Haarausfall in den Wechseljahren: Erfahrungen und Hilfe durch Globuli

Die Wechseljahre sind ein Zeitraum von einigen Jahren im Leben der Frau, in denen sich die Hormonlage natürlicherweise verändert und die Fruchtbarkeit immer weiter nachlässt. Ein anderer Name für Wechseljahre ist Klimakterium. Menopause bezeichnet die letzte Periodenblutung. Wechseljahresbeschwerden - der Name ist leider Programm.

Zwei Drittel aller Frauen zwischen Mitte 40 und 60 Jahren sind von Wechseljahres-Beschwerden betroffen. Schweißausbrüche, Stimmungsschwankungen und Schlafstörungen können die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Aber auch unspezifischere Symptome, wie Kopfschmerzen, Reizdarmsymptome und Müdigkeit können auf ein Ungleichgewicht oder Defizit im Hormonhaushalt hindeuten.

Viele Frauen suchen nach Linderung und Lösungen, um die Lebensqualität wieder herzustellen. Schnell stellt sich die Frage: Können Hormone helfen? Welche Nebenwirkungen gibt es? Kann die Natur eine sanfte Hilfe sein? Hilft Homöopathie bei Wechseljahresbeschwerden? Die Homöopathie kann sanfte Therapiemöglichkeiten bieten.

Was sind die Wechseljahre?

Die Wechseljahre sind ein ganz normaler Vorgang und eine Phase, die jede Frau durchlebt. Zwei Drittel der Frauen gehen durch die Hormonumstellung fast beschwerdefrei, doch kann es in Folge der Zyklus-Veränderungen zu Beschwerden wie Schlafstörungen, Hitzewallungen, Nervosität und Unruhe kommen.

Wann beginnen die Wechseljahre?

Im Allgemeinen wird das „typische Alter“ des Klimakterium-Beginns auf die Zeit um das 50. Lebensjahr (47 bis 52 Jahre) angegeben. Das mittlere Alter der Frauen zum Zeitpunkt der Menopause, also dem Zeitpunkt der letzte Menstruation, beträgt 51 Jahre. Ein „Klimakterium praecox“ liegt vor, wenn die Wechseljahre vor dem 40. Lebensjahr einsetzen, hiervon sind hierzulande etwa ein Prozent der Frauen betroffen.

Phasen der Wechseljahre

Die Wechseljahre können in mehrere Phasen unterteilt werden, wobei die Übergänge dieser Abschnitte fließend sind:

  1. Prämenopause: Markiert die erste Phase der hormonellen Umstellung, in der nicht mehr regelmäßig jeden Zyklus ein Eisprung stattfindet, sodass auch die nachfolgende Gelbkörperphase fehlt, in der normalerweise Progesteron gebildet wird.
  2. Perimenopause: Setzt etwa ein- bis zwei Jahre vor der Menopause ein und dauert bis zu zwei Jahre nach der letzten Menstruationsblutung an. Nun lässt auch die Östrogenproduktion nach, und es kann sein, dass sich charakteristische Wechseljahrsbeschwerden wie Hitzewallungen, nächtliches Schwitzen und/oder Schlafstörungen bemerkbar machen.
  3. Postmenopause: Beginnt laut Definition zwölf Monate nach der letzten Monatsblutung (Menopause).

Hormonelle Veränderungen

Zu Beginn der Wechseljahre bleiben normalerweise einige Eisprünge aus, so dass weniger Progesteron (Gelbkörperhormon) gebildet wird. Dadurch kann es zu Blutungsunregelmäßigkeiten und häufigeren oder verstärkten Periodenblutungen kommen. Prämenstruelle Beschwerden wie Stimmungsschwankungen vor der Blutung können sich verstärken.

Einige Zeit später reifen keine Eibläschen mehr in den Eierstöcken, der Östrogenspiegel sinkt, und die Eierstöcke werden kleiner.

Wechseljahresbeschwerden

Die Wechseljahre der Frau sind ein sehr komplexer Vorgang. Der Organismus passt sich an eine neue Lebensphase an. Keinesfalls sind sie eine Mangelsituation oder eine Krankheit. Sie können jedoch mit Beschwerden wie zum Beispiel Schlafstörungen einhergehen. Etwa 50 - 80 % der Frauen in den westlichen Ländern klagen über Hitzewallungen beziehungsweise Schweißausbrüche.

Wie äußern sich Hitzewallungen?

Wechseljahres-bedingte Hitzewallungen werden meist so erlebt: Aus dem Nichts kommt ein auf- oder absteigendes Wärmegefühl im Körper, das sich wie eine Welle anfühlt. Dann bricht eventuell Schweiß aus, meist an der Brust, im Gesicht oder am ganzen Körper. Manche Hitzewallungen sind aber auch „trocken“.

Begleitend kann es zu Herzklopfen, Druckgefühlen oder Engegefühlen in der Brust kommen, auch Schwindel oder Erröten sind möglich. So eine Hitzewallung dauert wenige Sekunden bis Minuten und kann sich häufig wiederholen. Es handelt sich um eine Veränderung der Temperaturregulation, deren genaue Ursache noch nicht bekannt ist. Wenn Hitzewallungen auch nachts auftreten, kann dadurch der Schlaf gestört werden.

Weitere mögliche Ursachen für Beschwerden

Hitzewallungen, Schwitzen, Zyklusveränderungen oder Schlafstörungen können auch andere Ursachen haben. Beispielsweise ist an stressbedingte Beschwerden zu denken. Der Körper reagiert auf Stress und Überlastung oft mit vegetativen Symptomen wie Schwitzen, Hitzeanfällen, Schwindel, Pulsanstieg und Blutdruckanstieg. Auch psychogene Panikanfälle können ähnlich aussehen.

Homöopathie bei Wechseljahresbeschwerden

Nicht jede Frau leidet in den Wechseljahren unter Beschwerden. Sollten sich solche einstellen, sind Ausprägung und Verlauf sehr unterschiedlich. In den meisten Fällen stellen sich Wechseljahresbeschwerden in den ersten Monaten der hormonellen Umstellung ein und bleiben dann ohne Behandlung für Monate, manchmal auch Jahre recht stabil.

Eine homöopathische Behandlung ist bei Wechseljahresbeschwerden sehr lohnend. Die Homöopathie fokussiert auf den ganzen Menschen mit seinem gesamten Reaktionsmuster. Verläuft die Hitzewallung von unten nach oben oder umgekehrt? Ist sie begleitet von Schweiß oder nicht? Wo bricht Schweiß aus? Ist das Gesicht rot bei der Hitze oder nicht? Gibt es begleitende Beschwerden wie Herzklopfen, Schwindel, Atemnot? Ist die Hitzewallung mit Angst oder Engegefühlen verbunden?

In der Homöopathie wird die Mittelauswahl so genau wie möglich auf den individuellen Menschen und seine jeweilige Gesundheitssituation abgestimmt.

Wie wählt man das richtige Mittel?

Bei der homöopathischen Therapie müssen die individuellen Symptome eines jeden Krankheitsfalles genau betrachtet werden, um eine dazu passende Arznei verordnen zu können.

Bei Hitzewallungen: Werden diese als aufsteigende oder als absteigende Hitze wahrgenommen? Schweiß: Sind die Hitzewallungen von Schweiß begleitet? Oder bricht Ihnen der Schweiß auch ohne innere Hitze aus - zum Beispiel in einem warmen Zimmer, nachts im Schlaf, bei Aufregung, nach dem Essen oder bei anderen Gelegenheiten? Schwitzen Sie womöglich an ungewöhnlichen Körperstellen?

Ganz allgemein hilfreich für Ihren Behandler sind Ihre Beobachtungen hinsichtlich der sogenannten Modalitäten. Dabei handelt es sich um ganz unterschiedliche Einflüsse, die Ihre Beschwerden auslösen, sie verschlimmern oder auch bessern können.

Dazu kommen die objektiven Befunde, die man bei der Untersuchung erhebt. All dies zusammen ergibt das vollständige Beschwerdebild, anhand dessen der Homöopath eine passende Arznei auswählt.

Sepia in der Homöopathie

Sepia officinalis wird in der Homöopathie als Mittel gegen chronische Frauenleiden eingesetzt. Menstruationsprobleme, Senkungsbeschwerden und entzündliche Erkrankungen im Bereich der weiblichen Genitalorgane sollen sehr gut auf Sepia ansprechen. Außerdem soll es akute Erkrankungen wie Erkältungen lindern - bei Mann und Frau gleichermaßen.

Sepia wird in der Homöopathie hauptsächlich zu Behandlung chronischer Krankheiten angewendet. Die Auswahl von Sepia erfolgt in solchen Fällen nach einer ausführlichen Anamnese. Besonderes Augenmerk wird auf Ihre psychische Verfassung und Ihren Allgemeinzustand gelegt. In vielen Fällen wird die Sepia-Homöopathie bei Beschwerden in der Frauenheilkunde eingesetzt.

Passen die Symptome zu dem Arzneimittelbild, sollen sich entzündliche Krankheiten der Geschlechtsorgane und der Harnblase, Erkältungsbeschwerden, Gelenkschmerzen und Hautausschläge gut mit Sepia behandeln lassen. Auch bei einer Schilddrüsenunterfunktion oder Leberproblemen kommt Sepia manchmal zum Einsatz.

Typische Symptome und Beschwerden, die auf Sepia hinweisen

  • Gereiztheit
  • Gleichgültigkeit
  • Senkungs- und Erschlaffungsgefühl innerhalb der Bauchhöhle oder der Genitalorgane
  • Überempfindlichkeit gegen Gerüche, mit Übelkeit durch den Geruch von Speisen
  • Verstopfung ohne Stuhldrang
  • Unverträglichkeit von Milch
  • Verlangen nach sauren Dingen, insbesondere Essig
  • Urin, Stuhl und Schweiß sind übelriechend

Die Beschwerden werden besser:

  • durch Wärme
  • durch Bewegung an der frischen Luft
  • durch kräftige Bewegungen (beispielsweise Tanzen, Sport)

Die Beschwerden werden schlimmer:

  • in kalter und feuchtkalter Umgebung
  • durch kalte Luft
  • bei schwülem Wetter und Gewitter
  • vor und während der Perioden
  • nach dem Essen
  • im Stehen
  • morgens und abends

Globuli bei Haarausfall in den Wechseljahren

Wenn die Haare dünner und immer weniger werden, ist guter Rat teuer. Die Homöopathie kann Ihnen helfen, die Haarwurzeln zu neuem Wachstum anzuregen. Wir verraten, was Sie beachten sollten, um mit Globuli Haarausfall zu bekämpfen.

Für Haarausfall kann es viele Ursachen geben: Hormonschwankungen, Stress oder auch Mineralstoffmangel. Wenn Sie über einen längeren Zeitraum mehr als 100 Haare am Tag verlieren, könnte tatsächlich eine tiefere Ursache vorliegen. Deshalb sollten Sie zur Abklärung der Ursache als erstes einen Arzt aufsuchen.

Auch eine Schilddrüsenunterfunktion kann dazu führen, dass die Haare spröde oder brüchig werden oder es zu Haarausfall kommt. Ebenso kann die Autoimmunerkrankung Hashimoto, die zu einer chronischen Erkrankung der Schilddrüse führt, Haarausfall begünstigen. Mögliche Verursacher für Haarausfall können zudem Eisen- oder Eiweißmangel sein.

Wenn allerdings keine der genannten Befunde bei Ihnen festgestellt wird und Sie den Haarausfall aufhalten möchten, können Sie die Homöopathie ausprobieren. Verschiedene Globuli wirken stimulierend auf die Haarwurzeln oder bekämpfen die Ursache der immer weniger werdenden Haare. Der Vorteil ist, dass Globuli ein sanftes Mittel sind und man hier praktisch nichts verkehrt machen kann.

Haarausfall in den Wechseljahren: So stoppen Sie den Haarausfall!

Ist der Haarausfall nicht erblich bedingt oder liegen keine anderen Erkrankungen vor, eignet sich prinzipiell der Weg einer homöopathischen Behandlung. Da es zahlreiche Auslöser für Haarausfall gibt, müssen Betroffene häufig erst einmal ausprobieren, welches Homöopathikum wirkt.

Die pflanzlich basierten Haarausfall-Mittel sind generell sehr leicht verträglich und können deshalb prinzipiell auch von Menschen jeder Altersklasse eingenommen werden. Achten Sie bei einer Selbstmedikation darauf, nur Präparate bis hin zur Potenz D12 anzuwenden - bei dem Wunsch nach stärkeren Mitteln sprechen Sie vorher mit Ihrem Arzt oder Homöopathen. Ausreichende Informationen oder eine Beratung durch einen Heilpraktiker sind generell, aber vor allem für Schwangere und Stillende, vor der Verwendung empfehlenswert.

Je nach Art des Haarausfalls können Ihnen ganz unterschiedliche homöopathische Mittel helfen:

  • Haarausfall in den Wechseljahren: Sepia in der Potenz D12 ist hier das Mittel der Wahl. Die Dosierung: Drei Mal täglich fünf Globuli.

Die richtige Einnahme von Globuli

In der Regel sollten Sie die Einnahme dieser homöopathischen Mittel am besten mit Ihrem Homöopathen oder Naturheilkundler besprechen. Außerdem kann es, besonders wenn Sie das richtige Mittel ausgewählt haben, zuerst zu einer Erstverschlimmerung kommen. Sollten Sie unsicher sein, ist es immer ratsam, Ihren Homöopathen zu Rate zu ziehen - er kann erkennen, ob das richtige Mittel verwendet wurde oder Sie doch andere Globuli gegen den Haarausfall nehmen sollten.

Was genau sind Globuli eigentlich?

Globuli ist die Mehrzahl von Globulus und ist die lateinische Bezeichnung für Kügelchen. Die kleinen Kügelchen bestehen in der Basis aus Zucker (Saccharose) und werden mit einem homöopathisch potenzierten pflanzlichen Wirkstoff oder Wirkkomplex benetzt. Auf diese Weise können Globuli in der Homöopathie gegen zahlreiche Beschwerden eingesetzt werden.

Weitere Tipps zur Linderung von Wechseljahresbeschwerden

So lästig und unangenehm die Wechseljahresbeschwerden auch sein mögen - meistens handelt es sich um harmlose Beschwerden. Eine nicht harmlose Begleiterscheinung der Wechseljahre kann Bluthochdruck (Hypertonie) sein. Hier sollten Sie unbedingt fachärztlich betreut werden. Die Hypertonie kann in ausgeprägten Fällen mit erheblichen Komplikationen einhergehen. Ansonsten sind Komplikationen bei Wechseljahresbeschwerden eher selten. Zu nennen wären vielleicht Superinfektionen bei Schleimhautverletzungen aufgrund von Elastizitätsmangel.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Beschwerden auf natürliche Weise zu lindern:

  • Achtsamkeit: Nehmen Sie sich regelmäßig Zeit für sich selbst und Stille.
  • Bewegung: Frauen, die sich wenig bewegen, haben sehr viel häufiger Hitzewallungen als sportliche Frauen.
  • Hormon-Yoga: Diese spezielle Form der indischen Heilgymnastik kann die Beweglichkeit verbessern sowie Schwitzen und Herzrasen mindern.
  • Aromatherapie: Rosenöl kann ausgleichend und entspannend wirken.
  • Viel trinken: Während der Hormonumstellung benötigt der Körper besonders viel Flüssigkeit.
  • Sich ausgewogen ernähren: Eine vitaminreiche Kost mit vielen ballaststoffreichen und pflanzlichen Lebensmitteln ist in jeder Lebensphase wichtig, während der Wechseljahre aber besonders.

Was tun bei Haarausfall?

Haarausfall (Alopezie) ist weit verbreitet und für die Betroffenen oft sehr belastend. Der anlagebedingte Haarausfall (Alopecia androgenetica) ist die mit Abstand am häufigsten anzutreffende Ursache für den Haarverlust (etwa 95% der Fälle). Er ist genetisch vorbestimmt und geht mit einer erhöhten Empfindlichkeit der Haarwurzel gegenüber Dihydrotestosteron, einer Variante des männlichen Sexualhormons Testosteron, einher.Die Veränderungen beginnen meist zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr, bei Männern vor allem im Bereich der Stirnhöcker. Bei Frauen spielt zusätzlich eine verminderte Aktivität des Enzyms Aromatase eine Rolle. Die Aromatase wandelt Dihydrotestosteron in das protektiv wirkende weibliche Sexualhormon Estrogen um. Häufig fängt der Haarverlust rund um den Scheitel an. Das Haar dünnt mehr oder weniger deutlich aus, es entwickelt sich allerdings nur selten eine echte Glatze.Der kreisrunde Haarausfall (Alopecia areata) tritt in der Regel plötzlich und meist im Zusammenhang mit einem entzündlichen Prozess auf. Die konkrete Ursache ist aber nicht bekannt. Es werden immunologische und genetische Faktoren diskutiert. Nicht selten setzt nach Monaten spontan der Haarwuchs wieder ein.Die dritte Variante der Alopezie ist der diffuse Haarausfall. Er kann z.B. durch Schadstoffe, Diäten, Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose), Medikamente, Stoffwechselstörungen oder Mangelerscheinungen hervor gerufen werden.

Es gibt verschiedene Shampoos und Tinkturen gegen Haarausfall, die in der Apotheke oder im Supermarkt erhältlich sind. Beliebt sind Shampoos, die Koffein enthalten, zum Beispiel Alpecin oder Plantur 39. Koffein soll die Haarwurzeln stärken und die Wachstumsphase der Haare verlängern.

Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen ist nur dann sinnvoll, wenn auch ein nachgewiesener Mangel eines Nährstoffs besteht. Manche Mittel können jedoch auch gefährlich werden, wenn man sie im Übermaß zu sich nimmt. Dazu gehören zum Beispiel Eisenpräparate. Auch manche Vitamine können im Überschuss zu einer Vitaminvergiftung führen, weil sie fettlöslich sind und sich daher im Körper einlagern.

Vor allem Eisenmangel ist ein sehr häufiger Grund. Manche Menschen nehmen durch ihre Ernährung bestimmte Nährstoffe nicht ausreichend auf, zum Beispiel Vegetarier und Veganer. Andere haben einen deutlich erhöhten Bedarf, weil sie viele Nährstoffe benötigen, wie beispielsweise Sportler oder Schwangere. Ist ein Nährstoffmangel die Ursache von Haarausfall, kann nach dem Ausgleichen des Mangels das Haarwachstum wieder normal einsetzen.

Verschiedene Hausmittel gegen Haarausfall werden ebenfalls empfohlen. Beliebt sind hier insbesondere Apfelessig, Brennnesselextrakt, Kokosöl, Kaffee, Bier oder Arganöl. Was alle diese Mittel gemeinsam haben: Ein wissenschaftlich erwiesener Nutzen gegen Haarausfall besteht nicht. Dennoch können Sie damit ihren Haaren etwas Gutes tun. Sie können das Haar kräftiger und geschmeidiger machen und das Auftreten von Haarbruch und Spliss verringern. Wer zusätzlich von Innen noch etwas für sich tun möchte: Haferflocken sollten regelmäßig im Speiseplan auftauchen, da sie viele für das Haarwachstum wichtige Nährstoffe enthalten.

Die Kopfhautmassage ist primär gut zur Entspannung und kann nützlich sein, wenn Stress eine der Ursachen für Haarausfall ist. Außerdem wird die Durchblutung der Kopfhaut angeregt, wodurch die Haarwurzeln besser mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden können. Das kann unterstützend zur Kräftigung der Haare beitragen.

Sogar die falsche Frisur kann zu Haarausfall führen. Dabei kommt es durch eine hohe Zugbelastung zu einem Ausfallen der Haare. Gefährdet sind vor allem Mädchen und Frauen, die häufig straffe Pferdeschwänze, Dutts oder Flechtfrisuren tragen. Aber auch enge Kopfbedeckungen können die Haarwurzeln schädigen wie Stirnbänder, Kopftücher oder Helme. Es kommt zu einem Haarausfall vor allem am Haaransatz an der Stirn und den Schläfen. Durch lockere Frisuren oder offene Haare lässt sich die Traktionsalopezie vermeiden.

Sport kann einen wichtigen Beitrag zur Haargesundheit leisten. Die stressreduzierende Wirkung des Sports senkt den Spiegel an Stresshormonen im Blut, die das Haar dünn und spröde machen können. Außerdem wird neben dem restlichen Körper auch die Kopfhaut besser durchblutet, wodurch Sauerstoff und Nährstoffe besser zu den Haarwurzeln gelangen können.

Gesunde Ernährung ist ein wichtiger Faktor für die Haargesundheit. Durch die Ernährung nimmt der Körper Vitamine, Nährstoffe und Spurenelemente auf, die für ein gutes Haarwachstum wichtig sind. Fehlen diese Stoffe, wird das Haar schnell dünn, brüchig oder fällt aus.

Schüssler-Salze bei Haarausfall

Sie wollen mithilfe von Schüßler-Salzen Haarausfall stoppen? Dafür sollen laut dem Arzt Wilhelm Heinrich Schüßler verschiedene Salze in Betracht kommen. Bei diffusem Haarausfall wird etwa Nr. 11 Silicea empfohlen, bei kreisrundem Haarausfall Nr. 5 Kalium phosphoricum. Dabei können Sie Schüßler-Salze bei Haarausfall oft sowohl innerlich als auch äußerlich anwenden.

Generell sollen vor allem Natrium phosphoricum und Silicea (Nr. 9 und 11 der Schüßler--Salze) die Haare stärken. Ebenfalls kräftigend auf die Haare sollen sich Nr. 2 Calcium phosphoricum, Nr. 5 Kalium phosphoricum, Nr. 8 Natrium chloratum und Nr. 21 Zincum chloratum auswirken.

Die folgende Schüßler-Salze sollen einen Haarausfall bremsen können, teilweise können sie auch äußerlich angewandt werden:

  • Nr. 1 Calcium fluoratum
  • Nr. 3 Ferrum phosphoricum
  • Nr. 5 Kalium phosphoricum
  • Nr. 8 Natrium chloratum
  • Nr. 9 Natrium phosphoricum
  • Nr. 11 Silicea
  • Nr. 21 Zincum chloratum

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