Ähnlich wie Hautprobleme ist Haarausfall für Betroffene besonders dadurch unangenehm, dass er für Mitmenschen offenkundig sichtbar ist und somit für den Betroffenen eine große psychische Belastung darstellt. Haare sind ein wesentliches Merkmal des äußeren Erscheinungsbildes. Eine volle, glänzende Haarpracht wirkt jugendlich und attraktiv. Allerdings wird das Haar mit zunehmendem Alter bei fast jedem lichter.
Haare erneuern sich beim Menschen ständig. Nach einer bestimmten Zeit hören sie auf zu wachsen und fallen aus, neue Haare wachsen nach.
Haarausfall kann viele verschiedene Ursachen haben. Eine häufige Ursache ist die genetische Veranlagung, die als androgenetische Alopezie bezeichnet wird.
Ähnlich wie Hautprobleme ist Haarausfall für Betroffene besonders dadurch unangenehm, dass er für Mitmenschen offenkundig sichtbar ist und somit für den Betroffenen eine große psychische Belastung darstellt.
Es gibt verschiedene Arten von Haarausfall, die unterschiedliche Ursachen haben können:
Bei dieser Form des Haarausfalls reagieren die Haarfollikel empfindlich auf das Hormon Dihydrotestosteron (DHT), was zu einer schrittweisen Verringerung der Haardichte führt.
Bei erblich bedingtem Haarausfall sind bestimmte Bereiche des Kopfes von Haarausfall betroffen, wie der Haaransatz, die Geheimratsecken und der Tonsurbereich. Bei einer Haartransplantation werden die unempfindlichen Haarwurzeln des Haarkranzes genutzt, um dauerhaft natürlichen Haarwuchs zu ermöglichen.
Androgenetische Alopezie bei Männern
Die Haartransplantation hat sich als revolutionäre Lösung für Menschen mit Haarausfall und Glatzenbildung etabliert. Zwei Hauptmethoden dominieren das Feld: FUE (Follicular Unit Extraction) und FUT (Follicular Unit Transplantation). Beide Methoden der Haartransplantation zielen darauf ab, Haarausfall durch die Verpflanzung von Haarfollikeln zu behandeln.
Sowohl FUE als auch FUT basieren auf der Verpflanzung lebender Haarfollikel von einem Teil des Kopfes (dem Spenderbereich) in Bereiche mit Haarausfall. Beide Methoden streben ein möglichst natürliches Aussehen und eine unauffällige Integration der neuen Haare in die bestehende Frisur an.
Es gibt verschiedene Methoden der Haartransplantation.
Bei der Haartransplantation werden aus dem Spenderbereich am Hinterkopf Haarwurzeln (Grafts) entnommen und an einer anderen Stelle der Kopfhaut, z. B. Wie viele Grafts benötigt werden, hängt vom Ausmaß des Haarausfalls ab.
Die moderne Eigenhaartransplantation nutzt innovative Laser- und Mikrochirurgie, um gesunde Haarwurzeln ästhetisch umzusetzen. Der Eingriff erfolgt unter örtlicher Betäubung und ist in der Regel schmerzfrei.
Die punktförmige Entnahme einzelner Haarfollikel und Haarfollikelgruppen aus dem behaarten Hinterkopf - zurück bleiben viele, kaum sichtbare, punktförmige Narben, die später nicht mehr sichtbar sind.
Die entnommenen Haarwurzeln werden unter dem Mikroskop sorgfältig in kleinste Einheiten (follicular units) selektiert und präpariert. Anschließend werden die Transplantate in zuvor geschaffene Implantationskanäle im kahlen Gebiet eingesetzt. Die gesamte Eigenhaartransplantation dauert ca. 2-4 Stunden.
Langfristig bieten sowohl FUE als auch FUT dauerhafte Lösungen gegen Haarausfall.
Bei der FUT-Methode wird dem Patienten ein ganzer Haarstreifen vom Hinterkopf entnommen. Nach dem Ergebnis richtet sich die Größe des zu entnehmenden Kopfhautstreifens. Dieser wird anschließend im Labor aufbereitet. Hierbei wird der Haarstreifen unter dem Mikroskop in einzelne follikuläre Einheiten zergliedert und präpariert, die anschließend Stück für Stück im Zielbereich eingepflanzt werden. Bis zur Einsetzung werden die follikulären Einheiten in einer gekühlten sterilen Lösung aufbewahrt.
Im Vergleich zur FUE Methode können in kurzer Zeit eine größere Menge an Grafts gewonnen werden. Daher ist das Verfahren besonders geeignet für Patienten mit starkem Haarausfall, insbesondere im Scheitelbereich (sog.
Die englische Abkürzung FUE (follicular unit extraction) bedeutet so viel wie Entnahme einzelner Haarfollikel und wird auch als Einzelhaartransplantation bezeichnet. Diese besonders schonende Haartransplantationsmethode ist gut geeignet für Patientinnen und Patienten mit erblich bedingtem Haarausfall. Anschließend wird die Haargruppe mit einer feinen Pinzette entnommen und zuerst in eine sterile gekühlte Nährstofflösung verwahrt.
Bei der FUE-Methode werden einzelne Follikel direkt aus der Kopfhaut entnommen. Diese Methode ist weniger invasiv und hinterlässt keine großen Narben. Dadurch ist auch die Erholungszeit bei dieser Methode relativ kurz.
Somit sind tiefere Schnitte bei der Entnahme nicht erforderlich. Die durch die Entnahme resultierenden kleinen Wunden verheilen selbständig und narbenfrei innerhalb weniger Tage nach der Operation.
Für ein ästhetisch ansprechendes Ergebnis werden in der Regel 25 bis 45 Haarfollikel pro Quadratzentimeter eingepflanzt. In einer Transplantationssitzung lassen sich mittels FUE -Methode bis zu 5000 Grafts verpflanzen. Eine Sitzung dauert bei der FUE 6-8 Stunden.
Minimalinvasiver Eingriff: Im Vergleich zu früheren Methoden der Haartransplantation ist die heutige Technik weniger invasiv, was zu einer schnelleren Genesung und weniger Komplikationen führt.
Die FUE-Methode führt nur dann zu befriedigenden Ergebnissen, wenn die kahlen aufzufüllenden Flächen nicht zu groß sind.
DHI oder Direkt-Haar-Implantation ist die neuste Weiterentwicklung der FUE-Methode. Bei dieser Methode können in einer Sitzung bis 2500 Grafts verpflanzt werden.
Die bahnbrechende Neuerung in Bezug auf den Haarimplantationsprozeß liegt darin, dass mit dem Choi Implantier Pen die Implantation von Haartransplantaten in präzisen Winkeln, ohne das umliegende Gewebe zu beschädigen, ermöglicht wird. Dadurch wird das Risiko einer Narbenbildung um den implantierten Haarfollikel minimiert, was zu einem natürlichen Ergebnis führt. Zudem müssen bei dieser Methode die längeren Haare nicht abrasiert werden.
Während bei der herkömmlichen FUE-Methode zur Eröffnung der Mikrokanäle für die Implantierung der Haarfollikel eine Stahlklinge benutzt wird, erfolgt das Öffnen der Mikrokanäle bei der verbesserten FUE-Methode mittels einer Saphirklinge.
Die Kanäle haben einen großen Einfluss auf die Dichte, den Winkel und die Richtung des Haarwachstums, was entscheidend für das natürliche Aussehen des neuen Haares ist. Der natürliche Haarwachstumswinkel beträgt 40-45 Grad. Die Saphir-Klingen haben Längen von 0,8 bis 1,5mm.
Die Wahl der Saphirnadel wird entsprechend der individuellen Struktur der Haare des jeweiligen Patienten angepasst. Es werden Mikrokanäle in der Länge der Haarfollikel angelegt und die Haarfollikel anschließend präzise in die Kanäle verpflanzt.
Aufgrund der passgenauen Eröffnung der Kanäle ist einerseits eine fein abgestimmte Implantierung der Haarfollikel in Wuchsrichtung möglich, andererseits wird einer unschöne Narbenbildung vorgebeugt und eine Verschiebung oder Bewegung der Follikel nach dem Eingriff verhindert.
Ein weiterer wesentlicher Vorteil liegt darin, dass die verwendeten Saphirklingen eine höhere Dichte der transplantierten Haare ermöglichen und sich insgesamt positiv auf das Wachstum der einzelnen Haarfollikel auswirkt.
Saphir-FUE-Methode
Die Erfolgsquote einer Haartransplantation ist meist hoch, da die transplantierten Haarwurzeln in der Regel gut anwachsen und natürlichen Haarwuchs ermöglichen. Der größte Teil der verpflanzten Haare wächst in der Regel ein und bleibt ein Leben lang erhalten.
Die genaue Dauer sowie die Kosten des Eingriffs hängen von der Anzahl der Transplantate und dem Umfang des Haarausfalls ab.
Diffuser Haarausfall betrifft das gesamte Kopfhaar und erschwert eine Haartransplantation.
Beim diffusen Haarausfall sind alle Bereiche der behaarten Kopfhaut ausgedünnt und die Haare oft insgesamt sehr fein und dünn. Der diffuse Haarausfall kann vielfältige Ursachen haben.
Welche Fälle von Patientinnen mit diffusem Haarausfall für eine HT in Betracht kommen, kann im Einzelfall nur durch den Spezialisten entschieden werden. Es kann maximal nur eine kleine Fläche, meist am Haaransatz oder im vorderen Drittel des Oberkopfes transplantiert werden, weil einfach nicht genügend gut entwickelte Spenderhaarwurzeln vorhanden sind.
Eine Haartransplantation kann bei Frauen mit lokal begrenztem Haarausfall eine dauerhafte Lösung sein.
Ursachen für diffusen Haarausfall:
Neben der Haartransplantation gibt es auch andere Behandlungsoptionen, um Haarausfall zu verlangsamen oder zu stoppen:
| Aspekt | FUT | FUE | DHI |
|---|---|---|---|
| Methode | Entnahme eines Haarstreifens | Entnahme einzelner Haarfollikel | Direkte Implantation einzelner Haarfollikel |
| Narbenbildung | Lineare Narbe | Kaum sichtbare, punktförmige Narben | Minimale Narbenbildung |
| Invasivität | Invasiver | Weniger invasiv | Minimalinvasiv |
| Erholungszeit | Länger | Kürzer | Kürzer |
| Geeignet für | Starken Haarausfall | Geringen Haarausfall, aktive Personen | Präzise Implantation, keine Rasur notwendig |
| Kosten | Günstiger bei großen Flächen | Teurer | Variabel |
Die Erfahrung des Arztes ist bei einer Haartransplantation entscheidend für ein natürliches, dauerhaftes Ergebnis. Bei der Haartransplantation mit Eigenhaar entsteht ein besonders natürliches Ergebnis.
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