Elektrische Haarbürste Glätten Test: Glatte Haare leicht gemacht

Sie wünschen sich glattes Haar, sind sich aber unsicher, ob Sie zur Glättbürste oder zum Glätteisen greifen sollen? Glättbürsten sind genau das, was ihr Name vermuten lässt: mit Keramik beschichtete Bürsten, die heiß werden und bei der Anwendung die Haare glätten. Fest steht: Wer die Haare gerne glatt, aber nicht platt trägt, wird mit einer Glättbürste besser beraten sein als mit einem Glätteisen.

Ein weiterer Vorteil einer Glättbürste gegenüber einem Glätteisen: Das Haarstyling geht wirklich schnell! Damit sind Glättbürsten sowohl für Gelegenheitstäter als auch für alle, die sich täglich die Haare glätten, tolle Helfer und für uns eine durchweg positive Überraschung. Das möchten wir nach unserem Test allerdings gerne ändern.

In unserem Test haben wir uns 17 Modelle genauer angeschaut. Dabei konnten uns die meisten Glättbürsten mit einer kurzen Aufheizzeit von nur einer Minute, einer einfachen Anwendung, tollen Ergebnissen und einer schonenden Behandlung der Haare überzeugen.

Hier sind die wichtigsten Fragen und Antworten rund um das Thema Glättbürsten:

  • Was ist eine Glättbürste?
  • Wie funktioniert die aufheizbare Bürste?
  • Funktioniert eine Glättbürste für kurze Haare?
  • Welche Vorteile hat eine Glättbürste?
  • Was muss man vor der Anwendung beachten?
  • Welches ist die beste Temperatur für eine Glättbürste?
  • Wie reinige ich meine Glättbürste?
  • Welche Glättbürste ist die beste?

Ob eine Glättbürste für dich infrage kommt und wie du eine hitzebetriebene Haarbürste richtig anwendest, erfährst du hier. Die Glättbürste weist auf den ersten Blick keine großen Unterschiede zur herkömmlichen Haarbürste auf.

Bei genauerem Hinsehen fällt jedoch auf, dass die Borsten etwas dicker sind und der Griff mit einem langen Netzkabel versehen ist. Die Borsten weisen oft eine Keramikbeschichtung auf, die unsere Mähne vor Hitzeschäden schonen soll. Unter dem Bürstenkissen befindet sich eine Heizplatte, die sich beim Einschalten auf bis zu 200 Grad erhitzt. Neben der Wärme gibt die Glättbürste negative Ionen ab, die das Haar vor Frizz bewahren und antistatisch wirken.

Während die Haare beim Glätten zwischen zwei heiße Platten gepresst werden, gleitet man mit der Bürste Strähne für Strähne durch das Haar. Somit wird die Wärme über die Borsten gleichmäßig auf die gesamte Mähne verteilt. Du bekommst quasi Bürste und Glätteisen in einem, da du deine Haare nicht nur glättest, sondern auch entwirrst. Falls dir das immer noch zu viel Hitze für deine empfindlichen Haare ist, gibt es eine noch schonendere Alternative. Spezielle Ionen-Haarbürsten verzichten auf die Heizplatte und bändigen das Haar ausschließlich mithilfe einer speziellen Ionen-Technologie, zum Beispiel die Braun Satin Hair 7 IONTEC Haarbürste.

Die Glättbürste ist so gut wie für jeden Haartyp geeignet - und damit auch für kurze Haare. Bei einer Kurzhaarfrisur kann sie sogar hilfreicher sein, als ein Glätteisen. Auch wenn die Glättbürste deine Haare bis zu einem gewissen Grad entwirrt, solltest du die einzelnen Strähnen vor der Anwendung mit einem Kamm oder einer Bürste gründlich durchkämmen, um Knötchen zu lösen. Zudem sollte dein Haar zu 100 Prozent getrocknet sein. Feuchtes Haar ist empfindlicher gegenüber Hitze als trockenes.

Schalte die Glättbürste ein. Beginne mit der niedrigsten Temperatur. So kannst du feststellen, wie viel Hitze dein Haar benötigt und beugst gleichzeitig Haarschäden vor.Falls du eher dickeres Haar hast, kannst du dieses in unterschiedliche Passés abteilen und das Haar im Anschluss Schicht für Schicht durchbürsten.

Beginne nah an der Kopfhaut (achte dabei auf deine Haut, um Verbrennungen zu vermeiden). Setze die Bürste immer unterhalb der Strähne an und bürste dann langsam Richtung Spitzen. Gehe so mit allen weiteren Passés vor.Wenn du dir mehr Volumen wünscht, kannst du die Glättbürste ähnlich wie eine Rundbürste beim Föhnen am Haaransatz etwas eindrehen.

Nach der Anwendung kannst du ein Haaröl in deine Spitzen massieren. Das sorgt für eine Extraportion Glanz. Aber Achtung - sei hier sparsam. Andernfalls werden die Haare schnell strähnig und wirken fettig.

Eine gute Glättbürste zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass sie verschiedene Temperaturstufen mit sich bringt. Welche Temperatureinstellung die beste für dich ist, hängt von der Beschaffenheit deiner Haare ab. Wie in Schritt eins erklärt, solltest du der Gesundheit deiner Haare zuliebe stets mit der niedrigsten Temperaturstufe beginnen. Falls du merkst, dass sich die Haarstruktur nicht verbessert oder sich die Gleitfähigkeit nicht verbessert, kannst du die Temperatureinstellung erhöhen.

Wie du deine Glättbürste reinigst, kannst du in der Regel der Gebrauchsanweisung entnehmen. Wichtig ist jedoch, dass du die Hot Brush abkühlen lässt, bevor du mit der Reinigung beginnst. Verzichte auf aggressive Putzmittel und greife stattdessen zu einem angefeuchteten Tuch. Für die Räume zwischen den Borsten kannst du zu einem Wattestäbchen greifen.

Bürste zum Haare Glätten | Infos, Tipps und Testsieger | GlaettBuerste.net

Top Glättbürsten im Test

Ob online oder im Geschäft - ist man auf der Suche nach Glättbürsten, findet man die verschiedensten Modelle unterschiedlicher Hersteller. Wie soll man da herausfinden, welche die beste und vor allem die richtige Hot Brush für die persönlichen Bedürfnisse ist? Um dir bei deiner Kaufentscheidung zu helfen, haben wir verschiedene Kriterien aufgelistet, die du berücksichtigen kannst.

Es gibt nicht die eine Glättbürste, die alle anderen in den Schatten stellt. Schließlich ist die Performance auch immer abhängig von unseren Haaren, die in ihrer Beschaffenheit ganz individuell sind. Dennoch gibt es drei Glättbürsten, die mit ihren Eigenschaften und dem Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugen. Hier stellen wir sie dir vor.

  1. Die Keratin Protect Glättbürste von Remington ist bei Amazon ein wahrer Bestseller. Die beheizbare Bürste ist ausgestattet mit hochwertigen, Keramik beschichteten Borsten, die zudem mit Keratin und Mandelöl angereichert sind. So bekommen deine Haare beim Styling eine Extraportion Pflege. Außerdem verfügt die Bürste über eine Ionen-Technologie. In nur 30 Sekunden ist die Glättbürste aufgeheizt, was eine blitzschnelle Morgenroutine ermöglicht. Darüber hinaus kannst du zwischen Temperaturen von 150 bis 230 Grad Celsius wählen.
  2. Für seidig glänzendes Haar sorgt auch die Philips StyleCare Glättbürste. Sie überzeugt mit ihrer Tumalin-Keramikbeschichtung und schafft dank der ThermoProtect-Technologie eine konstante Temperatur der Bürste. Deine Mähne wird also optimal vor der Hitze geschützt. Innerhalb von 50 Sekunden heizt sich die Bürste auf - dabei kannst du zwischen zwei Temperaturstufen wählen (170 und 200 Grad Celsius). Ein Überhitzungsschutz ist auch enthalten. Mithilfe der großen Paddle Brush erreicht die Bürste viel Haar, was ein schnelles Styling möglich macht. Dank des Dreifach-Borstendesigns wird zudem Verbrennungen an der Kopfhaut vorgebeugt.
  3. Dank ihres halbmondförmigen Designs passt sich die Ionische Glättbürste von CNXUS optimal an deine Kopfform an. So vermeidest du Verbrennungen. Innerhalb von 60 Sekunden ist die Bürste betriebsbereit. Hier hast du die Wahl zwischen fünf Temperaturstufen (170 bis 210 Grad Celsius). Nach 30 Minuten schaltet sich die Glättbürste automatisch ab.

Hier ist eine Vergleichstabelle einiger der besten Glättbürsten:

Modell Besondere Eigenschaften Temperaturstufen Aufheizzeit
Remington Keratin Protect Glättbürste Keramikbeschichtung, Keratin und Mandelöl 3 (150, 190, 230 °C) 30 Sekunden
Philips StyleCare Glättbürste Tumalin-Keramikbeschichtung, ThermoProtect 2 (170, 200 °C) 50 Sekunden
CNXUS Ionische Glättbürste Halbmondförmiges Design 5 (170 bis 210 °C) 60 Sekunden

Richtig spitze finden wir die dreieckig geformte Tymo Ring. Die futuristisch anmutende Glättbürste sieht nicht nur schick und modern aus, sondern sorgt auch für eine »sleeke« Haarpracht - selbst bei dickem, krausem Haar. Für uns ist sie die effektivste und hochwertigste Glättbürste im Test.

Schon beim ersten Anfassen überzeugt die Life HB1 Glättbürste von Medion mit einem wertigen, minimalistischen Design. Das Gehäuse wirkt hochwertig, liegt schwer und stabil in der Hand und sorgt damit für ein sicheres Gefühl beim Glätten. Die matte Oberfläche bietet eine gute Griffigkeit, das Gerät verrutscht nicht. Besonders gelungen ist das integrierte Display, das Temperatur und Betriebsstatus klar anzeigt.

Technisch ist die Glättbürste solide ausgestattet. Die Keramik-Tourmalin-Heizbeschichtung sorgt für eine gleichmäßige Wärmeverteilung und schützt das Haar vor Hitzeschäden. Dank der fünf Temperaturstufen von 165 °C bis 210 °C lässt sich das Gerät individuell an den Haartyp anpassen. Eine automatische Abschaltfunktion nach 60 Minuten sorgt für zusätzliche Sicherheit.

Im Praxistest zeigt die HB1, dass sie mehr kann, als ihr Preis im mittleren Segment vermuten lässt. Bereits nach dem ersten Durchgang werden die Haare sichtbar glatter, weicher und wirken gepflegt. Ein Ergebnis, das man eher von Glätteisen kennt, bei Glättbürsten aber eher untypisch ist, hauptsächlich in puncto Geschwindigkeit.

Die Keramik-Tourmalin-Technologie sorgt dafür, dass die Hitze gleichmäßig über die gesamte Fläche verteilt wird, während die Ionentechnologie Frizz und statische Aufladung deutlich reduziert. Das Resultat: ein seidiges, glattes Finish, das dem Effekt eines guten Glätteisens sehr nahekommt, aber deutlich schonender ist.

Auch die Handhabung überzeugt: Das Gerät ist ergonomisch geformt, das 360-Grad-Drehgelenk am Netzkabel verhindert Kabelsalat und ermöglicht freie Handhabung, ohne sich in zeitarmen Situationen ärgern zu müssen. Mitgeliefert werden eine Silikonmatte, auf der die Bürste während des Stylings sicher abgelegt werden kann, sowie eine Samt-Transporttasche, die sie vor Staub schützt und ideal für Reisen ist. Eine kleine, leicht verständliche Bedienungsanleitung liegt ebenfalls bei.

Die Landot QF-S200 verleiht glattes Haar mit minimalem Aufwand und ist dabei blitzschnell aufgeheizt. Dank der stufenlos einstellbaren Temperatur von 120 bis 230 Grad Celsius ist sie für alle Haartypen bestens geeignet. Der rechteckige Bürstenkopf mit breiten Keramiknoppen bearbeitet viele Haare auf einmal, elektrisiert wenig und macht das Glätten zum Kinderspiel, sogar für Ungeübte und Styling-Muffel.

Ein Highlight gleich beim Einschalten: Die Glättbürste ist stufenlos einstellbar von 120 bis 230 Grad Celsius und ermöglicht damit die Benutzung sowohl bei feinem und strapaziertem als auch bei dickem, krausem Haar. Der rechteckige Bürstenkopf lässt sich gut handeln, einzig sehr dickes, krauses Haar bekommt eventuell Probleme bei den eng zusammenstehenden Keramiknoppen und benötigt eine Aufteilung in feinere Strähnen.

Bei normalen Haaren gleitet die Bürste gut, ist dank 360-Grad-Kabel wendig und bezwingt nach kürzester Zeit Frizz, Locken, Knicke und Wellen. Die Ionentechnologie reduziert die statische Aufladung der Haare und verhindert, dass sie nach dem Glätten elektrisiert zu Berge stehen. Die Glättbürste liegt gut in der Hand und wird beim Betrieb nur an der Keramikbeschichtung warm, Griff und Rückseite bleiben kühl. Insgesamt wirkt die Verarbeitung hochwertig. Wird die Glättbürste länger nicht verwendet, schaltet sie sich nach 60 Minuten automatisch aus.

Mehr Glättkamm als Glättbürste ist die dreieckig geformte Tymo Ring. Dank der schmalen Form ist der Glättkamm mit Keramikbeschichtung super wendig im Einsatz und selbst bei kürzeren Haaren gut zu handhaben. Der Griff liegt schön in der Hand, die matte Oberfläche schmeichelt der Haut und auch die Knöpfe wirken hochwertig und sehr modern. Rund eine Minute nach dem Einschalten ist der Glättkamm für die Glättung einsatzbereit.

Die eng beieinanderliegenden Rillen des futuristisch anmutenden Glättkamms sorgen dafür, dass die Haare beim Glätten in besonders feine Strähnen unterteilt werden. Plastikborsten gibt es hier keine. Damit arbeitet der Tymo Ring aber auch sehr effektiv, selbst bei dicken Locken und Haaren, wenn auch nicht ganz so schnell wie Modelle mit großflächigen Bürstenköpfen. Lange braucht man für ein tolles Ergebnis trotzdem nicht und die Anwendung ist ebenso einfach wie bei anderen Glättbürsten.

Zusätzliche Unterstützung für ein optimales Stylingergebnis bieten die mitgelieferte Bürste im Tangle-Teezer-Stil, zwei Haarklemmen und ein Hitzehandschuh. Den haben wir beim Arbeiten allerdings nicht gebraucht, da die Verbrennungsgefahr viel geringer ist als bei einem Glätteisen.

Statt einzelne Strähnen wie beim Glätteisen zwischen zwei Platten einzuklemmen, fährt man mit der Glättbürste nach und nach durchs Haar und macht so Wellen und Locken den Garaus. Die Ausstattung der meisten Glättbürsten aus Keramik ist relativ ähnlich: Fast alle sind schon nach rund einer Minute aufgeheizt, verfügen über ein 360-Grad-Kabel, das beim Arbeiten nicht verheddert, und viele ermöglichen individuelle Temperatureinstellungen für verschiedene Haartypen.

130-150 Grad reichen dabei für helles, feines oder blondiertes Haar aus. Etwa 180 Grad sind die Standardeinstellung für normales Haar. Und richtig dickes oder krauses Haar wird bei um die 200 Grad am besten glatt. Die glättenden Borsten sind in fast allen Fällen keramikbeschichtet und von einer Reihe nicht heiß werdender Plastikborsten umgeben. Letztere sind etwas länger und verhindern, dass man sich die Kopfhaut verbrennt.

Bei der Form der Borsten gibt es große Unterschiede: von klein, eng und rund, wie bei einer echten Bürste, über grobe Zacken bis hin zu eng nebeneinanderliegenden Rillen, ähnlich einem Kamm. Einige Glättbürsten enthalten Zubehör wie eine Aufbewahrungstasche oder Handschuhe.

Eines muss gesagt sein: Ganz so super sleek wie mit einem Glätteisen werden die Haare mit einer Glättbürste nicht. Zumindest nicht bei vormals krausem, lockigem, dickem Haar. Dafür geht das Styling mit der Glättbürste schneller, einfacher und ist zudem schonender fürs Haar. Da die Haare hier nicht direkt zwischen zwei heißen Platten gepresst werden, sondern eher locker über die Keramikborsten gezogen werden, sind sie der Hitze nicht ganz so intensiv ausgesetzt. Zudem fährt man mit der Glättbürste zwar bei Bedarf öfter über dieselbe Haarsträhne, die Hitze bleibt aber nicht so lange an einer Stelle konzentriert.

Glättbürsten funktionieren zwar im Prinzip wie Bürsten - zum Haarekämmen sind sie jedoch nicht geeignet. Die beheizbaren Keramikborsten sind viel zu unflexibel und starr, um kleine Knoten zu lösen, zerren mehr an den Haaren und reißen diese eher aus als sie zu entknoten. 2-in-1 ist hier also der falsche Gedanke.

Glättbürsten sollten (wie Glätteisen auch) nur auf trockenem Haar eingesetzt werden, da die Hitze nasses Haar zu stark beschädigen würde. Um die Haare möglichst wenig zu strapazieren, lohnt es sich, vor dem Loslegen einen Hitzeschutz aufzutragen. Manche Produkte unterstützen dabei auch den gewünschten Glätteeffekt.

Sind die Haare vorbereitet, die Glättbürste einstecken und die zum Haartyp passende, gewünschte Temperaturstufe auswählen. Nach etwa einer Minute sind die meisten Modelle einsatzbereit und können nun Strähne für Strähne über die Haare gezogen werden. Dabei mit einer Hand kleinere Haarpartien abteilen und etwas straff ziehen, mit der anderen Hand die Bürste über und/oder unter der Haarsträhne durchfahren. So fortfahren, bis Sie einmal um den Kopf herum gearbeitet haben.

Wer eher feine Haare hat, kann auch versuchen, die Glättbürste einfach ganz normal wie beim Haarbürsten durch die Haare gleiten zu lassen, ohne einzelne Strähnen vorzubereiten. Größere Bürstenköpfe schaffen genug Haare auf einmal, sodass diese legere Vorgehensweise prima funktioniert, um leichte Wellen zu glätten.

Haare bei Bedarf Waschen und trocknen lassen oder föhnen.

Das Ergebnis einer Glättbürste wird nie so sleek werden wie mit einem Glätteisen und hält auch nicht so lange. Bislang gibt es keine weiteren seriösen Tests von unserem Testsieger. Auch Stiftung Warentest und Ökotest haben noch keine Glättbürsten getestet.

Mit über 150 Euro ist die Glide Hot Brush von Ghd die mit Abstand teuerste in unserem Test - und hat dabei als einzige mit einer Standard-Temperatur von 185 Grad Celsius nur eine einzige Hitzeeinstellung zu bieten. Feine Haare werden damit zwar ultraglatt, aber auch so heiß, dass man sie beim Arbeiten kaum anfassen kann, und obendrein elektrisieren sie auch noch wie wild. Für wirklich dicke Haare ist die Temperatur zu wenig. Damit ist diese teure Glättbürste mit Keramikbeschichtung einfach nicht für alle Haartypen geeignet.

Eine solide Glättbürste mit drei Temperaturstufen von 160 bis 200 Grad Celsius bekommt man mit der BaByliss HSB101E. Design und Funktion liegen hier absolut im Mittelfeld, nicht schlecht, aber auch nicht herausragend: Die Haare werden glatt, ohne zu elektrisieren, der rechteckige Bürstenkopf ist nicht ganz so wendig wie andere. Gestört hat uns bei dieser Glättungsbürste hauptsächlich der chemische Geruch bei den ersten Anwendungen, der am Gerät und auch an den Haaren haftet. Der kann aber möglicherweise mit der Zeit verfliegen.

Die Philips Stylecare BHH880/00 verfügt über zwei Temperaturstufen und keine Ionen-Technologie. Besonders gut gefallen haben uns bei dieser Glättbürste der breite Bürstenkopf mit kleinen Keramikborsten, der zu einer auffallend schön glänzenden, glatten Haarpracht verhilft.

Das beste Feature der Beurer HS 60 ist die einstellbare Temperaturregelung ohne Stufen von 120 Grad (der niedrigsten Temperatur in unserem Test) bis 200 Grad Celsius. Ebenso gefällt uns bei diesem Haarglätter die Keramikbeschichtung, das praktische Anzeigedisplay und die verlässliche Abschaltautomatik nach 30 Minuten.

Die Remington CB7480 mit drei Temperaturstufen und Ionen-Technologie ist etwas sperriger beim Arbeiten als andere Modelle. Der Bürstenkopf mit relativ dicken, groben Keramikborsten bleibt öfter in den Haaren hängen und ist nicht so wendig. Im direkten Vergleich gleiten andere Glättbürsten angenehmer und sind dabei günstiger.

Wie gut man mit der Glättbürste zurechtkommt, hängt allerdings mit Sicherheit auch vom Haartyp ab. Punktabzüge gab es vor allem für das Design der Rowenta Power Straight CF582LF0. Billiges Plastik, dazu knallrote Knöpfe, eine grüne Leuchte und matt glänzende Karl-Lagerfeld-Köpfe auf dem Bürstenrücken - autsch, das tut den Augen weh. Dazu fehlen uns Angaben in der Bedienungsanleitung über eine Abschaltautomatik bei Nichtbenutzung.

Die Proficare PC-GB 3021 ist ein absolutes Basismodell unter den Glättbürsten, kostet dafür aber auch sehr wenig. Hier gibt’s nur einen An-/Ausschalter mit einer Temperaturstufe. Wie heiß genau die Glättbürste wird, verraten leider weder die Verpackung noch die Bedienungsanleitung. Das macht es schwer, einzuschätzen, für welchen Haartyp die Bürste gedacht ist. Die vom Hersteller empfohlene Aufheizdauer von zehn Minuten finden wir extrem lang, zumal es keine beiliegende Silikonmatte oder Ähnliches gibt, auf der man die Glättbürste so lange ablegen kann.

Beim Auspacken macht die Glättbürste richtig Spaß. Schon die Verpackung ist klein, kompakt und verspricht ein stylishes Produkt. Die Mini-Bürste selbst steckt in einem schwarzen Reißverschlussetui - perfekt zum Verstauen in der Reise- oder Handtasche und dazu auch noch einfach schön. Nimmt man die Glättbürste in die Hand, macht sie sofort einen hochwertigen Eindruck. Angenehmes Gewicht, eine weiche, seidenmatte Oberfläche mit toller Haptik. Auch an die Sicherheit ist gedacht: Zum Verwenden und zum Laden muss zunächst der „Flight-Mode“-Stecker an der Unterseite entfernt werden. So wird verhindert, dass sich die Glättbürste im Gepäck aus Versehen anschaltet. Vor dem ersten Einsatz empfiehlt der Hersteller, das Gerät einmal komplett aufzuladen. Das dauert stolze 2,5 Stunden. Dann ist die Glättbürste für ca. 30 Minuten im Einsatz. Je nach Haartyp und -menge reicht das für zwei bis drei Anwendungen. Wird der Akku schwach, wechselt die blaue Anzeige zunächst auf Rot und beginnt dann zu blinken. Bis die höchste von drei Temperaturstufen erreicht ist, benötigt die Glättbürste knappe zwei Minuten Aufheizdauer. Dank Ionen...

tags: #elektrische #Haarbürste #glätten #test

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