Die Frisuren der Stars sind immer wieder ein beliebtes Thema. Einige Promi-Frauen wechseln ihre Frisur so häufig, wie andere ihre Unterwäsche. Kylie Jenner präsentierte kürzlich fünf Schnitte in fünf Tagen, von kurz zu lang und von brünett zu blond. Extensions, Farbe und manchmal auch Perücken machen es möglich. Wer soll da hinterherkommen? Ganz ehrlich: Das ist unmöglich.
Vor allem Katy Perry, Rihanna, Lady Gaga, Nicki Minaj oder Demi Lovato gehören ja eher zur Frisuren-Fraktion: Schaut man sich gerne an, aber nachmachen? Nöö, lieber nicht, viel zu gewagt. Denn meistens sind die Schnitte einfach zu radikal, die Farben zu extrem. An die Lady-Gaga-Schleife oder die selbstrasierte Glatze von Britney Spears, die die Bezeichnung "Frisur" nicht wirklich verdient, erinnern wir uns sicherlich alle noch.
Und dann gibt es die Promi-Ladys, die uns mit ihrem Haarschnitt wirklich inspiriert haben. So wie Jennifer Aniston. 1994 hat sie als "Rachel" in Friends einen regelrechten Hype ausgelöst. Jeder wollte die "Rachel-Frisur" - heute ist der Stufenschnitt legendär. Und noch immer ist sie mit ihrem perfekten Blondton und den leichten Beach-Waves ein Styling Vorbild. Bad Hair Day? Scheint es bei der Schauspielerin nicht zu geben. Oder Michelle Williams und Emma Watson, die mit ihrem Pixie für Furore sorgten.
Den „Pob“ machte Victoria Beckham bekannt - eine Abkürzung von Posh Spice und Bob. Als sich Kate Moss 2007 einen Pony schneiden ließ, zogen viele Frauen nach - und verlangten den "Kringe" (Abkürzung für Kate Moss und Fringe). Und einige, die bleiben einfach beim immer gleichen Style - wie unsere Kanzlerin oder Anna Wintour. Ähm, Nachahmen nur bedingt zu empfehlen...
Wer die Haartrends der letzten Jahre beobachtet hat, wird zustimmen, dass sich die Frisur- und Haarkreationen internationaler Profis nie rasanter entwickelt und verändert haben wie zuletzt. Kaum wird ein neuer Trend ausgerufen, begeistert bereits der nächste. Dabei erhalten bekannte Haarschnitte dank neuer Techniken ein Update und wirken umgehend moderner - oder aber es werden gleich zwei (oder mehr) Frisuren zu einem neuen Hybrid-Look (etwa einem Vintage Bob, Choppy Bob oder Mullet Pixie) verschmolzen.
Neben den sich auf diese Weise immer weiter transformierenden Trendfrisuren scheint so manch ein Klassiker vor modischen Veränderungen immun und gestern wie heute gleichbleibend angesagt zu sein. Vor allem die folgenden ikonischen Looks lassen sich ohne weiteres als zeitlose Trendfrisuren bezeichnen, wie auch die aktuellen Runway-Looks belegen...
Zu großzügigem Volumen aufgebauschte, lange Stufen mit auffallend weichem Schwung charakterisieren das sogenannte Butterfly-Hair, das vor allem Brigitte Bardot zu ihrem Signature-Look machte und zugleich sinnlich-verführerisch wie auch mädchenhaft-unschuldig wirkt. Heute wie damals in mittellangem oder langem Haar angesagt (siehe Matilda Djerf), variiert man bei Stella McCartney das bauschige XL-Volumen auch mal zum kinnlangen Bob. Styling-Essentials: Volumenschaum, Rundbürste und Föhn.
| Frisur | Ikone | Styling-Essentials |
|---|---|---|
| Butterfly-Hair | Brigitte Bardot | Volumenschaum, Rundbürste, Föhn |
| Pixie-Cut mit XL-Pony | Twiggy | Kamm/Tangle Teezer, Haargel/Haarwachs |
| Locken | Julia Roberts | Locken-Shampoos, Conditioner, Leave-in-Kuren, Locken-Fluid/Jelly Gel |
| Curtain Bangs | Jane Birkin | keine im Speziellen |
Als das damals erst 16-jährige Model Lesley Hornby (das wegen seiner dünnen Arme und Beine den Spitznamen „Twiggy“ trug) in einem Londoner Haar-Salon ihre bis dato taillenlange Mähne mehr oder weniger aus Versehen raspelkurz schneiden ließ, wurde sie (wie übrigens auch der Friseur) über Nacht weltberühmt und ihr Look millionenfach kopiert. Vor allem in der Kombination mit dem seitlich über die Stirn gezogenem XL-Pony und den zu Doll Eyes getuschten Augen ein bis heute ikonischer Look. Styling-Essentials: ein Kamm oder Tangle Teezer sowie etwas Haargel oder Haarwachs, um die langen Pony-Spitzen hinter dem Ohr zu fixieren.
Unvergessen die Parade-Rolle von (der damals noch eher unbekannten) Julia Roberts, die als Pretty Woman mit frischgewaschener Lockenpracht auf das seidige Kingsize-Bett im Beverly Wilshire Hotel springt und ihre natürlich fallenden, elastischen Locken zum zeitlosen Schönheitsideal erhebt (bye bye Glätteisen). Auch dank ihres strahlenden Lachens gilt die mittlerweile 56-Jährige bis heute als eine der schönsten Frauen aller Zeiten - wie diverse Werbeverträge (etwa mit L'Oréal, Lancôme und Chopard) bestätigen. Styling-Tipp: spezielle für Locken konzipierte Shampoos, Conditioner und Leave-in-Kuren sowie ein Locken-Fluid oder Jelly Gel zum Einkneten ins trockene oder feuchte Haar.
Die britisch-französische Schauspielerin und Sängerin Jane Birkin wurde dank ihrer musikalischen wie privaten Verbindung zu Serge Gainsbourg sowie erotisch aufgeladener Filme wie „Der Swimmingpool“ mit Alain Delon und Romy Schneider und „Don Juan“ mit Brigitte Bardot zur Ikone der 1970er-Jahre. Ihre teilweise wie selbstgeschnitten aussehenden Curtain Bangs, die über und neben die Augen fielen und im Kontrast zu dem ansonsten langen Haar standen, wurden zum ikonischen Frisur-Basic für französische Lässigkeit. Styling-Essentials: keine im Speziellen.
Jahr für Jahr gibt es neue Trends - vor allem auf den Köpfen. In jeder Saison tauchen neue Frisuren auf, andere verschwinden von der Bildfläche und manche bleiben einfach jahrelang modern. Longbob, Kurzhaarfrisur, Flechtfrisur oder Lockenpracht sind Looks, die einfach immer passen. Aber nicht nur die Schnitte, sondern auch die Farben verändern sich.
Aber bevor Sie sich eine Kurzhaarfrisur, einen Undercut oder graue Strähnen verpassen lassen, weil das zurzeit jeder macht - das wäre genau der falsche Weg. Ihr Look sollte perfekt zu ihrem Typ und ihrem persönlichen Styling passen. Denn nur dann wirkt es authentisch. Bevor Sie Haartrends hinterherjagen, machen Sie sich also genau klar, was sie eigentlich wollen.
Der beliebte Longbob bleibt weiterhin die Top-Frisur. Was die Farben angeht, spielt Natürlichkeit eine große Rolle. Zarte Blondtöne und kräftige Schokoladennuancen sind die Favoriten unter den Haarfarben. Oft wird das Haar in verschiedenen Tönen gefärbt, sodass ein schöner Verlauf mit Schimmer-Effekt entsteht.
Zendaya hat sich für einen neuen Look entschieden: den Curly Bob. Der Curly Bob ist eine moderne Interpretation des klassischen Bobs und verleiht Zendayas Gesicht einen jugendlichen und verspielten Charme. Mit ihren natürlichen Locken und dem lässigen Seitenscheitel bringt sie eine erfrischende Veränderung in die Welt der Frisuren-Trends. Zendayas Entscheidung, auf den Curly Bob zu setzen, inspiriert sicherlich viele Frauen, ihre Locken zu umarmen und ihnen einen Platz im Rampenlicht zu geben.
Der "Mob Wife Bob" ist ein trendiger kinnlanger Bob mit klaren, geraden Linien und einer glatten Textur. Die Spitzen können leicht nach außen gewölbt sein, was an den Rolled Bob erinnert. Diese Frisur strahlt Stärke und Selbstbewusstsein aus und kann sowohl mit als auch ohne Pony getragen werden. Der Name "Mob Wife" spielt auf den Stil von Frauen an, die oft in Verbindung mit Kriminellen und Verbrechern gebracht werden. Doch natürlich bedeutet dies nicht, dass man kriminell sein muss, um den Bob zu rocken.
Kennst du schon den "Old Money Bob"? Wir schwärmen hier von einer Frisur, bei der das Haar die Kinnpartie umspielt und gerade abgeschnitten wird, ohne Stufen. Du kannst die Länge ein wenig variieren und die Haare bis zur Schulter tragen, wenn du möchtest. Um dem Bob einen glamourösen Look zu verleihen, kannst du die Längen glänzend halten und die Haarenden nach innen föhnen. Der Flair und die Optik der wohlhabenden Upper Class ist das Vorbild für die angesagte Trend-Frisur.
Wow-Effekt: Megan Fox wagte jetzt eine Typveränderung und präsentiert den stylischen "Red Velvet Bob". Dabei sprechen wir von einem kinnlangen Bob-Schnitt mit einem atemberaubenden roten Farbton, der an den samtigen Stoff erinnert, nach dem er benannt ist. Der Rahmen betont die Gesichtszüge und lässt die Augen strahlen - ein echter Hingucker eben!
Ein großes Comeback feiert der "Beckham Bob". Was den Schnitt so besonders macht? Er schenkt extra viel Volumen und gibt uns 90s-Vibes.
Auch Hailey Bieber trägt einen stylischen Bob, der mittlerweile zu ihrem Erkennungsmerkmal geworden ist.
Stilikone Alexa Chung trägt ihren Bob mit Mittelscheitel und wunderschönen, lässigen Wellen.
Schauspielerin Nathalie Kelley trägt den "Cool-Girl Bob" und somit DIE Trendfrisur in diesem Jahr.
Model Miranda Kerr liebt kurze Haare und trug für eine lange Zeit einen Short Bob im Undone-Look.
Die Frisur von Katie Holmes ist unser absoluter Favorit. Der natürliche Look steht ihr einfach hervorragend!
High-School-Musical-Star Vanessa Hudgens liebt ebenfalls die schulterlange Variante des Bobs.
Ob Short Bob, Long Bob, Glass Hair, asymmetrisch, kinnlang, schulterlang, mit Pony oder mit voluminösen Locken: Die Bob-Frisur ist immer im Trend und wandlungsfähiger als wir denken! Deshalb ist sie auch unsere absolute Lieblingsfrisur. Ein Bob kann beispielsweise stufig geschnitten werden, sodass einzelne Strähnen an den Seitenpartien das Gesicht harmonisch umrahmen - perfekt für runde Gesichter!
Du möchtest eine Bob-Frisur mit möglichst wenig Style-Aufwand? Dann schau dir mal den Hacked Bob an. Unter den Bob-Frisuren ist er der mit dem geringsten Zeitaufwand morgens. Er wird bis in den Nacken gerade geschnitten und muss nach dem Waschen einfach nur noch trocknen - fertig! Der Klassiker-Bob kann noch interessanter aussehen, wenn du ihn in einer aufregenden Haarfarbe oder mit Strähnchen trägst. Auch schön: Der Copper Bob, der in leuchtendem Kupferrot strahlt!
Ob Shaggy Bob, Clavi Cut, LoB, Cool-Girl Bob oder ein asymmetrischer Schnitt: Bob-Frisuren sind in diesem Jahr so vielseitig wie nie. Zu jeder Jahreszeit, egal ob Herbst, Winter, Sommer oder Frühling, liegen Bob-Frisuren im Trend. Ob stumpf geschnitten oder akkurat, stufig oder wellig-wild - alles geht! Auch die Haarfarbe spielt keine Rolle. Ob blond, brünett, rot oder mit Strähnchen: Der Bob sieht immer gut aus.
Bob-Frisuren sind für jede Gesichtsform und jedes Alter geeignet - besser geht es also nicht, denn die Bob-Frisur steht wirklich JEDER Frau! Bob-Frisuren lassen sich zudem einfach stylen. Zum Beispiel kannst du deinen Bob sowohl lockig, mit Naturlocken als auch glatt tragen.
Wer sich von seiner langen Mähne noch nicht so ganz verabschieden kann und wem ein Kurzhaarschnitt too much ist, der sollte sich für einen Long Bob entscheiden. Bei diesem Look hast du immer noch die Möglichkeit, dein Haar zu einem Zopf zusammenzubinden oder in eine Wasserwelle zu legen.
Grundsätzlich kann jede Art von Bob für dünnes Haar geeignet sein, wenn die richtigen Styling-Produkte verwendet werden. Generell gilt auch bei dünnem Haar: Zaubere dir mehr Volumen in die Frisur, indem du dir Beach Waves curlst! Du kannst die lässigen Wellen ganz unterschiedlich stylen. Egal ob Beach Waves mit Lockenstab oder Beach Waves mit Glätteisen: Beides ist möglich. Zum Schluss mit etwas Haarspray fixieren.
Der Clavi Cut ist ein extrem beliebter Frisurentrend! Was an dem Trend-Haarschnitt so besonders ist? Die Haare gehen exakt bis zum Schlüsselbein! Daher auch der Name "Clavi". Der Begriff kommt aus der englischen Sprache und das Schlüsselbein heißt "clavicle". Also gehört diese Frisur in die Kategorie des Long Bobs. Aber nur weil er ein Long Bob ist, ist nicht jeder Long Bob direkt ein Clavi Cut. Der Haarschnitt macht den Unterschied! Die vordere Haarpartie ist bei der angesagten Trend-Frisur etwas länger als am Hinterkopf.
Mit dieser Frisur sind dir keine Grenzen gesetzt. Durch den Schnitt hast du unfassbar viele Möglichkeiten, den Bob so zu stylen, wie es dir am besten gefällt. Du hast Lust auf Beach Waves? Dann ziehe einen Mittelscheitel und style mit deinem Lockenstab große Wellen mit viel Volumen. Durch die leichten Wellen wirkt die Frisur besonders feminin.
Der englische Begriff "shaggy" bedeutet "zottelig" oder "durchgewirbelt". Und so kannst du dir diesen halblangen, gestuften Bob auch vorstellen. Der Shaggy Bob gehört zu den wilden Trendfrisuren, die gewollt undone aussehen.
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