Eier gegen Schuppen: Natürliche Haarpflege für gesunde Kopfhaut

Eine schöne Frisur und gesunde, gepflegte Haare sind ein wichtiger Bestandteil eines ansprechenden Erscheinungsbildes. Ob Shampoo, Spülung, Haarkur oder Stylingprodukt: Für jeden Haartyp lässt sich etwas Passendes finden. Doch manchmal sind es gerade die kleinen und einfachen Hausmittel, die die beste Wirkung erzielen. Eine solche Wunderwaffe für schönes Haar sind Eier.

Eier können helfen, wenn die Kopfhaut trocken ist, juckt oder zu Schuppen neigt. Bei selbstgemachten Haarpflegeprodukten mit Ei ist das Eigelb die Hauptzutat.

Warum Eigelb?

Grundsätzlich ist es zwar möglich, das ganze Ei, also Eigelb und Eiklar, zu verwenden. Das Eiklar lässt die Haare aber mitunter recht hart werden. Besser ist es deshalb, für die Haare wirklich nur das Eigelb zu verwenden. Das Eigelb wiederum enthält neben verschiedenen anderen Inhaltsstoffen auch Fette.

Die Fette verleihen dem Haar Glanz und Geschmeidigkeit. Auch eine trockene, juckende oder schuppige Kopfhaut freut sich über eine Extraportion wertvolle Fette.

Anwendung von Eigelb bei Schuppen und trockener Kopfhaut

Wer eine sehr empfindliche Kopfhaut hat, die zu Schuppen neigt oder juckt, sollte einmal ausprobieren, nur Eigelb als Pflegemittel zu verwenden. Dazu wird ein Eigelb in eine kleine Schüssel gegeben und locker verquirlt. Anschließend wird das Eigelb im feuchten Haar verteilt und sanft einmassiert.

Eigelb, Olivenöl und Honig für trockenes und kraftloses Haar

Ist das Haar trocken, matt und kraftlos, kann eine Haarkur aus Eigelb, Olivenöl und Honig Abhilfe schaffen. Auch bei einer trockenen Kopfhaut, Schuppen oder Spliss kann die Haarkur helfen. Dazu werden folgende Zutaten:

  • 1 Eigelb
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 TL Honig

in ein Gefäß gegeben und mit dem Schneebesen oder einer Gabel gut miteinander verquirlt. Die Mischung wird dann auf die handtuchtrockenen Haare aufgetragen und sanft einmassiert. Nach einer Einwirkzeit von 25 bis 30 Minuten werden die Haare sorgfältig ausgespült.

Wer keinen Honig zur Hand hat oder verwenden möchte, kann ihn auch weglassen. Zudem ist möglich, den Honig durch zwei, drei Spritzer frischen Zitronensaft zu ersetzen. Die Zitrone verleiht dem Haar Leuchtkraft und einen sanften Schimmer in verschiedenen Farbnuancen. Allerdings sollte der frische Zitronensaft wirklich nur sehr sparsam dosiert werden, denn andernfalls werden die Haare durch die Fruchtsäure stumpf.

Eigelb, Quark und Olivenöl für stumpfes und sprödes Haar

Stumpfem, sprödem Haar ohne Spannkraft und mit Spliss in den Haarspitzen kann durch eine Packung aus Eigelb, Quark und Olivenöl auf die Sprünge geholfen werden. Dazu werden folgende Zutaten:

  • 1 Eigelb
  • 2 EL Quark
  • 1 TL Olivenöl

in eine Schüssel gegeben und ordentlich miteinander vermengt. Die Packung wird anschließend im feuchten Haar verteilt und leicht einmassiert. Dann sollte die Packung gute 20 Minuten lang einwirken. Damit die Mischung nicht zu sehr austrocknet und bröselig wird, ist es ratsam, den Kopf in ein Handtuch einzuwickeln. Noch besser ist es, wenn das Haar locker mit Frischhaltefolie umwickelt oder eine Plastiktüte über die Haare gestülpt wird.

Wer den Geruch von Olivenöl nicht mag, kann es auch durch Sesamöl ersetzen. Nach der Einwirkzeit muss das selbst angerührte Haarpflegeprodukt wieder sorgfältig ausgewaschen werden. Wichtig dabei ist, nur lauwarmes Wasser zu verwenden. Ist das Wasser zu heiß, könnte das Eigelb nämlich stocken.

Wer sich nicht an kaltem Wasser stört, kann seine Haare auch mit kaltem Wasser ausspülen. Wenn sich die Haare beim Auswaschen eher hart anfühlen, ist das kein Grund zur Besorgnis. Beim Ausspülen und im nassen Zustand ist es normal, wenn sich das Haar nach einer Behandlung mit Ei härter und griffiger anfühlt als sonst.

Weitere Tipps und Hausmittel für die Haarpflege

Neben Eiern gibt es noch weitere Hausmittel, die eine pflegende Wirkung auf die Haare haben können:

  • Teebaumöl: Wirkt antiseptisch und kann Schuppen vorbeugen.
  • Apfelessig: Kann den pH-Wert der Kopfhaut regulieren und das Haarwachstum fördern.
  • Kaffee: Kann als Wachstums-Booster wirken, wenn er in die Kopfhaut einmassiert wird.
  • Knoblauch: Soll für eine Gefäßerweiterung und somit für eine bessere Durchblutung der Kopfhaut sorgen.
  • Aloe Vera: Spendet der Kopfhaut Feuchtigkeit und lindert Juckreiz.
  • Honig: Hilft bei trockener und gereizter Kopfhaut sowie gegen Schuppen.

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über verschiedene Hausmittel und ihre Anwendung bei Haarproblemen:

Hausmittel Anwendung Wirkung
Eigelb Als Haarkur oder Maske Verleiht Glanz, Geschmeidigkeit und pflegt trockene Kopfhaut
Teebaumöl Einige Tropfen ins Shampoo oder als Kopfhautmassage Wirkt antiseptisch, beugt Schuppen vor
Apfelessig Als Spülung nach der Haarwäsche Reguliert den pH-Wert, fördert das Haarwachstum
Kaffee Einmassieren in die Kopfhaut Wirkt als Wachstums-Booster
Aloe Vera Als Gel oder Maske auf Kopfhaut und Haare Spendet Feuchtigkeit, lindert Juckreiz
Honig Als Haarkur im feuchten Haar verteilen Hilft bei trockener Kopfhaut, stimuliert das Haarwachstum

Die Haare mit Shampoo auszuwaschen, ist grundsätzlich nicht notwendig. Wer sich dadurch besser fühlt oder möchte, dass seine Haare nach dem Shampoo duften, kann aber natürlich ein Shampoo verwenden.

Wie oft eine Haarkur mit Ei durchgeführt werden sollte, hängt vom Zustand der Haare und dem persönlichen Geschmack ab.

Für die Haarpflege ist es besser, nur das Eigelb zu verwenden. Das Eiklar muss deshalb aber selbstverständlich nicht entsorgt werden. Wer möchte, kann es in der Küche verarbeiten.

Ganz gleich, ob gegen Schuppen, Haarspliss, Kopfhautjucken, Haarausfall oder trockenes Haar - in Drogeriemärkten findet man verschiedenste Produkte, die eine auf unterschiedliche Haarprobleme abgestimmte Pflege versprechen. Nicht selten sind diese Produkte teuer und haben nicht die erhoffte Wirkung. Immer mehr Menschen greifen für eine gezielte, effektive und günstige Haarpflege auf altbewährte Hausmittel zurück. Deren Wirkungskraft ist mitunter seit Jahrhunderten bekannt und die Herstellung von Mixturen im Gegensatz zu chemischen Produkten aus der Drogerie umweltfreundlich.

Hausmittel können pflegende Wirkungen haben, aber keine Wunder bewirken. Oft sind hormonelle Schwankungen oder ein starker Nährstoffmangel Ursache von Haarausfall oder anderen Symptomen. Schuppen sehen nicht nur unschön aus, schuppige Kopfhaut kann auch unangenehm jucken. Wenn spezielle Shampoos keine Abhilfe schaffen, gibt es ein Hausmittel, das helfen kann.

Luft von Heizungen oder Klimaanlagen kann trockene Kopfhaut und somit Schuppen verursachen. Der unangenehme Juckreiz lässt sich aber durch ein einfaches Hausmittel vermeiden. Hautarzt Christoph Liebich aus München kennt eine einfache Haarkur, die Sie selbst mit Zutaten aus Ihrer Küche herstellen können.

Trockene Haare loswerden mit Quark und Olivenöl - so geht's

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