Männer tragen wieder Dauerwelle! Die 80er-Jahre-Frisur erlebt ein Revival und immer mehr Männer verwandeln ihre glatten Haare in Locken. Neben dem kompletten Wuschelkopf sind heuer auch Dauerwellen am Oberkopf mit abrasierten Seitenpartien im Trend. Dieser Artikel zeigt, worauf es bei der Dauerwelle für Männer ankommt, von der professionellen Anwendung bis zur richtigen Pflege.
Eine Dauerwelle ist ein chemischer Umformungsprozess, bei dem der Friseur glattes Haar in Locken verwandelt. Diese Frisur liegt bei Männern in diesem Jahr voll im Trend.
Wer eine Dauerwelle ausprobieren möchte, sollte sich am besten an den Friseur seines Vertrauens wenden. Denn nur Profis bekommen eine gut gemachte Dauerwelle hin.
Wichtig: Man sollte die Haare nach einer Dauerwelle zwei Tage nicht waschen, damit die Haare besser in Form bleiben. Auch danach sollte man die Haare nur alle 3-4 Tage waschen.
Es gibt spezielle Produkte für Friseure, die bei der Durchführung einer Dauerwelle verwendet werden. Diese Produkte sind darauf ausgelegt, die Haarstruktur optimal zu verändern und gleichzeitig zu schonen.
Der Preis für eine Männer-Dauerwelle variiert. Es kommt darauf an, ob die gesamte Haarpracht oder nur die Haare am Oberkopf zu Locken werden sollen.
Das Gute an der Dauerwelle ist, dass Locken grundsätzlich jedem stehen. Je kleiner die Locken werden, desto lockerer wirkt der Look. Mit großen Locken wirkt man seriös und elegant.
Eine Dauerwelle für Männer ist auch mit kurzen Haaren möglich. Die Haare sollten am Oberkopf aber zumindest 10 cm lang sein. Von der Dauerwelle gibt es bei Männern oft einen Übergang zu abrasierten Seiten. Diese Frisur liegt heuer besonders im Trend.
Generell spricht nichts dagegen, wieder eine Dauerwelle zu machen, wenn sie nach ca. zwei Monaten wieder verschwunden ist. Jedoch sollten die Haare gesund sein. Zwischen Färbung oder Blondierung und Dauerwelle sollten in jedem Fall mindestens zwei Wochen liegen, damit die Haare nicht unnötig stark strapaziert werden.
Wie bereits erwähnt, sollte eine echte Dauerwelle nur vom Profi gemacht werden, da die Handhabung von chemischen Dauerwell-Produkten Erfahrung und die richtige Technik erfordert.
Anders sieht es bei leichten Locken für einen Tag aus. Diese kann “Mann” einfach mit Lockenstab oder Lockenwicklern machen. Bei kurzen Haaren ist es wichtig, dass der Durchmesser des Lockenstabs nicht zu groß ist, sonst entstehen keine richtigen Locken. Um die Haare mit Lockenwicklern in Form zu bringen, wickelt man sie ins nasse Haar und föhnt anschließend, bis die Haare trocken sind.
Es gibt verschiedene Produkte, die helfen, Locken zu formen und zu definieren. Dazu gehören Lockensprays, Stylingcremes und Schaumfestiger.
Damit Dauerwellen bei Männern möglichst natürlich aussehen, sollte man sie auf keinen Fall mit Haargel steif frisieren. Für ein leichtes Finish reicht ein Hauch Haarspray oder Schaumfestiger. So bleiben die Locken elastisch und behalten einen dezenten Glanz. Damit die Lockenstruktur noch mehr zur Geltung kommt, gibt es eigene Locken-Styling-Produkte.
Bei Dauerwellen ist wie bei natürlichen Locken feuchtigkeitsspendende Haarpflege wichtig. Da Locken nicht so eng an der Kopfhaut anliegen, werden sie nämlich weniger mit Talg versorgt. Die chemische Behandlung entzieht dem Haar noch mehr Feuchtigkeit, weshalb die Locken dazu neigen, spröde und trocken zu werden. Zum Glück gibt es eine Vielzahl an Locken-Shampoos und andere feuchtigkeitsspendende Haarpflege-Produkte, die speziell für Locken gemacht wurden.
Es gibt keine gesetzliche Altersbegrenzung für die technische Durchführbarkeit einer Dauerwelle. Bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren ist immer eine Einwilligung der Eltern notwendig. Im Interesse der Gesundheit und zum Schutz junger Kundinnen und Kunden empfiehlt der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks, Dauerwellen erst ab einem Alter von 16 Jahren durchzuführen. Die chemischen Substanzen, die für eine Dauerwelle erforderlich sind, können potenziell hautreizend oder allergieauslösend wirken. Die empfindliche Kopfhaut von Kindern und Jugendlichen reagiert häufig sensibler auf diese chemischen Inhaltsstoffe. Zudem kann das Risiko von unerwünschten Reaktionen nicht ausgeschlossen werden.
Eine Dauerwelle will auch nach dem Friseurbesuch gepflegt und gestylt werden, damit man möglichst viel davon hat. Auch wenn euer Teenie-Sohn bisher vielleicht noch nie mit einem Conditioner in Berührung gekommen ist, so ist der Gebrauch nun sehr zu empfehlen, und zwar nach jeder Haarwäsche. Eine Spülung schließt die Schuppenschicht der Haare und lässt sie glänzen. Es wird zudem einmal die Woche eine feuchtigkeitsspende Haarkur zur Keratin-Stärkung empfohlen. Den Style kann man besten an der Luft trocknen lassen oder mit einem Diffusor am Föhn. Zuvor kann man Lockenstylingprodukte ins feuchte Haar geben, damit die Locken definiert bleiben und nicht zerzaust aussehen. Mit einem Gel oder einer Shiningcreme kann man die Locken nach dem Trocknen nochmals definieren und in die gewünschte Form stylen.
Für das gesamte Prozedere bei einem seriösen Friseur muss man locker drei Stunden Zeit einplanen. Die Preise einer Dauerwelle sind von Salon zu Salon sehr unterschiedlich. Die Kosten hängen von der Lage des Unternehmens, der Ausstattung und auch der Qualifikation und Erfahrung der Friseure ab.
Das Haar wird auf Lockenwickler gewickelt, um später die gewünschte Lockenform zu erhalten.
Dann wird ein Reduktionsmittel auf das Haar aufgetragen. Dieses Mittel bricht die Schwefelbrücken im Keratin (einem Protein im Haar) auf, die für die Festigkeit und Form des Haares verantwortlich sind. Das Haar wird dadurch weich und formbar.
Eine Fixierung (enthält unter anderem Wasserstoffperoxid) wird auf das Haar aufgetragen. Dieses Mittel stellt die Schwefelbrücken wieder her und fixiert das Haar in der neuen, gelockten Form. Nach einer Einwirkzeit von bis zu 20 Minuten werden die Wickler entfernt und das Haar wird gründlich ausgespült.
Das Ergebnis: Die Haarstruktur wurde dauerhaft verändert, sodass die Locken oder Wellen auch nach dem Waschen und Trocknen erhalten bleiben.
Jedes Haar hat im Querschnitt eine andere Form: oval-, rund- oder bandförmig. Ovale und runde Haare lassen sich relativ leicht dauerhaft umformen. Bandförmige Haare dagegen nur sehr schwer bis gar nicht. Durch ein spezielles Haarstärkenmessgerät kann man den Haarquerschnitt messen und so ein geeignetes Präparat auswählen.
In den sozialen Netzwerken hält sich der Mythos, dass durch eine Dauerwelle die Haare ausfallen. Ist das wirklich so? Nein! Die Haare fallen nicht wirklich aus. Haarausfall ist genetisch oder hormonell bedingt, wird durch Krankheiten oder Medikamenteneinnahme hervorgerufen, aber nicht durch eine Dauerwelle. Was allerdings passieren kann: Die Haare brechen ab. Denn eine Dauerwelle ist eine chemische Umformung und kann die Haarstruktur schädigen. Bei kurzen Haaren, die ohnehin alle paar Wochen geschnitten werden, ist das allerdings nicht so dramatisch wie zum Beispiel bei sehr langen und noch zusätzlich blondierten Haaren. Dauerhafte Schäden am Haar können nicht entstehen.
In den letzten Wochen war der Edgar Cut - eine moderne Version des Topfschnitts - ein Medienthema und oft auch eine haarige Angelegenheit. Die Männerfrisur «Edgar»: Das ist oben längeres, wuscheliges Haar, gar Dauerwelle, und eine harte Kante am Pony - und dann ganz akkurat ausrasiert an den Seiten und hinten. Pisspottschnitt, Pilzfrisur sagen böse Zungen, Fachleute sagen auch «Hi-Top Fade» oder «Box Fade». Erst war der Schnitt wohl Mode in Nord- und Südamerika. Der Name soll auf den Baseballspieler Edgar Martínez zurückgehen, manche nennen auch den 90er-Jahre-Rapper Edgar Esteves.
tags: #Dauerwellen #Frisuren #Jungs
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