Volumenwelle für dünne Haare: Mehr Fülle und Schwung

Du möchtest voluminöses, welliges und volles Haar, hast von Natur aus aber eher feine und glatte Haare? Höchste Zeit, die Volumenwelle auszuprobieren! Hier klären wir die wichtigsten Fragen rund um die Technik für mehr Volumen, Schwung und Wellungen im Haar.

"Bye Bye", Dauerwelle - jetzt kommt die Volumenwelle! Eine Volumenwelle zaubert dir füllige und voluminöse Haare. Wir zeigen dir, was dahinter steckt.

Was ist eine Volumenwelle?

Eine Volumenwelle ist eine beliebte Haarbehandlung, die dem Haar mehr Fülle und Volumen verleiht, ohne dabei zu stark gelockt zu wirken. Im Gegensatz zur klassischen Dauerwelle, die oft engere Locken erzeugt, zielt die Behandlung auf eine sanftere Umformung des Haares ab.

Was ist der Unterschied zwischen einer Dauerwelle und einer Volumenwelle?

Die Dauerwelle unterscheidet sich von der Volumenwelle durch die Wickelstärke, die Wickelauswahl und die Auswahl des chemischen Wellungsprodukts. Außerdem wachsen die Wellen bei einer Dauerwelle raus, während die Locken in einer Volumenwelle nach vier bis acht Wochen langsam verschwinden. Die Dauerwelle gehört natürlich zu den Klassikern unter den Frisuren, doch mittlerweile erfreut sich die Volumenwelle einer größeren Beliebtheit, da bei dieser Technik eine viel natürlichere Wellenbewegung ins Haar eingearbeitet wird und das Ergebnis so weniger extrem aussieht.

Lange galt die Dauerwelle als das Wundermittel, um dünnem Haar mehr Volumen zu verleihen − jetzt wird sie abgelöst. Die Volumenwelle verleiht dir voluminöses Haar mit natürlich fallenden Wellen. Du hast hinterher also keine kleinen Kringellöckchen, so wie es bei der Dauerwelle der Fall ist, sondern hübsche Wellen. Das liegt daran, dass bei der Volumenwelle mit extra großen Wicklern gearbeitet wird.

Der wohl größte, sichtbare Unterschied zwischen der Dauerwelle und der Volumenwelle ist, dass die Dauerwelle richtige Locken in das Haar zaubert, während die Volumenwelle dem Haar mehr Kraft, Fülle und maximal sanfte Wellen verleiht.

Bei der Volumenwelle wird mit größeren Lockenwicklern auf einer leichteren Wickelstärke gearbeitet. Außerdem müssen die chemischen Wellungsprodukte, die bei beiden Treatments in das Haar eingearbeitet werden, bei der Dauerwelle doppelt so lange einwirken wie bei der Welle für mehr Volumen.

Die Volumenwelle ist (vor allem wegen des kürzeren chemischen Einwirkprozesses) wesentlich schonender für das Haar und verschwindet nach einigen Wochen quasi von allein wieder. Bei der Dauerwelle ist es anders. Sie muss über Wochen hinweg aus dem Haar herauswachsen. Es dauert durchschnittlich zwei bis drei Monate, bis sie ganz ausgewachsen ist.

Was ist besser: Volumenwelle oder Dauerwelle?

Für welche Variante Sie sich letztlich entscheiden, wird von dem Ergebnis bedingt, das Sie sich wünschen: Soll Ihr Haar grundsätzlich voller und voluminöser erscheinen oder soll es gelockt werden? Eine Volumenwelle ist eine Weiterentwicklung der Dauerwelle, wobei das Haar hier nicht gelockt, sondern nur leicht gecurlt wird, sodass es mehr Volumen bekommt. Auch hier kommen chemische Prozesse zum Tragen, die die Schwefelbrücken im Haar öffnen und dem Haar mithilfe von großen Wicklern neue Form verleihen. Eine Dauerwelle ist nicht für jedes Haar geeignet, während eine Volumenwelle bei mehreren Haartypen angewendet werden kann. Die Lotionen haben eine deutlich kürzere Einwirkzeit als bei der Dauerwelle und hinterlassen somit auch weniger Schäden.

Wie viel kostet eine Volumenwelle?

"Eine Volumenwelle kostet zwischen 250 und 350 Euro, da die Haare mit den neuesten technologisch entwickelten Produkten aus erstklassigen Laboratorien behandelt werden", verrät uns Starfriseur André Schulz, zu dessen Kundinnen unter anderem Influencerinnen Caro Daur und Farina Opoku zählen. Das Treatment ist zudem weniger schädlich als herkömmliche Dauerwellen.

Kann man sich Volumenwellen selber machen?

André Schulz rät dringend davon ab, die Behandlung zu Hause selber zu machen. "Da ein chemisches Produkt verwendet wird und der Arbeitsaufwand enorm hoch ist, sollte eine Volumenwelle einem Spezialisten überlassen werden", so der Starfriseur.

Die Prozedur beim Friseur oder der Friseurin funktioniert ähnlich wie die einer Dauerwelle. Auch hier kommen Wickler bzw. Volumenwickler zum Einsatz. Der Unterschied zur Dauerwelle ist, dass für die Volumenwelle extra große Lockenwickler am Ansatz und in den Längen verwendet werden, um natürlichere Wellen zu kreieren. Die Wickler bzw. Volumenwickler werden in das Haar eingearbeitet. Anschließend wird es mit einem Reduktionsmittel behandelt, um die Schwefelbrücken im Haar aufzubrechen. So können die Haare umgeformt werden und wir erhalten tolle Wellen. Nach der Einwirkzeit trägt der Friseur oder die Friseurin ein Oxidationsmittel auf, das die Haare fixiert. Das Ergebnis der Volumenwelle: Eine sanfte Wellung der Haare, die total natürlich aussieht.

Im Prinzip ist das Prozedere aber das Gleiche wie bei der Dauerwelle: Die Haare werden erst chemisch behandelt und anschließend fixiert, um der Frisur ausreichend Halt und Form zu geben. In der Regel wird die Volumenwelle vom Ansatz in die Haarspitzen eingearbeitet.

Nach dem Aufdrehen der Lockenwickler werden deine Haare mit einem Reduktionsmittel behandelt, das die Schwefelbrücken der Haare aufbricht. Diese chemische Behandlung ermöglicht es, die Haare umzuformen und sie in die gewünschte neue Form (die durch die Größe der Wickler bestimmt wird) zu bringen. Wenn das Mittel lang genug gewirkt hat, werden die Wickler herausgenommen und die Haare mit einem Oxidationsmittel fixiert. Das Ergebnis: Die dünnen, glatten Haare sind verschwunden und die Haare sind vom Ansatz bis in die Haarspitzen mit einem tollen Volumen und natürlichen Wellen versehen.

Die Behandlung dauert etwa eineinhalb Stunden und hält rund vier bis acht Wochen. Beim Friseur kostet eine Volumenwelle etwas zwischen 100 und 300 Euro.

Dauerwelle DIY = bitte nicht | Friseurin reagiert

Alternativ zur Volumenwelle kannst du deine Haare zu Hause mit einer Warmluftbürste stylen oder sie nach dem Waschen mit Schaumfestiger behandeln, einzelne Strähnen auf Lockenwickler drehen und an der Luft trocknen lassen. Dann löst du die Wickler bzw. Volumenwickler Strähne für Strähne wieder und gibst etwas Haarspray in deine Haare. Ansonsten zaubert auch ein Lockenstab Volumen, Fülle und sanfte Wellen in deine Mähne.

Volumenwellen: Die schönsten Frisuren

Die Volumenwelle verleiht jedem Haartyp mehr Fülle und Sprungkraft.

  • Auch Negin Mirsalehi setzt auf natürliche Wellen für mehr Volumen und Bewegung im Haar.
  • Die Volumenwelle ist perfekt für alle, die mehr Leben in ihre Haare zaubern möchten.
  • Mit der Volumenwelle zauberst du dir im Handumdrehen eine üppige Mähne, wie Xenia Adonts sie auch trägt.
  • Die Volumenwelle ist der Schlüssel zu einem glamourösen und voluminösen Look, ohne auf die Dauerwelle setzen zu müssen.

Wie lange hält eine Volumenwelle?

Die Haltbarkeit der Volumenwelle hängt von deiner Haarstruktur, der Pflege und dem Styling deiner Haare ab. In der Regel hält die Frisur vier bis acht Wochen. Je weniger Haarwäschen du machst und je besser du dein Haar pflegst, desto länger halten Volumen und Fülle auch. Benutze nach der Behandlung ein Feuchtigkeitsshampoo, Conditioner und Haarmasken. Wenn du sie mit einem Diffusor föhnst, kommt die Wellung der Volumenwelle besonders gut zur Geltung. Beim Föhnen solltest du das Haar über Kopf trocknen und dabei mit den Fingern durchkämmen, um das Volumen zu fördern.

Auch die Haarlänge spielt eine Rolle. Bei Frauen mit langen und dicken Haaren verschwindet die Welle nämlich schneller.

Lohnt sich eine Volumenwelle?

Die Volumenwelle lohnt sich für alle, die ihren Haaren eine sanfte Wellung sowie mehr Schwung und Volumen verpassen wollen. Bedenke, dass du die Behandlung beim Friseur oder der Friseurin nach einigen Wochen wiederholen musst, wenn du weiterhin voluminöse Haare haben möchtest. Auf Dauer strapaziert das die Haare und auch das Styling ist nicht gerade billig. Wer die Frisur einfach mal ausprobieren möchte oder seine Haare für ein besonderes Event stylen will, kann die Alternative zur Dauerwelle aber auf jeden Fall mal ausprobieren.

Deshalb eignet sich eine Volumenwelle bei dünnem Haar

Feines und dünnes Haar kann oft kraftlos wirken und die Betroffenen vor eine Herausforderung stellen, wenn es um das Styling geht. Eine Volumenwelle kann hier Abhilfe schaffen, indem sie dem Haar mehr Fülle und Struktur verleiht. Durch die sanfte Umformung des Haares entstehen leichte Wellen oder Locken, die das Haar optisch verdichten. Es ist jedoch wichtig, dass die Behandlung von einem erfahrenen Friseur durchgeführt wird, um das empfindliche Haar nicht zu beschädigen. Mit der richtigen Pflege und angepassten Produkten kann eine Volumenwelle dazu beitragen, dass dünnes Haar voluminöser und griffiger erscheint.

Insbesondere Frauen mit feiner bis sehr feiner Haarstruktur profitieren von der Technik, die für mehr Fülle und Volumen sorgt. Ein weiterer toller Nebeneffekt: Volumenwellen können ein Blow Dry perfekt unterstützen und die Haltbarkeit verlängern.

Feines Haar kann wunderschön sein - weich, glänzend, leicht. Aber oft fehlt ihm das gewisse Etwas: Fülle, Form, Halt. Genau hier kommt die moderne Dauerwelle ins Spiel. Warum eignet sich die Dauerwelle für feines Haar?Weil sie dem Haar das gibt, was ihm fehlt: Struktur. Die Welle hebt das Haar vom Ansatz an, schafft Griff und verleiht den Längen Dynamik. Und das Beste?

Zitat vom Profi: "Gerade bei feinem Haar ist eine gut gemachte Dauerwelle ein Gamechanger. Sie sorgt für Volumen, ohne dass du dich täglich stundenlang stylen musst."

Worauf sollte man achten?

  • Feines Haar ist empfindlich - eine zu starke Dauerwelle kann schaden
  • Immer mit Pflege-Vorbereitung arbeiten
  • Nur bei erfahrenen Friseur:innen machen lassen

Dauerwelle: Eine Expertin gibt Tipps rund um den angesagten Haartrend

Die Dauerwelle lässt sofort an die ikonischen Frisuren von Madonna, Jennifer Grey (Dirty Dancing) und Julia Roberts (Pretty Woman) der 80er- und 90er-Jahre zurückdenken. Und wie in vielen Dingen ist es auch in diesem Fall so: Alles kommt irgendwann wieder zurück. Und so auch die Dauerwelle, die jetzt ihr Comeback feiert und glatte Haare gekonnt ablöst - jedoch in modernen Interpretationen wie soften Wellen und lässigen Beach Waves.

Welche Dauerwellen-Arten gibt es eigentlich?

"Es gibt verschiedene Arten von Dauerwellen: alkalische und saure. Damit ist der pH-Wert gemeint. Meistens wird eine alkalische Welle gemacht. Bei der Dauerwelle werden die Disulfidbrücken und Doppelschwefelbrücken im Haar geöffnet und mit einer Fixierung an anderer Stelle wieder geschlossen. Fun Fact: Olaplex stellt als einziges Plex-Produkt diese Brücken wieder her und somit könnte man eine Dauerwelle mit Olaplex No. 1 fixieren", erklärt die Expertin.

Dauerwellen-Arten:

  • Alkalisch: Intensiver als die saure Dauerwelle, eher für kräftiges, dickes Haar geeignet, basischer pH-Wert
  • Sauer: Sanfter als eine alkalische Dauerwelle, eher für dünnes, feines Haar geeignet, saurer pH-Wert

Wie wird eine Dauerwelle gemacht und wie lange dauert das?

Eine Dauerwelle ist relativ aufwändig und kann daher je nach Salon etwa 45 bis 90 Minuten lang dauern, was aber von der Haarlänge und dem Haartypen abhängt.

Die Expertin erklärt, welche Schritte für eine perfekte Dauerwelle notwendig sind:

  1. Die Haare vor der Behandlung gründlich waschen und auf Wickler aufwickeln. Hierbei wird zwischen Dauerwellwicklern (je nachdem, wie groß die Locken werden sollen, kleine oder große Wickler) oder Papilotten unterschieden, wobei beide gleichermaßen geeignet sind.
  2. Sobald alle Haare komplett aufgewickelt sind, wird eine Dauerwellflüssigkeit auf das feuchte Haar aufgetragen. Diese hat je nach Haarbeschaffenheit eine Einwirkzeit von mindestens 20 Minuten. Siiri Pflughaupt-Nezam erklärt: "Es gibt unterschiedliche Flüssigkeiten für schwer wellbares, normales und koloriertes Haar."
  3. Anschließend wird das Haar mit den Wicklern mindestens fünf Minuten lang ausgespült und anschließend getrocknet.
  4. Nun wird eine weitere Flüssigkeit zum Fixieren aufgetragen. Diese sollte mindestens zehn Minuten lang einwirken. Währenddessen werden die Wickler abgenommen.
  5. Zum Schluss werden die Haare erneut gewaschen. Zudem wird für eine Extraportion Pflege und zum Ausbalancieren des pH-Werts eine Haarkur angewendet. Zum Schluss kommt das Föhnen.

Wie lang müssen die Haare für eine Dauerwelle sein?

Damit die Locken optimal herauskommen und eine schöne Sprungkraft haben, sollte das Haar laut Siiri Pflughaupt-Nezam mindestens eine Länge von sieben bis zehn Zentimetern und höchstens eine Länge von 25 bis 30 Zentimetern (etwa Schulterlänge) haben. Diese Grundlänge sollte gegeben sein, sodass die Wickler während der Behandlung gut haften können. Als Grundregel können Sie sich merken: Umso kürzer das Haar ist, umso besser kringeln sich die kleinen Löckchen. Und je länger das Haar, desto größer die Locken und desto schneller hängen sich die Locken auch wieder aus. Zudem merkt sie an: "Generell gilt, umso geschädigter das Haar, desto weniger ist eine Dauerwelle gut und geeignet."

Für welche Haartypen ist eine Dauerwelle geeignet?

Eine Dauerwelle kann das Haar sehr beanspruchen und ist daher nicht für alle Haartypen geeignet. Vorsicht gilt insbesondere bei heller gefärbtem Haar. Da eine Blondierung das Haar bereits sehr stark angreift, könnte eine Dauerwelle zu aggressiv sein. Idealerweise sollte das Haar für eine Dauerwelle gesund, kräftig und frei von Spliss und Haarbruch sein.

GeeignetNicht geeignet
Haarstruktur: Gesundes, kräftiges Haaraufgehelltes, blondiertes Haar
Haar ohne Spliss und HaarbruchHaarstruktur: Sprödes, strapaziertes Haar
Mindestlänge: 7 bis 10 ZentimeterMaximallänge: 25 bis 30 Zentimeter
optimal: mittellange Haareextrem lange Haare können sich schnell wieder aushängen

Für wie lange sollten die Haare nach einer Dauerwelle nicht gewaschen werden?

Siiri Pflughaupt-Nezam erklärt, dass die Haare nach der Dauerwellen-Behandlung mindestens 24 Stunden lang nicht gewaschen werden sollten. Das rührt daher, dass die Frisur nach der Behandlung durch den in der Luft enthaltenen Sauerstoff nachhärtet. Zudem benötigt das Haar nach der Behandlung ausreichend Pflege, die speziell auf eine Dauerwelle ausgelegt ist. Außerdem merkt sie an, dass "man die Haare ähnlich wie bei einer natürlichen Locke nur im nassen Zustand kämmen sollte."

Wie pflegt man dauergewelltes Haar?

Nach der chemischen Dauerwellen-Behandlung ist es wichtig, dass das Haar mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt wird. Achten Sie daher darauf, das Haar nicht zu häufig zu waschen und das Shampoo mit Conditioner und Haarkur zu ergänzen. Am besten geeignet sind spezielle Locken- oder feuchtigkeitsspendende Produkte. Nach dem Waschen können Sie zudem eine Leave-in-Pflege auf das handtucktrockene Haar geben - das hilft nicht nur die Curls leichter zu entwirren, sondern schützt gleichzeitig auch vor Frizz und verleiht den Locken Definition und Sprungkraft. Die Spitzen können Sie zusätzlich mit etwas Haaröl pflegen, um Spliss und Haarbruch vorzubeugen. Außerdem wichtig: Vor dem Styling immer einen Hitzeschutz auftragen und bei Sonne einen UV-Schutz für die Haare verwenden.

Wie lange hält eine Dauerwelle?

Eine Dauerwelle hängt sich nach etwa zwei bis drei Monaten aus und kann natürlich herauswachsen. Was bleibt, sind dann eher softe Wellen, die ganz ähnlich aussehen wie leichte Beach Waves. Sollte Sie der herausgewachsene Ansatz der Dauerwelle stören, können Sie auch eine Ansatzdauerwelle durchführen, bei der die bereits gewellten Haare für die neue Behandlung abgebunden werden, sodass wirklich nur der Ansatz behandelt wird.

Was kostet eine Dauerwelle?

Wie viel eine Dauerwelle kostet, hängt von der Haarlänge und dem damit verbundenen Aufwand der Anwendung ab. Sie können mit Preisen zwischen 30 und 160 Euro rechnen.

6 einfache Ideen zum Locken machen

Für diejenigen, deren Haar sich nicht für eine chemische Dauerwelle eignet oder die sie vielleicht einfach vermeiden wollen, gibt es etliche Alternativen, die Haare zu locken. Wir stellen sechs mögliche Methoden vor:

  1. Korkenzieher-Locken: Für schonende Locken ohne Hitze gibt es viele Möglichkeiten. Eine ganz besonders einfache: Das nasse Haar in Strähnen aufteilen. Diese nun einzeln zu kleinen Schnecken bis zum Haaransatz eindrehen und fixieren. Das Haar für mehrere Stunden lang trocknen oder die Mini-Buns über Nacht fixiert lassen. Anschließend öffnen, das Haar durchkneten und auflockern und mit Haarspray fixieren.
  2. Welleneisen: Mit einem Welleneisen verleihen Sie Ihrem Haar im Handumdrehen einen Meerjungfrauen-Look. Die Haare sollten hierfür jedoch mindestens mittellang sein, sodass Sie sie besser stylen können. Nach dem Waschen einen Hitzeschutz auftragen, die Strähnen abteilen und nach und nach mit dem Welleneisen abarbeiten. Zum Schluss fixieren, et voilá!
  3. Beach Waves: Lässige Beach Waves, wie vom Meerwasser geformt, lassen sich mit nur wenigen Handgriffen nachstylen. Waschen Sie das Haar wie gewohnt mit Shampoo und Conditioner. Nachdem Sie es mit einem weichen Handtuch trocken getupft haben, geben Sie ein Lockenspray, etwas Lockencreme oder Lockenschaum hinein. Das Haar zu sanften Wellen kneten und mit einem Diffuser-Aufsatz stylen. Anstelle der Lockenprodukte empfiehlt sich auch ein Meersalz- oder Beach Waves-Spray für leichte Wellen.
  4. Lockenstab: Prädestiniert für schöne, definierte Locken ist natürlich ein Lockenstab. Geben Sie einen Hitzeschutz auf das Haar, bevor Sie es Strähne für Strähne mit dem Beauty-Tool zu Wellen stylen.
  5. Locken mit Leggings: Einst als Tik-Tok-Trend gefeiert, avanciert die sogenannte Methode mit "Locken über Nacht" zur perfekten DIY-Alternative für eine natürliche Dauerwelle. Klingt ungewöhnlich, funktioniert aber: Drapieren Sie eine Leggings auf Ihrem Kopf und lassen Sie die Beine jeweils seitlich herunterhängen. Nun drehen Sie das nasse Haar in den Stoff ein und fixieren es an den Spitzen mit einem soften Scrunchie. Am Morgen lösen, das Haar durchkneten und auflockern, fixieren und schon ist die Lockenpracht fertig - und das ganz ohne Hitze und viel Aufwand.
  6. Papilotten: Für Papilotten-Locken muss das Haar nass oder zumindest angefeuchtet sein. Teilen Sie es in einzelne Strähnen auf und drehen Sie diese nacheinander ein, um sie anschließend auf Papilotten zu drehen. Diese möglichst nah an der Kopfhaut fixieren und für mehrere Stunden oder über Nacht auf dem Kopf lassen. Es gilt: je schmaler die Strähnen, desto kleiner die Locken und andersrum. Anschließend das Haar auflockern und fixieren.

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