Die Laserhaarentfernung gilt als moderne, effektive und langfristige Methode, um unerwünschte Körperhaare loszuwerden. Im Gegensatz zu Rasur, Wachs oder Epilation wirkt der Laser gezielt auf die Haarwurzel und kann so das Haarwachstum dauerhaft reduzieren. Doch wie bei jeder kosmetischen Behandlung gibt es auch hier mögliche Nebenwirkungen, die je nach Hauttyp, Laserart und Nachsorge unterschiedlich stark ausfallen können. Das Verständnis der möglichen Nebenwirkungen hilft dabei, sich gut vorzubereiten und die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen.
Nach einer Laserbehandlung kann die Haut empfindlich reagieren. Eine leichte Rötung, Schwellung oder ein brennendes Gefühl in den behandelten Bereichen sind häufig und meist völlig normal. Diese Reaktionen entstehen, weil der Laser gezielt Wärme an die Haarfollikel abgibt, was auch das umliegende Gewebe kurzzeitig reizen kann. In der Regel klingen die Symptome innerhalb weniger Stunden bis zu einem Tag wieder ab.
Eine weitere mögliche Nebenwirkung sind kleine Hautirritationen oder punktuelle Verfärbungen der Haut. Manche Menschen entwickeln nach der Behandlung vorübergehend hellere oder dunklere Flecken (Hyper- oder Hypopigmentierungen). Diese Veränderungen sind in der Regel nicht dauerhaft und verblassen mit der Zeit, können jedoch bei falscher Nachsorge oder unpassender Laserintensität länger anhalten.
In selteneren Fällen kann es zu leichten Krusten, Blasen oder Entzündungen kommen - insbesondere, wenn die Haut empfindlich ist oder zuvor bereits gereizt war. Auch eingewachsene Haare können auftreten, wenn abgestorbene Hautzellen die Poren verstopfen. Wichtig ist daher, die behandelten Stellen sauber und gut gepflegt zu halten, um Infektionen zu vermeiden.
Um Nebenwirkungen zu vermeiden oder zu minimieren, spielt die richtige Vorbereitung eine große Rolle. Vor dem Termin sollte die Haut nicht sonnengebräunt sein, und der Einsatz von Selbstbräunern, Peelings oder hautreizenden Produkten sollte gemieden werden. Außerdem empfiehlt es sich, den behandelnden Facharzt oder die Kosmetikerin über Medikamente oder Hautprobleme zu informieren, da diese die Hautempfindlichkeit beeinflussen können.
Nach der Behandlung ist sanfte Pflege entscheidend. Kühlende Gels oder Thermalwassersprays können helfen, Rötungen zu lindern. Auf Make-up, Deo oder parfümierte Lotionen sollte in den ersten 24 Stunden verzichtet werden, um die Haut nicht zusätzlich zu reizen. Ebenso ist direkter Kontakt mit Sonne oder Solarium strikt zu vermeiden - Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor ist Pflicht, um Pigmentstörungen zu verhindern. Langfristig profitiert die Haut von einer regelmäßigen Feuchtigkeitspflege und milden Reinigungsprodukten.
Bei der Laser Haarentfernung ist es wichtig, einige Dinge vor der Behandlung zu beachten:
Nach der Laser Haarentfernung kann die Haut gerötet und geschwollen sein. Diese Beschwerden sollten innerhalb weniger Tage abklingen.
Es gibt verschiedene Arten von Lasern, die für die Haarentfernung verwendet werden können. Die richtige Wahl des Lasers hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie beispielsweise Ihrem Hauttyp, der Haarfarbe und der zu behandelnden Körperstelle.
Achten Sie bei der Auswahl einer Stuttgart Klinik für Laser Haarentfernung darauf, dass diese über eine gute Reputation verfügt und von qualifizierten Fachkräften geleitet wird. Die Kosten der Laser Haarentfernung können je nach Klinik und Behandlungsmethode variieren.
Für die meisten Menschen ist eine Laser Haarentfernung im Allgemeinen sicher und wirksam. Es ist zudem eine der fortschrittlichsten und sichersten Methoden für die Entfernung störender Haare an nahezu allen Bereichen Ihres Körpers. Ein weiterer Vorteil ist, dass sie bei allen Hauttypen funktioniert und für Frauen sowie Männer gleichermaßen geeignet ist.
Ein Schlüsselelement für eine erfolgreiche Haarentfernung ist daher nicht nur die Wahl des richtigen Instituts, das mit den richtigen Geräten arbeitet und qualifiziertes Fachpersonal vorzuweisen hat, sondern auch die offene und ehrliche Kommunikation zwischen Kunde und Behandler.
Es gibt zwar keine Beweise dafür, dass sich die Laser Haarentfernung während der Schwangerschaft negativ auf den Fötus auswirken kann, aber es gibt auch keine wirklichen Gegenbeweise dafür. Daher ist es sicherer, eine eventuell begonnene Behandlung zu unterbrechen, wenn man von der Schwangerschaft erfährt. Eine Fortführung oder Beginn der Behandlung ist möglich nach der Entbindung bzw. Außerdem wird das Haarwachstum hauptsächlich durch Hormone angeregt. Während der Schwangerschaft unterliegt der Hormonspiegel der werdenden Mutter sehr starken Schwankungen. Es kann daher vorkommen, dass Haare an Stellen wachsen, wo vorher eigentlich keine Haare vorhanden waren. Infolgedessen kann sich jeder Versuch, die Haare zu entfernen, als erfolglos erweisen.
Es ist wichtig, natürlich dunkle Haut nicht mit gebräunter Haut zu verwechseln. Die Haarentfernung mittels Laser funktioniert bei brauner und sogar schwarzer Haut gleichermaßen gut, da sich die Lasergeräte, insbesondere Nd:YAG Laser der heutigen Generation weniger auf das Melanin der Haut konzentrieren. Eine natürliche Pigmentierung stellt also keine Kontraindikation dar. Bräunungen, ob durch die Sonne, Bräunungssprays oder Feuchtigkeitscremes verursacht, versetzen das Melanin in der Haut in einen unnatürlichen Zustand. Dies kann nicht nur die Behandlung beeinträchtigen und das Risiko von Verbrennungen erhöhen, sondern auch zu anderen Lichtschäden wie einer Hyperpigmentierung oder Hypopigmentierung auf der behandelten Haut führen. Aus diesem Grund ist es ratsam ca.
Für eine erfolgreiche Behandlung benötigt die Laserhaarentfernung eine intakte Haarwurzel als Ziel. Die Haarwurzel ist die Verbindung zwischen Haar und Haarfollikel, die es der Energie ermöglicht, vom Haar zum Haarfollikel zu gelangen. Beim Waxing, Sugaring und Zupfen wird das Haar mit seiner Wurzel fast vollständig aus dem Haarschaft entfernt. Man darf also mindestens 4 Wochen vor der ersten Behandlung keine der genannten Haarentfernungsmethoden mehr anwenden, um sicherzustellen, dass während der Laserbehandlung alle Haare vollständig nachgewachsen sind. Selbstverständlich muss während der kompletten Haarentferungstherapie bzw.
Bei Patienten mit Diabetes Typ 1 und Typ 2 ist eine Behandlung nicht empfehlenswert. Diese Erkrankungen führen oft zu einer reduzierten Schmerzempfindlichkeit, sodass Schmerzen oder Überhitzung während der Behandlung möglicherweise nicht rechtzeitig bemerkt werden. Zudem beeinträchtigt Diabetes die Wundheilung, wodurch das Risiko von Infektionen und Narbenbildung steigt. Bei Typ 3 und Typ 4 Diabetes gibt es keine vergleichbaren Einschränkungen. Typ 3 Diabetes ist meist insulinresistent und wird durch andere Erkrankungen oder Medikamente verursacht, hat jedoch nicht die extremen Auswirkungen auf Hautheilung und Gefäße wie Typ 1 und Typ 2. Typ 4 Diabetes tritt typischerweise bei älteren Erwachsenen auf und ist meist weniger schwerwiegend.
Einige Medikamente, darunter Johanniskraut, können die Lichtempfindlichkeit der Haut erheblich erhöhen, was eine Behandlung riskant macht. Die durch diese Medikamente verursachte erhöhte Lichtempfindlichkeit kann zu schwerwiegenden Hautreaktionen führen, darunter Verbrennungen, Blasenbildung und Pigmentstörungen. Daher ist es wichtig, die Einnahme solcher Medikamente vor der Laserbehandlung zu pausieren. In der Regel empfehlen wir eine Wartezeit von mindestens zwei Wochen nach dem Absetzen der Medikamente, um die Sicherheit und Effektivität der Behandlung zu gewährleisten. Bei einigen Medikamenten kann diese Wartezeit jedoch länger sein.
Kunden, die Antibiotika einnehmen, müssen mindestens 7 Tage nach der letzten Einnahme warten, bevor sie mit der Laser Haarentfernung beginnen können. Diese Wartezeit gibt der Haut die notwendige Zeit, um ihre normale Empfindlichkeit wiederzuerlangen und minimiert das Risiko von Hautirritationen und Nebenwirkungen. Eine solche Pause ist entscheidend, um eine sichere und effektive Behandlung zu gewährleisten.
Die Behandlung ist nicht geeignet für Personen mit Hautkrebs oder Krebs in einer aktiven Phase, da der Laserstrahl das Tumorgewebe reizen und den Zustand verschlechtern könnte. Eine Behandlung ist möglich, wenn die Chemotherapie oder Heilung mindestens ein Jahr zurückliegt, jedoch darf das Areal, in dem der Krebs auftrat, nicht behandelt werden. Dies dient dazu, mögliche Komplikationen zu vermeiden und die Sicherheit unserer Kunden zu gewährleisten.
Die Laser Haarentfernung ist bei Vorliegen von Krampfadern (Varikose) und nach Venenoperationen an den betroffenen Stellen nicht geeignet. Krampfadern machen die Haut empfindlicher und erhöhen das Risiko einer Hyperpigmentierung und anderen Komplikationen durch die Laserbehandlung. Auch nach Venenoperationen sollten die behandelten Bereiche vermieden werden, da sie besonders anfällig für Pigmentveränderungen und Narbenbildung sind.
Die Laser Haarentfernung ist eine effektive Methode zur dauerhaften Haarentfernung, doch wie bei jeder medizinischen Behandlung gibt es wichtige Kontraindikationen, die berücksichtigt werden müssen. Es ist entscheidend, alle potenziellen Risiken und Nebenwirkungen im Voraus zu kennen und entsprechende Vorkehrungen zu treffen.
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Wer geduldig ist und die empfohlenen Behandlungsabstände einhält, wird in der Regel mit glatter, gepflegter Haut belohnt. Und selbst wenn kleine Nebenwirkungen auftreten, lassen sie sich mit der richtigen Pflege meist gut in den Griff bekommen.
Die Laserhaarentfernung ist eine bewährte Methode, um langanhaltend glatte Haut zu erreichen - doch sie erfordert Aufmerksamkeit und Sorgfalt. Wer sich im Vorfeld über mögliche Nebenwirkungen informiert und die Haut vor und nach der Behandlung richtig pflegt, kann die Risiken deutlich senken.
Welche Haut - und Haartypen können behandelt werden? Der 3 Wellenlängen - Diodenlaser kann i.d.R. alle Hauttypen behandeln. Die geeigneten Energiestärken sind voreingestellt. Bei dunkleren Haartypen ist die Energie niedriger und die Impulse länger, bei helleren Typen sind die Energiestärken höher und die Impulse kürzer. Daher kann man auch mit gebräunter Haut behandelt werden, indem man lediglich die richtigen Parameter wählt.
Wie viele Behandlungen sind erforderlich und über welchen Zeitraum? Es hängt von vielen Faktoren ab, u.a. der betroffene Körperzone, Farbe, Anzahl sowie Dichtheit des Haares, etc. In der Regel sind zwischen 4 und 8 Behandlungen ausreichend, um im Behandlungsbereich 90% der Haare zu entfernen, obwohl schon am ersten Tag beeindruckende Ergebnisse sichtbar sein können. So wird gewährleistet, dass auch die Haare, die sich zum Zeitpunkt der vorangegangenen Sitzung(en) im Ruhestand befand, gewachsen sind und nun beseitigt werden können.
Ist die Behandlung unangenehm? Im ersten Moment kann es an der Hautstelle, auf der der Laserkopf aufliegt, lediglich zu einem Kältegefühl kommen, vergleichbar mit der Berührung von Eis. Dies wird durch das Kühlsystem ausgelöst. Anschließend wird der Laser aktiviert. Dabei spürt man ein leichtes Ziehen, vergleichbar mit dem Auszupfen eines Haares mittels einer Pinzette. Auf Wunsch kann vor der Behandlung eine lokale betäubende Salbe aufgetragen werden.
Was passiert genau? Bei ca. 65°C wird das Protein in der Stammzelle denaturiert, d.h. die Haarwurzeln werden so zerstört, dass sie nicht mehr nachwachsen können, da das Eiweiß im Gewebe rund um den Haarfollikel verschmilzt. Der Diodenlaser verfügt über eine ausreichende Leistungsfähigkeit, um die Haarfollikel dauerhaft zu veröden und nicht nur vorübergehend zu schädigen.
Die klinische Erfahrung und das Fachwissen des Behandlers können die Sicherheit bei der Anwendung eines jeden Lasersystems erheblich beeinflussen. Die Internationale Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (ISAPS) gibt an, dass im Jahr 2021 weltweit etwa 12840688 chirurgische Eingriffe durchgeführt wurden, denen 117598888 nichtchirurgische Eingriffe gegenüberstanden. Die Zahlen für nichtchirurgische Behandlungen sind in der Tat recht vage, da es eine grosse Zahl nicht registrierter Behandlungen gibt. Dennoch zeigen die Zahlen eine klare Verschiebung hin zu nichtchirurgischen Behandlungen, mit einem Anstieg von 19,9% im Jahr 2021 im Vergleich zu 2020.
Zu unterscheiden sind Komplikationen von unerwünschten Nebenwirkungen. Während postoperative Nebenwirkungen in der Regel vorübergehend, vorhersehbar und weitgehend unvermeidbar sind, handelt es sich bei Komplikationen oft um Situationen mit möglicherweise anhaltenden Folgen einer Behandlung. Dies liegt entweder an einer mangelhaften Indikationsstellung oder an einem Fehler bei der Behandlungsdurchführung. Letztlich beeinflussen die klinische Erfahrung und das Fachwissen des Behandlers die Sicherheit eines jeden Lasersystems. Die richtige Auswahl der Patienten, die intraoperative Technik und die frühzeitige Erkennung und Behandlung postoperativer Nebenwirkungen sind entscheidend für die Minimierung von Komplikationen im Zusammenhang mit der Laserbehandlung.
Vor der Laserbehandlung sind eine ausführliche Anamnese und Untersuchung des Patienten erforderlich, um das individuelle Risiko zu ermitteln (Tab. 1). Obwohl es eine grosse Anzahl an unerwünschten Nebenwirkungen und Komplikationen gibt, benötigen nur wenige Patienten eine chirurgische Intervention.2 Im universitären Alltag und in unserer Praxis gibt es jedoch immer mehr Patienten, welche nach einer missglückten extern durchgeführten Laserbehandlung zur Behandlung und Beratung kommen.
Nach einer ablativen Laserbehandlung werden die Schichten der Haut - und damit ihr Schutz - systematisch zerstört und abgetragen. Entsprechend können in den ersten postoperativen Wochen virale oder bakterielle Infektionen sowie Pilzinfektionen auftreten. Dies verhindert eine reibungslose Heilung und die Reepithelisierung. Erstes Indiz jeder Infektion sind Schmerzen und eine verzögerte Wundheilung.
Eine vorübergehende postinflammatorische Hyperpigmentierung wird relativ häufig bei Patienten mit dunkleren Hauttypen nach Abtragung der Haut durch Laser-Resurfacing beobachtet. Obwohl die Hyperpigmentierung nach der Behandlung mit der Zeit langsam abklingt, suchen die meisten Patienten Rat, um den Prozess zu beschleunigen. Zu den Strategien in der Behandlung der Hyperpigmentierung gehören strikte Einhaltung der Sonneneviktion und die Verwendung von Sonnencremes mit einem hohen Schutzfaktor.
Das Risiko für eine Hypopigmentierung hängt von der Eindringtiefe des Lasers und dem Grad der thermischen Schädigung ab (Abb. 1). F. Abb. Hypertrophe Narbenbildung ist eine seltene, aber schwerwiegende Komplikation. Chirurgisch besteht, je nach Ausmass und Lokalisation des Narbengewebes, die Möglichkeiteiner Exzision, einer Rhigotomie oder von Z-Plastiken zur Lösung von Briden und einem allfälligen Lipofilling zur Behandlung mittels Stammzellgewebe.
Das Ektropium der Augenlider ist eine weitere seltene Komplikation, die häufig einen chirurgischen Eingriff erforderlich macht. Gefährdet sind Personen, die sich zuvor einer unteren Lidplastik oder anderen korrigierenden periokularen Operationen unterzogen haben, oder Patienten mit einem bereits sichtbaren «scleral show». Die Korrektur ist häufig komplex und geht mit einer Fixierung des lateralen Kanthus einher. Weitere chirurgische Massnahmen können ein Vollhauttransplantat oder ein orbitaler «muscle sling» sein (Abb.
Verbrennungen, gerade mit Lasern, welche in der Tiefe agieren (bspw. vaskuläre Laser), haben ein sehr spezifisches Verbrennungsmuster, von welchem man sich nicht täuschen lassen darf. Bei einer normalen Verbrennung zeigt sich die Gradeinteilung sehr spezifisch. Eine Blasenbildung zeigt sich typischerweise bei einer oberflächlichen Verbrennung, welche ohne weitere Narbenbildung abheilt. Sobald die Verbrennung tiefer ist, zeigt sich ein tiefroter bis weisslicher Wundgrund. Bei Verbrennungen mit dem Laser können initiale Schmerzen und eine Blasenbildung auf eine oberflächliche Verbrennung schliessen lassen. Da die Verbrennung jedoch nicht, wie üblich, von der Oberfläche in die Tiefe, sondern von der Tiefe zur Oberfläche wandert, kann sich aus solch einem Bild trotz korrekter Pflege eine tiefe Verbrennung mit Narbenbildung entwickeln (Abb. 3).
Häufig sind solche Verbrennungen entweder ein Fehler der die Behandlungdurchführenden Fachperson, indem zu viel Energie über zu lange Zeit auf das Gefäss einwirkt, oder aber sie entstehen aufgrund einer schlechten vaskulären Situation des Patienten. In letzterem Fall kann das Gewebe selbst bei kurzer Hitzeeinwirkung geschädigt werden. Hier kann es sich lohnen, gerade bei Verbrennungen mit kleinerem Durchmesser zuzuwarten und eine sekundäre Heilung anzustreben. F. Abb. 3: Oberflächlich wirkende Verbrennung, welche sich aufgrund des in der tiefe geschädigten Gewebes trotz korrekter Wundbehandlung zu einer drittgradigen Verbrennung entwickelt hat (A-C).
Natürlich gibt es noch zahlreiche andere Nebenwirkungen und Komplikationen im grossen Spektrum der Laserbehandlungen. Patienten mit den hier aufgeführten Komplikationentreffen wir regelmässig in unserem plastisch-chirurgischen Klinikalltag an. Akneausbrüche, Kontaktdermatitis, paradoxer Haarwuchs oder Verdunkelung von Tattootinte sehen wir kaum, da diese Komplikationen meist kein chirurgisches Management benötigen. Ein Wissen um das gesamte Spektrum von Nebenwirkungen, und auch um deren Vorbeugung und Behandlung, ist jedoch wichtig, um die Patienten optimal zu betreuen.
| Komplikation/Nebenwirkung | Beschreibung | Mögliche Behandlung |
|---|---|---|
| Infektionen (viral, bakteriell, Pilz) | Können nach ablativen Laserbehandlungen auftreten, verzögern die Heilung | Antivirale, antibakterielle oder antimykotische Medikamente |
| Hyperpigmentierung | Vorübergehende Verdunkelung der Haut, häufiger bei dunkleren Hauttypen | Sonnenschutz, aufhellende Cremes |
| Hypopigmentierung | Aufhellung der Haut, abhängig von der Eindringtiefe des Lasers | Schwer zu behandeln, ggf. Camouflage |
| Hypertrophe Narbenbildung | Seltene, aber schwerwiegende Komplikation | Exzision, Rhigotomie, Z-Plastiken, Lipofilling |
| Ektropium der Augenlider | Seltene Komplikation, insbesondere nach Lidplastik | Chirurgischer Eingriff zur Fixierung des lateralen Kanthus |
| Verbrennungen | Spezifisches Muster bei Laserverbrennungen, kann tiefe Schäden verursachen | Sorgfältige Wundbehandlung, ggf. chirurgische Intervention |
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