Elektrischer Rasierer: Tipps für glatte Haut

Für die meisten Männer gehört die Rasur zur täglichen Badezimmer-Routine einfach dazu. An den Fragen „nass oder trocken rasieren?“ und „elektrischer Rasierer oder Nassrasierer?“ scheiden sich jedoch die Geister. 12. In wenigen simplen Schritten zur perfekten Rasur - das ist der Traum vieler Männer. Doch wie gelingt es, ohne Hautirritationen und Schnittverletzungen das beste Ergebnis zu erzielen? In diesem Artikel geben wir dir wertvolle Tipps und Tricks, um deine Rasur zu optimieren.

Egal ob Nass- oder Trockenrasur, wir haben für jeden das passende Know-how parat. Von der Vorbereitung über die Wahl des richtigen Equipments bis hin zur Pflege danach - wir zeigen dir, wie du mit Leichtigkeit zu einer glatten und angenehmen Rasur kommst.

Die Grundlagen der Elektrorasur

Die Trockenrasur mit dem Elektrorasierer kam verständlicherweise erst mit der Elektrifizierung auf. Die ersten Rasierapparate mit Elektromotor wurden in den 1930er Jahren angeboten. Am grundlegenden Prinzip hat sich seither wenig geändert: Automatisch oszillierende oder rotierende Klingen schneiden die Körperhaare schnell und effektiv.

Um Verletzungen zu verhindern, befindet sich der Scherblock bzw. die Rotationsklingen hinter einer perforierten Scherfolie oder einem Gitter, welche die Haare durchlassen, gleichzeitig aber die Haut schonen. In fast 90 Jahren hat sich der Elektrorasierer technologisch enorm weiterentwickelt und optimiert, sodass die Trockenrasur heute in puncto Gründlichkeit fast mit der Nassrasur mithalten kann.

Folien- oder Rotationsrasierer: Welcher Typ sind Sie?

Sie können hauptsächlich zwischen zwei Typen von Elektrorasierern wählen, die sich in Hinsicht auf die Rasierköpfe voneinander unterscheiden.

  • Folienrasierer: Verwenden für die Haarentfernung eine oder mehrere perforierte Scherfolien, in deren Löchern die Barthaare eingefangen und von vibrierenden Schermessern abgeschnitten werden. Mit der starren Form des Scherkopfes eignen sich Folienrasierer sehr gut für die präzise Bearbeitung kleiner Flächen und von diffizilen Konturen.
  • Rotationsrasierer: Arbeiten großflächiger. Die Rotationsköpfe sitzen in einem Dreieck angeordnet flexibel im Scherkopf und passen sich so den Gesichtskonturen an. Vor allem über unebene Kinn- und Unterkieferbereiche bewegt sich der Rotationsrasierer passgenau und rasiert Flächen deutlich schneller. Die Präzision des Folienrasierers fehlt jedoch und schwierige Stellen lassen sich nur ungenau bearbeiten.

Keine der beiden Bauformen ist allgemein besser oder schlechter als die andere, die eigenen Vorlieben und Anforderungen entscheiden über den passenden Rasierer.

Vorbereitung ist das A und O

Bevor es zur eigentlichen Rasur geht, ist eine sorgfältige Vorbereitung das A und O. Beginne mit einem warmen Duschbad oder einem warmen Handtuch auf dem Gesicht, um die Barthaare weicher zu machen und die Poren zu öffnen. Reinige dein Gesicht gründlich von Schmutz und Talg mit einem milden Reinigungsmittel und einem Peeling, um abgestorbene Hautzellen zu entfernen.

Verwende anschließend ein Rasiergel oder eine Rasiercreme, um eine sanfte Rasur zu gewährleisten und Irritationen zu minimieren. Stelle sicher, dass dein Rasierer scharf ist und frei von Rost oder Bakterien. Wenn du einen Nassrasierer verwendest, solltest du regelmäßig die Klingen austauschen oder den Kopf des Rasierers reinigen. Für empfindliche Hauttypen kann es hilfreich sein, vor der Rasur ein beruhigendes Öl aufzutragen oder spezielle Produkte für sensible Haut zu verwenden.

Die richtige Technik macht's

Bei der Nassrasur solltest du von Einwegrasierern Abstand nehmen und lieber auf langfristig nutzbare Produkte setzen, bei denen regelmäßig die Klinge ausgewechselt werden kann. Nicht zuletzt aus Gründen der Umweltfreundlichkeit. Tipp: Wer als Mann einen empfindlichen Hauttyp hat, findet im Bereich der Nassrasierer für Frauen manchmal die passendere Produkte.

Die Meinungen von Expert:innen gehen auseinander, wenn es um die Technik des Rasierens an sich geht: gegen den Strich? Mit dem Strich? Egal? Im Zweifel empfiehlt es sich aber bei empfindlicher Haut, nicht gegen den Strich zu rasieren. Zwar ist die Trockenrasur etwas weniger belastend für die Haut als eine Nassrasur, aber vor allem bei Scherfolien-Geräten gehst du mit einer Rasur in Wuchsrichtung auf Nummer sicher.

Tipps für eine sanfte Trockenrasur

Eine Trockenrasur kann eine schnelle und praktische Alternative zur Nassrasur sein. Wenn du unterwegs bist oder keine Zeit hast, Wasser und Rasierschaum vorzubereiten, kannst du trotzdem ein glattes Ergebnis erzielen. Allerdings solltest du einige Dinge beachten, um Hautreizungen zu vermeiden.

Zunächst solltest du sicherstellen, dass dein Rasierer sauber und scharf ist. Eine stumpfe Klinge kann die Haut reizen und zu unangenehmen Schnitten führen. Achte darauf, dass deine Haut trocken ist und verwende kein Aftershave oder andere Produkte mit Alkoholgehalt nach der Rasur, da diese die Haut austrocknen können. Für empfindliche Haut eignen sich spezielle Trockenrasierer mit Scherköpfen, die sanfter zur Haut sind.

Ein weiterer Tipp ist es, den Rasierer in kreisenden Bewegungen anstatt in geraden Linien zu verwenden - dies verringert das Risiko von Irritationen auf der Haut während des Rasiervorgangs.

Ohne Druck zu gründlichem Ergebnis

Wichtig ist, sowohl bei der Nass- als auch bei der Trockenrasur nicht zu viel Druck auf die Haut auszuüben. Entgegen des intuitiven Gedankens, dass mehr Druck auch mehr Gründlichkeit bedeutet, ist es zielführender, ruhig und gleichmäßig in klarer Linie zu rasieren. Sonst wird aus dem Rasieren tatsächlich eher ein „Schaben“, das deine Haut zusätzlich belastet und noch nicht einmal zu besseren Ergebnissen führt.

Pflege nach der Rasur

Nach der Rasur ist die Haut oft gereizt und empfindlich. Deshalb solltest du unbedingt auf eine gute Pflege achten, um Hautirritationen vorzubeugen. Als erstes solltest du dein Gesicht mit lauwarmem Wasser abspülen, um alle Rasierreste zu entfernen. Anschließend kannst du ein mildes Aftershave oder eine beruhigende Lotion auftragen, um die Haut zu beruhigen und zu pflegen. Auch eine Feuchtigkeitscreme kann helfen, die Haut geschmeidig zu halten und das Auftreten von Rötungen oder Juckreiz zu minimieren.

Um weitere Reizungen der Haut nach der Rasur zu verhindern, solltest du darauf achten, dass deine Kleidung nicht scheuert oder reibt. Zudem ist es ratsam, in den ersten Stunden nach der Rasur direkte Sonneneinstrahlung und starke Hitzequellen wie Saunabesuche oder heißes Duschen zu vermeiden.

Pflege nach Nass- und Trockenrasur

Zur optimalen Pflege empfindlicher Haut nach einer Nassrasur sollten zunächst alle Reste von Rasierschaum oder Rasiergel sowie lose Haare sorgfältig mit warmem Wasser von Gesicht und Hals abgewaschen werden. Danach können After Shave Lotions, Cremes oder Gel helfen, die Haut zu kühlen und zu beruhigen.

Reine After Shaves, die meist Alkohol enthalten, sind dagegen weniger geeignet und können, zumindest im ersten Moment, für zusätzliche Reizungen und Irritationen der Haut sorgen.

Empfehlungen aus dem Rasierer-Test

Im großen Elektrorasierer-Test haben wir aktuelle Modelle aller Preisklassen ausführlich geprüft. Unsere Experten testeten jedes Gerät über mehrere Wochen hinweg an verschiedenen Gesichtspartien, um Gründlichkeit, Hautschonung und Handhabung realistisch zu bewerten.

Einige Modelle im Überblick:

  • Philips Series 9000 Prestige (SP9840/32): Ein rundum toller Elektrorasierer. Der Rotationsscherkopf arbeitet fast flüsterleise und trotzdem sauber.
  • Philips Series 5000 (S5898/35): Bei der Rasur hat der Philips Series 5000 (S5898/35) seine typischen Rotationsrasierer-Probleme: Oberlippen und Kinnpartien sind schwierig, dafür rasiert er andere Teile gut. Insgesamt fällt die Rasur gut aus.
  • Panasonic Series 900+ (ES-LS6A): Der Panasonic Series 900+ (ES-LS6A) ist ein richtig starker Folienrasierer. Zwar wird er beim Scheren etwas warm, aber bei drei von vier Testern holte er sich eine Bestnote - und beim vierten immerhin noch ein "gut".
  • Braun Series 9 Pro+ (9515s): Ob Sie mit der Rasurleistung des Braun Series 9 Pro+ (9515s) zufrieden sein werden, ist gesichtsabhängig: Zwei unserer Tester waren mit dem Ergebnis sehr zufrieden, die anderen beiden mussten unter der ziependen Folie und unsauber rasierten Koteletten leiden.
  • Remington F8 Ultimate (Xf8705): Der Remington F8 Ultimate (Xf8705) ist kein schlechter Rasierer, aber auch nicht wirklich gut. Seine Rasur ist unterm Strich zufriedenstellend, allerdings dauert es bis dahin bei einigen Testern eine lange Zeit und viele Durchgänge.

Teure Rasierer rasieren besser - Punkt. Hier haben die Hersteller deutlich nachgebessert, aber auch günstige Modelle können gute Ergebnisse erreichen. Hier kommt es aber auch darauf an, ob der Rasierer zu Ihren Gesichtskonturen passt.

Zusätzliche Tipps für empfindliche Haut

Das Rasieren kann für Menschen mit empfindlicher Haut eine echte Herausforderung sein. Hautirritationen wie Rötungen und Brennen sind dabei keine Seltenheit. Empfindliche Haut reagiert oft stärker auf äußere Einflüsse, was sich auch bei der Rasur bemerkbar macht. Beim Rasieren wird die oberste Hautschicht stark beansprucht, was bei sensibler Haut häufig zu Reizungen führt.

Ob du deine empfindliche Haut besser trocken oder nass rasierst, hängt in erster Linie von deinen persönlichen Vorlieben sowie von der Beschaffenheit deiner Haut ab. Beide Methoden haben ihre Vor- und Nachteile.

Die richtige Vorbereitung

Eine sorgfältige Vorbereitung der Haut trägt wesentlich dazu bei, Hautreizungen während der Rasur zu vermeiden. Vor dem Rasieren solltest du deine Haut deshalb sorgfältig reinigen, um Schmutz, Talg und abgestorbene Hautzellen zu entfernen. Verwende dazu einen milden, feuchtigkeitsspendenden Reiniger für Gesicht und/oder Körper, wie unser La Roche Posay CICAPLAST Lavant B5 Reinigungsgel. Ein anschließendes sanftes Peeling kann dabei helfen, die Hautoberfläche zu glätten, sodass der Rasierer leichter über die Haut gleitet und die Klingen nicht mit Hautschüppchen verstopfen.

Tipp: Rasiere dich am besten direkt nach dem Duschen. Die Wärme und der feuchte Dampf öffnen die Poren und sorgen so dafür, dass sich die Haut leichter rasieren lässt.

Die richtige Technik

  • Rasierschaum ohne Alkohol: Bei der Nassrasur solltest du einen Rasierschaum oder ein Rasiergel verwenden. Auf diese Weise werden die Haare weicher und der Rasierer gleitet einfacher über die Haut. Wähle ein Produkt, dass keinen Alkohol enthält.
  • In Wuchsrichtung rasieren: Vermeide es, kreuz und quer zu rasieren und rasiere stets in Wuchsrichtung der Haare.
  • Wenig Druck ausüben: Achte darauf, mit dem Rasierer nur wenig Druck auf die Haut auszuüben. Starker Druck kann die Haut verletzen und zu winzigen Schnitten führen.
  • Rasierer regelmäßig reinigen: Reinige deinen Rasierer nach jeder Verwendung gründlich, um Bakterienansammlungen zu vermeiden.

Die richtige Pflege

Aftershave ist eine Pflege speziell zur Anwendung nach der Rasur. Es erfrischt die beanspruchte Haut, spendet ihr Feuchtigkeit und wirkt angenehm beruhigend. Ein Aftershave für sensible Haut sollte idealerweise weder Alkohol noch Duftstoffe enthalten.

Anzeichen von Trockenheit und Irritationen kommen beim Rasieren von empfindlicher Haut häufig vor. Trage daher als Ergänzung zum Aftershave eine feuchtigkeitsspendende Creme für empfindliche Haut auf. Die La Roche Posay TOLERIANE Dermallergo Creme pflegt trockene bis sehr trockene, zu Allergien neigende Haut. Die Formel der leichten Creme mit Sphingobioma, Neurosensine und Thermalwasser versorgt die Haut sofort mit Feuchtigkeit, mildert Hautreizungen und stärkt das hauteigene Mikrobiom.

Ist deine Haut nach der Rasur sehr gereizt, pflegt und schützt La Roche Posay CICAPLAST Baume B5+.

Tipp: Verwende die Creme deiner Wahl nicht nur im Anschluss an die Rasur, sondern auch als Teil deiner täglichen Hautpflegeroutine.

Elektrorasierer im Test: Wie gründlich rasieren Philips, Braun und Co.? | 2025 | Kassensturz | SRF

Fazit

Das Rasieren bei empfindlicher Haut erfordert besondere Sorgfalt und die richtigen Produkte, um Hautirritationen entgegenzuwirken. Ob du dich für eine Trocken- oder Nassrasur entscheidest, hängt von deinen individuellen Bedürfnissen und Vorlieben ab. Mit einer gründlichen Vorbereitung, der richtigen Rasurtechnik und einer wohltuenden Hautpflege nach dem Rasieren kannst du Hautreizungen bestmöglich vorbeugen.

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