Der Begriff „Brünett“ umfasst eine breite Palette von Haarfarben, von Hellbraun bis Schwarz. Es gibt den passenden Brünett-Ton für jeden!
Viele Menschen verwenden die Bezeichnung „Brünett“ als Synonym für dunkelbraunes Haar, doch tatsächlich umfasst dieser Begriff eine ganze Bandbreite an Farben, von hellbraunem über mittelbraunes bis hin zu schwarzem Haar. Es mag überraschen, aber echtes schwarzes Haar ist genau genommen dunkelbraun. Seine Struktur und Untertöne lassen es lediglich schwarz erscheinen.
Nachdem nun geklärt wäre, dass Brünett nicht einfach nur braunes Haar ist, fragst Du Dich vielleicht: „Warum ist das so wichtig?“ Nun, es bedeutet, dass Deine Optionen grenzenlos sind, wenn Du brünettes Haar willst!
Ob Hell-, Mittel- oder Dunkelbraun - Du hast die Wahl und kannst Deine Farbe nach Lust und Laune bequem zu Hause verändern.
Doch wie wählst Du ihn aus? Welche Haarfarbe Dir steht, hängt zu einem großen Teil von Deinem Hautton ab. Dein Teint verrät Dir, welcher Dir am besten steht - warme Nuancen passen zu kühlen Hauttypen und umgekehrt.
Wenn Du zum Beispiel einen kühlen Teint mit blassen oder rosigen Untertönen hast, stehen Dir vermutlich warme Töne, wie ein dunkles Kastanienbraun oder Mahagoni, am besten. Bei einem warmen Hautton mit goldenen oder olivfarbenen Untertönen ist eine kühlere Nuance schmeichelhafter, also greif eher zu Farben mit roten oder orangen Untertönen, wie Kupfer-, Karamell- und Honigbraun.
Wenn Du schon brünett bist, kannst Du mit einer helleren Nuance Akzente setzen.
Du möchtest deine Haare von Schwarz auf Braun färben und weißt nicht wie?
Haare färben ohne Blondierung, das ist der größte Wunsch aller. Doch leider ist dies nicht immer möglich. So auch, wenn es darum geht, schwarze Haare braun zu färben. Zur Coloration kann nur greifen, wer von Natur aus schwarzes Haar hat. Mit einer Färbung kannst du deine Haare bis zu 4-5 Töne aufhellen. Das bedeutet, dass du deine schwarzen Haare sogar hellbraun färben kannst. Für ein natürliches Ergebnis empfehlen Friseure und Friseurinnen allerdings eine maximale Aufhellung von zwei Tönen. Der Unterschied zu deinem schwarzen Naturhaar wird danach sichtbar, aber nicht zu hell aussehen.
Heller tönen kannst du dein Haar übrigens nicht, da dies mit einer Tönung grundsätzlich nicht möglich ist. Diese können Haare nur in ihren eigenen Ton oder dunkler einfärben.
Aber aufgepasst: Auch bei einer Hellerfärbung kann es zum unerwünschten Rot- oder Orangestich kommen. Um einem möglichen Rotstich gegenzuwirken, sollest du beim Kauf einer Haarfarbe auf jeden Fall zu einem kühlen Farbton mit einer grünlichen, bläulichen oder violetten Nuance greifen. Was im ersten Moment leicht schockierend klingt, wird dir später große Freude bereiten. Bei diesen Nuancen handelt es sich um die Komplementärfarben von rot, orange und gelb. Diese legen sich sozusagen auf die unerwünschten Untertöne und reduzieren ihre Intensität.
Wer bereits gefärbtes Haar hat, muss auf jeden Fall zur Blondierung greifen. Denn durch die bisherigen Färbungen wurden künstliche Pigmente in dein Haar eingelagert, die mit einer Coloration nicht aufgehellt werden können. Diese können nur mit Hilfe einer Blondierung aus den Haaren gelöst werden. Doch keine Panik, der Vorgang ist heutzutage nicht ansatzweise so haarschädigend wie noch vor einigen Jahre. Ganz im Gegenteil, wenn man denn zum richtigen Produkt greift. Der Friseur-Profi empfiehlt an dieser Stelle Blondierungen ohne Ammoniak. Diese kommen nicht nur ohne den stechenden Geruch aus, sie sind auch noch pflegender für deine Haare!
Hast du schwarz coloriertes Haar, gibt es mehrere Möglichkeiten, diese soweit zu entfärben, dass du sie im Anschluss mit einer Tönung oder Haarfarbe, in den gewünschten Braunton einfärben kannst.
Wie bei allen chemischen Haarfärbemitteln, gilt auch bei der Blondierung: Bevor du die Blondiercreme auf dein gesamtes Haar aufträgst, teste die Hautverträglichkeit zuvor an einer kleinen Stelle im Nacken. Fällt dieser Test ohne Hautirritationen aus, kann es direkt losgehen.
Tipp vom Haar-Profi: Verwende beim Haar von schwarz auf braun färben Olaplex. Sowohl bereits als schützende und pflegende Zugabe zu deiner Blondierung als auch als reichhaltiges Pflegeprogramm im Anschluss. Du wirst es lieben!
Anstatt zur Blondierung zu greifen, kannst du deine Haare auch mit einem Farbabzug behandeln, um sie von Schwarz auf Braun zu färben. Doch wo liegt der Unterschied zwischen einem Farbabzug und einer Blondierung? Chemisch betrachtet, hat der Farbabzug einen sauren pH-Wert und die Blondierung einen alkalischen.
Und das aus einem ganz einfachen Grund: Der Farbabzug ist dazu konzipiert, um unerwünschte Nuancen zu minimieren oder zu dunkel gefärbte Haare leicht aufzuhellen, jedoch nicht dafür, deine Haare komplett blond zu färben. Dafür benötigst du dann die alkalische (also viel stärker aufquellende) Blondierung.
Ein Farbabzug selbst ist auch nicht schonend für deine Haare, im Vergleich zu einer Blondierung aber auf jeden Fall. Jedoch solltest du es mit der Anwendung auch hier nicht übertreiben und danach au jeden Fall zur einer intensiven Pflege greifen.
Man muss nicht immer zu chemischen Mitteln greifen, wenn es darum geht, gefärbten Haaren ihre künstlichen Pigmente zu entziehen. Die wohl schonendste Variante ist das Haarewaschen! Einen kleinen Haken gibt es jedoch auch bei dieser Methode. Anstelle deines pflegenden Farbschutzshampoos, mit dem du sonst eifrig dafür sorgst, dass deine neue Haarfarbe ihre Leuchtkraft behält, greifst du ab sofort einfach zu einem Cleansing-Shampoo.
Das Produkt zur Tiefenreinigung deiner Haare sorgt dafür, dass alle Ablagerungen an der Oberfläche deiner Haare entfernt werden. Dazu gehören nicht nur Rückstände von Styling-Produkten oder Umwelteinflüssen, sondern auch Farbpigmente. Nicht alle sind im Innern deiner Haare fest verankert. Einige von ihnen liegen auf deinem Haar und können mit einem Shampoo leicht gelöst werden. Lass das Shampoo wie eine Haarkur einwirken und du wirst beim Ausspülen sehen, welch faszinierende Wirkung es bereits bei der ersten Anwendung haben wird. Um dein Haar trotzdem zu pflegen, solltest du unbedingt einen feuchtigkeitsspendenden Conditioner verwenden.
Diese Variante der Entfärbung gelingt natürlich nicht so schnell wie das Blondieren oder Färben. Mit dem Shampoo kann es einige Wochen dauern. Dafür ist es allerdings schonender. Ob es gelingt, kann jedoch nicht garantiert werden, da jedes Haar anders auf Produkte reagiert und unterschiedlich viel Pigment auf der Oberfläche ablagert.
Neben chemischen Haarfärbemethoden gibt es natürlich auch noch jene, die du vielleicht sogar in deiner Küche hast: den Hausmitteln! Wie wäre es mit Backpulver oder einer Zitrone? Klingt verrückt, funktioniert aber. Wir zeigen dir die besten Methoden, mit denen du sowohl natürliche als auch bereits colorierte dunkle Haare ganz einfach mit Hausmitteln aufhellen kannst!
Wer sein Haar von Schwarz auf Braun färben will, möchte dies meistens, um das Haar insgesamt etwas heller wirken zu lassen. Doch dafür muss man nicht immer gleich alles färben. Die Alternative zu Blondierung und Co.: Highlights! Es gibt zahlreiche Strähnchentechniken und Haarfärbemethoden, die einen ganz natürlichen und weichen Übergang von dunkel zu hell zaubern und dabei sogar richtig im Trend liegen.
Wenn du deine schwarzen Haare braun färben möchtest, hast du immer die Wahl zwischen einem Friseurbesuch und einem kleine DIY-Projekt im eigenen Badezimmer. Grundsätzlich empfehlen wir dir immer, dich in die Hände eines Profis zu begeben. Denn nur ausgebildete und ständig weitergebildete Friseur*innen wissen, wie sie die besten Ergebnisse erzielen und dein Haar dabei so wenig wie möglich schädigen. Wem der Besuch im Friseursalon zu teuer erscheint, sollt vorgewarnt sein, denn einen Haarfärbe-Unfall zu richten, ist wesentlich aufwendiger und somit um einiges teurer.
Entscheidest du dich trotzdem dazu, deine Haare selbst aufzuhellen, kannst du dich entweder für einen Aufheller aus der Drogerie oder professionelle Friseur-Farben entscheiden. Dieses sind zwar ein bisschen teurer, doch hier solltest du keinesfalls sparen, denn sie garantieren deutlich bessere Farbergebnisse!
Plötzlich sind die Haare schwarz - aber es gibt Mittel, die Haarpracht wieder zu entfärben.
Aus Blond soll ein Kastanienbraun werden, aber plötzlich geht alles schief. Statt eines warmen Brauntons sind die Haare pechschwarz. Jetzt bloß keine Panik kriegen und die Tränen wegwischen, falls der Schock tief sitzt. Wir können euch so viel versichern: Ihr seid nicht die einzigen, die sich aus Versehen die Haare zu dunkel gefärbt haben. Wenn die Haare plötzlich schwarz sind, habt ihr einige Optionen, um das Desaster in den Griff zu kriegen.
Wer zu Hause seine Haare färbt, muss damit rechnen, dass hin und wieder etwas schief geht. Obwohl Tönungen und Intensivfärbungen mit Ergebnissen in den schönsten Farbnuancen locken, sieht das Ganze in der Realität oft anders aus - und zwar viel dunkler. Unsere Haare schlucken die Farbe nämlich nur so. Und so wird aus einem Aschblond auf einmal Schwarz. Wer dunkelbraune Haare zum Ziel hat, muss das einkalkulieren.
Vor allem vorbehandeltes Haar neigt dazu, die Farbpigmente wie ein Schwamm aufzusaugen. Die Haarfärbungen ribbeln die Haarstruktur auf, dann dringt die Coloration oder Tönung ein. Überfärbt ihr bereits coloriertes Haar, überlappen die Farbpigmente sogar. Das Ergebnis: Die Haare werden richtig dunkel. Je mehr Färbemittel, desto kräftiger der Effekt.
Aktuell muss man fast zweimal hinschauen: In den letzten Monaten haben immer mehr berühmte Beauties in puncto Haarfarbe eine Radikalveränderung hingelegt und ihre hellen Längen in ein tiefdunkles, sattes Schwarzbraun gefärbt.
Das Ende des jahrelangen Blond-Hypes auf roten Teppichen sowie Laufstegen hatte sich bereits mit dem zuletzt trendenden „Expensive Brunette“ im Mittelbraun-Bereich angekündigt. Die aktuellen Braun-Nuancen sind jedoch noch dunkler und geheimnisvoller.
Gion Vincent, Hairstylist und Colorations-Virtuose aus New York, erklärt: „Mit dem neuen Ton soll es wieder zurück zur Natürlichkeit gehen. Von harten, herauswachsenden Ansätzen will jetzt keiner mehr etwas sehen.“
Positiver Nebeneffekt laut Experte: „Das dunkle Brünett ist nicht nur einfacher zu färben, sondern auch viel gesünder für das Haar, weil es weniger chemisch behandelt werden muss. Dazu kommt: Durch die Pandemie konnten wir weder reisen noch ausgehen. Die Langeweile hat bei vielen für Mut zur Veränderung gesorgt.“
Der Profi: „Jeder, der sich nach einer kleinen oder auch großen Veränderung sehnt, kann den Ton ausprobieren.“ Für natürlich Brünette ist der Schritt zur dunkleren Nuance ein leichter. Blondinen und Rothaarige brauchen dagegen jemanden mit viel Ahnung an der Seite.
„Blonde Haare tiefdunkel zu färben, erfordert Fingerspitzengefühl und anschließend viel Disziplin bei der Haarpflege“, so der Colorist. „Der helle Ansatz, der herauswächst, kann das Haar insgesamt schnell dünner aussehen lassen, als es ist. Alle vier Wochen Nachfärben ist für Blondinen also Pflicht.“
Wem die Veränderung zu extrem ist, kann den Trend auch in die softe Richtung tragen: „Bleibe beim Färben in deiner eigenen Farbfamilie und bitte deine*n Friseur*in, statt einer kompletten Coloration hauchfeine dunkle Low-Lights ins Haar zu strähnen. Auch das greift den aktuellen Trend auf, schafft Tiefe und Dimension, ohne dabei zu hart oder unnatürlich zu wirken.“
Das kommt ganz darauf an, erklärt der Profi mit VIP-Kunden wie Taylor Tomasi Hill. „Ist dein Haar unbehandelt, trägst du also deine Naturhaarfarbe, lässt sich das dunkle Brünett auch zu Hause selbst färben. Nimm eine Coloration mit Glanzpigmenten, die deine frisch gefärbten Längen schön leuchten lässt“, rät Gion Vincent.
„Ist dein Haar chemisch behandelt, also bereits gefärbt oder gesträhnt, würde ich dringend raten, für den Trend-Look zum*zur Friseur*in zu gehen. Chemisch behandeltes Haar reagiert im Vergleich zu natürlichem Haar unkontrolliert auf eine Coloration. Gebleichtes Haar zum Beispiel nimmt die Farbe oft dunkler oder sogar fleckiger an als unbehandeltes Haar. Dein* Friseur*in kann auf die chemische Vorgeschichte des Haares eingehen und genau abstimmen, ob der Ton eher intensiv oder subtil im Haar leuchten soll.“
Auch der richtige Unterton der neuen Haarfarbe spielt eine Rolle: „Bei olivfarbener Haut eignet es sich zum Beispiel gut, den Trend mit einem warmen Unterton zu tragen. Ein heller Hautton sieht mit kühleren, neutralen Untertönen toll aus.“
Farbschutz und Haarpflege ist vor allem jetzt im Sommer ein absolutes Muss: „Die Sonne dreht brünettes Haar notorisch in den roten Bereich, daher empfehle ich dringend einen Hut oder ein Tuch im Haar, wenn du an den Strand gehst.“
Für die Pflege rät Gion Vincent zu speziellen Farb-Washes: „Eines meiner Lieblingsshampoos gegen das Ausbleichen der Farbe ist das ,Color Extend Brownlights Blue Shampoo‘ von Redken. Es verhindert das Verblassen von Brünett-Tönen und kann die Farbe zwischen Friseurbesuchen schnell und unkompliziert auffrischen.“
Übrigens: Geglättetes Haar reflektiert das Licht am schönsten.
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