Sie glauben, viele Frisuren sehen mit dünnem, feinem Haar nicht gut aus oder sind gar nicht erst umsetzbar? Klar, eine voluminöse Hochsteckfrisur wird vielleicht nicht ganz einfach. Aber die gute Nachricht ist: Mit dem richtigen Schnitt und Styling können Sie auch feinen Haaren Volumen und Fülle verleihen.
In der Regel kommen kurze und mittellange Haarschnitte Frauen mit dünnem und feinem Haar besonders entgegen. Durch das geringere Eigengewicht bekommen die Haare bei einem kürzeren Schnitt gleich mehr Lift. Auch gewelltes Haar sorgt optisch für mehr Volumen.
Mit dem richtigen Haarschnitt kann aus feinem, dünnem Haar eine echte Traummähne mit viel Volumen gemacht werden. Welche das sind, verraten wir Ihnen jetzt:
Um einer feinen Haarstruktur mehr Fülle und Volumen zu schenken, eignen sich kurze bis mittellange Haarschnitte am besten, da die Haare nicht mehr durch ihr eigenes Gewicht nach unten gezogen und platt werden. Zu einen der besten Haarschnitte für dünnes Haar zählt der Long Bob. Die beliebte Bob-Frisur ist schulterlang, besonders pflegeleicht und lässt sich auch zu leichten Wellen bis voluminösen Locken stylen, die dem Haar noch mehr Fülle verleihen.
Kinnlange Bob-Frisuren wie der Baby Bob oder der angesagte Blunt Bob sind ideal für dünnes Haar, vor allem, wenn sie in einem tiefen Seitenscheitel getragen werden. Dieser sorgt für einen voluminösen Haaransatz und lässt das gesamte Haar voller wirken.
Auch der klassische Pixie Cut ist ein toller Haarschnitt für dünnes und feines Haar. Die Kurzhaarfrisur verleiht dem Haar durch ihre Stufen viel Struktur und lässt sich außerdem spielendleicht stylen. Kurze Haarschnitte sind zudem alles andere als unsexy, nicht feminin oder spießig.
Von diesen drei Haarschnitten sollten Sie bei dünnem oder feinem Haar lieber die Finger lassen. Denn je länger die Haare sind, desto schwerer und platter sind sie, starke Stufen dünnen das Haar noch mehr aus und entnehmen die gewünschte Fülle und Pony-Frisuren lassen die Vorderpartie extrem dünn aussehen.
Generell gilt: Feines und dünnes Haar sollte am besten kurz oder maximal mittellang getragen werden. Außerdem neigen dünne Haare dazu abzubrechen, je länger werden und übrig bleiben nur ungepflegte Spitzen und Spliss.
Nicht nur mit den richtigen Haarschnitten kann bei platten, dünnen Haar getrickst werden, sondern auch mit den richtigen Frisuren. Das sind unsere Favoriten:
Streng nach hinten gekämmtes Haar nimmt der Frisur jede Fülle, doch wer nicht auf schicke Hochsteckfrisuren verzichten möchte, bindet die Haare locker zusammen oder stylt das feine Haar zu einer angesagten Half-up-Frisur.
Noch mehr getrickst werden kann mit Haarkissen oder Donuts in der Hochsteckfrisur. Dafür bindet man sich zuerst einen hohen Pferdeschwanz und fädelt die gebundenen Haare hindurch, sodass das Haarkissen eng am Zopf aufliegt. Anschließend werden die hängenden Strähnen locker um das Kissen herumgesteckt und fertig ist ein fülliger Dutt. Tipp: Wählen Sie ein Haarkissen, das die gleiche oder eine ähnliche Farbe wie Ihre Haarfarbe hat, damit es in der Hochsteckfrisur nicht zu sehen ist.
Bei feinem und dünnem Haar sieht auch der Sleek Look toll aus. Dafür werden entweder alle Haare eng am Kopf anliegend nach hinten gegelt oder in einen tiefen Dutt zusammengebunden. Durch den Frisurentrick kann man nicht mehr sehen, ob es sich um plattes Haar oder volles Haar handelt!
Der passende Haarschnitt oder die beste Frisur für dünne Haare ist nur dann effektiv, wenn die Haare gesund sind und stetig gepflegt werden. Dabei kommt es auf folgende Dinge an:
Wer das Maximum aus ihren sehr feinen oder sehr dünnen Haaren herausholen und immer eine Frisur wie frisch nach dem Friseurbesuch haben möchte, stylt die Haare am besten mit einer Rundbürste.
Eine schonende Alternative zur Rundbürste sind große Lockenwickler oder die angesagten Seiden-Lockenwickler. Nach dem schonenden Föhnen werden die Haare aufgedreht und über Nacht im Haar gelassen. Am nächsten Morgen wachen Sie mit großen, sanften Locken auf, die mit den Fingern leicht ausgebürstet werden. Noch einfacher funktioniert der Trick mit einem hohen, lockeren Dutt, der vor dem Schlafen gehen gebunden und mit einem Scrunchie fixiert wird.
Für ein schönes, langfristiges Styling sollten Sie neben dem Hitzeschutz und der Rundbürste auch folgende Produkte verwenden: Ein Volumen-Schaumfestiger, ein Trockenshampoo und ein Haarspray speziell für dünne Haare.
Locken bringen Bewegung ins Haar. Kringeln sie sich allerdings wild um den Kopf, sind sie manchmal nicht so einfach zu handhaben. Verwenden Sie zum Entwirren am besten einen grobzinkigen Kamm. Denn eine gebürstete Naturkrause lässt sich schwerlich bändigen. Sie plustert sich auf, die Locken wirken undefiniert. Krauses Haar glätten? Hitze strapaziert die Haare und verursacht Strukturschäden. Müssen die Locken doch einmal raus, greifen Sie am besten zu einem Dampfhaarglätter. Sprühen Sie Ihr Haar vor dem Föhnen oder Glätten mit einem Hitzeschutz ein. Obwohl das Lufttrocknen in der Regel die schonendere Variante ist, lässt sich eine Naturkrause häufig nur mit Föhnluft bändigen. Ein Diffusor-Aufsatz gehört dabei zum wichtigsten Styling-Equipment. Er verteilt den Luftstrom gleichmäßig im Haar und trocknet es so besonders sanft. Föhnen Sie Ihr Haar am besten immer über Kopf.
Kräuseln sich die Locken stark, plustern sich auf und stehen unkontrolliert vom Kopf ab? Diese Merkmale sind typisch für den "Frizz"-Effekt. Der Begriff stammt aus dem Englischen. Verwenden Sie eine feuchtigkeitsspendende Pflegeserie für Locken. Arbeiten Sie nach der Haarwäsche einen Conditioner ins Haar ein. Die Haarspülung versiegelt die Haaroberfläche. Eine reichhaltige Leave-in-Pflege (eine Haarkur, die nicht Sie auswaschen müssen) glättet die Oberflächenstruktur Ihres Haares. So wird es weich und formbar. Ein Haaröl verleiht dem Haar gesunden Glanz und kann helfen, kraus abstehende Härchen anzulegen. Einmal in der Woche ist es Zeit für eine Intensivkur. Eine Pflegemaske verwöhnt das Haar und kann dafür sorgen, dass es sich nach der Anwendung geschmeidiger anfühlt. Nasses Haar ist sehr empfindlich. Durch das Hin- und Herwälzen auf dem Kopfkissen reibt es am Bettbezug. Das kann dafür sorgen, dass sich die Haarenden spalten und die Naturkrause noch mehr aufplustert.
Sie lieben Ihre Naturkrause, aber beim Styling stoßen Sie immer wieder an Ihre Grenzen? Krauses Haar bändigen - so geht‘s schnell: Bürsten Sie das Haar streng nach hinten. Dann am oberen Hinterkopf zu einem festen Zopf binden. Am besten mit einem transparenten Spiral-Haargummi. So stylen Sie den Top Knot: Haare über den Kopf bürsten, wieder zurückwerfen und am höchsten Punkt zum Pferdeschwanz binden. Jetzt nur noch eindrehen und mit Haargummi oder Haarnadeln fixieren.
Mit einem langen Bob, dem Long Bob oder auch nur "Lob" genannt, können Sie krause Haare toll in Szene setzen. Wichtig ist: Stufen ab Höhe des Ohres sorgen dafür, dass der Bob nach unten an Volumen abnimmt und die Locken feiner fallen. Möchten Sie Ihr Haar halboffen tragen, können Sie ein Teil Ihrer Locken am Hinterkopf zu einem Dutt hochbinden. Dafür trennen Sie eine breite Haarpartie etwa ab Höhe der Schläfen ab und kämmen diese zurück.
Eines sind krause Locken sicherlich nicht: langweilig. Deswegen können Sie Ihre Lockenpracht gut offen tragen. Schaumfestiger hält die Kringel im Zaum, andere Stylingprodukte, wie Haarspray fixieren.
Naturkrause und glattes Haar unterscheiden sich in der Haarstruktur. Typisch für krause Haare sind vor allem die vielen kleinen Kringellocken.
Hier ist eine Tabelle, die die Unterschiede zwischen Naturkrause und glattem Haar zusammenfasst:
| Merkmal | Naturkrause | Glattes Haar |
|---|---|---|
| Form | Viele kleine Kringellocken | Gerade |
| Feuchtigkeit | Neigt zu Trockenheit | Kann auch trocken sein, aber tendenziell weniger |
| Kräuseln | Krisseleffekt bei hoher Luftfeuchtigkeit | Weniger anfällig für Kräuseln |
| Spliss | Anfälliger für Spliss | Weniger anfällig für Spliss |
| Glanz | Weniger Glanz aufgrund aufgerauter Schuppenschicht | Mehr Glanz aufgrund glatter Schuppenschicht |
Sind die krausen Locken genetisch vorprogrammiert, liegen die Haarfollikel eher diagonal zur Kopfhaut. Bei Frizz kräuseln sich die Haare, weil ihre Oberfläche aufgeraut ist. Sie nehmen Feuchtigkeit von außen schnell auf und verformen sich.
Fein, dick oder normal: Wussten Sie, dass der Durchmesser Ihrer Haare entscheidend für die Wahl der Pflegeprodukte ist?
tags: #dunnes #krauses #haar #frisuren
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