare ebenfalls so kurz geschnitten sind, wie bei ihrem früheren Pixie, wurde hier mit deutlich mehr Stufen gespielt, sodass der Kurzhaarschnitt einen leichten Shag-Look bekommt. Wer noch einen draufsetzen will, lässt im Nacken ein paar längere Strähnen übrig für den mega angesagten Mixie-Look.
Das A und O für den rockigen Look dieses modernen Pixie Cuts? Der lässige Undone-Styling. Die Haare liegen keineswegs akkurat, sondern werden mit etwas Stylingpaste durchgewuschelt.
Nachdem uns Emma Watson in letzter Zeit eher mit tollen Haarstylings als permanenten Farbveränderungen überrascht hat, scheint sich dies nun geändert zu haben. Denn wir meinen, eine neue Haarfarbe an der Schauspielerin erkennen zu können. Tatsächlich sieht diese aber so natürlich und tragbar aus, dass man sie auf den ersten Blick gar nicht unbedingt erkennt.
Im Rahmen der Filmpremiere von “We Dare to Dream” am 26. November in London schritt Emma Watson unter anderem mit Malala Yousafza über den roten Teppich. Beim Outfit entschied sie sich für einen klassischen Look mit Twist, denn unter dem Jacket des schwarzen Hosenanzugs trug sie nur einen BH, den sie auch hervorblitzen lies. Auch ihre Frisur was der perfekte Mix aus klassisch und modern. Sie entschied sich für eine halb zusammengesteckte Frisur. Die Frontpartien wurden nach hinten eingedreht und am Hinterkopf befestigt, sodass sie fast nahtlos in das offene Haar übergehen.
Doch viele interessanter fanden wir die Haarfarbe der “Harry Potter”-Darstellerin, die uns durchaus verändert vorkam. Denn das braune Haar, das sie gelegentlich mit blonden Highlights aufhellte, sah plötzlich rötlich aus.
Das “Auburn Hair” ist eine Mischung aus Rot und einem warmen Braun. Je nach Wahl des Rottons und dem Anteil davon, kann das Ergebnis leuchtender ausfallen oder eben natürlicher, so wie bei Emma Watson. Ihr “Auburn Hair” ist nicht flächig und besteht nicht aus nur einem Farbton. Da der Ansatz in ihrer Naturhaarfarbe ist (zumindest können wir uns gut vorstellen, dass es sich hierbei darum handelt) und nur die Strähnen das rötliche Kastanienbraun tragen, wirkt der Look extrem tragbar.
Nicht nur in der Mode, auch bei den Frisurentrends landet die Farbe Rot ganz vorne und das unabhängig vom Alter. In-Sängerin Lana del Rey oder trägt die rötliche Mähne mit Anfang 20, die "Mad Men"-Schauspielerinnen Christina Hendricks macht mit Mitte 30 dank Rotschopf eine sexy Figur und Natur-Rotschopf Julianne Moore ist mit über 50 ein natürlich roter Blickfang.
Bevor Sie aber auf dem Schopf erröten und sich für einen neuen Look entscheiden, gilt es den richtigen Rotton für Ihren (Haar-)Typ zu finden. Wer von Natur aus blond ist, sollte für den Frisuren-Wechsel einen Ton wählen, der soft leuchtet - wie zum Beispiel helles Kupfer. Auch die Augenfarbe sollte bei der Farbwahl berücksichtigt werden. Zu grünen oder blauen Augen - und meist hellen Teint - passen selten zu dunkle Nuancen.
Bei braunen Augen und brünettem Naturhaar wirken Rosttöne und Nuancen wie Kastanie oder Kirsche besonders harmonisch. Wer ein wenig mehr Drama möchte, wagt sich an Pflaume, Aubergine oder schwarze Kirsche. Doch Vorsicht, blaustichige Nuancen wie diese kommen in der Natur kaum vor und stehen eher dunklen Teints. Bei heller Augen- oder Hautfarbe können sie schnell künstlich wirken und optisch ein wenig älter machen.
Zuletzt gilt: Wer sich für rotes Haar entscheidet, muss berücksichtigen, dass er damit seinen gesamten Typ verändert. Daher sollten auch Make-up, Klamotten und Accessoires angepasst werden. Wer rotes Haar trägt, ähnelt meist dem Frühlingstyp. Ihm stehen erdige Make-up-Töne. Ein beiger, olivgrüner oder brauner Lidschatten harmoniert mit dem rotem Haar und heller wirkender Haut. Auch braune Wimperntusche ist eine geschickte Wahl. Der Lippenstift sollte dezent ausfallen.
| Haarfarbe | Empfohlene Rottöne | Make-up Empfehlungen |
|---|---|---|
| Blond | Helles Kupfer | - |
| Brünett | Rost, Kastanie, Kirsche | - |
| Grau | Weiche Rottöne mit Blondpigmenten | - |
| Rotes Haar | - | Erdige Töne, Beige, Olivgrün, Braun |
tags: #emma #watson #haarfarbe #entwicklung
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