Elektrorasierer Test Vergleich: Welcher ist der Beste für Sie?

Elektrische Rasur leicht gemacht: Im großen Elektrorasierer-Test wurden aktuelle Modelle aller Preisklassen ausführlich geprüft. Experten testeten jedes Gerät über mehrere Wochen hinweg an verschiedenen Gesichtspartien, um Gründlichkeit, Hautschonung und Handhabung realistisch zu bewerten.

Die tägliche Rasur gehört für viele Männer zur Morgenroutine. Damit der Start in den Tag gut gelingt, sollten Elektrorasierer schnell und gründlich rasieren und auch für unterschiedliche Stylings geeignet sein. Beim getrimmten Drei-Tage-Bart oder auch für das glatt rasierte Gesicht sind flexible Scherköpfe und scharfe Klingen wichtig.

Im Folgenden werden die Top-Empfehlungen aus dem Rasierer-Test in einer Übersicht präsentiert.

Top-Empfehlungen im Überblick

Hier ist eine Übersicht der Top-Empfehlungen aus unserem Elektrorasierer-Test:

  • Philips Series 9000 Prestige (SP9840/32): Ein rundum toller Elektrorasierer mit leisem Rotationsscherkopf und guter Leistung.
  • Philips Series 5000 (S5898/35): Bietet eine gute Rasur, arbeitet leise und hat eine exzellente Akkulaufzeit.
  • Panasonic Series 900+ (ES-LS6A): Ein starker Folienrasierer, der schnell und leise arbeitet, aber etwas mehr Reinigungsaufwand benötigt.
  • Braun Series 9 Pro+ (9515s): Abhängig vom Gesicht, kann aber durch großartige Ausstattung überzeugen.
  • Remington F8 Ultimate (Xf8705): Ein zufriedenstellender Rasierer mit langer Laufzeit, aber langsamer Aufladung.

Philips Series 9000 Prestige (SP9840/32)

Der Philips Series 9000 Prestige (SP9840/32) ist ein rundum toller Elektrorasierer. Der Rotationsscherkopf arbeitet fast flüsterleise und trotzdem sauber. Einen Drei-Tage-Bart säbelt der Rasierer gut ab und die meisten Partien werden bei unseren vier Testern auch im Alltag zufriedenstellend glatt - vereinzelt gibt es Probleme im Oberlippen- und Kinnbereich, wo dieser Rasierertyp oft Schwierigkeiten hat. Uns gefallen auch die lange Laufzeit von fast 90 Minuten (Herstellerangabe: 60 Minuten) und die halbautomatische Reinigungsstation. Diese ist zwar keine richtige Ladestation, aber der große Reinigungsmittelbottich ist leicht auszuwischen und nachzufüllen. Der Rasierer bietet außerdem eine schön detaillierte Anzeige mit prozentualem Ladestand.

Philips Series 5000 (S5898/35)

Bei der Rasur hat der Philips Series 5000 (S5898/35) seine typischen Rotationsrasierer-Probleme: Oberlippen und Kinnpartien sind schwierig, dafür rasiert er andere Teile gut. Insgesamt fällt die Rasur gut aus. Darüber hinaus arbeitet das Gerät schön leise. Seine Reinigung ist ziemlich einfach, und allgemein gefällt uns die Bedienung gut. Die Laufzeit ist exzellent: Philips gibt 60 Minuten an, wir haben mehrfach über zwei Stunden gemessen. Geladen wird er über USB. Weiterhin kann man sich besondere Aufsätze hinzukaufen, etwa einen Bürstenkopf oder einen Bartstyler. Die Anleitung hat aber Frustfaktor: Diese umfasst sehr viele verschiedene Modellvarianten, so dass man die Information für das eigene Gerät erst einmal herauspicken muss.

Panasonic Series 900+ (ES-LS6A)

Der Panasonic Series 900+ (ES-LS6A) ist ein richtig starker Folienrasierer. Zwar wird er beim Scheren etwas warm, aber bei drei von vier Testern holte er sich eine Bestnote - und beim vierten immerhin noch ein "gut". Der Rasierer arbeitet schnell und leise, benötigt aber ein bisschen mehr Reinigungsaufwand. Immerhin liegt Öl für eine intensive manuelle Wartung bei, das ist selten. Zur Sonderausstattung zählt das Hartschalen-Reiseetui. Dafür fehlt leider eine Reinigungsstation. Und der Ladevorgang funktioniert ausschließlich übers lose Kabel. Die Akkulaufzeit fällt mit 80 Minuten ziemlich lang aus, die Ladezeit mit 56 Minuten gehört zu den kürzesten im Test. Der Verpackung liegt ein dickes Sammelsurium an Anleitungen in sehr vielen Sprachen bei, das erzeugt unnötig viel Papiermüll. Der Rasierer ist, insbesondere angesichts der fehlenden Station, sehr teuer.

Braun Series 9 Pro+ (9515s)

Ob Sie mit der Rasurleistung des Braun Series 9 Pro+ (9515s) zufrieden sein werden, ist gesichtsabhängig: Zwei unserer Tester waren mit dem Ergebnis sehr zufrieden, die anderen beiden mussten unter der ziependen Folie und unsauber rasierten Koteletten leiden. Dabei ist das Gerät sehr laut und vibriert stark. Eindeutig großartig ist hingegen die Ausstattung: Zur vollständigen Reinigungs-Lade-Station gesellt sich ein sehr großes Reiseetui. Die tägliche Bedienung ist eher was für große Hände, da das ganze Gerät ziemlich groß und klobig ist. Mit Abdeckung wiegt der Rasierer 200 Gramm. Die Reinigung ist sehr gut, hier gibt es keine negativen Auffälligkeiten. Die Laufzeit des Pro-Rasierers fällt mit maximal 48 Minuten eher kurz aus, die Ladezeit von 66 Minuten ist hingegen wieder typisch.

Remington F8 Ultimate (Xf8705)

Der Remington F8 Ultimate (Xf8705) ist kein schlechter Rasierer, aber auch nicht wirklich gut. Seine Rasur ist unterm Strich zufriedenstellend, allerdings dauert es bis dahin bei einigen Testern eine lange Zeit und viele Durchgänge. Das hat teilweise zu Hautirritationen und leichten Schnitten geführt. Weiterhin haben einige Tester am Hals kaum eine gute Rasur hinbekommen und Koteletten sind auf Ohrhöhe wegen des breiten Gehäusekopfs ein Hindernis. Der Rasierer summt in einer angenehmen Lautstärke und zeichnet sich durch eine lange Laufzeit von rund 80 Minuten aus. Allerdings benötigt der Aufladevorgang über 100 Minuten. Das ist sehr langsam. Der F8 Ultimate kommt mit einem Reisebeutel und einer sehr kompakt faltbaren Ladeschale. Die ist leider etwas wackelig und zum Laden notwendig - der Rasierer selbst hat keinen Kabelanschluss. Er wiegt knapp über 200 Gramm und gehört damit zu den schwereren Modellen. Immerhin ist er auch ziemlich günstig.

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Wissenswertes zu Elektrorasierern

Die Trockenrasur mit dem Elektrorasierer kam verständlicherweise erst mit der Elektrifizierung auf. Die ersten Rasierapparate mit Elektromotor wurden in den 1930er Jahren angeboten. Am grundlegenden Prinzip hat sich seither wenig geändert: Automatisch oszillierende oder rotierende Klingen schneiden die Körperhaare schnell und effektiv. Um Verletzungen zu verhindern, befindet sich der Scherblock bzw. die Rotationsklingen hinter einer perforierten Scherfolie oder einem Gitter, welche die Haare durchlassen, gleichzeitig aber die Haut schonen.

In fast 90 Jahren hat sich der Elektrorasierer technologisch enorm weiterentwickelt und optimiert, sodass die Trockenrasur heute in puncto Gründlichkeit fast mit der Nassrasur mithalten kann.

Folien- vs. Rotationsrasierer

Sie können hauptsächlich zwischen zwei Typen von Elektrorasierern wählen, die sich in Hinsicht auf die Rasierköpfe voneinander unterscheiden. Folienrasierer verwenden für die Haarentfernung eine oder mehrere perforierte Scherfolien, in deren Löchern die Barthaare eingefangen und von vibrierenden Schermessern abgeschnitten werden. Mit der starren Form des Scherkopfes eignen sich Folienrasierer sehr gut für die präzise Bearbeitung kleiner Flächen und von diffizilen Konturen.

Rotationsrasierer arbeiten großflächiger. Die Rotationsköpfe sitzen in einem Dreieck angeordnet flexibel im Scherkopf und passen sich so den Gesichtskonturen an. Vor allem über unebene Kinn- und Unterkieferbereiche bewegt sich der Rotationsrasierer passgenau und rasiert Flächen deutlich schneller. Die Präzision des Folienrasierers fehlt jedoch und schwierige Stellen lassen sich nur ungenau bearbeiten.

Keine der beiden Bauformen ist allgemein besser oder schlechter als die andere, die eigenen Vorlieben und Anforderungen entscheiden über den passenden Rasierer.

Weitere wichtige Faktoren

Hier sind einige zusätzliche Faktoren, die Sie bei der Auswahl eines Elektrorasierers berücksichtigen sollten:

  • Flexibilität: Je mehr Teile beweglich sind, desto besser die Rasur.
  • Akku: Achten Sie auf eine ausreichende Akkulaufzeit und kurze Ladezeit.
  • Wasserfestigkeit: Wenn Sie den Rasierer unter der Dusche oder mit Schaum verwenden möchten, sollte er wasserdicht sein.
  • Transportverriegelung: Verhindert unbeabsichtigtes Einschalten auf Reisen.
  • Zubehör: Zusätzliche Aufsätze, Reinigungsbürsten und Etuis können nützlich sein.
  • Ersatzteile: Informieren Sie sich über die Kosten und Verfügbarkeit von Ersatzscherköpfen.

Nass- oder Trockenrasur?

Viele schätzen an der Trockenrasur mit dem Elektrorasierer, dass diese schnell und simpel ist. Der tägliche Zeitaufwand für die Rasur verringert sich. Zudem ist die Trockenrasur auch schonender zur Haut. Gerade bei Unebenheiten ist die Gefahr von Verletzungen geringer.

Die Nassrasur mit offener Klinge geht direkt an die Hautoberfläche, die Haarentfernung ist sehr viel gründlicher, lässt kaum Stoppeln zurück und die Glätte hält somit auch länger an. Dafür ist aber größerer Aufwand nötig: Das Einschäumen, Rasieren und Zwischenspülen lässt sich nicht immer schnell während der Morgentoilette erledigen. Zudem kann die Klinge auf nackter Haut zu kleineren und größeren Verletzungen führen und die Haut somit irritieren.

Elektrorasierer im Test: Details und Ergebnisse

Im aktuellen Vergleich liegt Braun ganz vorn. Der Braun Series 9 Pro 9465cc ist das Luxusmodell und erreicht das beste Rasurergebnis. Es ist mit einer Reinigungsstation ausgestattet und mit Abstand der teuerste Rasierer im Test. Auf dem zweiten Platz liegt der Braun Series 5 B 1.200s. Mit unter 100 Euro ist er der Preis-Leistungs-Sieger im Vergleich.

Mit dem Testurteil "gut (1,6)" schneidet der Braun Series 9 Pro am besten ab. Der Testsieger ist das teuerste Modell im Vergleich, besitzt jedoch auch viele Funktionen. Er wird mit einer Reinigungsstation geliefert. Sie reinigt, pflegt, ölt und lädt den Rasierer automatisch. Der Scherkopf besteht aus fünf Rasierelementen. Der intrigierte Trimmer soll auch hartnäckige Haare entfernen.

Der Braun Series 5 50-B1200s erreicht das "test"-Qualitätsurteil "gut (1,7)" und liegt damit nur knapp hinter dem Testsieger. Mit unter 100 Euro ist er deutlich günstiger.

Der Folienrasierer von Braun besitzt drei Klingen und einen flexiblen Scherkopf. So passt er sich Konturen gut an. Eine Reinigungsstation ist nicht im Lieferumfang, das Gehäuse ist jedoch wasserdicht und ermöglicht somit eine einfache Reinigung unter Wasser.

Weitere Testkriterien und Ergebnisse

Die Stiftung Warentest hat zwölf elektrische Rasierer getestet. Der Preissieger kostet unter 100 Euro. Vor allem ein Hersteller dominiert den Test.

Im Test wurde auf Gründlichkeit, Hautschonung und einfache Handhabung geachtet. Die meisten Modelle lassen sich auch mit Gel oder Schaum als Nass-Trockenrasierer einsetzen.

Die Ergebnisse zeigen, dass teurere Rasierer oft besser rasieren, aber auch günstige Modelle gute Ergebnisse erzielen können, wenn sie zu Ihren Gesichtskonturen passen.

Akkulaufzeit und Reinigung

Kaum ein elektrischer Rasierer wird heute noch per Netzkabel betrieben; die meisten beziehen ihre Energie aus einem Akku. Das macht die Nutzung komfortabler. Dank moderner Lithium-Ionen-Technologie erreichen viele Geräte inzwischen Laufzeiten von bis zu 60 Minuten.

Regelmäßige Pflege nach jedem Einsatz erhöht die Haltbarkeit. Alle Modelle im Test lassen sich leicht per Hand reinigen: ausklopfen, eventuell Stoppeln mit einer Bürste entfernen und abspülen.

Einige Geräte verfügen über eine Reinigungsstation, die den Scherkopf automatisch säubert. Rasierer, Epilierer, Wachs, Creme - Körperhaare lassen sich auf viele Arten entfernen.

Fazit

Die Wahl des richtigen Elektrorasierers hängt von Ihren individuellen Bedürfnissen und Vorlieben ab. Achten Sie auf eine gute Rasurleistung, Hautschonung, Akkulaufzeit und die für Sie wichtigen Zusatzfunktionen. Mit den hier vorgestellten Modellen und Informationen sind Sie bestens gerüstet, um die richtige Entscheidung zu treffen.

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