Biologisch abbaubares Shampoo: Eine umweltfreundliche Alternative

Von Mikroplastik, welches unsere Umwelt nachhaltig verschmutzt, hat inzwischen wohl jeder gehört. Leider sind die feinen Plastikpartikel in vielen Kosmetikprodukten enthalten. Und damit nicht genug. Auch weitere synthetische Stoffe, welche die Umwelt belasten können, finden sich in Shampoo, Cremes und Co. Daher suchen viele nach einem biologisch abbaubaren Shampoo, um die Natur zu schonen.

1. Was ist biologisch abbaubares Shampoo?

Biologisch abbaubares Shampoo wird zu 100 Prozent aus natürlichen Inhaltsstoffen hergestellt und ist daher von der Natur abbaubar. Das bedeutet, dass seine Bestandteile biologisch, also durch Lebewesen oder Enzyme, innerhalb kurzer Zeit zersetzt und wieder dem mineralischen Stoffkreislauf hinzugeführt werden können. Im Gegensatz zu herkömmlichen Shampoos enthält es keine Chemikalien wie Sulfate oder Phosphate, die schwer abbaubar sind und die Umwelt verschmutzen. Es ist zudem frei von Mikroplastik, welches in herkömmlichen Shampoos oft enthalten ist.

Du solltest darauf achten, dass es sich um ein Produkt handelt, welches wirklich schnell und zu 100 Prozent biologisch abbaubar ist. Einige Shampoos sind nämlich nur zu einem Teil abbaubar. Hersteller wie „Die Ökis“ haben sich auf Kosmetikprodukte spezialisiert, bei denen alle Inhaltsstoffe möglichst schnell biologisch abbaubar sind.

Eine noch bessere Alternative sind feste Shampoos und Duschgels, denn so spart man zusätzlich den Verpackungsmüll und schont die Umwelt noch mehr.

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2. Für wen eignet sich biologisch abbaubares Shampoo?

Prinzipiell ist es immer gut, biologisch abbaubares Shampoo zu benutzen, da es unsere Umwelt weniger belastet. Somit kann jeder von uns mit dieser umweltfreundlichen Alternative zu herkömmlichem Shampoo zum Umweltschutz beitragen. Sanfte Naturkosmetik eignet sich zudem besonders für Menschen mit empfindlicher Haut, da sie oft besser verträglich ist. Neben Shampoo gibt es auch Duschgele, Seifen und weitere natürliche Kosmetikprodukte, die biologisch abbaubar sind.

Festes Shampoo ist eine umweltfreundliche Alternative.

3. Welches Shampoo kann man in der Natur nutzen?

Wer zum Beispiel einen Campingurlaub macht oder eine Außendusche zuhause hat, sucht vielleicht speziell nach Kosmetikprodukten, die komplett biologisch abbaubar sind, damit man sie ohne schlechtes Gewissen in der freien Natur verwenden kann. Du solltest aber immer bedenken, dass auch biologisch abbaubare Produkte zunächst eine Verunreinigung für die Natur sind, bis sie sich schließlich nach einiger Zeit wieder abgebaut haben.

Daher solltest du jegliche Kosmetikprodukte also nur dann in der Natur verwenden, wenn es wirklich nicht anders geht. Einige Anbieter haben sich speziell auf solche Outdoor-Shampoos und -Duschgele spezialisiert und versprechen, dass ihre Produkte die Natur nicht nachhaltig belasten, da sie sich in kurzer Zeit komplett abbauen. Ein tolles Produkt ist dafür zum Beispiel das feste Shampoo von Greendoor mit dezentem Orangenduft.

4. Gibt es biologisch abbaubares Shampoo bei dm, Rossmann und Co.?

Die gute Nachricht: Du findest biologisch abbaubares Shampoo inzwischen nicht nur im Bioladen, sondern auch in jeder Drogerie. Bei Rossmann, dm oder Budni wirst du in der Naturkosmetikabteilung fündig. Empfehlen können wir zum Beispiel das feste Shampoo von Lavera, welches sehr gut schäumt, sehr mild zur Kopfhaut ist und laut Hersteller biologisch abbaubar und ohne Mikroplastik ist.

Du findest biologisch abbaubares Shampoo auch in Onlineshops wie Amazon oder in (Online-)Apotheken. Wie du siehst, kannst du durch die richtige Wahl deiner Kosmetikprodukte durchaus zum Umwelt- und Klimaschutz beitragen. Und je größer die Nachfrage nach natürlichen Produkten wird, desto mehr Herstellerfirmen werden sich bemühen, nachhaltige Naturkosmetik anzubieten.

Die günstigen Eigenmarken von Dm, Rossmann und Müller genießen mittlerweile hohes Vertrauen. Wir haben 54 Produkte für den täglichen Gebrauch von Dm, Rossmann und Müller getestet. Die getesteten Drogerie-Produkte von Dm, Rossmann und Müller können wir überwiegend empfehlen. Sie sind nicht nur günstig, sondern häufig sogar "sehr gut".

Unter den Inhaltsstoffen bemängeln wir PEG (Polyethylenglykole und chemisch verwandte Stoffe). Im Test stecken PEG in einigen Produkten von Dm, Rossmann und Müller. Die Industrie setzt PEG als Tenside ein. Sie sollen reinigen und für schönen Schaum sorgen, können jedoch die Haut durchlässiger machen für Fremdstoffe.

In einigen Produkten von Dm, Rossmann und Müller werten wir lösliche Plastikverbindungen ab. Wir empfehlen deshalb zum Schutz der Gewässer Kosmetika ohne diese Substanzen. Bei den Mengen, die Dm, Rossmann und Müller unter eigenem Label über ihre Filialnetze absetzen, kommt einiges zusammen.

Testergebnisse: Shampoos im Vergleich

Insgesamt haben wir 44 Shampoos getestet, um das beste für die meisten zu finden.

ShampooBesondere Eigenschaften
Jean&Len Volumen ShampooMacht das Haar weich und leicht, ohne Parabene, Silikone und Co.
Khadi Aryuvedisches Elixier Shampoo Rose RepairRegeneriert die Haare in der Tiefe, natürliche Inhaltsstoffe, ohne Silikone.
Lavera Pflegeshampoo FamilyTolle Pflege für Kinder und Erwachsene, Bio-Apfel und Bio-Quinoa, biologisch abbaubar.
Swiss-O-Par Shampoo TeebaumölFür gereizte Kopfhaut und gegen Schuppen, effektive Inhaltsstoffe.
Anti-Juckreiz Shampoo von SalthouseBeruhigende und feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe wie Mineralien aus dem Toten Meer.

Tipps für die Anwendung von Shampoo

Damit ihr Shampoo optimal wirken kann, lohnt es sich beim Haarewaschen ein paar Dinge zu beachten. Schon bevor es unter die Dusche geht, können Sie Ihr Haar auf die bevorstehende Wäsche vorbereiten.

  • Viele von uns verwenden beim Einschäumen der Haare zu viel Shampoo. Dabei ist bereits eine haselnussgroße Menge ausreichend.
  • Stets nur der Ansatz und die Kopfhaut eingeseift werden sollten. Wird das Shampoo ausgespült, werden Längen und Spitzen automatisch mit gewaschen.
  • Stellen sie sicher, dass Sie ihre Haare gründlich Auswaschen. Shampooreste können das Haar unnötig beschweren und für schnelles Nachfetten sorgen.

Shampoo-Arten im Überblick

  • Anti-Frizz-Shampoo: Wer abstehenden Härchen und Krauselocken den Kampf ansagen möchte, sollte zu dieser Shampoo-Art greifen. Sie glättet die Haarstruktur sichtbar.
  • Shampoo für lockiges Haar: Die Struktur lockiger Haare unterscheidet sich deutlich von der glatter Haare. Deshalb braucht man für diese auch eine speziell auf sie zugeschnittene Pflege.
  • Anti-Schuppen-Shampoo: Um gegen das Problem anzugehen, konzentrieren Anti-Schuppen-Shampoos sich auf die Kopfhaut.
  • Shampoos für koloriertes und dauergewelltes Haar: Vitamine und Pflanzenextrakte stärken das Haar und helfen ihm dabei, sich zu regenerieren.
  • Shampoos für naturbelassenes Haar: Diese eignen sich auch sehr gut für besonders lange Haare, bei denen man oft mit ausgetrockneten, splissanfälligen Spitzen zu kämpfen hat.

Feste Shampoos und Haarseifen als Alternative

Immer mehr Menschen wechseln deshalb zu festem Shampoo oder Haarseifen, die einfach in einer umweltfreundlicheren Pappschachtel verpackt werden können.

Festes Shampoo ist quasi flüssiges Shampoo, dem Wasser entzogen wurde. So schäumt eine Haarseife ebenso wie sein flüssiger Bruder und kann zudem mit den gleichen pflegenden Ergebnissen punkten. Deshalb entscheiden sich immer mehr für feste Shampoos, zumal diese umweltfreundlich in Papier oder Pappe verpackt werden können.

Kritische Inhaltsstoffe in Shampoos

  • Silikone: Sie legen sich wie ein Film um das Haar und sorgen so für eine weiche und glänzende Oberfläche. Während Silikone oft haptische und optische Wunder wirken, beschweren sie allerdings allen voran feines Haar auch und sorgen zudem für schnelles Nachfetten.
  • Parabene: Allerdings steht das Konservierungsmittel in Verdacht, das Brustkrebsrisiko zu erhöhen. Sicher ist, Parabene wirken zumindest schwach hormonähnlich. Sie ähneln dem Hormon Östrogen.
  • Sulfate: Sie weisen eine starke Reinigungskraft auf und schäumen. Viel Schaumbildung wird bei Shampoos oft mit Sauberkeit und guter Reinigungskraft verbunden.
  • PEG: Das synthetische Polyethyenglykol (PEG) verbindet Wasser mit Ölen. Das ist allerdings auch schon der einzige positive Effekt dieses Inhaltsstoffes. Tatsächlich können Shampoos mit PEGs Rückstände des krebserregenden Stoffes Dioxan enthalten.
  • Mikroplastik: Mikroplastik gelangt nahezu ungehindert in die Natur, wo es gar nicht oder nur sehr, sehr langsam abgebaut wird. Aus diesem Grund ist die Verwendung von Mikroplastik in immer mehr Ländern - auch in Deutschland - verboten.

Mikroplastik in Kosmetik stellt eine Gefahr für die Umwelt dar.

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