Bart-Styling ohne Koteletten: Der ultimative Leitfaden für Männer

Die Wahl des richtigen Bart-Styles hängt von verschiedenen Faktoren ab. Natürlich spielt die Stärke deines Bartwuchses eine Rolle, aber auch deine Gesichtsform und dein persönlicher Stil sind entscheidend. Bist du eher der extravagante Typ oder bevorzugst du es dezent? Hast du einen starken Bartwuchs oder sprießen die Haare eher spärlich? Hier erfährst du, wie du den perfekten Bart-Style ohne Koteletten findest, der zu dir passt.

Bart-Styles für verschiedene Gesichtsformen

Nicht jeder Bart passt zu jeder Gesichtsform. Bevor du dir einen Vollbart wachsen lässt, solltest du dich von einem Barbier beraten lassen, welcher Bart-Style zu deinem Gesicht passt. Mit dem Bart ist es wie mit dem Haarschnitt: Für jede Kopfform und jeden Stil gibt es den perfekten Look.

Männer mit schmalem Gesicht wirken schnell dünner. Mit dem passenden Bart-Style kannst du hier viel herausholen! Die richtige Bartfrisur überspielt harte Konturen und "staucht" das Gesicht optisch.

Quadratische Gesichter zeichnen sich durch eine markante Kieferlinie, eine breite Stirn und eine insgesamt gleichmäßige Breite und Länge aus. Hier eignen sich Bart-Styles, die die markanten Züge betonen.

Runde Gesichter haben weiche, gleichmäßige Konturen, volle Wangen und eine eher geringe Kieferdefinition. Bart-Styles, die das Gesicht optisch strecken und definieren, sind hier ideal.

Ovale Gesichter sind bekannt für ihre ausgewogenen Proportionen und weichen Konturen, was sie ideal für eine Vielzahl von Bart-Styles macht.

Rechteckige Gesichter profitieren von Bart-Styles, die das Gesicht ausgleichen und die Kanten weicher erscheinen lassen.

Die besten Bart-Styles ohne Koteletten

Hier sind einige Bart-Styles, die ohne Koteletten auskommen und zu verschiedenen Gesichtsformen passen:

1. Dreitagebart

Der Dreitagebart ist ein echter Alleskönner und passt zu fast jeder Gesichtsform. Besonders kernig wirkt er bei markant-quadratischen Gesichtern. Um diesen Style umzusetzen, lässt du deinen Bart zunächst einfach sprießen. Aber aufgepasst: Der Name Dreitagebart kann hier leicht irreführend sein! Es ist nämlich längst nicht gesagt, dass du deinen Bart einfach drei Tage lang wachsen lässt.

Ist es dann so weit, heißt es: Trimmen. Zwar kommt ein Dreitagebart im Verhältnis mit relativ wenig Pflegeaufwand aus, aber regelmäßiges Trimmen ist trotzdem Pflicht, sonst stehst du ganz schnell plötzlich mit einem Vollbart da.

Allgemein variiert die Länge von Drei-Tage-Bärten zwischen 1 und 3 mm. Trimme einmal den gesamten Bart entgegen der Haarwuchsrichtung. Als Nächstes fokussieren wir uns auf die Halspartie. Zuerst entfernst du daher den Aufsatz des Schneiders und arbeitest dich dann vom Hals aus langsam bis zum Gesicht hoch.

Normalerweise sieht es am besten aus, wenn der Bartstreifen zwischen dem oberen und unteren Ende des Adamsapfels liegt. Wenn du vom Bartstreifen wegtrimmst, schaffst du eine scharfe und saubere Kontur. Anschließend kannst du noch einmal die Konturen rasieren, indem du einen Nassrasierer verwendest.

Bereite am besten deine Haut vor, indem du sie mit warmem Wasser befeuchtest und erst dann Rasierschaum aufträgst. Anschließend rasierst du sorgfältig entlang der Kanten. Achte beim Vollbart außerdem darauf, den Hals zu trimmen.

Verstreute, abstehende Haare wirken nämlich sehr ungepflegt und sind im Bereich der Halspartie gut sichtbar. Um sicherzugehen, dass die Geräte auch in Zukunft weiterhin einsatzfähig sind, solltest du sie nach dem Trimmen allerdings noch reinigen.

Vorteile:

  • Pflegeleicht
  • Passt zu vielen Gesichtsformen
  • Wirkt männlich und gepflegt

2. Ziegenbart (Goatee)

Ein Ziegenbart lässt dein Gesicht zuverlässig länger aussehen und streckt deshalb eher runde Gesichter optisch. So richtig cool wirkt dieser Kinnbart, wenn er bereits etwas über die zugehörige Gesichtspartie hinausgewachsen ist. Das Schöne: Der Ziegenbart gehört zu den Bart-Styles, die auch wunderbar mit wenig Bartwuchs funktionieren. Wichtig ist nur, dass du die Konturen immer sauber trimmst. Am besten legst du dir einen guten Nassrasierer zu.

Du kannst den Kinnbart solo tragen oder mit anderen Bartstyles kombinieren - so ergeben sich ganz neue Möglichkeiten. Kombinierst du den Goatee zum Beispiel mit einem schmalen Schnurrbart, erhältst du einen Victor-Emanuel-Bart (hin und wieder von seinen Fans auch liebevoll als Musketierbart bezeichnet).

Vorteile:

  • Streckt das Gesicht optisch
  • Funktioniert auch bei wenig Bartwuchs
  • Vielseitig kombinierbar

3. Henriquatre

Suchst du nach Bartstyles für wenig Bart, willst aber trotzdem bei den Damen so richtig Eindruck machen? Dann versuche dich am Henriquatre! Grundsätzlich brauchst du für diesen Style keinen übermäßig ausgeprägten Bartwuchs. Viel wichtiger ist, dass du deinen Henriquatre penibel pflegst. Denn sonst rächt sich der Look schnell mit einem "gewollt und nicht gekonnt"-Aussehen.

Trimme deshalb alle Barthaare auf eine einheitliche, kurze Länge.

Vorteile:

  • Auch für wenig Bartwuchs geeignet
  • Wirkt gepflegt und stilvoll

4. Knebelbart (Moustache)

Der Knebelbart gehört zu den Bartstyles, die perfekt für alle sind, die ihr Gesichtshaar lieber kurz tragen - es aber trotzdem stilbewusst mögen. In Sachen Pflegeaufwand ist dieser Schnitt eher im Mittelfeld unterwegs und auch bei etwas weniger Bartwuchs kann sich der Van Dyke noch sehen lassen.

Wichtig: Damit dieser Bartstyle seine Wirkung entfalten kann, sollte Man(n) auf klare Konturen achten.

Vorteile:

  • Stilbewusst und pflegeleicht
  • Auch bei weniger Bartwuchs möglich

5. Chin Strap

Vielleicht der dezenteste Bartstyle, den Männer mit markant-quadratischen Gesichtern wählen können: der Chin Strap. Bei diesem Style schlängelt sich der Bart an der Wange entlang, rahmt das Kinn ein und geht an den Seiten in den Haaransatz über.

Damit der Chin Strap optimal wirkt, solltest du einen relativ dichten Bartwuchs haben und - sorry an alle blonden Jungs! - am besten dunkle Haare. Nur so kommt dein neuer Bartstyle so richtig zur Geltung.

Vorteile:

  • Dezent und markant zugleich
  • Betont die Kieferpartie

Bartpflege: So bleibt dein Bart in Form

Sich einen Bart stehen zu lassen, ist nicht schwer. Man wartet, bis die Haare sprießen, und geht hin und wieder zum Barbier um die Ecke, damit die Gesichtsbehaarung nicht irgendwann bis zum Bauchnabel reicht. Richtig? Nicht ganz. Denn nicht jeder ist von Natur aus mit einem kräftigen Bartwuchs gesegnet. Bei wem jedoch die Gesichtshaare in voller Pracht sprießen, der sollte sie ab und zu in Form bringen. Wer sich dabei Zeit und Geld sparen will, der kann seinen Bart selbst trimmen.

Wir geben dir eine Anleitung an die Hand sowie Tipps und Tricks, die dir erklären, was du zum Schneiden brauchst und wie du beim Trimmen vorgehst.

Werkzeuge und Hilfsmittel

  • Barttrimmer: Wenn du deinen Barttrimmer mal unterwegs benutzen willst oder im Urlaub das Kabel nicht parat hast, hilft ein leistungsfähiger Akku.
  • Nassrasierer: Du solltest außerdem immer einen Nassrasierer zur Hand haben. Mit diesem lassen sich Konturen sehr präzise rasieren und er entfernt auch kurze Härchen zuverlässig, sodass der Bart an den Rändern nicht stoppelig wirkt.
  • Bartschere und Bartkamm/Bürste: Willst du deinen Vollbart trimmen, können außerdem eine Bartschere sowie ein Bartkamm oder eine Bartbürste hilfreich sein. Mithilfe des Kamms löst du Knoten im Gesichtshaar und mit der Schere kannst du einzelne herausstehende Barthaare präzise entfernen.

Anleitung zum Barttrimmen

  1. Vorbereitung: Bart mit einem Bartshampoo waschen und sorgfältig abtrocknen. Barthaare mithilfe deines Bartkamms entgegen der Wuchsrichtung durchkämmen. Auf diese Weise löst du Knoten und Verhärtungen.
  2. Koteletten trimmen: Mit der gleichen Technik, die du schon in Schritt 1 angewandt hast, kämmst du sie einmal durch und richtest sie somit gegen den Wuchs auf.
  3. Oberlippenbart trimmen: Erst einmal durchkämmen, dann den Bart entgegen der Wuchsrichtung trimmen.
  4. Konturen formen: Abschließend konzentrieren wir uns ganz darauf, die Kontur im Wangenbereich zu formen. Diese sollte eine annähernd gerade Verbindung zwischen Oberlippe und Kotelette aufweisen. Rasiere also vorsichtig mit dem Bartschneider in Wuchsrichtung.
  5. Hals trimmen: Achte beim Vollbart außerdem darauf, den Hals zu trimmen. Verstreute, abstehende Haare wirken nämlich sehr ungepflegt und sind im Bereich der Halspartie gut sichtbar.
  6. Reinigung: Um sicherzugehen, dass die Geräte auch in Zukunft weiterhin einsatzfähig sind, solltest du sie nach dem Trimmen allerdings noch reinigen.

Tipps für die Bartpflege

  • Regelmäßiges Trimmen: Je nachdem, wie stark dein Bartwuchs ist, solltest du längere Bärte ein- bis zweimal pro Woche stutzen.
  • Saubere Konturen: Der Schlüssel beim kurzen Bart ist, dass er nicht so aussehen darf, als hättest du einfach keine Lust gehabt oder vergessen ihn zu rasieren. Daher sollten die Konturen immer sauber und der Bart im Allgemeinen nicht struppig oder unregelmäßig aussehen.
  • Hautpflege: Auch die Haut unter dem Bart braucht Feuchtigkeit, besonders bei längeren Bärten, die der Haut Feuchtigkeit entziehen können. Ein wöchentliches Peeling entfernt abgestorbene Hautzellen, verhindert Juckreiz und beugt eingewachsenen Haaren vor.

Mit diesen Tipps und Tricks findest du garantiert den perfekten Bart-Style ohne Koteletten, der zu dir und deiner Gesichtsform passt. Viel Erfolg!

VOLLBART TRIMMEN für ANFÄNGER ● So geht's!

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