IPL-Haarentfernungsgeräte arbeiten mit Lichtimpulsen. IPL steht für „Intensed Pulsed Light“, auf Deutsch: intensives pulsierendes Licht. Man legt die Geräte auf die Haut auf. Das Licht wird während der Anwendung in Wärme umgewandelt. Die Stelle wird um die 73 Grad heiß, wodurch es zu einer Verödung kommt. Das Haar wird samt der Haarwurzel bei diesem Vorgang zerstört, was zu einer dauerhaften Haarentfernung führt.
Steckt das Haar tief im Follikel-Kanal, so verödet der Laser-Haarentferner es samt der Nährstation. Das Härchen wächst so nicht mehr nach. Vom jeweiligen Modell hängt ab, für welche Körperpartien man es nutzen kann. In der Regel kann man mit einem solchen Laser-Gerät die Beine, die Achselhöhlen, die Bikini-Zone und manchmal auch die Haut im Gesicht enthaaren, wenn man nicht allzu empfindlich ist.
Die Laser-Haarentfernungs-Methode funktioniert am besten, nachdem man die Stellen vorher rasiert und nicht epiliert hat. Zum Verständnis: Jedes Haar befindet sich in einer anderen Wachstumsphase. Jedes Härchen sitzt in einem Kanal, an dessen unterem Ende sich ein Gebilde befindet, das es ernährt. Nur Haare, die tief sitzen, werden durch den Laser dauerhaft entfernt. Denn beim Erhitzen wird nicht nur das Härchen selbst, sondern auch die Nährstruktur zerstört, die es hält. Befindet es sich an einem anderen Punkt im Haarzyklus, sprich, ist es nicht mehr mit der Nährstruktur verbunden, so wird nur das Haar gelöst, nicht jedoch das Gebilde am unteren Rand des Kanals, und ein neues kann nachwachsen.
Für eine dauerhafte Haarentfernung mit dem Laser sind daher mehrere Sitzungen nötig. Tipp: Um eingewachsenen Härchen vorzubeugen, an die auch ein Laser nur schwer rankommt, hilft ein gutes Peeling.
Ich, Gala-Redakeurin Nane, teste eine dauerhafte Haarentfernung in der Bikini-Zone mit der SHR (Super Hair Removal) Technologie. Zunächst einmal hatte ich wirklich Respekt vor diesem Selbsttest - denn bisher hatte ich nur von relativ aggressiven Lasern gehört, die schmerzhafte "Schüsse" abgeben. Meine Bedenken werden mir bei meinem Beratungsgespräch im Senzera Studio in Hamburg jedoch sofort genommen. Ein solches Vorgespräch ist Pflicht. Die Kosmetikerin klärt mich über die Behandlung auf und fragt einen kleinen gesundheitlichen Fragebogen ab. Dann wird ein Hauttest durchgeführt.
Ein toller Vorteil einer dauerhaften Haarentfernung - vor allem gegenüber Waxing und Co.: Ich muss frisch rasiert erscheinen. Das Hautareal wird mit dem SHR-Applikator 6-10 Mal mit niedriger Energie, aber hoher Wiederholungsrate, abgefahren. Durch das schnelle "Abfahren" und keine einzelnen, starken "Schüsse", ist die Behandlung tatsächlich komplett schmerzfrei und im Nu vorbei - ich bin begeistert!
Da ich relativ empfindliche Haut habe und das Rasieren in der Bikinizone jedes Mal sehr schmerzhaft ist, habe ich mich entschieden die dauerhafte Haarentfernung in diesem Bereich auszuprobieren. Die Termine finden im vier Wochen Rhythmus statt. Zum Termin erscheint man, wie schon erwähnt, rasiert. Zwei Wochen vor, sowie nach der Behandlung, sollte auf intensive UV-Strahlung verzichtet werden. Natürlich ist die Bikini-Zone eine ganz besonders empfindliche. Dadurch spüre ich die Wärme dort stärker - aber dennoch ist die Behandlung tatsächlich komplett schmerzfrei.
Sechs bis zehn Behandlungen benötigt man, um tatsächlich haarfrei zu sein - je nach Haarfarbe und Dicke. In nur wenigen Minuten ist eine Sitzung erledigt und das völlig schmerzfrei. Mein Fazit nach drei Behandlungen: Die Haare sind schon deutlich weniger geworden. Das Rasieren geht deshalb inzwischen nicht nur schneller, es ist auch deutlich angenehmer und Irritationen treten nicht mehr auf. Ob meine Behaarung wirklich dauerhaft verschwinden wird? Natürlich ist dauerhaft relativ. Beispielsweise durch hormonelle Veränderungen kann sich auch das Haarwachstum wieder verändern und neue Härchen auftreten.
Eine Sitzung (ich teste "Bikini complete") liegt bei einem Preis von 99 Euro bei Senzera. Inzwischen gehe ich seit fast acht Monaten alle vier Wochen zur dauerhaften Haarentfernung - dieser Termin hat einen festen Platz in meinem Terminkalender. Komplett "weg" sind meine Haare noch nicht. Die Behandlung ist nach wie vor absolut schmerzfrei und in nur wenigen Minuten erledigt. Ich muss mich nur noch selten rasieren und Hautirritationen oder Rasurbrand gehören schon lange der Vergangenheit an. Nach zehn Behandlungen ist mein Test beendet. Nahezu alle Haare sind entfernt, nur wenige helle Haare sind noch vorhanden. Alle zwei bis drei Wochen rasiere ich die Bikini-Zone also dennoch - jedoch ist der Zeitaufwand nicht erwähnenswert. In einem halben Jahr werde ich dann zur Auffrischung einen neuen Termin haben. Mein Fazit: Ich kann die dauerhafte Haarentfernung wirklich nur empfehlen und bin sehr happy mit dem Ergebnis.
Für eine Laser-Haarentfernung muss man nicht zwingend zum Dermatologen oder zur Dermatologin, mittlerweile gibt es auch viele Laser-Haarentferner zu kaufen. Wir geben einen Überblick über die aktuell besten Geräte zur IPL-Haarentfernung zuhause.
Neben dem entscheidenden Faktor, wie groß der Kontrast zwischen Teint und Härchen ist, gibt es noch weitere Ausschlusskriterien, wann ein Laser-Haarentferner nicht angewendet werden sollte:
Vor einer Behandlung mit einem IPL-Haarentfernungs-Gerät sollten Sie folgende Tipps beachten:
Auch für die Tage nach der Behandlung mit einem Laser-Haarentferner gibt es einige Tipps:
Je nach Haarwuchs sind zwischen acht bis zwölf Behandlungen erforderlich. Danach verspricht eine Laser-Haarentfernung ein bis mehrere Jahre Erfolg, da nur ein geringer Anteil von 10 bis 30 Prozent der entfernten Haare die Fähigkeit zur Regeneration und erneutem Wachstum aufweist.
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| Dauerhafte Haarentfernung | Funktioniert nur optimal bei dunklen Haaren |
| Komfortabel und einfach in der Anwendung | Nicht für graue, rote oder blonde Haare geeignet |
| Schmerzfreier als die Haarentfernung mit dem Epilierer oder Wachs | Keine Anwendung auf Tattoos, Muttermalen oder Sommersprossen |
| Anwendung ist bei manchen Modellen am gesamten Körper möglich | Haarentfernung kann zu Narben und Verbrennungen sowie auffälligen Dunkel- oder Hellfärbungen der Haut sowie Entzündung der Haarwurzeln führen |
| Haare müssen vorher nicht erst wachsen für die Behandlung (ähnlich wie beim Waxing) |
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